Ethnozentrismus

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Dem Ethnozentrismus ist das eigene Volk der Mittelpunkt seiner Welt

Ethnozentrismus (von altgriech. ἔθνος éthnos „Volk, Volksstamm, Volkszugehörige“, und lat. centrum, „Mittelpunkt“) ist ein auf die eigene Herkunftsgruppe bezogenes elementares Lebensgefühl, Ausdruck einer Seelen- und Geistesverfassung, eine Gesamthaltung und Weltanschauungsweise einer ethnischen Einheit oder eines Angehörigen derselben. Er betrachtet die Lebenswelt der Abstammungsgemeinschaft und das Weltgeschehen allgemein, zuerst oder ganz herrschend unter dem Blickwinkel der Lebensinteressen der eigenen Gruppe.

Der Ethnozentrismus drückt sich darin aus, daß die vorgefundenen eigenen kulturellen und Traditionswerte als ausschlaggebend empfunden werden. Die Volksangehörigen stellen das Eigeninteresse der Gruppe faktisch, ihrer Mentalität nach, weltanschaulich sowie handelnd in den Mittelpunkt. In diesem Sinn ist der ethnozentrischen Empfindung und Haltung zugleich ein natürliches Gefühl der Überlegenheit eingeboren, das sich grundsätzlich nicht darum kümmert, was andere Völker von sich halten, was diese tun oder wie sie sich zum Leben stellen.

Die historische Überlieferung deutet darauf hin, daß der Ethnozentrismus immer die grundlegende Ausrichtung der Völker und Kulturen durch die Geschichte hindurch war und ist. Zur Voraussetzung hat er nur, daß sich über Familien, Sippen und Stämme hinweg ein Volk gebildet hat.

Begriffsherkunft

Der Begriff wurde von dem US-amerikanischen Sozialwissenschaftler, Nationalökonomen und Kulturanthropologen William Graham Sumner (1840–1910) geprägt.[1] Er entwickelte auch das Konzept der Konflikte zwischen Eigengruppe (Ingroup) und Fremdgruppe (Outgroup). In der Soziologie und Sozialpsychologie ist eine In-Group eine soziale Gruppe, mit der sich eine Person psychologisch als Mitglied identifiziert. Im Gegensatz dazu ist eine Out-Group eine soziale Gruppe, mit der sich eine Person nicht identifiziert.

Sumners ursprüngliche Definition des Ethnozentrismus war die Ansicht, daß die Zugehörigkeit des Einzelnen zu seiner eigenen Gruppe den Mittelpunkt konstituiere, von dem aus er den Rest der Welt beurteilt. Die Geschichte, Kultur, Normen, Gebräuche und Sprache der Gruppe seien die Richtwerte hinsichtlich anderer Gruppen.

Abgrenzungen

Universalismus

Der Universalismus – als Nebenprodukt der Gleichheitsideologie – kümmert sich nicht um Völker. Insofern er den Einzelmenschen in Betracht zieht, sieht er in ihm nur noch den „Weltbürger“. Alle Kulturen hält der Universalismus für dazu bestimmt, schließlich zu verschmelzen, es gäbe weder eine naturgemäße noch eine qualitative Ungleichheit unter ihnen.[2] Tatsächlich arbeiten unter diesem ideologischen Deckmantel die verschiedenen Imperialismen darauf hin, der ganzen Welt ein einziges Modell aufzuzwingen – ihr Modell. Zu nennen sind hier in erster Linie das militaristische Raubsystem der USA, vehement unterstützt vom Politpersonal in Magna Europa, der getarnte Weltkommunismus mitsamt russischem Eurasismus, der Mohammedanismus und das organisierte Christentum.

Ethnopluralismus

Ausschnitt von der Netzpräsenz einer NGO – Liberalisierte, neochristliche Weiße fühlen sich wohl, wenn sie sich für die Besserstellung und die Sicherung der Existenz von Fremdgruppen einsetzen[3] und damit de facto nicht im Lager des eigenen Volkes stehen. „Indigen“ und „indigene Völker“ sind heilige Wörter für die im Fremdenwahn Befangenen. Spräche ihnen ein Deutscher von Deutschem Volk und seinen unveräußerlichen existenziellen Ansprüchen, würden sie zutiefst verstört.[4]

Dem Ethnozentrismus steht entgegen der Ethnopluralismus. Sein Konzept ist die „Vielfalt der Völker“ und ihr gilt seine Wertschätzung. Ethnopluralisten messen schon einmal der Rasse keinen besonderen Wert zu, sie berufen sich auf kulturelle, regionale und geographische Einflußfaktoren, die die Völker verschiedenartig prägten. Das Ergebnis, die Völkervielfalt, gelte es zu schützen, letztlich sei damit allen Völkern und irgendwie jedem einzelnen gedient.

Auszug von der Netzpräsenz der Identitäre Bewegung Deutschland e. V. (Juli 2022):

„Unter Ethnopluralismus verstehen wir die Vielfalt der Völker, wie sie sich über Jahrtausende entwickelt hat. Wir setzen diesen Begriff bewusst als positiven Gegenentwurf zur One-World-Doktrin ein, um zu verdeutlichen, dass eine rücksichtslose globalistische Entgrenzung diese Vielfalt bedroht. Es gibt ein Recht auf Verschiedenheit. Jedes Volk hat das Recht, ihre [sic] Kultur, ihre Bräuche und Traditionen, also ihre ethnokulturelle Identität, zu erhalten. Wir treten für diesen Erhalt ein, hierzulande und in der Welt.“

Verwandt damit ist die Vorstellung, daß ethnische oder rassische Gruppen eingeboren („indigen“) seien oder daß es ein „Recht“ auf Heimatländer, Territorien und „Selbstbestimmung“ gäbe, selbst wenn die Gruppen diese Territorien nicht verteidigen (können). Tatsächlich reklamieren Ethnopluralisten „einen Platz für jedes Volk“. (Dem ähnelt die Konstruktion eines „Rassenhumanismus“ des Pierre Krebs.) Sie vergessen beim Pochen auf „Rechte“ jedoch zu sagen, wo und bei wem sie diese Rechte einholen wollen, wer sie ihnen „verleihen“ und schließlich gewährleisten soll.

Kritiker sehen den Ethnopluralismus, der solche Ansprüche in den leeren Raum stellt, als eine utopische liberal-marxistische (weil gleichmacherische) Phantasie an, ausgedacht und aufgebracht von „Identitären“ in Mitteleuropa. Diese Kritiker wenden ein, daß die gesamte Menschheitsgeschichte offensichtlich eine Geschichte von Gruppen gegen Gruppen sei, von Eroberung und Verteidigung. Jede einzelne Rasse auf der Erde und jedes Volk lebe auf Land, das ihr nicht „gehört“. Eine Nation habe nur dann ein „Recht“ auf ein Heimatland, wenn sie es mit Gewalt erobern und sichern kann.

In diesem Sinn kann es beispielsweise einem Deutschen – erst recht einem deutschen Ethnozentristen – vollkommen gleichgültig sein, ob die Palästinenser ein „Recht“ auf einen eigenen Staat beanspruchen oder Juden in Kleinasien einen „Judenstaat“ am Leben halten,[5] oder ob sich Uiguren in China unterdrückt fühlen oder die Türkei Kurden ein eigenes Territorium mit Selbstbestimmung verweigert. Nicht gleichgültig hingegen kann es ihm sein, wenn sich Bewohner anderer Territorien – aufgrund welcher eingebildeter oder von globalistischen Politikern zugesprochener „Migrationsrechte“ auch immer – ihren Wohnsitz lieber in deutsche Lande verlegen und sich dort versorgen lassen wollen. Im Jahr 2022 sind das vor allem hunderttausende Ukrainer, deren Staat mit einer dritten Macht in Krieg geraten ist.

Elementar, weil überlebenswichtig auch für den eigenen Nachwuchs, wird für einen Deutschen oder für einen Bürger von Magna Europa sein, daß sein Heimatland auf subversivste Art erobert wird[6] und diesem von Verrätern und Globalisten eine Zukunft als afrikanisiertes multirassisches Einkaufszentrum zugedacht ist, aufrechterhalten und finanziert von deutsch-„indigenen“ Zahlsklaven.

Umgekehrt betrachtet: Eine ethnische Gruppe, die auf gewaltsame oder stille, politisch-juristisch von Verrätern ermöglichte Eroberung ausgeht, folgt den Naturgesetzen, indem sie darauf hinwirkt, einer anderen ethnischen Gruppe deren Territorium und deren Ressourcen wegzunehmen. Den Angegriffenen kann es dann nur darum gehen – nichts anderes ist für die Eigengruppe von Belang –, die eigene Regierung zu veranlassen oder zu zwingen, die Interessen des nationalen Kollektivs zu verteidigen, indem sie feindliche Gruppen daran hindert, das Territorium und die Ressourcen der Heimat zu übernehmen.

Statt rigorosen Grenz- und Heimatschutz erzwingen zu helfen, projizieren Ethnopluralisten nach Meinung ihrer Kritiker jedoch ihre liberalisierten Ideale auf Angehörige fremder Populationen, die sich in keiner Weise um die Selbstbestimmung oder gar Homogenität anderer, gar aller Ethnien scheren, und die sich für die Kopfgeburten und die ethnopluralistische Rhetorik europäisch „Identitärer“ einfach nie interessieren werden.

Deutlicher ausgedrückt: Kritiker des Ethnopluralismus meinen, daß starke Kräfte (→ Rassenmarxismus) in einer Welt von inzwischen über 90 Prozent Farbigen sowie die internationale Linke die Weißen tot sehen wollen und dabei sind, sich deren Territorium bis zum Punkt ohne Wiederkehr anzueignen. Sie kümmert nicht, was eine ethnopluralistische „Neue Rechte“ gern hätte.

Christentum/Neuchristentum

Völker ohne Wert

Dem Ethnozentrismus steht auch das Christentum, vor allem in Form des heutigen säkularisierten Neuchristentums, feindlich und aggressiv entgegen. Das gilt allgemein und ist auch unabänderlich. Denn im Verständnis des Christentums gibt es nur ein Volk, das Volk Gottes, das an dieselben jüdischen Mythen, an dasselbe Buch und die darin enthaltenen Wunder und Fabeln glaubt. Abgesehen von diesem ideologischen Kollektiv zählt für Christen ausnahmsweise als tatsächlich wertvoll nur ein Volk. Es ist die Gruppe, der die jüdischen Verfasser der Thorah angehören und von der sie sagen, daß der von ihnen angenommene Stammesgott sich eine Gruppe besonders erwählt habe, nämlich sie: „Und ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein, daß auch die Heiden sollen erfahren, daß ich der HERR bin, der Israel heilig macht, wenn mein Heiligtum ewiglich unter ihnen sein wird.“ (Hesekiel 37,27–28)[7]

Für alle, die nicht so „heilig gemacht“ sind, gilt nach der Bibel:

„Völker sind vor Gott wie ein Nichts, für ihn sind sie wertlos und nichtig.“ (Jes. 40,17; Einheitsübersetzung)[8]

An anderer Stelle wird die Bedeutungslosigkeit der Zugehörigeit eines Menschen zu einem Volk, zu einer Abstammungsgemeinschaft mit diesen Worten betont:

„Dann kommt es nicht mehr darauf an, ob ihr Juden oder Griechen seid, beschnitten oder unbeschnitten, ob euer Volk zivilisiert oder primitiv ist, ob ihr Sklaven oder freie Bürger seid; entscheidend ist allein, ob Christus in uns lebt und alles wirkt.“ (Kol. 3,11; Neue Evangelistische Übersetzung)

Völker als Wirklichkeit kommen in den religiösen Schriften des Christentums zwar vor, aber nicht als etwas Wertvolles, zu Bewahrendes. Im Gegenteil: Entsprechend ihrer Nichtigkeit vor Jahwe räumt er dem angeblich einzig zählenden Volk – den Juden – andere Völker schließlich immer wieder mit Leidenschaft per Völkermord aus dem Weg.[9]

Fremde als „Brüder“

Auch ist mit „Bruder“ im christlichen Sinn nicht das Familienmitglied oder der Volksgenosse gemeint. Was im Christentum zählt, ist eine konstruierte abstrakte Brüderlichkeit mit jedem Wildfremden auf dem Planeten. Gruppenzugehörigkeit soll christlich gesehen immer glaubensmäßig, „geistig“ sein. Rasse faßt man demzufolge allenfalls ideologisch auf. So verdrehte etwa Papst Pius XI. am 29. Juli 1938 die Naturtatsache vielfältiger Rassen im Phantasieren über ein Menschengeschlecht in kirchliches Wunschdenken:

„Man vergißt heute, daß das Menschengeschlecht nur eine einzige große umfassende katholische Rasse ist.“[10]

Daraus folgt, daß – von der Konzeption des Glaubens her gesehen – es ein echt christlicher Wert ist, sich feindlich zu zeigen gegen die Wahrnehmung von Interessen, die aus ethnisch-rassischer Zugehörigkeit folgen, wie auch gegen die Behauptung eines Territoriums. Weiße „Refugees-Welcome“-Begeisterte sind wahre (Neo-)Christen – erst das unterschwellige Empfinden christlicher Brüderlichkeit macht sie fähig zum bösartigen Sabotagehandeln an ihrem Volk.

Selbstschädigung als moralisches Gebot

Ausdrücklich verlangt das Christentum von seinem Anhänger als Lebenshaltung ein stetes Zuwiderhandeln gegen das eigene Interesse – er soll sich selbst hassen[11] und gegen das Gute der Gruppe, aus der er hervorgegangen ist (Familie, Sippe, Volk, Rasse), die ihn trägt und welcher er deshalb eine natürliche soziale Gefolgschaft schuldet. Unmoralisch predigt es in der Bergpredigt und an anderen Stellen, der Gläubige solle nicht das tun, was ihm selbst und seiner Herkunftsgruppe zur Bewahrung und zum Fortschritt gereicht, sondern das genaue Gegenteil. Was dem anderen nützt, soll für den Christen ausschlaggebend sein. Humanitaristische Sklavenmoral wird als Pflicht verkündet. Abgefordert werden Verzicht auf Eigeninteresse und jeglichen Selbstschutzinstinkt, das heißt sich selbst schädigende Narrheit:

„Liebet eure Feinde und tut denen wohl, die euch hassen; segnet die, so euch verfluchen und bittet für die, so euch beleidigen.“
„Dem, der dich auf den Backen schlägt, biete auch den anderen dar [...] Gib jedem, der dich bittet; und von dem, der dir das Deinige nimmt, fordere es nicht zurück.“
„Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand [...] Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann laß ihm auch den Mantel.“
„Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt.“[12]

Essentiell-geistig ist der Christ nicht bei sich und nur zum Teil in seinem Volkstum. So hegt beispielsweise der christliche Konservative oder „Identitäre“, der sich selbst als volkstreu versteht, Illusionen, denn in Wirklichkeit ist er nach päpstlichem Dafürhalten ein geistiger Semit:

„Durch Christus und in Christus sind wir geistige Nachkommen Abrahams. Wir sind geistig Semiten.“ (Papst Pius XI.)[13] oder:
„In jedem Christen steckt ein Jude.“ (Papst Franz)[14]

Diese Gegebenheiten sind der Grund, warum Ethnozentristen angesichts von Überfremdung, Zivilinvasion, Umvolkung und Volkstod gegenüber Christen, Christoiden und „Menschisten“[15] schwerwiegende Vorbehalte ins Feld führen, die man mit diesen Worten zusammenfassen kann:

„Die [gemeint: neochristlichen] Europäer werden sich im Namen der christlichen Liebe und Brüderlichkeit immer für die Interessen feindlich gesinnter [nichteuropäischer] Randgruppen auf Kosten der europäischen Mitbürger einsetzen.“[16]

Kampfgeist und Kämpfertum aus Ethnozentrismus

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Ethnozentrismus ist die Vorbedingung des Lebens und Weiterlebens eines Volkes oder einer Nation in der Geschichte. Die Geschichte wiederum ist das Spielfeld des Willens zur Macht, des Wettbewerbs und der Auslese. Auf diesem Feld ist die feste Überzeugung, nicht nur wohlgeraten, sondern überlegen zu sein und recht zu haben, für das Handeln, das Niederringen von Widerständen und für den Lebenskampf absolut unerläßlich.

Einen Unterschied in der Wirklichkeit macht der Ethnozentrismus deshalb dann, wenn aus ihm eine kämpferische Geisteshaltung folgt: Das Volk, dem man angehört, ist der Mittel- und Bezugspunkt des gemeinschaftlichen Daseins und in der Empfindung anderen überlegen, sonst hätten es die eigenen Ahnen, denen das bis in die Gegenwart fortlebende Volk sich verdankt, schlechter gemacht als fremde Gruppen. Der eigene Einsatz zielt auf die allseitige Bewahrung des Volkes, damit es in der Geschichte bestehe und man sich als dessen heutiger Vertreter und Halter der Lebensfackel ebendieser Geschichte würdig erweise.

Der Kämpfer für die Selbstbehauptung der europäischen Völker Guillaume Faye (Todesrune.png 2019) stellte fest:

„Die Europäer waren mächtig, solange sie naiv ›ethnozentrisch‹ blieben und dachten. Sobald sie aber über den ›Wert des Anderen‹ Überlegungen anzustellen begannen, setzte ihr Niedergang ein. [...] Jedenfalls bestehen auf Dauer nur Kulturen, die den inneren Stolz kultivieren, das ausgeprägte Gefühl, unersetzlich zu sein, und einen festen Willen ›zur Identität und Fortdauer‹ aufbringen.“[17]

Überlegenheitsdünkel

Faye warnte aber auch davor, den sozusagen natürlichen Überlegenheitsanspruch nicht in einen Überlegenheitsdünkel übergehen zu lassen. Die Geschichte habe mehrmals den Beweis erbracht, daß Fremdgruppen mit unbändigem Willen und unerschütterlichem Charakter mit ihrer primitiven Kraft eine Bevölkerung oder eine Kultur niederwerfen und versklaven, die vielleicht glanzvoller oder begabter, aber auch allzu selbstsicher, allzu selbstgefällig oder einfach zu dekadent geworden war. So sei es allen Völkern ergangen, die sich vom 7. bis zum 11. Jahrhundert durch den Ansturm mohammedanischer Beduinen überrumpeln ließen. Und so ergehe es uns, den europäischen Völkern, auch heute, da wir in der Flut kulturfremder Völkerschaften zu versinken drohten.[18]

Endzweck

Ethnozentrismus mündet ein in Ethnokratie bzw. Genopolitik, d. h. in ein politisches System, welches die Homogenität nur des eigenen Volkes als unabdingbar voraussetzt und aufrechterhält, sowie unablässig nach dem ethnischen Interesse handelt, wenn es politischen Willen bildet und ausübt. Das kann sich zwanglos verbinden mit dem Bestreben, der Bundesgenosse verwandter Völker mit ähnlicher Interessenlage zu sein und sich freundlich gegenseitig beizustehen.

Zitate

„Es gibt keinen ‚Menschen an sich‘, wie die Philosophen schwatzen, sondern nur Menschen zu einer Zeit, an einem Ort, von einer Rasse, einer persönlichen Art, die sich im Kampfe mit einer gegebenen Welt durchsetzt oder unterliegt [...]. Dieser Kampf ist das Leben, und zwar im Sinne Nietzsches als ein Kampf aus dem Willen zur Macht, grausam, unerbittlich, ein Kampf ohne Gnade.“ — Oswald Spengler[19]
„Wir müssen [...] die Ausdrücke ‚der Mensch‘ und ‚die Menschheit‘ ganz aus unserem Wortschatz streichen. Das sind nämlich typisch christliche, liberale und marxistische Schlüsselwörter. Es gibt keine Menschheit [...] Wir haben nur für die weiße Rasse zu handeln [...] Ich will also von einer ‚Menschheit‘ nichts wissen. Die Menschheit stinkt.“ — Dietrich Schuler (2008)[20]

Siehe auch

Literatur

  • Guillaume Faye: Wofür wir kämpfen. Manifest des europäischen Widerstandes. Das metapolitische Hand- und Wörterbuch der kulturellen Revolution zur Neugeburt Europas. Veröffentlichungen des Thule-Seminars e. V., Reihe Thule-Polemos, Bd. 2 [Kassel], Ahnenrad der Moderne 2006
Englischsprachig

Verweise

Fußnoten

  1. Sein Hauptwerk Folkways erschien 1907; weiteres Werk: The science of society, 4 Bde. (hg. 1927, mit A. G. Keller); Sociale Pflichten. Was die Klassen der Gesellschaft einander schuldig sind, Autorisirte Uebersetzung von M. Jacobi. Mit einem Vorwort von Th. Barth MdR. Verlag von Elwin Staude, Berlin 1887
  2. Der Universalismus hat noch weitere Bedeutungen, insbesondere in der Philosophie und in der Soziologie.
  3. Wie mit großer Energie die Alternative für Deutschland, die sogar im BRD-Bundestag entsprechende Anträge zur Abstimmung stellt: Antrag „BDS-Bewegung verurteilen – Existenz des Staates Israel schützen“ vom 29. April 2019, Bundestags-Drucksache 19/9757
  4. Bildschirmfoto von der Netzpräsenz der Schweizer Sektion der „Gesellschaft für bedrohte Völker“, 2. Juli 2022
  5. Um solche Dinge kümmert sich jedoch die BRD-Partei Alternative für Deutschland, nebenbei fordernd, die BRD- und die israelische Regierung sollten sich zusammentun, um endlich gemeinsam jedweden Antisemitismus zu bekämpfen, Antrag „BDS-Bewegung verurteilen – Existenz des Staates Israel schützen“ vom 29. April 2019, Bundestags-Drucksache 19/9757, siehe dort auch besonders Punkt II. 4. (S. 2)
  6. Siehe Zivilinvasion, Pakt für Migration, Hooton-Plan
  7. Siehe auch: 5. Mose 14,2; 1. Mose 26, 4
  8. In der Elberfelder Übersetzung: „Alle Nationen sind wie nichts vor ihm, und werden von ihm geachtet wie Nichtigkeit und Leere.“
  9. Siehe beispielsweise: Ps. 135,8; 136,10; 137,9; und allgemein → Psalmen
  10. Zitiert in: SS-Hauptamt (Hg.): Rassenpolitik, 1943, S. 5
  11. Lukas 14,26; Luther-Übersetzung 1912
  12. Luk. 6,27–30; Mt. 5,44; 5,39–40; 5,11–12; verschiedene Übersetzungen
  13. Gesprochen am 7. September 1938 bei einem Empfang belgischer Pilger. Zit. in: Josef Roth: Die katholische Kirche und die Judenfrage, in: Forschungen über das Judentum, 1939, Band 4, S. 163 (Sitzungsbericht der Vierten Münchner Arbeitstagung des Reichsinstitutes für Geschichte des neuen Deutschlands vom 4. bis 6. Juli 1939)
  14. Zitiert in: Papst-Interview: „Ich habe kein persönliches Projekt unterm Arm...“, Radio Vatikan, 13. Juni 2014
  15. „Menschisten“ (eine Wortprägung möglicherweise von Dietrich Schuler) propagieren unentwegt → „Menschenrechte“.
  16. Ferdinand Bardamu (Pseudonym): Warum Europäer das Christentum zurückweisen müssen, Netzpräsenz The West‘s Darkest Hour, März/April 2018
  17. Guillaume Faye: Wofür wir kämpfen. Manifest des europäischen Widerstandes. Das metapolitische Hand- und Wörterbuch der kulturellen Revolution zur Neugeburt Europas. Veröffentlichungen des Thule-Seminars e. V., Reihe Thule-Polemos, Bd. 2 [Kassel], Ahnenrad der Moderne 2006, S. 115, Hervorhebung vom Autor
  18. Wofür wir kämpfen (2006), Stichwort Ethnozentrismus
  19. In ders.: Der Mensch und die Technik – Beitrag zu einer Philosophie des Lebens, Schlußsätze aus dem Kapitel: „Die Technik als Taktik des Lebens“. Hervorgehobener Text ist im Original gesperrt gesetzt.
  20. Brief an Anatoli Iwanow, 7. September 2008
  21. Datei vom Herausgeber selbst zum Herunterladen bereitgestellt