Leo-Baeck-Preis

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Der Leo-Baeck-Preis ist eine mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung des Zentralrats der Juden in Deutschland. Das Preisgeld muß an das Judentum gespendet werden.

Gestiftet 1956, wird er seit 1957 (theoretisch) jährlich zur Erinnerung an den jüdischen Wissenschaftler und Oberrabbiner Leo Baeck vergeben. Mit dem Preis ehrt der Zentralrat Persönlichkeiten, die sich in herausragender Weise für die jüdische Gemeinschaft eingesetzt haben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören die früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker und Roman Herzog, Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie die Verleger Hubert Burda und Friede Springer.

Preisträger

Salomon Korn verlieh den Leo-Baeck-Preis an Angela Merkel.

Literatur

  • 50 Jahre Leo-Baeck-Preis. 1957–2007. Verliehen vom Zentralrat der Juden. Hentrich & Hentrich, Teetz und Berlin 2007, ISBN 978-3-938485-67-5

Siehe auch

Verweis

Fußnoten

  1. 3sat, 25. September 2009: „Der DFB-Präsident Zwanziger habe sich auf beeindruckende Weise gegen Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung und Rechtsextremismus im Fußball engagiert, begründete der Zentralrat am 24. September 2009 in Berlin seine Entscheidung. Die Preisverleihung findet am 4. November 2009 statt. Nicht nur durch die jährliche Vergabe des Julius-Hirsch-Preises, der auf persönliche Initiative von Zwanziger ins Leben gerufen wurde, stelle sich der Deutsche Fußballbund mit seinem Präsidenten an der Spitze der Vergangenheit des DFB im Nationalsozialismus. Er erinnere auch die vielen jüdischen Spieler, Funktionäre und Trainer in der Vereinsgeschichte, führte der Zentralrat aus.“
  2. Deutschlandradio Kultur, 15. April 2011: „Damit werde Wulffs Engagement gewürdigt, das von aufrichtiger Empathie und tiefer Verbundenheit mit der jüdischen Gemeinschaft getragen sei, erklärte der Präsident des Zentralrats, Dieter Graumann. Der Bundespräsident stehe für ein Deutschland, das in der Gegenwart angekommen sei und seine Geschichte nicht vergesse. Mit seinem Besuch der Gedenkstätte Auschwitz, der Teilnahme an der Einweihung der Neuen Synagoge in Mainz und seiner Reise nach Israel habe Wulff unübersehbare Zeichen gegen das Vergessen gesetzt.“
  3. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche bekomme die Auszeichnung, weil er sich - Zitat: „der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland und weltweit sowie dem Staat Israel ganz besonders tief verbunden fühlt.“ Schneider sei die „christlich-jüdische Aussöhnung“ ebenso ein Herzensanliegen wie der „Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus“.