Multikultur

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Multikultur (auch verniedlichend "Multikulti") ist ein Schlagwort für ein angeblich in Frieden mögliches und für wertvoll zu erachtendes Nebeneinander verschiedenster Kulturformen und Lebenseinstellungen zahlreicher Ethnien innerhalb einer Gesellschaft.

Diese Vorstellung mißachtet das Recht eines Volkes, in seinem Lebensraum ausschließlich seiner eigenen Überlieferung und Lebensgestaltung Raum zu geben, und bereitet (offen oder verdeckt) der repressiven Wahnvorstellung der „One World“ den Boden. Die freiwillige Abschottung einzelner Volksgruppen in bekannten Einwanderungsländern (z.B. USA) voneinander, sowie die Entstehung von aus Volksgruppen zusammengesetzter Banden in allen Einwanderungsländern, gilt als eindeutiger Beweis für die Undurchführbarkeit echter „Multikulturalität”. Gerade Kultur ist nur volksbezogen möglich, eine Kultur aus Versatzstücken verschiedenster Überlieferungen verliert alle Maßstäbe und hat keine identitätsstiftende Aufgabe in einer Gemeinschaft mehr. Nationalisten lehnen die Zusammenschließung fremder Kultur- und Volksteile (Hybridisierung) in die Nationalkultur ab. Sie sind bestrebt, nationale Eigenart auch der Fremden zu erhalten; schon deshalb, damit eine spätere Rückführung der Fremden in ihre angestammte Heimat nicht verbaut wird.

Multikulturalismus will als Negation des Chauvinismus dessen gesellschaftliche Abwertung von Fremdvölkern aufheben, aber zerstört dabei blind die subjektiv - gemeinschaftliche Liebe zum eigenen Volk. Chauvinismus und Multikulturalismus sind beide im Nationalismus, der wahren Form völkischer Liebe, aufgehoben und beendet.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Multikulturalismus aus völkischer Sicht

Bestimmt sich ein Volk als subjektiv gleichwichtig und objektiv als gleichbedeutend wie die anderen Völker, dann ist dies keine wahre, sondern nur eine schlechte subjektive Liebe zum eigenen Volk, da dieses mit anderen Völkern als austauschbar gekennzeichnet ist und vor allem auch ausgetauscht wird. Da aber die Fremdvölker ebenso als bedeutungsvoll Anerkannt worden sind, ist kein Volk als besser oder schlechter definiert. Diese subjektive Austauschbarkeit, Unwichtigkeit und Fernstenliebe ist der bei Vielvölkerstaaten anzutreffende Multikulturalismus.

[bearbeiten] Sozialismus auf Schleichwegen

Die multikulturelle Gesellschaft bedeutet eine Erosion tradierter Werte und Sozialismus auf Schleichwegen. Der Historiker Professor Dr. Ernst Nolte äussert sich zum Thema im Magazin Der Spiegel vom 2.10.1994, S. 101:

"Diejenigen, welche die multikulturelle Gesellschaft propagieren, verbinden damit die Absicht, auf einem Umweg das zu realisieren, was die Sozialisten immer gefordert haben und was die DDR auch vollbracht hat, nämlich die deutsche führende Schicht auszuschalten."

Die kulturelle Zersetzung ist dabei die Grundlage für die Neuprogrammierung des Menschen im Sinne des Sozialismus.

Der Sozialismus verweigert kulturelle Selbständigkeiten und versucht die Welt unter ein universelles Gesetz zu bringen, das macht ihn dem Kapitalismus gleich. Beide forcieren die Weltgesellschaft, nur nach je anderen Prämissen. Lenin schrieb 1916, daß "das Ziel des Sozialismus nicht nur in der Abschaffung der gegenwärtigen Teilung der Menschheit in kleine Staaten und nationale Isolation besteht, sondern auch darin, die Nationen einander näherzubringen und sie zu verschmelzen."[1]

[bearbeiten] Multi Kulturen

Löst man die kulturellen Objekte von den Subjekten, so kommt es einerseits zur Gleichheit und Gleichbedeutsamkeit aller Kulturen, aber andererseits auch zur vollkommenen Unwichtigkeit aller Kulturen, bzw. zur totalen Austauschbarkeit. Will man tolerant sein, das heißt auf ein Recht verzichten und es anderen zu überlassen. Dies geschieht immer dann, wenn es sich um den Empfänger des Rechts um einen Gemeinschaftsgenossen handelt, also einer Person, mit der man die gleiche Kultur pflegt. Die Toleranz gebührt also denjenigen, der eigenen Kulturgemeinschaft, dem ein Recht als Geschenk gegeben wird. Jede Gabe in Form von Worten, Gesten oder Naturalien transportiert in sich die Liebe zu den Nächsten und Bedeutung des Nächsten in der Gemeinschaft. Da die geschenkten Rechte (Toleranzen) nicht den Fremdkulturen zu kommen können, müssen daher auch alle Fremdkulturen diskriminiert werden, da eine eigene Kultur ohne Diskriminierung von Fremdkulturen gar nicht zu denken wäre. Die Eigenkultur muß ja zwangsläufig von der Fremdkultur unterschieden (discriminare) werden, damit bei der Vergebung von Toleranzen die Eigenkultur bevorzugt, und die Fremdkultur benachteiligt werden kann.

Da wir nun gesehen haben das durch das Diskriminieren Kulturen erst entstehen, und die vergebenen Toleranzen, als Gaben der Liebe in der Gemeinschaft, sich zu Diskriminierungen gewandelt haben, sollten sich in einer Multikultur die Diskriminierungen selbst aufheben. Eine Multikultur ist aber nur dann Vielkultur, wenn viele Kulturen gleichsam ihre Diskriminierungen pflegen, denn sonst würde es sich nicht mehr um viele Kulturen, sondern um überhaupt keine Kultur handeln. Keine Kultur ohne Diskriminierung ist aber eine Unkultur, bzw. eine Barbarei, in der sich jeder Mensch völlig Undiskriminiert seine eigene Kultur aus allen möglichen Kulturen zurechtzimmert, bzw. er macht ohne Rücksicht auf seine Mitmenschen was er will und wie er will, und dies ist dann in der Hauptsache seine Triebbefriedigung nach Vorbild der Tiere. Um dann überhaupt eine Vielkultur im Sinne von Unkultur herzustellen, muß man die Kulturmenschen zur unfreiwilligen Toleranz ihrer eigenen Intoleranzen für Fremdkulturen zwingen, damit die Diskriminierung von Fremdkulturen ausbleibt, und hiermit die jeweiligen Eigenkulturen beendet und zerstört werden. Wird daher die fruchtbare Diskriminierung während der Toleranzvergabe untersagt und verboten, würde dies fast einem Verbot aller Kulturen gleichkommen, doch ist diese Diskriminierung der Diskriminierungen gleichwohl abermals eine Kultur, da in ihr wieder eine Diskriminierung zu finden ist. Will ein anständiger BRD Bürger also Multikulturalist sein, so ist sein Anstand aber eine einzige Kultur, die somit schon widersprüchlich der Multikultur gegenüber steht. Der Anstand ist das Anpassen an die eine Kultur, und die Multikultur bietet in Wahrheit alle möglichen Kulturen, aus denen ich mein Verhalten beliebig zusammenschustern kann, woraus die BRD-immanente Unanständigkeit (seit 68 durch die Werke der Frankfurter Schule gefordert und gefördert) resultiert.

[bearbeiten] Staatlicher Multikulturalismus

Als antiimperialistische Gegenbewegung entsteht nunmehr die Idee, die Völker in einem internationalistischen Staat gleichzumachen. Und sie sind darin auch tatsächlich gleichwertig, aber ebenso auch wieder unwichtig und austauschbar. Ob sie nun Jugoslawien, Sowjetunion, Europäische Union Tschechoslowakei oder Mittelmeerunion heißen, so herrscht unter ihnen zwar erst mal Gleichwertigkeit, aber drückt sich schon in ihrer beliebigen Veränderlichkeit durch Ausschluß oder Beitritt von Völkern ihre ganze Austauschbarkeit aus. In internationalistischen Staaten kommt es zum Kampf der Völker um ihre eigenen Kulturen zum Gesetz zu erheben, und diese Kampfgebiete sind als multikulturelle Zonen ihre Schlachtfelder. Darum wird auch Afrika keinen Frieden finden, solange die willkürlich von Kolonialmächten gezogenen Grenzen zwischen Völkern hindurchgehen oder mehrere Völker umschließen. Auch ein Präsidentschaftswahlkampf in den VSA (USA) kommt nicht ohne die Frage aus: Welcher Volks oder Rassengruppe gehört der Kandidat an, und für welche macht er sich stark? Ein internationalistischer Staat ist nicht nur der freiwillige Zusammenschluß gleichberechtigter Staaten, sondern einmal als Immigrationsbewegung des Fremdvolkes und andermal als imperialistische Bewegung der Grenze des Fremdstaates anzusehen. Beide Formen errichten eine multikulturelle Zone, in der die Kultur einer Volksgruppe Verfassung und Gesetze bestimmt, und eine andere Volksgruppe eben nicht ihre eigenen kulturellen Gebote und Weltanschauungen in Gesetze verwandeln darf. Wenn sich ein englischer Erzbischof ereifert, Teile der Scharia neben den britischen Gesetzen einführen zu wollen, so wäre auch dies letztlich eine teilweise Anerkennung eines teilautonomen islamischen Staates auf den britischen Inseln. Dagegen bekämpfen sich in Kenia gewaltsam die Kikuyu und Luo um die Vorherrschaft im Staate, um mit Hilfe einer Volkspartei auf diesen Wege ihre eigene Volkskultur zum Gesetz zu erheben. Genau dies aber taten die Kurden auf dem Gebiet des ehemaligen Nordirak und würden, da der türkische Staat nicht willens ist kurdische Schulen und Universitäten zu errichten, dies auch auf dem türkisch besetzten Teil von Kurdistan fortführen. Die albanischen Kosovaren hingegen, brauchen sich um die eigenkulturellen Bildungsstätten diesbezüglich keine Sorgen zu machen, solange ihr Staat vom US Imperium anerkannt wird, das selber allerdings keine Anstalten macht indianische Staaten in Nordamerika, geschweige denn ein unabhängiges Südtirol anzuerkennen.

[bearbeiten] Regierungsamtlicher Völkermord

In einer vom Bundeskanzleramt Bonn herausgegebenen Schriftenreihe Perspektiven und Orientierungen erschien 1989 der Band Wirtschaftliche und gesellschaftliche Perspektiven der Bundesrepublik Deutschland, verfasst von Bert Rürup. Darin wird offen zur Volkszerstörung durch Völkervermischung aufgerufen: Die Bundesrepublik Deutschland soll die Zuwanderung weiterer Millionen Ausländer „gezielt fördern“. […] „Heimisches Blut soll sich mit fremdem mischen.“ Die bundesdeutsche Gesellschaft müsse „dazu erzogen werden, deutlich über 10 Millionen Ausländer“ zu integrieren. Vorbild seien die USA. Es müsse aber auch die „Akzeptanz der Bundesbürger“ gegenüber Menschen aus anderen Kulturkreisen gefördert werden, „so dass die selbstverständliche Durchmischung in den Stadtvierteln gewährleistet werden kann“. [2]

Daß die derzeitige „Einwanderungspolitik“ der Bundesregierung geeignet ist, das Deutsche Volk auszulöschen, wurde auch von völlig „unverdächtiger Seite“ festgestellt. Am 17. Juni 1981 – am Tag der Deutschen Einheit – wandten sich mit dem Heidelberger Manifest 15 Hochschullehrer an die Öffentlichkeit:

"Mit großer Sorge beobachten wir die Unterwanderung des deutschen Volkes durch Zuzug von vielen Millionen von Ausländern und ihren Familien, die Überfremdung unserer Sprache, unserer Kultur und unseres Volkstums. (...) Bereits jetzt sind viele Deutsche in ihren Wohnbezirken und an ihren Arbeitsstätten Fremdlinge in der eigenen Heimat. (...) Die Integration großer Massen nichtdeutscher Ausländer ist bei gleichzeitiger Erhaltung unseres Volkes nicht möglich und führt zu den bekannten ethnischen Katastrophen multikultureller Gesellschaften. Jedes Volk, auch das deutsche Volk, hat ein Naturrecht auf Erhaltung seiner Identität und Eigenart."[3]

Staatssekretär Dr. Frank Uhlitz, der engste Berater von Willy Brandt in juristischen Angelegenheiten, als dieser noch Regierender Bürgermeisters von Berlin war, schrieb in seinem 1987 veröffentlichten Buch „Aspekte der Souveränität“, Kiel:

"Es kann nicht angehen, daß wegen Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens bestraft wird, wer die Staatsform der BRD abändern will, während der, der das deutsche Staatsvolk in der BRD abschaffen und durch eine multikulturelle Gesellschaft ersetzen und auf deutschem Boden einen Vielvölkerstaat etablieren will, straffrei bleibt. Das eine ist korrigierbar, das andere nicht und daher viel verwerflicher und strafwürdiger. Diese Rechtslage wird auch der Generalbundesanwalt nicht auf Dauer ignorieren können."[4]

[bearbeiten] Judentum und Multikulturalismus

Während alle Völker der Welt unter Druck in „multikulturelle Gesellschaften“ umgezüchtet werden sollen, gibt es eines, das von diesen Maßnahmen ausgenommen ist: das jüdische Volk. Im 5. Buch Mose heisst es in Kapitel 23: „Kein Bastard soll in die Gemeinde Jehovas kommen, auch nicht nach zehn Generationen.“ Die rassische Reinhaltung wird von Juden gewährleistet, indem nur der als Jude gilt, der von einer jüdischen Mutter abstammt. Oberrabbiner Mordechai Priron stellte fest: „Die Vermischung mit Nichtjuden ist die fürchterlichste Erscheinung für das jüdische Volk und gleicht einem Untergangstrieb. […] Die bedrohlichste Entwicklung für uns Juden ist jedoch die Vermischung mit Nichtjuden.“[5][6]

Der australische Judenführer Isi Leibler, ein unerschütterlicher Verfechter der australischen Multikultur, sagt, daß Multikulturpolitik aber nichts für Israel sei. "Dies ist ein Land, das konzipiert und geschaffen wurde als ein jüdisches Land für Juden," sagte er gegenüber einer Jerusalemer Zeitung. Leibler sagte, daß Multikultur in Australien etwas sei, "worauf wir stolz sein können, da wir Teil davon sind und an seiner Gestaltung mitwirken dürfen." Leiber verfaßte einen Aufsatz, worin er seiner Sorge Ausdruck verlieh, daß Zionismus oder jüdischer Nationalismus, in Israel durch einen "Post-Zionismus" bedroht sei. "Ein Post-Zionist ist jemand, der dem Ende des jüdischen Volkes als einer nationalen Gruppierung in ethnischer Hinsicht positiv gegenüber steht und das jüdische Volk nicht mehr als ein zusammengehöriges Volk betrachtet," sagte er gegenüber der Jerusalem Post. Herr Leibler sagte, Post-Zionisten verfolgten ein universalistisches Programm in den Schulen, das darauf abziele, den jüdischen Nationalismus zu eliminieren und stattdessen einen multikulturellen Staaten zu schaffen. Allerdings vertritt Leibler genau die entgegengesetzte Meinung, wenn es um den australischen Multikulturalismus geht. Im Verlauf der Pauline Hanson Debatte 1993 warnte er, daß der australische Multikulturalismus durch Extremisten bedroht sei. "Wir müssen uns zusammensetzen und einen Weg finden, wie wir den Geist des australischen Multikulturalismus wieder neu beleben können. Ich glaube, daß wir alle darauf stolz sein können, Teil des australischen Multikulturalismus zu sein und an seiner Gestaltung mitwirken zu dürfen. Der Multikulturalismus ist in Australien wirklich bedroht," warnte Leibler.[7]

[bearbeiten] Einzelnachweise

  1. ^ W. I. Lenin, Polnoje sobranie sotschinenij {Vollständige Sammlung der Aufsätze}, fünfte Auflage, Moskau 1958–1965, Band 27, Seite 256
  2. ^ zit nach: Antifa-Handbuch, Verlag Neue Ordnung, Heidenheim, S. 37
  3. ^ Völkische Reichsbewegung Mahler
  4. ^ Völkische Reichsbewegung Mahler
  5. ^ vgl. Allgemeine Jüdische Wochenzeitung, 8.10.1992 und Antifa-Handbuch, Verlag Neue Ordnung, Heidenheim, S. 38
  6. ^ Die jüdischen Gesetze zur Rassenfrage
  7. ^ "Die Multikultur hat keinen Platz in Israel. Israel wurde als Judenstaat für Juden geschaffen"

[bearbeiten] Zitate

  • "Das Multi-Kulti-Ideal ist ein Blindgänger, an denen die Geschichte schon überreich ist. Andererseits kennt sie auch Beispiele, dass das Unmögliche möglich wird." - Ralph Giordano, Kölner Stadtanzeiger, 16. August 2007
  • "Die multikulturelle Gesellschaft hat sich als „blauäugige Illusion“ erwiesen." - Günther Beckstein (CSU), FAZ.net, 20. November 2004
  • "Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen." - Helmut Schmidt (SPD), Die Zeit, Nr. 18/2004, 22. April 2004
  • "Die multikulturelle Gesellschaft ist grandios gescheitert." - Angela Merkel (CDU), FAZ.net, 20. November 2004
  • "Die multikulturelle Gesellschaft ist hart, schnell, grausam und wenig solidarisch, sie ist von beträchtlichen sozialen Ungleichgewichten geprägt und kennt Modernisierungsgewinner ebenso wie Modernisierungsverlierer, sie hat die Tendenz, in eine Vielzahl von Gruppen und Gemeinschaften auseinanderzustreben sowie die Verbindlichkeit ihrer Werte einzubüßen." (Daniel Cohn-Bendit, Grünen-Politiker)
  • "Wir haben eine multikulturelle Gesellschaft in Deutschland, ob es einem gefällt oder nicht […] Die Grünen werden sich in der Einwanderungspolitik nicht in die Defensive drängen lassen nach dem Motto: Der Traum von Multi-Kulti ist vorbei." - Claudia Roth, FAZ.net, 20. November 2004

[bearbeiten] Siehe auch

[bearbeiten] Verweise

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