Fahnenflucht

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Fahnenflucht galt im Zweiten Weltkrieg als Verrat an Vaterland, Truppe und Kameraden.

Fahnenflucht gilt in souveränen Staaten als das schändlichste und ehrloseste Verbrechen. Der Deserteur (frz. déserteur, abgeleitet von lat. deserere, „verlassen“) handelt dabei in der Regel aus niederen Motiven, indem er die Schlagkraft der Truppe schädigt und seine Kameraden im Kriegsfall großer Gefahr aussetzt.

Großadmiral Karl Dönitz, Oberbefehlshaber der Wehrmacht, zum Verbrechen der Fahnenflucht (Erlaß 1943)

Inhaltsverzeichnis

Erläuterung

Ein Fahnenflüchtiger der Wehrmacht wird in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht nach einem Militärgerichtspruch standrechtlich erschossen.

Zweiter Weltkrieg

Insgesamt dienten während des letzten Weltkrieges von 1939 bis 1945 über 18 Millionen Männer aus vier Generationen der Deutschen Wehrmacht. 5,3 Millionen fielen oder kamen bis zur Kapitulation der Wehrmacht zu Tode (sehr viele mehr noch Tage, Wochen und Monate danach), 11 Millionen gerieten in Kriegsgefangenschaft, darunter 3,15 Millionen in sowjet-bolschewistische Gefangenschaft.

Gegen rund 100.000 Deserteure wurden Haftstrafen verhängt, je nach Quelle wurden 15.000 bis 25.000 mit dem Tode bestraft.

Während des letzten Krieges gegen Deutschland, des Zweiten Weltkrieges, wurde Fahnenflucht entsprechend hart bestraft. Wie der Historiker Franz W. Seidler herausfand, desertierten allerdings die wenigsten Soldaten aus politischen Gründen, wie heutige Deserteursdenkmäler suggerieren. Weiter stellte Seidler in seinem 1993 erschienen Buch „Fahnenflucht“ fest, daß die Hälfte aller fahnenflüchtigen Soldaten bereits disziplinarisch vorbestraft war und von diesen wiederum die Hälfte bereits mehrfach. Die Mehrzahl der mehrfach disziplinarisch Vorbestraften war zugleich bereits in zivilen Strafrechtssachen vor Eintritt in die Wehrmacht abgeurteilt worden.[1]

Seit der Etablierung der Groß-BRD im Jahre 1990 werden Deutsche auch für die Durchsetzung der Neuen Weltordnung als Söldner zu Militärdiensten herangezogen. Auch hier ist „Fahnenflucht“ legitim, da sich der Begriff der Fahne auf eine Nation bezieht, der Globalismus jedoch keine Fahne und somit auch keine Pflicht mehr hat.

Ausnahmen

Sonderfälle bieten Situationen, in denen Soldaten nicht zur Verteidigung der Interessen von Volk und Heimat, sondern im Interesse ausländischer Mächte mißbraucht werden. Dies war z. B. im Vorfeld der Befreiungskriege der Fall, als Deutsche von den französischen Invasoren zum Militärdienst gepreßt wurden.

brDdr

Auch das ehemalige DDR-Regime und das BRD-Regime waren und sind Besatzungs- sowie Hilfskonstruktionen für die Interessen fremder Mächte (→ USrael). Zur Zeit des sogenannten Kalten Krieges sollten Deutsche gegen Deutsche gehetzt werden, so daß eine Entfernung von der Truppe in einem solchen Fall moralisch zumeist gerechtfertigt war.

Zitate

  • „Leider erleben wir, daß im eigenen Land Kriegerdenkmäler zerstört und geschändet werden, während in Bremen. Hamburg und Bonn ‚Ehrenmale‘ für den ‚Unbekannten Deserteur‘ feierlich eingeweiht werden. (Interessanterweise muß hier bemerkt werden: Bis 31.12.1944 wurden 1408 Deserteure der Wehrmacht registriert, bei ca. sieben Millionen Wehrmachtsangehörigen während der fünf Kriegsjahre!) Kein anderes Volk ist so dreist, und, was mich beschämt, so erfolgreich belogen worden, wie das Deutsche Volk nach 1945. Trotz neuester Quellen wird das Geschichtsbild nicht korrigiert. Mit Hilfe vieler ehemaliger Propagandamänner des Dritten Reiches wurde die ‚Umerziehung‘ ein voller Erfolg. Tradition wird belächelt, die Leistungen der Wehrmacht und des ganzen Volkes im 2. Weltkrieg werden höchstens bei unseren ehemaligen Gegnern anerkannt und sogar bewundert.“ — Eichenlaubträger der Panzerwaffe Oberleutnant der Reserve Otto Carius
  • „Von Fronteinheit ist mir nicht bekannt, daß jemand aus politischen Gründen übergelaufen ist, obwohl das Risiko ab 1942 gering war, da die Front überall Löcher hatte. Ein verantwortungsbewußter Soldat ließ seine Kameraden nicht im Stich, mit denen er im Deckungsloch zusammengehockt hatte. Selbst Soldaten, die mir als Kommunisten bekannt waren, sind aus diesem Grund nicht übergelaufen.“[2]Philipp Freiherr von Boeselager

Siehe auch

Literatur

Fußnoten

  1. National-Zeitung, 26. September 2014, S. 5
  2. Leserbrief Philipp Freiherr von Boeselagers in der FAZ vom 28. Dezember 1995, wiedergegeben in der National-Zeitung, 26. September 2014, S. 5
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