Kirchner, Karl Emil

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Karl Emil Kirchner.jpg

Karl Emil Kirchner (auch Carl; Lebensrune.png 16. Januar 1845 auf dem Rittergut Quesitz; Todesrune.png in der Nacht vom 24. auf den 25. März 1899[1] in Radebeul bei Dresden) war ein deutscher Offizier der Sächsischen Armee, zuletzt Generalleutnant und Brigadekommandeur.

Werdegang

  • 1. April 1861 mit 16 Jahren Eintritt in das 1. Reiter-Regiment „Kronprinz“ (Großenhain)
    • 17. Dezember 1875 in Königlich Sächsisches 1. Husaren-Regiment Nr. 18 umbenannt
    • 30. Juli 1891 in Königlich Sächsisches 1. Königs-Husaren-Regiment Nr. 18 umbenannt
    • 24. Juni 1902 in Königlich Sächsisches 1. Husaren-Regiment „König Albert“ Nr. 18 umbenannt
  • Dezember 1863 als Secondelieutenant im 1. Schwadron Teilnahme (zwei Schwadronen des Regiments) an der Besetzung der Bundesstaaten Holstein und Lauenburg durch den Deutschen Bund im Rahmen der Bundesexekution
    • Dem preußischen Ministerpräsidenten Otto von Bismarck gelang es, die Einbeziehung Österreichs in die Bundesexekution zu erwirken, so daß mit der Durchführung der Besetzung von Holstein und Lauenburg Österreich, Preußen, Sachsen und Hannover gemeinsam beauftragt wurden.
  • Teilnahme am Deutschen Bruderkrieg auf der Seite des Deutschen Bundes
    • Kirchners Regiment unterstand der 1. Reiter-Brigade, die seit 1863 von dem Generalmajor Prinz Georg befehligt wurde.
  • 1867 Premierlieutenant
    • Er wurde noch im Verlaufe des Jahres zum Generalstab im „Ministerium des Krieges“ befehligt. Generalstabschef war Oberstleutnant Friedrich Emil Wilhelm von Zezschwitz.
    • Den Oberbefehl über das Heer des Norddeutschen Bundes hatte nun der König von Preußen. Den Oberbefehl über alle sächsischen Truppen behielt dennoch der König von Sachsen.
  • 1870 als jüngster Offizier des General-Kommandos 2. Adjutant beim Kommandierenden General; als solcher war es ihm verwehrt, am Deutsch-Französischen Krieg teilzunehmen.
  • Sommer 1871 Rückkehr in den Generalstab
  • 1872 Versetzung in das 2. Ulanen-Regiment Nr. 18
  • 1873 Rittmeister und erneut 2. Adjutant im Armee-Corps unter Generalfeldmarschall Kronprinz Albert, Herzog von Sachsen
    • 1. Adjutant war Hauptmann Wilhelm von Minckwitz vom 1. Königlich Sächsischen Jäger Bataillon Nr. 12; Generalstabschef war Oberst Friedrich Emil Wilhelm von Zezschwitz.
  • 1874 Chef der 1. Eskadron/2. Ulanen-Regiment Nr. 18
  • 1. April 1881 Major
  • 1883 Kommandant bzw. Direktor der Militär-Reit-Anstalt Dresden
  • 1890 Oberst und Kommandeur des Karabinier-Regiments (2. Schweres Regiment)
  • 9. April 1894 Generalmajor und Kommandeur der 1. Kavallerie-Brigade Nr. 23
    • Während dieses Kommandos war Kirchner gleichzeitig ab 31. März 1895 auch mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Inspekteurs der Militär-Reit-Anstalt in Dresden (König-Georg-Allee) beauftragt.
  • 13. April 1898 wurde er unter gleichzeitiger Verleihung des Charakters als Generalleutnant z. D. in den Ruhestand verabschiedet.

Familie

Karl Emil war der Sohn des Quesitzer Rittergutsbesitzers Karl Friedrich Kirchner und dessen Ehefrau Emilie, geborene Clark. Verheiratet war er mit Ernstine Hedwig, geb. Zschille. Seine Söhne waren die Offiziere Ernst Friedrich Leopold (Lebensrune.png 1872), Rittmeister im Karabinier-Regiment, und Christoph (Lebensrune.png 1885).

Auszeichnungen (Auszug)

Fußnoten

  1. Allgemeine Militär-Zeitung, Band 74, 1899, Seite 206