Mußhoff, Walter

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Generalmajor Walter Mußhoff.jpg

Walter Mußhoff (fälschlicherweise auch Musshoff; Lebensrune.png 2. Oktober 1885 in Neiße, Oberschlesien; Todesrune.png 12. Dezember 1971 in Mannheim) war ein deutscher Offizier der Preußischen Armee, des Deutschen Heeres, der Freikorps, der Reichswehr und der Wehrmacht, zuletzt General der Flieger der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg. In der Nachkriegszeit war der bekannte Monokel- und später Brillenträger Gründer der „Kameradschaft Luftgau I“ im Luftwaffenring e. V. (siehe „Ostpreussen-Warte“, Nr. 5, Mai 1957, S. 8).

Werdegang

Walter Mußhoff II.png
Walter Mußhoff, Unterschrift.jpg
Walter Mußhoff, Ostpreussen-Warte, Mai 1957.png
General der Flieger Walter Mußhoff.jpg
  • 3. April 1905 aus dem Kadettenkorps kommend Eintritt als Fähnrich in das 3. Oberschlesische Infanterie-Regiment Nr. 62
  • 1. Oktober 1912 bis 1. Januar 1914 Preußische Kriegsakademie in Berlin
    • 1. Juli 1913 bis 30. September 1913 zugleich zum 1. Großherzoglich Hessisches Feldartillerie-Regiment Nr. 25 abkommandiert
  • 1. Januar bis 30. März 1914 Fliegerausbildung bei der Flieger-Abteilung 1
  • 1. August 1914 bis 30. April 1916 Flugzeugführer bei der Feldflieger-Abteilung 16
  • 1. Mai bis 14. September 1916 Dienst im Generalstab der Heeresgruppe „Eichhorn“ unter Generaloberst Hermann von Eichhorn
  • 15. September 1916 bis 9. November 1918 im Generalstab der 10. Armee
  • 10. November 1918 bis 14. Februar 1919 Ia im Generalstab des III. Reserve-Korps
  • 15. bis 28. Februar 1919 im Generalstab der Armee
  • 1. März 1919 im Stab des Freikorps Görlitz unter Wilhelm Faupel
  • 30. Juni 1921 aus dem aktiven Militärdienst ausgeschieden
  • 15. August 1933 als Offizier zur besonderen Verwendung im Reichsluftfahrtministerium für die im Aufbau befindliche und noch Luftwaffe der Reichswehr reaktivier
  • 1. April 1934 bis 30. September 1937 Chef des Stabes des Luftkreis-Kommandos IV in Münster (sein Nachfolger war Ulrich Kessler)
  • 1. Oktober 1937 bis 31. Januar 1939 Befehlshaber im Luftgau 13 in Nürnberg
    • Am 1. April 1937 entstand der Luftgau 13 (Nürnberg), im Oktober 1937 erhielt der Luftgau die römische Ziffer XIII. Der Befehlsbereich umfaßte den nördlichen Teil des Landes Bayern (ungefähr das Gebiet Franken). Ende Januar 1941 wurden der Luftgau XII und der Luftgau XIII zusammengelegt zum Luftgaukommando XII/XIII. Im Januar 1943 wurde auch der zunächst noch in Nürnberg verbliebene Verwaltungsstab aufgelöst. Das Luftgaukommando XIII unterstand dem Luftkreiskommando 5, ab Februar 1938 Luftwaffengruppenkommando 3/Luftflottenkommando 3.
  • 1. Oktober 1938 Kommandierender General des Luftgau XIII (Umbenennung) in Nürnberg
  • 1. Februar 1939 Führerreserve des Oberkommando der Luftwaffe
  • 6. April 1939 Generalmajor Mußhoff hielt den Nachruf am Grabe für den verstorbenen Rudolf Freiherr von Moreau

Zweiter Weltkrieg

  • 1. Juni 1939 Kommandierender General und Befehlshaber im Luftgau I in Königsberg als Nachfolger von Generalmajor Max Mohr
    • Anfang 1940 gab es eine Beschwerdeangelegenheit zwischen Generalmajor Mußhoff, Kommandierender General und Befehlshaber im Luftgau I, und General der Flieger Wimmer, Oberbefehlshaber des Luftwaffen-Kommandos Ostpreußen und General z. b. V. bei der Luftflotte 1, hinsichtlich Zuständigkeiten bei Standortangelegenheiten.
  • 12. Februar 1940 Kommandeur des Luftgaustabes z. b. V. 100
    • Der Luftgaustab wurde Anfang 1940 aufgestellt und im Winter 1941/1942 aufgelöst.
  • 1. November 1940 Richter am Reichskriegsgericht
    • hier war er u. a. militärischer Beisitzer beim Verfahren gegen die sogenannte „Rote Kapelle
  • 1. Oktober 1943 Rückkehr in das Reichsluftfahrtministerium
  • 11. April 1945 bis 6. März 1947 in US-amerikanische Kriegsgefangenschaft

Beförderungen

Auszeichnungen (Auszug)

Fußnoten