Duhse, Günter

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Günter Duhse (Lebensrune.png 1927 in Berlin-Wedding)[1] ist ein deutscher Nationalist und Antikommunist, der mehrmals in den Untergrund ging. Er brachte viele Jahre im Gefängnis zu.

Leben

Jugend

Günter Duhse wurde 1927 in Berlin-Wedding geboren. Seine Mutter war eine fanatische Christin und hat ihre fünf Kinder in diesem Sinne erzogen. Der Vater war Teilnehmer des Ersten Weltkrieges und wurde dort verwundet.

Duhse wurde 1933 eingeschult. Seine Jugend verbrachte er in Berlin-Mitte, bis er 1937 dem Jungvolk beitrat. Mit 14 Jahren konnte er der Hitler-Jugend (HJ) beitreten. Aufgrund seines jungen Alters konnte er entgegen seines Wunsches nie zur Waffen-SS gehen.

Zweiter Weltkrieg

Er meldete sich als 17-jähriger freiwillig zum Kriegseinsatz bei der Wehrmacht gegen die kommunistische Sowjetunion und wurde während des Zweiten Weltkrieges am Ostwall eingesetzt und war bei einem Panzerjagdkommando. Dort gelang es ihm, zwei Panzer abzuschießen, wofür er im März 1945 das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen bekam.[1]

Am 2. April 1945 geriet er mit 18 Jahren in sowjetisch-bolschewistische Kriegsgefangenschaft, im Juni wurde er nach Breslau gebracht. Von dort ging es für ihn in ein Lager in Niederschlesien, welches unter polnischer Führung stand. Die meisten Gefangenen mußten in Kohlegruben arbeiten, während Günter Duhse nach Neuhammer gebracht wurde, wo er als Koch eingesetzt wurde. Schon nach kurzer Zeit wurde er nach Sorrau gebracht, wo er bei der Kartoffelernte helfen mußte. Dort gelang ihm am 5. November die Flucht. Er schlug sich bis zur Neiße außerhalb der polnischen Zone durch. Von dort fuhr er dann mit dem Zug nach Berlin, das er am 10. November erreichte.[1]

Widerstandshandlungen gegen die DDR und BRD

Die Erlebnisse in der Kriegsgefangenschaft sowie die Gräueltaten der Roten Armee bei ihrem Einmarsch in das Reich 1945 brachten Günter Duhse dazu, aktiv gegen die kommunistischen Besatzer vorzugehen. Er beteiligte sich am Aufbau einer antikommunistischen Widerstandsgruppe. Zum Schutz trug er deshalb immer eine Pistole bei sich. Als er einmal in einer der vielen Sektoren- und Zonengrenzen kontrolliert wurde, wurde er wegen illegalem Waffenbesitz zu sieben Jahren Haft verurteilt.

Als dann die Bundesrepublik Deutschland von den Kollaborateuren der Siegermächte auf deren Anordnung hin gegründet wurde, gab es eine Amnestie, so daß er nach zweieinhalb Jahren entlassen wurde.

Er kehrte 1950 nach Berlin zurück. Trotz Gefangenschaft und Gefängnis strebte er die Befreiung seiner Heimat an. 1951 fuhr er nach Leipzig. Dort gründete er mit Verwandten eine Widerstandsgruppe. Auf seinem Rückweg nach Berlin wurde er von der kommunistischen Transportpolizei kontrolliert und als Spion verhaftet. Er kam in das Stasi-Gefängnis „Roter Ochse“. Dort waren die Haftbedingungen sehr schlecht. Es gab keinen Hofgang, wenig zu essen, Isolationshaft und kein Zeitgefühl. Er wurde krank und wog bei einer Größe von 1,72 m nur noch 48 kg. In Leipzig wurde er dann wegen „Boykotthetze“, „staatsfeindlicher Gerüchte“ und „Waffenbesitz“ zu zehn Jahren Zuchthaus ohne Anrechnung der Untersuchungshaft verurteilt.

Als sich draußen am 17. Juni 1953 die deutschen Arbeiter gegen die kommunistische Unterdrückung erhoben, wollte Duhse auch im Waldheimer Gefängnis einen Aufstand organisieren. Er wurde verraten und kam in den Keller des Gefängnisses. Er war von 1958 bis 1960 einmal für sechs Tage und ein andermal für 13 Tage im Hungerstreik. Neuneinhalb Jahre saß Duhse bis zum letzen Tag ab.

Er kehrte 1961 nach Westberlin zurück. Hier trat er der NPD bei. Nachdem er geheiratet hatte, zog er nach Bayern. Duhse machte sich daran, aus Liechtenstein Schußwaffen für antikommunistische Befreiungsaktionen zu beschaffen. Doch auch bei der NPD gab es Spitzel. Er wurde erneut verraten und daraufhin zu elf Monaten Haft verurteilt. Er hatte bis dahin zwölf Jahre seines Lebens in Haft verbracht und wollte nicht wieder ins Gefängnis. Anstatt die elf Monate anzutreten, ging er daher 1974 in den Untergrund. 1978 wurde Duhse erneut verraten. Es lauerten ihm zwei Polizisten auf, um ihn unter Schußwaffengewalt zu verhaften. Duhse zog seine Waffe und gab einen Warnschuß in die Luft ab. Die Polizisten erwiderten das Feuer und so schoß Duhse erneut, um seine Freiheit und sein Leben zu verteidigen.

Er konnte schließlich entkommen. Duhse wurde sogar übers Fernsehen (Aktenzeichen XY … ungelöst) gesucht. Er schaffte es dennoch zehn Jahre im Untergrund zu leben. 1988 wurde er wieder verraten und ein Spezialkommando der Polizei stürmte Duhses Haus. Er schoß mit einer alten Maschinenpistole auf die Polizisten und wurde zu 8 1/2 Jahren Haft verurteilt. Durch die Scheidung von seiner Frau konnte Duhse nach jahrelangem Kampf seine Verlegung nach Berlin erreichen. 1996 kam er nach Tegel. Obwohl er bereits 69 Jahre alt war, wurde ihm die Verlegung in einen Altenvollzug nach Singen verweigert. 1997 begann ein erneuter Prozeß gegen ihn in Moabit. Er hatte 1970 an der Berliner Mauer auf eine Streife des kommunistischen Grenzregimes geschossen,[2] wobei allerdings niemand verletzt wurde.

Vor Gericht weigert sich Duhse Häftlingskleidung anzuziehen. Der mittlerweile über 80-jährige wurde daraufhin von einer Überzahl der Gefängniswärter überwältigt, gewaltsam entkleidet und gefesselt in eine Einzelkabine gebracht. Günter Duhse wurde zu 13 1/2 Jahren Gesamtstrafe verurteilt, obwohl er niemanden getötet, nicht einmal jemanden verletzt hat.

Er ging in Revision. Die Revision wurde 1998 kurzerhand vom Bundesgerichtshof (BGH) abgelehnt. Der BGH argumentierte ganz offen, daß eine Strafe nach DDR-Recht zwar milder gewesen wäre, aber auch das Duhse aufgrund seiner nationalen und antibolschewistischen Gesinnung dort keine geringere, sondern eine wesentlich höhere Strafe als in der BRD erhalten hätte.

Auch in seinem mittlerweile hohem Alter hält er noch immer den Kontakt zur völkischen Bewegung und spricht beispielsweise auf Vortragsveranstaltungen.[3]

Auszeichnungen

Literatur

Verweise

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 33-cabinet.png Abgerufen am 29. Januar 2012. Archiviert bei WebCite®.Monatsveranstaltung mit Günter DuhseFreies Netz Süd, 29. Januar 2012
  2. Sigrid Averesch: DDR-Grenzer rechneten nicht mit SchüssenBerliner Zeitung, 26. September 1997 Vorsicht! Umerziehungsliteratur im antideutschen Sinne!
  3. Siehe bspw. 33-cabinet.png Abgerufen am 29. Januar 2012. Archiviert bei WebCite®.Monatsveranstaltung mit Günter DuhseFreies Netz Süd, 29. Januar 2012
  4. Der Fahnenträger #5fanzines.aryan88.com
  5. Der Fahnenträger #6fanzines.aryan88.com