Trotzki, Leo

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Leo Trotzki (1928), mit dem okkulten Symbol der hidden hand.

Leo Trotzki (vollständiger Name: Lew Dawidowitsch Trotzki, gebürtig: Lew Dawidowitsch Bronstein, Лев Давидович Бронштейн, Lev Davidovič Bronštejn, jiddisch Leib Braunstein; Lebensrune.png 26. Oktober 1879 in Janowka, heute Bereslawka, Ukraine; Todesrune.png 21. August 1940 in Coyoacán, Mexiko) war ein jüdischer Politiker und marxistischer Revolutionär in der bolschewistischen Sowjetunion. Er war Volkskommissar (Minister) des Auswärtigen, für Kriegswesen, Ernährung, Transport, Verlagswesen sowie Gründer der Roten Armee. Als Kriegskommissar während des Bürgerkrieges 1918–1920 befürwortete Trotzki den „revolutionären Massenterror“ und war er für zahllose Kriegsverbrechen verantwortlich.[1] Nach Trotzki wurde die von der sowjetischen Parteilinie des Marxismus-Leninismus abweichende Richtung des Trotzkismus benannt. Seine Anhänger, die es bis heute gibt, werden Trotzkisten genannt.

Werdegang

Zuerst aus Macht und Amt, später aus den Bildern entfernt: Stalin ließ Trotzki und andere Gegner wegretuschieren. Hier ist Trotzki (Kreis) noch im Bild...
... doch hier ist er weg; aus Lenins Umgebung entfernt.
Der Eispickel, der Trotzki zum Verhängnis wurde: Ein Mordinstrument als Museumsstück

Leib Davidowitsch Bronstein war der wahre Name des Bolschewistenführers Leo Trotzki, des Kodiktators Lenins nach der Oktoberrevolution 1917 in Rußland, des Schöpfers der „Roten Armee“ und eigentlichen Begründers des Archipel „Gulag“. Auf sein Geheiß wurden im Juni 1918 die ersten KZs Europas im 20. Jahrhundert errichtet, die „konzentrazionnyie lagerja“ für „Parasiten“ und „antibolschewistische Elemente“.[2]

Als späterer sowjetischer Verhandlungsführer bei der Ausarbeitung des Friedensvertrages von Brest-Litowsk schrieb Trotzki mit Geringschätzung über seine deutschen Verhandlungspartner:

„Mit dieser Art Menschen kam ich hier zum ersten Mal von Angesicht zu Angesicht zusammen. Es ist unnötig zu sagen, dass ich mir auch früher keine Illusionen über sie gemacht hatte. Aber immerhin, ich gebe zu, ich hatte mir das Niveau höher vorgestellt. Den Eindruck der ersten Begegnung könnte ich mit den Worten formulieren: Diese Menschen schätzen die anderen sehr billig ein, aber auch sich selbst nicht sehr teuer.“[3]

Trotzki schloß sich der sozialdemokratischen Bewegung in Rußland an und beteiligte sich an der Revolution von 1905. Zwischen 1907 und 1917 war er im Exil. Mit Lenin gründete er den Bolschewismus. In Amerika beschaffte er Gelder für den Sturz des russischen Kaisertums. Publizist Walter Görlitz schreibt:

„Vor allem Trotzki erfreute sich des Wohlwollens und auch finanzieller Unterstützung durch die Wallstreetmagnaten Jacob Schiff und die Inhaber des Bankhauses Kuhn, Loeb & Co., Bankherren jüdischer Herkunft aus Deutschland. Das Zarentum verabscheuten sie als Regime, unter dem Judenpogrome zur Regel geworden waren.“[2]

Im Gegensatz zu Lenin wollte Trotzki 1917/18 den Krieg gegen Deutschland fortsetzen. Nach Lenins Tod unterlag er Stalin im Machtkampf. Er wurde aus der Partei verstoßen, ging ins Exil und begründete die „IV. Internationale“ (Trotzkismus). Während Stalin propagierte, zunächst müsse „der Sozialismus“ in der UdSSR vollends siegen, hatte Trotzki die „permanente Revolution“ auf seine Fahne geschrieben. Er verlangte eine aktivere weltrevolutionäre Politik.[2]

Ende 1922, Anfang 1923 erlitt Wladimir Iljitsch Lenin, der bis dahin unbestrittene Führer der sowjetischen Kommunistischen Partei, mehrere schwere Schlaganfälle. Der innerste Zirkel der bolschewistischen Machtträger stand vor der Frage, wer den Genossen Lenin beerben solle. Zwei Gestalten überragten dabei alle anderen: Iossif Wissarionowitsch Dschugaschwili, genannt Josef Stalin, und Lew Dawidowitsch Bronstein, genannt Trotzki.

Übermaß von Selbstbewußtsein

Beide waren Revolutionäre der ersten Stunde, die im Zarenreich Gefängnis und Exil kennengelernt hatten und zusammen mit Lenin in der Oktoberrevolution 1917 an die Macht gelangt waren. Zu Beginn war Trotzki mächtiger; er hatte maßgeblich an der Organisation der Oktoberrevolution mitgewirkt und war später zum Volkskommissar für das Kriegswesen ernannt worden. In dieser Funktion schuf er die Rote Armee. Stalin hingegen hatte die Revolution nur am Rande mitgemacht, war danach aber ins Zentralkomitee gewählt worden. Ab 1922 nutzte dieser begnadete Techniker der Macht das neugeschaffene Amt als Generalsekretär der Partei, um Schlüsselstellen in der Partei mit Gefolgsleuten zu besetzen.

Entscheidend bei der Konfrontation mit Trotzki wurde das sogenannte „Triumvirat“, Stalins Bündnis mit Sinowjew und Kamenew. Da half es Trotzki nicht mehr, daß Lenin ihn in seinem politischen Testament von 1922/23 – in dem er ihm allerdings zugleich „ein Übermaß von Selbstbewußtsein und eine übermäßige Leidenschaft für rein administrative Maßnahmen“ bescheinigte – „als fähigsten Mann im gegenwärtigen ZK“ bezeichnete und überdies die Genossen vor Stalins Machtstreben und Intoleranz warnte.

„Hundekadaver im Politbüro“

Nach Lenins Tod im Januar 1924 verhinderte das Triumvirat die Verbreitung des Testaments. Nun brach der offene Machtkampf aus. So sagte Sinowjew vor dem ZK über Trotzki: „Warum duldet ihr diesen Hundekadaver im Politbüro?“ Der bereits isolierte Trotzki verlor in der Partei zusehends an Boden. 1925 mußte er schließlich das Kriegskommissariat abgeben. Damit war er faktisch entmachtet. Von nun an ging es schnell: 1926 folgte der Ausschluß aus dem Politbüro; 1927 der Ausschluß als „Linksabweichler“ aus der Partei und – am 31. Januar 1929 – die Verbannung nach Alma Ata in Kasachstan. Von dort wurde Trotzki in die Türkei ausgewiesen.

Stalins langer Arm

Aber auch in seinem mexikanischen Exilort Coyoacan verfolgte der paranoide Haß Stalins den einstigen Rivalen: Am 20. August 1940 fügte ein eingeschleuster sowjetischer Agent, Ramon Mercader, Trotzki in dessen Haus in Mexiko-Stadt mit einem Eispickel so schwere Kopfverletzungen zu, daß er am nächsten Tag starb.

Sinowjew und Kamenew, die Stalin bei der Entmachtung Trotzkis assistiert hatten, waren damals schon längst tot. Stalin hatte die beiden „Linksabweichler“ schon 1925 an den Rand gedrängt; im Sommer 1936 entledigte er sich der beiden Kampfgefährten im Zuge der „Großen Säuberung“: Sie wurden in öffentlichen Schauprozessen zum Tode verurteilt und dann erschossen.[4]

Der Agent Stalins, Ramón Mercader, saß 20 Jahre in mexikanischer Haft, ging dann in die UdSSR und wurde dort mit dem Lenin-Orden dekoriert sowie zum „Helden der Sowjetunion“ erklärt. Ende der 1980er Jahre meldeten jüdische Presseorgane, daß Trotzkis Verwandtschaft in Israel lebe. Ein Großneffe sei prominenter Vertreter der radikalen Siedlerbewegung, die ein „araberfreies“ Großisrael anstrebt.[2]

Trotzkismus

Trotzki legte im Gegensatz zu Stalin, der vordergründig den Weg des „Sozialismus in einem Lande“ propagierte, den Akzent auf die Weltrevolution im Sinne des Trotzkismus. Die revolutionäre Sowjetunion könne in seinen Augen längerfristig nicht überleben, wenn die Revolution nicht auf bereits stärker industrialisierte Länder übergriff. Zudem betonte er stärker als Stalin die Führungsrolle der Arbeiterschaft, die sich in einer „permanenten Revolution“ manifestieren sollte. Trotzki wandte sich auch gegen die Bürokratie, den bolschewistischen Totalitarismus und den russischen Nationalismus, die in der jungen Sowjetunion um sich griffen. 1938, bereits im Exil, gründete er die Vierte Internationale, die mit der unter Stalins Dominanz stehenden Dritten Internationale konkurrieren sollte.

Endphase des Kapitalismus in Nordamerika

Trotzki wagte die Vorhersage, daß die Judengegnerschaft dort – in dieser Phase – die zur Zeit des Dritten Reichs noch übertreffen würde, wodurch die Frage aufgeworfen wird, ob denn die Vertreter des Kapitalismus hauptsächlich Juden sind.[5]

Siehe auch

Werk

Literatur

  • Kevin MacDonald: Stalins willige Vollstrecker: Juden als feindliche Elite in der UdSSR, Kapitel in ders.: Kulturumsturz – Aufsätze über die Kultur des Abendlandes, jüdischen Einfluß und Antisemitismus. Verlag libergraphix, Gröditz 2012, ISBN 978-3-95429-005-5
  • Mike Walsh: Trotsky’s White Negroes: The Censored Holocaust. CreateSpace Independent Publishing Platform 2016, ISBN 978-1533196200 [102 S.]

Verweise

Video

Fußnoten