Bremen, Carl von

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Familienvater, SS-Untersturmführer, Leutnant der Marineartillerie (M.A.) und Sonderführer von Bremen

Carl Siegfried Benjamin von Bremen (auch Karl; Lebensrune.png 8. Mai 1905 in Wosel, Estland; Todesrune.png gefallen 18. Juli 1941 auf der Fischerhalbinsel, Finnland) war ein baltendeutscher Dichter und Kriegsberichterstatter der Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg.

Leben

Das Buch stammt aus Feldpostbriefen des Schriftstellers von der Kriegsfront an seine Kinder im Deutschen Reich, die Auslieferung verzögerte sich kriegsbedingt bis 1944.

Carl von Bremen erhielt zuerst häuslichen Unterricht und besuchte dann die Domschule in Reval. Nach dem Ersten Weltkrieg und der Vertreibung aus dem Baltenland kam von Bremen als 13jähriger mit Mutter und seinen Schwestern (Dagmar Emma, Karin-Erika, Ingrid Anna, Hilde Mary Gustava und Hertha Alexandrine) von Estland in das Deutsche Reich, sein Vater und seine Brüder (Siegfried Nikolai Adam Benedikt und Hans-Tuve Karl Georg) wurden 1919 nach Sibirien verschleppt, wo der Vater am 1. Mai 1919 ermordet wurde.

Weimarer Republik

In Goslar besuchte er das Gymnasium, wo er auch sein Abitur ablegte. Im Jahre 1923 schloß er sich als Mitglied der SA der nationalsozialistischen Bewegung an und nahm am Marsch auf die Feldherrnhalle teil. Er stand auch deshalb vor Gericht und wurde zu Festungshaft verurteilt.

Drittes Reich

1933 wurde er Büdner/Siedler bei Wustrow in Mecklenburg. Eine Büdnerei ist im norddeutschen Raum ein kleines Haus (Schwedenhaus) mit wenig Land, allerdings benutzte er diese nur als Sommerhaus.

Tod

Carl von Bremen fiel während des Zweiten Weltkrieges als Marineberichterstatter an der Eismeerfront im Kampf gegen die Rote Armee der Sowjetunion.

Familie

Carl von Bremen war der Sohn von Konstantin von Bremen aus Massau (Lebensrune.png 30. März 1860) und dessen Gemahlin Ina Amalie, geb. von Sivers (1864–1941). Er war das jüngste der vielen Geschwister. Verheiratet war Carl mit Gertrud „Gerda“ Eva Auguste, geb. von Hirschheydt (1899–1953).

Auszeichnungen (Auszug)

Schriften (Auswahl)

  • Kinder am Meer oder So ist das Leben, 1933
  • Die Schifferwiege. Niederdeutscher Heimat- und Seefahrer-Roman, Deutsche Kulturbücherei, Verlag Franz Eher Nachfolger GmbH, 1935 (fünf Auflagen)
  • Der deutsche Berg im Osten – Ein volksdeutscher Roman, 1938 (Deutsche Kulturbuchreihe; zahlreiche Auflagen)
  • Das Haus im Bau
  • Das eiserne Kreuz auf dem Domberg (Erzählung)
  • Geschichten aus dem Nordischen Krieg – Vom Heldenkampf gegen Moskau unter Carl XII. Fahnen, herausgegeben von Theodor Jakobs, Junge Generation Verlag, Berlin-Lichterfelde 1942 (zahlreiche Auflagen)
  • „Liebes Füchslein ...“ – Carl von Bremen schreibt an seine Kinder, hrsg. von Gerda von Bremen, Zeichnungen und Einbandbild von Willy Huppert, Herbert Stuffer Verlag, Baden-Baden und Berlin 1943

Fußnoten

  1. In den 1940er-Jahren wurde ein Löns-Literatur-Preis ausgelobt. Preisträger waren 1942 Carl von Bremen und Friedrich-Wilhelm Hymmen sowie 1943 Paul Burre und Thilo Scheller. Als Erinnerungsgabe wurde eine im Durchmesser 165 mm messende Medaille der Porzellanmanufaktur Fürstenberg übergeben.