Winkler, Michael

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Diplom-Physiker Michael Winkler (2001)

Michael Peter Winkler (Lebensrune.png 7. August 1957 in Würzburg) ist ein deutscher Schriftsteller. Er veröffentlicht Sachbücher sowie Romane fantastischen und esoterischen Inhalts und schrieb von 2004 bis Ende April 2018 kritische politische Kolumnen.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Nach dem Abitur an einem naturwissenschaftlichen Gymnasium im Jahr 1976 und zweijährigem Wehrdienst als Soldat bei den Panzeraufklärern in Wildflecken begann Winkler ein Studium der Physik in Würzburg, welches er 1985 mit Diplom abschloß. Von 1986 bis 2002 arbeitete er als Anwendungsentwickler, seit 2003 widmet er sich professionell dem Schreiben. Als freier Autor verfaßt Winkler Bücher und Kolumnen und tritt gelegentlich als Vortragsredner auf.

Am 31. Oktober 2008 beendete Winkler seine über 33jährige Mitgliedschaft in der CSU, da er jede Hoffnung auf eine Besserung dieser BRD-Blockpartei aufgegeben hatte.

Politische Anschauungen

Allgemein fordert Winkler eine an deutschen Interessen ausgerichtete nationale Politik. Er steht sowohl dem politischen System der BRD als auch dem VSA-dominierten westlichen System weitgehend ablehnend gegenüber. Ein baldiger Zusammenbruch oder zumindest eine schwere Erschütterung beider Systeme erscheint ihm – nicht zuletzt aufgrund der Entwicklung der letzten Jahre auf dem Finanzsektor – als wahrscheinlich und nicht mehr abwendbar. Insofern empfiehlt Winkler seinen Lesern, sich vorzubereiten (z. B. durch Lebensmittelvorräte und durch Erwerb von Edelmetallen, vorzugsweise Silber)

Staatskonzept

In dem Buch „Das deutsche Jahrhundert – Staatskonzepte der Zukunft“ (2008) bringt Michael Winkler einerseits Ausführungen zu einem grundlegend neuen politischen System, in dem das Parteienwesen vollständig beseitigt ist. Andererseits erscheinen manche Projektionen nicht bis zu Ende überlegt oder widersprüchlich. So, wenn Winkler an gewissen staatlichen Regelungen der BRD festhalten will, beispielsweise am Länderfinanzausgleich, an selektiver Wirtschaftsförderung (Subventionen), an staatlichen Schulplänen und sogar „eine erneuerte Staatsreligion“ in Gestalt des Christentums verordnen will: „Die deutsche Staatsreligion ist ein reformiertes Christentum.“[1] Diese will er, Praktiken der BRD-Verwaltung folgend, mit allgemeinen Steuermitteln am Leben erhalten.[2]

Netzseite

Winkler betrieb ein vielgelesenes und beliebtes Netztagebuch. Seit 2004 veröffentlichte er dort eine wöchentlich erscheinende, längere Kolumne, den „Pranger“, 2005 kamen die „Tageskommentare“ hinzu, in denen er sich zur aktuellen Lage äußerte. Der letzte „Pranger“ erschien am 21. April 2018, der letzte Tageskommentar am 30. April 2018.[3] Winkler bot auf der Netzpräsenz auch ein kostenpflichtiges Artikelarchiv sowie Lebensberatung auf Honorarbasis an.

„Ich denke, Sie ahnen schon, daß dies der letzte Pranger sein wird. Ich kämpfe ideenlos um jeden Absatz, mache immer wieder Pausen. Das ist kein Schreiben mehr, das ist ein Dahinstammeln. Das Wunderbare ist aus der Welt entschwunden, so wie im Film von Mister Magoriums Wunderladen. Dort ist der Laden verfallen, Mister Magorium tatsächlich gestorben, es gab jedoch ein glückliches Ende, mit einer neuen Betreiberin. Für meine Seite wird es keinen neuen Betreiber geben. Ich werde die Seite noch bestehen lassen, das Archiv bleibt erhalten. Und ja, ich werde auch weiterhin Zugang ermöglichen, zu den bisherigen Bedingungen. Wer den Status ewig besitzt, für den wird sich nichts ändern. Wer den Status bis 31.12.2018 hat, der wird mit Ablauf dieses Jahres abgeschaltet. Die Tageskommentare werde ich noch bis Ende des Monats fortführen, dann werden auch sie eingestellt. Ohne das Wunderbare erschöpft sich die Kraft. Ich werde das Banner einrollen und das Schlachtfeld verlassen, erschöpft, doch aufrecht, ungeschlagen. Ich habe länger gekämpft, als die Soldaten in beiden Weltkriegen zusammen. Dieser Kampf hat ein Ende gefunden, da er sinnlos geworden ist. Warum weitere Wunden schlagen oder erleiden, wenn letztlich die Zeit dieses Werk übernimmt? Ich muß nicht mehr an der Front stehen, es reicht, nach einem ostasiatischen Sprichwort, am Fluß zu sitzen, bis die Leichen meiner Feinde vorbeitreiben. Wachstum erfordert Ruhe, in der Phase zwischen Aussaat und Ernte, ebenso wie in der Zeit zwischen Ernte und erneuter Aussaat. Werde ich noch einmal das Banner des Kampfes aufnehmen? Ich glaube nicht. Das Banner habe ich weitergegeben, meine Energie in die geistige Vorbereitung der AfD gesteckt. Dort wird dieser Kampf weitergeführt. Meine Ideen habe ich gegeben, nun ist die Zeit loszulassen. Ich will nicht deren Zukunft bestimmen, das ist die Aufgabe jüngerer Leute mit neuen Ideen. Ich sehe so oft, wie sich Leute an Posten und Macht klammern, aus Furcht, das Ansehen zu verlieren, in die Vergessenheit zu versinken. Es sind gerade diese Leute, die mit diesem Verhalten das zerstören, was sie ursprünglich der Nachwelt hinterlassen wollten. Ich schließe den Weg ab, solange ich noch auf dem Gipfel stehe. Ich werde meine Bücher weiterhin anbieten, auch wenn ich nicht versprechen kann, sie schnell auszuliefern. Ich ziehe mich zurück, um neue Ideen zu sammeln, um meinen künftigen Weg zu finden. Wenn ich bereit bin, werde ich mich erneut hingeben, um das Neue in die Welt zu bringen, was durch mich in die Welt treten möchte. Noch weiß ich nicht, was das sein wird. Ich habe den Kanal zu Höherem blockiert, indem ich dem Drang zu irdischem Kampf nachgegeben habe. Um Raum für Neues zu schaffen, muß das bestehende Gefäß erst einmal geleert werden. Ich möchte den Lesern für die Treue danken, die sie mir in all diesen Jahren gehalten haben. Ich möchte für die Unterstützung danken, die ich in vielfältiger Form erhalten habe. Ich danke meiner Hofastrologin, und ganz besonders meinen Anwälten, die das Leben dieser Seite um mindestens sechs Jahre verlängert haben. Ich wünsche Ihnen allen Glück, Gesundheit und ein langes Leben. Mögen Ihnen, mögen unserem Land und unserem Volk bald bessere Zeiten beschieden sein!“[4]

Repressionen

Nach der Veröffentlichung des Artikels „Das Undenkbare“ in seinem Pranger vom 10. Mai 2005, in welchem er gesetzlich festgelegte Historie anzweifelte, erstattete der in ähnlichen Fällen schon häufig als Denunziant in Erscheinung getretene Theologiestudent Benjamin Schöler Anzeige, worauf am 1. Juni 2006 eine Hausdurchsuchung bei Winkler stattfand. Am 27. Juni 2007 verurteilte das Amtsgericht Würzburg Winkler aufgrund der in der BRD geltenden Festlegungen der Parteienherrschaft zur Verhinderung freier Meinungsäußerung zu einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu je 10 Euro. Nachdem Winkler daraufhin in Berufung gegangen war, wurde das Strafmaß auf 120 Tagessätze erhöht.

Am 15. August 2013 wurde Winkler abermals vom Amtsgericht Würzburg wegen unerwünschter Meinungsäußerungen („Volksverhetzung“) zu 240 Tagessätzen á 10 Euro und zur Tragung der Kosten des Verfahrens verurteilt. Gegenstand der Verhandlung war die Veröffentlichung von mehreren Tageskommentaren auf seiner Netzpräsenz und eines „Prangers“ aus dem ersten Halbjahr 2010 (in der Zeitschrift Recht und Wahrheit) sowie ein Netzverweis gewesen.[5] Auf Winklers Berufung hin setzte das Landgericht Würzburg am 22. April 2014 die Strafe auch in diesem Fall herauf, indem es den Tagessatz um 50 Prozent erhöhte.

Der Buchdienstleister Books on Demand (BoD) kündigte mit Winkler abgeschlossene Veröffentlichungsverträge, die auch die Vergabe von Standardbuchnummern für den Vertrieb beinhalteten, so daß seit Mitte 2013 einige seiner Veröffentlichungen nicht mehr über den Buchhandel bestellt werden können.

Zitate

  • „Demokratie ist, wenn Idioten, die ich nicht gewählt habe und nie wählen würde, idiotische Dinge beschließen und behaupten, sie hätten das in meinem Namen und zu meinem Besten getan.“ — Michael Winkler, Tageskommentar 9. August 2014
  • „Der über alle Maßen geheiligte Holocaust ist ein Prüfstein: Wer einmal nachgeforscht hat und ihn nun dank eigener Erkenntnis ‚leugnet‘, mag dafür ins Gefängnis wandern, doch er wird niemals wieder zum ‚Glauben‘ zurückfinden.“ — Michael Winkler, Pranger „Hammerschläge“, 14. Oktober 2015[6]

Veröffentlichungen

Michael Winkler, Politik am Pranger.gif
  • Thoras, Sklave von Atlantis. Fantastischer Roman, Frieling Verlag, Berlin 1997, ISBN 978-3828003255
  • Sparen wo’s keinem weh tut – Ein Buch über Deutschland, Books on Demand, 2005, ISBN 978-3833424731
  • Betrüger Republik Deutschland, Books on Demand, 2007, ISBN 978-3833496639
  • Was wirklich im Grundgesetz steht ... – Eine Hilfestellung für interessierte Bürger, Books on Demand, 2007, ISBN 978-3837008951
  • Das deutsche Jahrhundert – Staatskonzepte der Zukunft, J. K. Fischer Verlag, 2008, ISBN 978-3-940845-22-1
  • Politik am Pranger, J. K. Fischer Verlag, 2009, ISBN 978-3-941956-34-6
  • Das Impf-Kartell – Die Akte Schweinegrippe, Hohenrain-Verlag, Tübingen 2009, ISBN 978-3-89180-089-8
  • Die spirituelle Welt, durchgesehene und erweiterte dritte Auflage, 2014

Buchreihe „Odalin“:

  • Geheimnisse in Schloß Ventria, Books on Demand, Norderstedt 2009, ISBN 9-783837-096170
  • Angriff aus dem Jenseits, Books on Demand, Norderstedt 2009, ISBN 9-783839-116241
  • Mirtotscha 12.992, Books on Demand, Norderstedt 2010, ISBN 9-783839-144978
  • Heiler von Poseidonis, Books on Demand, Norderstedt 2010 , ISBN 9-783839-199268
  • Stirbt Poseidonis?, Books on Demand, Norderstedt 2012, ISBN 9-783844-814187
  • Der Herr des Feuers, Books on Demand, Norderstedt 2012, ISBN 9-783848-211852

Buchreihe „Das neue Reich“:

Filmbeiträge

Michael Winkler zu Gast in Amberg:

Verweise

Fußnoten

  1. Das deutsche Jahrhundert (2008), S. 109
  2. „Nur diese Staatsreligion genießt staatliche Förderung und Unterstützung“, Das deutsche Jahrhundert (2008), S. 108
  3. „Dieser Kampf hat ein Ende gefunden, da er sinnlos geworden ist“, hieß es im letzten „Pranger“ am 21. April 2018, [1]
  4. Der Verlust des Wunderbaren (21.4.2018)
  5. Quelle: michaelwinkler.de, Tageskommentar vom 15. August 2013
  6. Michael Winkler: Pranger „Hammerschläge“, 14. Oktober 2015
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