Glokke, Gerhard

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Generalleutnant Gerhard Glokke, Reichsparteitag 1938 in Nürnberg

Gerhard Glokke (Lebensrune.png 26. November 1884 in Posen; Todesrune.png 5. Juni 1944 in Münster) war ein deutscher Offizier der Preußischen Armee, des Deutschen Heeres, der Reichswehr und der Wehrmacht, zuletzt General der Infanterie der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

1938 in Münster; vorne weg (grüßend) General der Flieger Hans Halm, General der Artillerie Günther von Kluge (2. v. l.), Oberst Ulrich Kessler (mit Stahlhelm), Generalmajor August Schmidt (dritter von rechts), Kommandeur des Luftgau-Kommandos VI, Generalleutnant des Heeres Gerhard Glokke und dann Generalmajor Johannes Lentzsch, Höherer Kommandeur der Flakartillerie im Luftkreis IV.

Werdegang

Unterschrift (1940)
Gerhard Glokke.png
Gerhard Glokke, Grabstätte.jpg

Lexikon der Wehrmacht

„Gerhard Glokke trat am 1. März 1903 als Fahnenjunker in das Kaiserliche Heer ein. Er kam dabei zum 2. Niederschlesisches Infanterie-Regiment ‚König Ludwig III von Bayern‘ Nr. 47. In diesem wurde er am 18. August 1904 zum Leutnant ernannt. Das Patent wurde dabei auf den 19. August 1903 datiert. Am 18. August 1912 wurde er zum Oberleutnant befördert. Als solcher wurde er im Herbst 1912 zur Kriegsakademie kommandiert. Bei Beginn des 1. Weltkrieges kam er dann zum Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 46. Im Herbst 1914 wurde er dann zum Adjutant der 22. Landwehr-Brigade ernannt. Als solcher wurde er am 28. November 1914 zum Hauptmann befördert. Er wurde dann an verschiedenen Stellen des Generalstabes eingesetzt. Im 1. Weltkrieg wurden ihm beide Eisernen Kreuze, das Ritterkreuz des Königlich Preußischen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern sowie einige andere Auszeichnungen verliehen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde er in das Reichsheer übernommen. Dabei kam er zuerst zum Reichwehr-Infanterie-Regiment 9. Bei der Bildung des 100.000 Mann-Heeres kam er dann als Kompaniechef zum 8. (Preuß.) Infanterie-Regiment. 1923 wurde er dann zur 7. Batterie vom 6. (Preuß.) Artillerie-Regiment in Wolfenbüttel versetzt. Am 1. Mai 1924 wurde er zum Major befördert, wobei das Rangdienstalter auf den 1. Juni 1923 festgelegt wurde. Als solcher wurde er am 1. Juni 1924 zur Kommandantur von Wilhelmshaven versetzt. Dort wurde er dann bis zum 1. April 1928 verzeichnet. Am 1. April 1928 wurde er dann zum Stab des Gruppenkommando 2 nach Kassel versetzt. Am 1. März 1929 wurde er zum Oberstleutnant befördert. Als solcher wurde er am 1. Oktober 1929 zum Kommandeur des II. (Preuß.) Bataillons vom 18. Infanterie-Regiment in Münster ernannt. Am 1. Oktober 1931 wurde er dann zum Kommandeur vom 16. Infanterie-Regiment. Als solcher wurde er am 1. Februar 1932 zum Oberst befördert. Am 1. Oktober 1933 gab er sein Kommando ab. Er wurde jetzt zur Kommandantur von Münster versetzt. Bei der Erweiterung der Reichswehr wurde er am 1. Oktober 1934 unter gleichzeitiger Beförderung zum Generalmajor zum Kommandant von Münster ernannt. Bei der Enttarnung der Verbände wurde er am 15. Oktober 1935 zum Kommandeur der 16. Infanterie-Division ernannt. Als solcher wurde er am 1. Oktober 1936 zum Generalleutnant befördert. Am 12. Oktober 1937 gab er sein Kommando ab. Er wurde jetzt als General z. b. V. beim VI. Armeekorps eingesetzt. Bei der Mobilmachung am 26. August 1939 wurde er zum Kommandierenden General vom Stellvertretenden Generalkommando VI. Armeekorps in Münster ernannt. Damit wurde er zum Befehlshaber vom Wehrkreis VI. Als solcher wurden ihm am 1. September 1940 die Charakter eines General der Infanterie verliehen. Am 1. Dezember 1940 wurde er zum General der Infanterie befördert. Am 1. August 1943 wurde ihm das Deutsche Kreuz in Silber verliehen.“[1]

Tod

Glokke verstarb am 5. Juni 1944 an einem Herzschlag in Ausübung seines Dienstes und wurde auf dem Waldfriedhof in Münster-Lauheide beigesetzt. In seiner Nähe ruhen die Generäle Georg Jauer, Hermann Tittel, Georg von dem Knesebeck und Kurt Erdmann.

Beförderungen

Preußische Armee

Reichswehr

Wehrmacht

Auszeichnungen (Auszug)

Erster Weltkrieg

Drittes Reich

Verweise

Fußnoten