Stauß, Emil von

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Dr. Emil von Stauß

Emil Georg von Stauß (Lebensrune.png 6. Oktober 1877 in Friedrichstal, Württemberg; Todesrune.png 11. Dezember 1942 in Berlin) war ein deutscher Bankmanager, Generaldirektor der Deutschen Bank und Politiker (DVP).

Leben

Mit kaum 30 Jahren übernahm er die Leitung der Petroleum-Unternehmungen der Deutschen Bank. Die Probleme des Erdöls und damit eben auch des Verkehrs und der Motorisierung blieben eins seiner starken Interessengebiete.

So gründete er den Bayerischen Lloyd, die Rhein-Main-Donau AG, so brachte er den Zusammenschluß der beiden ältesten Automobilfabriken der Welt von Daimler und Benz zustande, und so gab er auch der deutschen Verkehrsfliegerei in der Lufthansa ihre zu überragendem Aufstieg führende wirtschaftliche Gewalt.

Aber Emil Georg von Stauß, der bereits 1915 in den Vorstand der Deutschen Bank eingetreten war, hatte seine Lebensaufgaben nie für erfü11t gehalten, wenn er nicht auch auf kulturellem Gebiet neue Ziele in Angriff genommen hätte. Auf Ludendorffs Anregung hin, der im Film die große politische und kulturpolitische Aufgabe erkannt hatte, rief er die UFA ins Dasein.

So vollzog er hier die Verbindung von Wirtschaft und Kulturschaffen und darüber hinaus auch die Verbindung von Wirtschaft und Kunst. Gegen ungezählte Widerstande, aus der damaligen Parteien Hall und Neid entstanden, setzte und hielt er sein Vorhaben durch.

Emil Georg von Stauß hatte schon früh nationalwirtschaftliche Gedanken und so wurde er schon früh ein Gefolgsmann Adolf Hitlers.

Viele Ehrungen wurden von Stauß, der als leidenschaftlicher Freund und Förderer der Wissenschaft auch die Deutsche Akademie gründete, zuteil geworden. Seit 1930 gehörte er dem Reichstag an und im Jahre 1934 wurde er dessen Vizepräsident und gleichzeitig preußischer Staatsrat.

Er wurde mehrfacher Ehrendoktor und Ehrensenator und erhielt die Ehrenringe des Deutschen Museums und des Deutschen Studentenwerkes. Wenige Wochen vor seinem Tode, an seinem 65. Geburtstage, wurde ihm durch Adolf Hitler die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen, die ihm als schönster Dank für sein Schaffen galt.

Emil von Stauß verstarb am 11. Dezember 1942 in Berlin.

Schon am 16. Dezember 1942 wurde der Vizepräsident des Großdeutschen Reichstages und der Deutschen Akademie, Staatsrat Dr. Emil Georg von Stauß zu Grabe getragen. Wie sehr die Nation diesem hervorragenden Manne zu Dank verpflichtet war, wurde erkennbar aus der großen Teilnahme führender Vertreter des politischen, militärischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens des Reiches an der Trauerfeier im Haus der Flieger zu Berlin. Reichsminister Dr. Funk legte im Auftrage Adolf Hitlers einen Kranz am Sarge des Toten nieder und hielt die Gedenkrede, während der Reichsmarschall Hermann Göring durch den Chef seines Stabsamtes, Ministerialdirektor Dr. Gritzbach, einen Kranz überbringen ließ.[1]

Auszeichnung

Fußnoten

  1. Filmwelt – Das Film- und Foto-Magazin, Nr. 1/2, 6. Januar 1943