Holocaust-Konferenz (Iran)

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Als Holocaust-Konferenz wird die internationale Konferenz Review of the Holocaust: Global Vision (dt.: Überprüfung des Holocaust: Globale Vision) bezeichnet, welche am 11. und 12. Dezember 2006 in der iranischen Hauptstadt Teheran stattfand. Sie wurde auf Geheiß des Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad vom Institut für Politische und Internationale Studien des iranischen Außenministeriums initiiert; Organisator war der Präsidentenberater Mohammad-Ali Ramin.

Zielsetzung

Am 5. Dezember 2006 kündigte der iranische Außenminister Manuchehr Motakki an, das Ziel der Konferenz sei die wissenschaftliche Beantwortung der Frage, ob „überhaupt während des Zweiten Weltkrieges Juden durch die deutschen Nationalsozialisten ermordet worden sind oder nicht“. Monaucheher Mohammadi, Referent der Bildungs- und Forschungsabteilung des iranischen Außenministeriums, sagte im Vorfeld der Konferenz:

„Wenn die eingeladenen Wissenschaftler zu dem Ergebnis kommen sollten, daß es einen Holocaust gegeben hat, dann werden wir uns dazu bekennen, und dennoch die Frage aufwerfen, warum die Palästinenser ein Tribut dafür zahlen müssen.“

Das „Holocaust-Tabu brechen“ war ausgegebene Zielsetzung der Konferenz.

Redebeiträge

Vertreter des Staates Iran

Der iranische Außenminister vertrat die Meinung, daß ein neuer „kritischer Blick” nötig sei, um die Ereignisse des Zwanzigsten Jahrhunderts zu verstehen. Die Geschichte sei von Siegern geschrieben worden, daher sei es „besonders wichtig, daß ein Ereignis, das sich Holocaust nennt, besonders kritisch betrachtet“ werde. Zu Beginn der Veranstaltung konstatierte Mottaki, es sei ein Problem, wenn die „Formulierung von historischen Ereignissen und deren Analyse aus der Perspektive des Westens“ geschrieben werde. Eine neue Geschichtsschreibung erfordere, daß man die „unveränderbaren Prinzipien anzweifelt und den Zweifel als die Grundlage der Forschung betrachtet.“ Mottaki distanzierte sich offiziell von „Nazismus und Rassismus, die mit der menschlichen Natur und gesundem Verstand unvereinbar“ seien. Der Islam, der auf Vernunft basiere, stünde „dagegen im klaren Widerspruch zur rassistischen und nazistischen Ideologie“. Den Zionismus lehnte er ab, weil dieser rassistisch sei. Weiter sagte er:

„Viele von denjenigen, die heute behaupten, gegen die ,Nazis' zu sein, verhalten sich selbst rassistisch und kolonialistisch. Was die Kolonialisten in den Kolonien begangen haben, ist keineswegs anders als die Verbrechen der Nazis. Warum soll eigentlich nur eine Form des Verbrechens verurteilt werden und andere Formen sollen vergessen werden?“

Mit seiner Äußerung, daß es keinen Unterschied gebe, wenn „unschuldige Menschen von Nazis oder Nicht-Nazis, in Korea und in Vietnam, in Irak und in Afghanistan oder in Palästina ermordet werden“, relativierte Mottaki den Holocaust.

Zudem erklärte Mottaki, daß es im Iran nie Antijudaismus gegeben habe, dieser sei ein westliches Phänomen. Zur Kritik an der Konferenz sagte er, man wolle weder den Holocaust verleugnen noch befürworten, sondern lediglich Forschern die Gelegenheit geben, sich zu äußern, weil diese sich in Europa nicht frei äußern können. Wenn jemand einen kritischen Blick auf den Holocaust entwickele, werde diese Person direkt als Nazi beschimpft. Propagandistisch werde behauptet, daß „nur die Nazisympathisanten und Rassisten den Holocaust verleugnen“. Viele Kritiker des Holocaust seien selbst Opfer des Rassismus. Unter ihnen seien Mohamedaner, Christen und Juden. Sie seien weder links noch rechts. Es sei ein Erbe der Nazis, wenn „Wissenschaftlern, die historische Wahrheiten herausfinden wollen“, falsche Sachen vorgeworfen werden. In seinem Vortrag machte Mottaki einen inhaltlichen Sprung vom Holocaust zur Sicherheitspolitik der Region. Er kritisierte das Vorgehen gegen die Völker Afghanistans, Iraks und Palästinas. Fremde würden sich in die inneren Angelegenheiten dieser Länder einmischen. Die „wahre Ursache für die Unterdrückung der Palästinenser“ wollten westliche Staaten nicht sehen, so Mottaki.

Der Vorsitzender der internationalen Konferenz zur Unterstützung der Intifada, Ali Akbar Mohtashemipour, sagte:

„Die westlichen und die zionistischen Medien verbreiten stets eine falsche Propaganda bezüglich des Holocaust. Die Forschung wird beweisen, daß der Holocaust nicht wahr ist und nur ein Märchen ist. Es heißt aber nicht, daß die Nazis während des zweiten Weltkrieges kein Verbrechen begangen haben. Sie haben Verbrechen begangen. Aber was die Zionisten behaupten, stimmt nicht. Die Wahrheit wird nach und nach ans Tageslicht kommen. Wir brauchen ein Komitee zur Erforschung der Wahrheit des Holocaust. Es wird schwer sein, ein solches Komitee zu gründen, denn die amerikanische Regierung und die Zionisten sind dagegen. Aber es ist nicht unmöglich.“

Äußerungen internationaler Revisionisten

Der Amerikaner R. Bradley Smith bedankte sich bei Ahmadinejad:

„Mein erster Artikel zum Holocaust erschien 1980 und wurde von Moslems veröffentlicht. Meiner Meinung nach ist es nur ein Märchen, daß Millionen Juden von den Deutschen ermordet worden sind. Die Zionisten haben das Thema politisiert und solche Behauptungen aufgestellt. Der iranische Präsident ist der erste Staatsmann, der dieses Thema öffentlich diskutiert hat. Wir können zwar in den USA solche Themen diskutieren. Es kann aber auch sein, daß wir danach verhaftet werden oder getötet werden. […] Die amerikanischen Universitäten lassen systematisch keine Diskussion über den Holocaust zu.“

Der Australier Gerald Fredrick Toben vom Adelaide Institute meinte in Teheran:

„Die Befürworter der Holocaustgeschichte gehen davon aus, daß die deutschen Nazis die Juden nackt mit Gas erstickten und dann verbrannten.“

Toben zeigte einen Film über Auschwitz und erklärte, 1997 und 1999 vor Ort geforscht zu haben:

„In meiner Feldforschung habe ich festgestellt, daß mit den dort vorhandenen Mittel niemals so eine große Zahl von Menschen ermordet werden konnte. Höchstens 2007 Menschen sind ermordet worden. Sie weisen auf Schornsteine hin. Aber das ist einfach nicht wahr. Es gab nur eine Eisenbahnschiene, die die Menschen transportieren konnte und niemals können so viele Menschen dorthin transportiert worden sein. […] Auch wenn sich viele darüber ärgern. Die Holocaustgeschichte ist eine große historische Lüge. Diese Lüge dient als Instrument zur Verklärung der zionistischen Verbrechen.“

Der VS-amerikanische Professor Patrick McNalley von der japanischen University of Chuo bestritt offen den Holocaust:

„Die Holocaustgeschichte ist nicht wahr. Während des Krieges sind 55 Millionen Menschen gestorben. Aber es ist nicht klar, wie viele von ihnen Juden waren. Die Zionisten glauben, daß 6 Millionen Juden während des Weltkrieges umgekommen sind. Es gibt aber keine Beweise dafür. Die Propagandisten dieser Geschichte haben bisher keine Dokumente dafür geliefert. Beispielsweise wurde die Frage nie beantwortet, wo denn die 6 Millionen begraben sein sollen. Oder mit welchen Waffen sind sie denn getötet worden? […] Warum unterstützen eigentlich die jüdischen Zionisten und die israelische und amerikanische Regierungen nicht diese Initiative, die Wahrheiten über den Holocaust aufdecken will? Weil sie etwas verheimlichen, weil sie Angst haben, daß die Tatsachen entdeckt werden. […] Es hat garantiert keine Gaskammer gegeben. Wer an den Holocaust glaubt, glaubt auch an Zauberer und Hexen. Die Zionisten haben doch schon immer die Welt angelogen. […] Die jüdischen Zionisten haben das Judentum gänzlich zerstört. Der Zionismus ist auch für Juden sehr gefährlich. […] Die Holocauststory ist erfunden:
  1. Im zweiten Weltkrieg waren es die jüdischen Bolschewisten, die in Polen und in der Ex-UdSSR den Holocaust erfunden haben, um antideutsche Gefühle zu erzeugen.
  2. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden während der Nürnberger Prozesse die deutschen Gefangenen gefoltert. Unter Folter sind sie gezwungen worden, manches zu unterschreiben. […]
  3. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden dann die falschen Ergebnisse der Nürnberger Prozesse in das juristische System Deutschlands verankert.[…]
  4. In den 50er und 60er Jahren haben die Medien das Gift des Holocaust verbreitet.
  5. Die Revisionisten haben durch ihre Aktivitäten die Befürworter der Holocaustgeschichte zurückgedrängt.
  6. Die Erfinder des Holocaust haben Angst, daß die Wahrheiten über den Holocaust an das Tageslicht geraten
  7. Eines Tages wird die Geschichte des Holocaust revidiert werden.”

Leonardo Clerici, Vorsitzender des belgischen Skriptura Institute, vertrat in Teheran die Meinung, daß die „jüdischen Christen prinzipiell den Begriff Holocaust instrumentalisieren.“ Als ein „schiitischer europäischer Philosoph“ sagte er:

„Als Muslim glaube ich, daß der Wert der Metaphysik höher ist als der Wert der Geschichte. Und wenn die Geschichte der Metaphysik widerspricht, kann es sich nur um eine Lüge handeln. Die islamischen und koranischen Sichtweisen und Untersuchungen zeigen, daß die Dokumente des heiligen Buches der Tora und die der Christen neu geschrieben worden sind. Genauso wie die Schiiten von religiösen Festen und vom Märtyrertod eine unglaubliche Kraft und Energie bekommen, die ihre Einheit garantiert, bemühen sich die Zionisten, den Begriff des Holocaust zu instrumentalisieren, um ihre Ziele zu erreichen. […] Die Zionisten werden aber sicher nicht erfolgreich sein. Denn beim Märytrertod opfert man sich auf dem Weg Gottes, aber erstens ist es unklar, wie wahr der Holocaust war und zweitens handelt es sich nicht um eine Bewegung auf dem Wege Gottes.“

Alfonso Pengas, griechischer Wissenschaftler, bezeichnete die „Story vom Holocaust als ein erfundenes Märchen, das Resultat einer Verschwörung“ sei. Er sagte in Teheran:

„Die Amerikaner, Franzosen und Engländer haben dieses Märchen erfunden, um von ihrem Verbrechen abzulenken. Seit 61 Jahren setzt das künstliche zionistische Regime mit Hilfe der Amerikaner sein Verbrechen fort. […] Wir erleben gegenwärtig die letzten Tage des US-Imperiums. Wir müssen von den Siegen lernen und daran erinnern, daß ohne die Unterstützung des libanesischen Volkes für den Widerstand ein Sieg nie errungen worden wäre.“

Pengas sprach sich dafür aus, daß „um jeden Preis die Hamasregierung unterstützt” werden müsse. Er befürwortete auch den „Widerstand des irakischen Volkes“. Man müsse der „Besatzung widerstehen“.

Robert Faurisson, Professor an der Sorbonne University in Paris, sagte:

„Ich komme aus dem freiesten Staat Europas. Aber auch in Frankreich darf niemand die kleinste Forschung über den Holocaust betreiben. Die Verteidiger der Holocaustgeschichte führen immer ein Photo vor, in dem eine Person mit einem Bulldozer Leichen in eine Grube wirft. Ich habe solche Photos untersucht und bin zu dem Ergebnis gekommen, daß der Fahrer eines solchen Bulldozers ein Jude ist.“

IRNA gibt Faurisson wie folgt wieder:

„Der Holocaust ist ein erfundenes Märchen, das im Begriff ist, zerstört zu werden. Die Gaskammer Hitlers und die Ermordung der Juden sind Lügengeschichten, die nur den Zionisten nutzen.“ Er bezeichnete die Palästinenser als die Opfer dieser Lügen und fuhr fort: „Wenn ihr Dokumente für diese Morde habt, zeigt sie nur. Nehmt uns mit in die Gaskammer und zeigt uns diese. Die Brennöfen sind erfundene Lügen und Märchen.“ Faurisson lobte die Organisatoren, insbesondere den iranischen Präsidenten und sagte: „Wir befinden uns am Anfang des 21. Jahrhunderts und wir sind dabei eine der größten Lügen der Geschichte zu entlarven. Dieses Märchen wurde instrumentalisiert, um einen kriegerischen Kolonialstaat in Palästina zu gründen. Dieser jüdischer Staat hat auch eine starke jüdische Armee. Wir werden mit Filmen, Museen und Büchern überschwemmt. Materialien, die voller Haß sind. Nur deswegen konnte man auch die Lüge der Achse des Bösen erfinden, die der Holocaustlüge gleichkommt. Genauso wenig wie Saddam Hussein Massenvernichtungswaffen hatte, hatte Hitler solche Waffen besessen.“

Sahar-TV übergab Faurisson einen Preis zur „Verteidigung der Redefreiheit“, weil dieser im Februar 2005 zu drei Monaten Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe verurteilt worden war.

Georges Theil, Abgeordneter des Front National (FN) im Lyoner Regionalparlament, sagte in seiner Rede:

„In Europa herrschen Diktaturen. Wenn jemand die These nicht akzeptiert, daß die Nazis 6 Millionen Menschen vergast haben, dann wird man dafür bestraft. Ich mußte deswegen 10.000 Dollar Strafe zahlen.“

Ein weiterer Referent aus Frankreich, der namentlich nicht genannt wird, äußerte:

„Nach dem zweiten Weltkrieg gab es niemanden im Mittleren Osten, der das Ergebnis des Krieges in Frage stellen konnte. Wenn sich auch ein Holocaust ereignet haben sollte, haben doch die Menschen des Mittleren Ostens nichts damit zu tun. Nur die Europäer sind für den Holocaust verantwortlich. […] Ahmadinejad hat mit seinen Fragen Wunder bewirkt. […] Meiner Meinung nach muß die israelische Regierung zunichte gehen. Die jüdischen Führer könnten dabei eine wichtige Hilfestellung leisten.“

Mehnad Barkuk, algerischer Professor sagte:

„Auschwitz betraf nicht nur die Juden, sondern alle die eine Gefahr für die Deutschen waren. Das zionistische Regime profitiert vom Holocaust und macht sogar die öffentliche Meinung der westlichen Welt zu seinem Opfer. Die Zionisten wollen, daß auch die zukünftigen Generationen vom Holocaust reden sollen. […] Man thematisiert nur den Holocaust, um von den Verbrechen des illegalen zionistischen Regimes abzulenken.“

Der Jordanier Mohammad Alroassan sagte:

„Die Vorstellung, daß die Zionisten nach Palästina zurückkehren müssen, gehört der Vergangenheit an. Der israelische Territorialanspruch ist einfach falsch. Die fundamentalistischen Juden und die Zionisten weisen sehr große Unterschiede auf. Wir glauben, daß jeder Jude, der in Palästina lebt, ein Feind von uns Muslimen und natürlich des Islam ist. Der Zionismus ist politisch, expansiv und rassistisch.“

Der Syrer Nabil Soleiman meinte, daß der „Nazismus und der Zionismus beide rassistische Bewegungen“ seien.

„Die Zionisten haben mit den Nazis zusammengearbeitet und haben vereinbart, daß die Juden nach Palästina auswandern. [..] Wenn ein Jude ermordet wird, wird es als ein nicht wiedergutzumachendes Verbrechen dargestellt, wenn aber ein Araber getötet wird, gibt es noch nicht einmal Proteste. [..] Der wahre Holocaust wird durch unsere Feinde unternommen. Die Amerikaner und die Israelis haben Blutbäder in Palästina geschaffen. […] Syrien hat immer dem Iran beigestanden und wird unter der Führung von Assad gemeinsam mit dem Iran den Amerikanern widerstehen.“

Hussein Qazi aus Syrien vertrat die Meinung:

„Das Holocaustmärchen und das Phänomen des Antijudaismus in Europa hat Israel in eine Position jenseits des Völkerrechtes und jenseits humanistischen zivilgesellschaftlichen Rechts versetzt, so daß Israel vor jeder Verurteilung geschützt ist. Durch die Geschichten über den Holocaust und durch den Antijudaismus werden die israelischen Führer ermuntert, Druck auf das palästinensische Volk auszuüben.“ Gleichzeitig kämpfe man in Europa mit einer „religiösen Überzeugung gegen den Antijudaismus. Gleichzeitig sind aber die Beleidigung der islamischen Heiligtümer und die Fortführung der Kreuzzüge gegen die Muslime in den arabischen und islamischen Ländern selbstverständlich geworden.“

ISNA berichtete, Qasi habe gesagt, daß manche europäische Vereinigungen der Überzeugung seien, daß „jüdische Organisationen den Holocaust als ein Dokument instrumentalisieren wollen, damit Generationen von Europäern sich schuldig fühlen. [..] Die Frage ist jedoch, ob es klug ist, daß die Juden jährlich an die Opfer des Nazismus erinnern und zur selben Zeit die Palästinenser massenweise töten.“

Mohammad Juweili, tunesischer Soziologieprofessor, bezeichnete den Holocaust als ein „Märchen“:

„Zunächst frage ich mich, wie sie den Holocaust instrumentalisieren, wie sie ein Märchen erfinden, um dieses immer wieder neu zu verpacken und zu erzählen. Man hat immer wieder versucht, einen Schuldigen für historische Ereignisse zu finden, um dann Reparationen zu fordern. Natürlich ist der Holocaust ein gutes Beispiel dafür. Wir müssen doch sehen, warum die Schwarzafrikaner oder die Indianer es nicht geschafft haben, dem Westen ein Gefühl der Schuld aufzuerlegen.“

Der russische Politikwissenschaftler Viktor Nadine Raskio meinte:

„Holocaust hat sich auf der Grundlage der rassistischen Vorstellungen von Hitler und Rosenberg ereignet. Der Holocaust der Nazis hatte Besonderheiten, die ihn von den übrigen Beispielen des Völkermordes unterscheiden. Der Völkermord der Nazis war ein Massenmord und industriell organisiert. Das Ziel war die Rassenreinheit. […] Wir wissen aber, daß es unter Stalin, in Afrika und in Asien Beispiele von Völkermord gegeben hat. Außerdem sehen wir Beispiele von Völkermord in Irak und in Libanon, die ideologisch auch mit der Einteilung der Menschen in demokratisch oder nicht-demokratisch geführt werden. […] Es ist unmenschlich, daß das zionistische Regime vom Holocaust profitiert.“

Die Britin Lady Michèle Renouf äußerte ihre Überzeugung, daß

Jesus und Mohammad ihre Anhänger vor der Selbstüberhöhung der Juden gewarnt haben. Mohammad und Jesus haben die Menschheit gewarnt, daß einige Juden versuchen werden, mit Hilfe einer Ideologie die Welt zu beherrschen und daß sie versuchen werden, sich als ein auserwähltes Volk Gottes zu bezeichnen. Ich habe einen Dokumentarfilm gedreht und bewiesen, wie Israel gegründet worden ist, und wie sie die Verbrecher als Opfer und die Opfer als Verbrecher darstellen. […] Ich habe die Ehre Ahmadinejad als einen Helden zu bezeichnen. Es ist mir gleich, ob man ihn dämonisiert. Die Klugen dieser Welt werden eines Tages die Wahrheit erfahren.“

Rabbiner Arnold Cohen sagte:

„Sie sagen, daß sie gegen die Gewalt der Deutschen kämpfen, sie sind aber gewalttätig gegen die Palästinenser. Es ist unser religiöses Gebot, daß wir als Vertriebene in der gesamten Welt leben. Was die Zionisten tun, ist eine Verdrehung unseres religiösen Gebotes. Ich war während des zweiten Weltkrieges in England und weiß, daß 3 Millionen Menschen in Polen, 1,5 Millionen in Ungarn und Hunderttausende in Rußland ermordet wurden. Die Morde waren sehr grausam. Auch wenn keine genauen Zahlen vorliegen, wäre es eine Beleidigung der jüdischen Ehre, wenn prinzipiell dieses wahre Ereignis in Frage gestellt wird. Die Verantwortlichen dieser Verbrechen müssen verurteilt werden und die Opfer müssen sich Gott zuwenden. Der Holocaust hat sich ereignet. Das Ereignis hatte sehr tiefe Dimensionen gehabt. Diese Verbrechen dürfen aber nicht dazu dienen, zionistische Verbrechen in Palästina zu legitimieren.” Cohen wies auf Dokumente hin, die eine „Zusammenarbeit der zionistischen Führung mit den Deutschen belegen, um das zionistische Regime zu gründen. Die Ursache alles Blutvergießens im Mittleren Osten ist die israelische Regierung. Auf dem palästinensischen Boden muß eine palästinensische Regierung errichtet werden.“

Moshe Ayre Friedman aus Österreich vertrat antizionistische Positionen:

„Die Islamische Republik Iran und die islamische Welt muß den Juden helfen, in ihre Heimatstaaten zurückzukehren. Sie müssen auch den Palästinensern helfen, nach Palästina zurückzukehren. Die Zionisten versuchen, die Religion mit dem Holocaust zu vermischen. Die Araber können sich gegen die zionistischen Verbrechen nicht zu Wehr setzen.“ Gott habe den Juden verboten nach Palästina zurück zu kehren, denn die „Juden müssen auf die Wiederkehr des großen Erlösers warten.“ Er fügte hinzu: „Wir sind froh, daß die islamische Welt und an deren Spitze die Islamische Republik Iran sich gegen die Vermischung von Holocaust mit dem jüdischen Glauben wehren.“ Das Ziel der unabhängigen Juden sei der „Sturz des zionistischen Regimes“. Friedman soll davon gesprochen haben, daß die „250.000 israelischen Soldaten endlich aus dem Irak abziehen müssen.“

David Weiß, jüdischer Rabbiner aus den VSA, sagte, daß „man nicht die Ermordung der Juden im zweiten Weltkrieg verleugnen kann, aber die Zionisten erhöhen die Zahlen, weil sie die Zahlen für ihre Zwecke instrumentalisieren wollen.“

David Duke, ehemals Anführer des Ku Klux Klan, meinte:

„Israel pocht auf manche historischen Probleme, die nicht wahr sind. Israel entfacht neue Kriege, wie im Irak. Und wenn ein neuer Krieg gegen den Iran angezettelt wird, wird es zu einem neuen Holocaust führen. Aber der Westen will die Wahrheiten vertuschen. […] Wir sehen täglich, daß das Leben der Amerikaner im Irak in Gefahr ist, nur wegen der Israelis. [..] Die Zionisten kontrollieren die ganzen Medien. Sie verbreiten Lügen über den iranischen Präsidenten. Man kann sogar ins Gefängnis kommen, wenn man Ahmadinejad zustimmt. Dabei kommt aus Europa die ganze Pornographie, was sie nicht verbieten. […] Warum spricht eigentlich niemand über die Morde der Bolschewisten, aber immer wieder über den Holocaust? Wir wollen doch den Holocaust nicht in Frage stellen. Wir wollen doch nur paar Fragen stellen und auch das dürfen wir nicht.“

Christian Lindner von der Universität in Kopenhagen meinte, daß die Meinungsfreiheit in Westen leider mit Füßen getreten werde und erinnerte an seine Aufsätze, die in Dänemark verboten worden seien. Man habe „keine Achtung mehr vor der Wissenschaft“.

Der Schweizer Bernhard Schaub, der dem später in Deutschland verbotenen „Verein zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgten“ vorstand, das Parteiprogramm der „Partei National Orientierter Schweizer“ (PNOS) verfaßte und die Nationale Außerparlamentarische Opposition (NAPO) gründete, äußerte sich:

„Die westliche Demokratie unterdrückt das wache Gewissen der Menschen. […] Der amerikanische Kapitalismus und die bolschewistische Sowjetunion haben den Nazismus unterstützt. Das Holocaustproblem ist die Ursache für die Infragestellung der deutschen Kultur und des Christentums. Unter den gegenwärtigen Bedingungen hat der Deutsche nichts mehr, worauf er stolz sein kann. Seit 60 Jahren bekommen die Deutschen eine Gehirnwäsche. Holocaust ist heute wie eine Religion geworden. […] Zusammen mit der Islamischen Republik Iran haben wir einen gemeinsamen Feind. Alle Welt verbeugt sich vor der Hauptstadt Israels. Aber wir versuchen, die Öffentlichkeit aufzuklären, daß dies nicht passieren sollte.“

Veronika Clarke aus den VSA sagte:

„Die Juden haben in Auschwitz Geld verdient und konnten wie alle anderen Bürger Deutschlands sogar nach Österreich ausreisen. Viele von ihnen starben an den Folgen von Typhus und Bombardierungen, die mit chemischen Bomben erfolgten. Nicht nur die Deutschen, sondern auch die Russen und die Amerikaner und die Briten bombardierten die KZs. Die Juden lebten unter Hitler sicherer, als die Russen unter Lenin und Stalin.“

Der österreichische Rechtsanwalt Herbert Schaller sagte, daß der

„Richter in der Regel auf Zeugenaussagen oder auf DNS-Spuren angewiesen” sei, aber „im Kontext des Holocaust ist DNS kein Thema. Dabei könnte man die Erde der Regionen, wo angeblich Zyklon-B eingesetzt worden sein soll, überprüfen. […] Ich hoffe, daß die Deutschen und die Iraner gemeinsam das zionistische Imperium, das auf Lügen aufgebaut ist, vernichten werden.“

Wolfgang Fröhlich aus Österreich verzichtete auf seinen Redebeitrag, da er schon wegen seiner „Meinung über den Holocaust zwei Jahre in Haft gesessen habe.“ Sein Anwalt habe ihm geraten, in Teheran nicht zu sprechen, da er nach seiner Rückkehr mit einer Haftstrafe zu rechnen habe. Er erntete großen Applaus.

Ein unbenannter deutscher Journalist kritisierte die westlichen Demokratie:

„Gemäß der Prinzipien der westlichen Demokratie sind alle Menschen gleich. Es muß ihnen erlaubt sein, über ihre Überzeugungen zu reden. Aber was im Westen und insbesondere in Deutschland passiert, ist anders. Niemand darf seine Meinung über den zweiten Weltkrieg äußern. Zumal unterschiedliche Auffassungen über die Ereignisse des zweiten Weltkrieges existieren. […] Die gegenwärtige deutsche Regierung dient nur den Interessen der Amerikaner. Die deutsche Regierung gefährdet deutsche Interessen und dient einem Volk, das sich erlaubt, die eigentlichen Bewohner Palästinas zu vertreiben und dies alles im Namen der Demokratie. Der Westen propagiert die Parole der Demokratie, erlaubt aber den Menschen nicht zu denken, was sie wollen. […] Wir hoffen, daß der Westen eines Tages nicht mehr Regime unterstützt, die, wie das zionistische Regime, die Interessen anderer Länder mit Füßen tritt.“

Der Inder Mahmoud Majtabikhan von der Universität New Delhi lobte den Iran:

„Nur der Iran konnte eine solche Konferenz organisieren. Ich bedanke mich daher bei der iranischen Regierung. Der Zionismus ist die Manifestation der Feindschaft gegen den Islam. […] Besonders die amerikanische und die britische Regierung unterstützen den Zionismus. Die Zionisten wollen das palästinensische Volk durch ein neues Volk ersetzen. Sie wollen die Palästinenser vertreiben und versuchen sogar, das politische Klima unter den Palästinensern zu ändern.“

Der iranische Professor Qolamresa Watandust von der Universität in Schiras sagte:

„Der Holocaust ist zu einem Tabuthema nicht nur für die Juden, sondern auch für den Westen geworden. […] Es wurden doch nicht nur Juden verbrannt. 3 Millionen Nicht-Juden und Polen wurden auch infolge des Massenmords der Nazis umgebracht. […] Es wird nie einen Frieden geben, so wie die Juden es wollen.“

Organisator der Konferenz Ali Ramin, der in Deutschland studiert hat, sagte:

„Der Holocaust ist nach dem zweiten Weltkrieg von amerikanischen Juden thematisiert worden. Entsprechend wurde dann weltweit eine Politik verfolgt, die die Vorherrschaft der Juden in der Welt vorangetrieben hat. Seitdem sind viele Menschen Opfer dieser Politik geworden. Ich erinnere aber auch an die getöteten Juden, wie viele diese auch sein mögen, neben den 50 Millionen Menschen, die zusätzlich zu den Juden getötet wurden. Warum versucht nur eine Gruppe, mit ihrer rassistischen Sichtweise, ihre Ansichten der Welt aufzuzwingen. […] Es gibt im Hinblick auf den Holocaust drei Sichtweisen: Die einen sprechen von 6 Millionen ermordete Juden, ohne zu sagen, wie diese ermordet wurden. Die zweite Gruppe behauptet, daß es überhaupt keinen Holocaust gab und die dritte Gruppe geht davon aus, daß Juden ermordet wurden, aber längst nicht so viele, wie die erste Gruppe behauptet. […] Heute wird den Deutschen vorgeworfen, die schlimmsten Verbrechen begangen zu haben. Hat aber die britische Regierung keine Verbrechen begangen? […] Ich bin der festen Überzeugung, daß eine Wahrheitskommission gegründet werden muß, die alle vorhandenen Dokumente untersucht, damit wir schließlich verstehen, was eigentlich im Holocaust passiert ist.“

ISNA zufolge sagte Ramin weiter:

„Manche glauben, daß 6 Millionen Juden in Brennöfen verbrannt worden sind und niemand dürfe dies in Frage stellen. Ansonsten würde man verhaftet werden. […] Aber niemand will die Wahrheit wirklich kennen.“

Präsident Ahmadinejad als Schlußredner

Präsident Ahmadinejad und Gast
Ahmadinejad begrüßt jüdische Rabbis der Naturei-Karta-Bewegung

Schlußredner war der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad:

„Die Verbrechen, die sich heute in Palästina ereignen, sind einmalig in der menschlichen Geschichte. […] Sie ertragen noch nicht einmal eine vom palästinensischen Volk gewählte Regierung. Das zionistische Regime wurde errichtet, um die Völker der Region ständig zu bedrohen. Und die Länder der Region befinden sich in einem Wettrüsten und geben Milliarden Dollars für Waffen aus, statt die Gelder für die Wohlfahrt und Entwicklung des Landes auszugeben. Das zionistische Regime instrumentalisiert den Holocaust, um den Mittleren Osten zu beherrschen. […] Die Existenzkurve des zionistischen Regimes geht nach unten. Es stürzt bald zusammen. Das ist ein himmlisches Versprechen und der Wille der Völker. Als ich sagte, daß dieses Regime vernichtet wird, griffen mich die Medien der Welt an. Und meine Freunde teilten mir mit, daß die internationalen Medien mit Menschenrechtsparolen argumentieren. Ich sage nun, daß das Schicksal des zionistischen Regimes wie das der UdSSR sein wird. Es wird vernichet. […] Ich sage den westlichen Mächten, daß wenn damals die Gründung dieses Regimes ihren materiellen Interessen gedient hat, wird dies heute nicht mehr so sein. Mit der Unterstützung des zionistischen Regimes werden ihre Interessen noch mehr in Gefahr geraten. Die Präsenz dieses Regimes ist auch für den Westen eine Gefahr und diese Gefahr wird immer größer. Genauso wie die westlichen Staaten die Pläne für die Gründung dieses Regimes gemacht haben, schlage ich vor, daß sie mit diesem Regime in der Region aufräumen. Vielleicht können die Völker der Region dann die 60-jährigen Verbrechen dieses Regimes eines Tages vergessen. […] Ich glaube, daß wir eine Wahrheitskommission brauchen, die das Thema Holocaust untersucht. Die westlichen Regierungen müssen auch garantieren, daß sie nicht dagegen protestieren. […] Heute wird der Holocaust wie ein Götzenbild behandelt. In ihren Staaten kann man den Gott und die Propheten in Frage stellen, aber nicht den Götzen Holocaust. Ganz gleich, ob der Holocaust sich ereignet hat oder nicht, wie tief die Dimension des Holocaust auch sein mag, ist diese Geschichte zum Vorwand für die Gründung einer Bastion der Aggression und von Drohungen gegen die Völker geworden. Die Existenz des zionistischen Regimes und die Schritte, die die Zionisten unternehmen, bedeuten nur Aggressionen gegen die Rechte der Palästinenser, der Muslime und der ganzen Menschheit. […] Es tut mir sehr leid, daß einige wenige Zionisten heute die ganze Welt beherrschen wollen. Sie setzen sogar die Völker Europas unter Druck. Ich habe immer gefragt, warum immer noch die Strukturen des zweiten Weltkrieges vorherrschen müssen, die 60 Jahre alt sind.“

Resonanz

Die Ausrichtung der Konferenz wurde bereits im Vorfeld scharf kritisiert. Die spanische Zeitung El-Pais berichtete, daß „viele europäische Intellektuelle mit der Teheraner Konferenz sympathisieren”[1] würden.

Die VSA brachten als Reaktion auf die Konferenz eine Resolution in die UN ein, die die „Holocaustleugnung” (natürlich nur des Holocaustes an Juden) weltweit ächten sollte.[2]

Teilnehmer (Auswahl)

Filmbeiträge

Wer verstehen will, wieso der iranische Präsident von den Machthabern des Westens dermaßen angefeindet wird, muß wissen, daß er u.a. das höchste Heiligtum des Westens, den „Holocaust“, in Frage stellt. Daß er es zudem wagte, Ende 2006 die sog. Teheraner Holocaust-Konferenz auszurichten, zu der auch namhafte Kritiker der Holocaust-Geschichtsschreibung, führende Revisionisten, eingeladen waren, war dann Tabubruch schlechthin. Spätestens seitdem ist Mahmud Ahmadinedschad die Inkarnation des Bösen, aus Sicht der westlichen Machthaber. Hier nun Ausschnitte von dieser Konferenz:[3]


Vortrag von Prof. Robert Faurisson, „Die Siege des Revisionismus” – 2 Teile



Am 11. und 12. Dezember 2006 fand in Teheran die erste weltweite Holocaust-Konferenz statt, bei der sowohl Befürworter als auch Kritiker der Holocaust-Geschichtsschreibung zu Wort kamen. Spiritus Rector der Konferenz war Prof. Mohammad-Ali Ramin, persönlicher Berater des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad. Ausgerichtet wurde die Konferenz durch das Forschungszentrum des iranischen Außenministeriums, IPIS. Namhafteste Teilnehmer waren: der iranische Außenminister Manouchehr Mottaki, der weltweit führende Holocaust-Revisionist aus Frankreich Prof. Robert Faurisson, der österreichische Holocaust-Staranwalt Herbert Schaller, der US-amerikanische Bürgerrechtler David Duke, die britische Freiheitsaktivistin Lady Michèle Renouf, der französische Bürgerrechtler Serge Thion, der deutsch-australische Revisionist Friedrich Töben, der deutsch-schweizerische Freiheitskämpfer Bernhard Schaub und viele andere. Ebenfalls angemeldet war der deutsche Politiker Günter Deckert, der jedoch an seiner Teilnahme durch die BRD-Behörden durch den Einzug seines Reisepasses gehindert wurde. Er konnte aber einen Tag nach Ende der Konferenz nach Teheran zu Nachgesprächen reisen.


Teheran Holocaust Konferenz 2006: Herbert Schaller – Fehlende Sachbeweise in Holocaust-Prozessen


Hier der strafrechtliche Vortrag von Herbert Schaller, „Fehlende Sachbeweise in Holocaust-Prozessen”, am 12. Dezember 2006


Teheran Holocaust Konferenz 2006: Lady Michèle Renouf – „Judaism/Judaismus“

Siehe auch

Verweis

Fußnoten