Eden, Anthony

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Robert Anthony Eden (geb. 12. Juni 1897 in Windlestone; gest. 14. Januar 1977 in Salisbury) war ein englischer deutschfeindlicher Politiker. Während des Zweiten Weltkriegs gegen Deutschland war er Außenminister. Er gilt als erster offizieller Verkünder des 6-Millionen-Mythos.

Von 1955 bis 1957 war er englischer Premierminister. Allerdings währte seine Amtszeit nur zwei Jahre und endete mit der Suez-Krise. Seine Entscheidung, ägyptische Streitkräfte zu bombardieren, brachte die Welt an den Rand eines dritten Weltkrieges und löste heftige Debatten selbst im eigenen Land aus.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Churchill (links) und Eden

Robert Anthony Eden, später Earl of Avon, wurde als Sproß einer alten Landadelsfamilie am 12. Juni 1897 in Windlestone geboren. Er wurde in Eton erzogen und trat von der Schulbank weg 1915 freiwillig in das King's Royal Rifle Corps ein. Er leistete im Ersten Weltkrieg Kriegsdienst gegen Deutschland in Frankreich und Flandern.[1] Nach dem Krieg setzte er seine Ausbildung am Christ Church College in Oxford fort, wo er Arabisch und Persisch studierte und anschließend sein Studium durch eine Orient-Reise vertiefte. Fast ganz Europa hat er damals ebenfalls bereist.

1923 wurde Anthony Eden als konservativer Abgeordneter für Warwick in das Parlament gewählt.[2] Diesen Sitz behielt er bis zum Ende seiner politischen Laufbahn. In den Jahren 1924-29 war er als parlamentarischer Privatsekretär im Home Office und seit 1926 im Außenamt (Sir Austen Chamberlain) tätig. Bei der Bildung der Nationalen Konzentrationsregierung im August 1931 wurde Anthony Eden Unterstaatssekretär im Außenamt und im Januar 1934 im Kabinett Ramsay MacDonald Lordsiegelbewahrer. Im März 1935 kam er mit dem Außenminister Simon nach Berlin zu der bekannten Unterredung mit Adolf Hitler. Von 1935 bis 1938 war Anthony Eden Außenminister im Kabinett Chamberlain, bis er aus Protest gegen die Verständigungspolitik des Regierungschefs mit Italien und Deutschland demonstrativ zurücktrat. Deshalb wurde er 1940 vom neu berufenen Kriegsminister Winston Churchill erneut mit dem Außenministerium betraut. Hitler selbst benannte „den jüdischen Kriegsminister Hore-Belisha“ in seinen Monologen im Führerhauptquartier neben Winston Churchill, Anthony Eden und Robert Vansittart als den Hauptverantwortlichen für die britische Kriegserklärung an Deutschland.[3] 1942 unterschrieben Eden und sein sowjetischer Amtskollege Wjatscheslaw M. Molotow einen Bündnisvertrag gegen das Deutsche Reich.

Mit dieser teuflischen Gesellschaft machte nun Amerikas Christenheit gemeinsame Sache gegen das christliche Europa [...] in einem Bündnis mit der Gesellschaft der Gottlosen [...] In einer Zusammenkunft Edens und Stalins wurde Europa bereits aufgeteilt und dem Bolschewismus überlassen.[4]

Folgerichtig erzählte er 1944 dem englischen Parlament erstmals von einer angeblichen Ermordung der Juden in Europa. Denn damit ließ sich dann auch der spätere Völkermord an Deutschen, die Vertreibung aus Ostdeutschland und dem Sudetenland, die bis heute andauernde völkerrechtswidrige Annexion dieses deutschen Staatsgebietes und die Kriminalisierung eines ganzen Volkes im Zuge der sogenannten Entnazifizierung begründen.

Der Britische Außenminister Anthony Eden erklärte nach der Kapitulation [der deutschen Wehrmacht] 1945 vor dem Unterhaus, daß fortan „die größte Menschenjagd der Geschichte“ in Europa einsetze. Diese Menschenjagd fand in der Tat statt, und deutsche Politiker, Publizisten und anderweitige Haßorganisatoren, denen diese Menschenjagd unter alliierter Regie noch nicht ausreichte, sorgen noch heute für die Fortführung und Unverjährbarkeit dieser Hatz.[4]

Tatsächlich ging es um die Erfüllung der Balfour-Deklaration, die den Juden das Land Palästina als Faustpfand für die Kriegsfinanzierung versprochen hatte.[5]

Nach dem Zweiten Weltkrieg gegen Deutschland trat er zusammen mit Churchill zurück und war dann erst von 1951-1955 erneut Außenminister im Kabinett Churchill. In diese Zeit fällt auch die Unterzeichnung des Deutschland- und EVG-Vertrages im Mai 1952 mit der West-BRD. 1955 wurde er Premierminister. Nachdem die ägyptische Regierung den Suezkanal, der bis dahin französisch und englisch besetzt war verstaatlicht hatte, kam es zu einem Einmarsch englischer, jüdischer und französischer Truppen. Unter Druck der VSA und der UdSSR, die um ihre eigene Vormachtstellung im nahen Osten fürchteten, wurde der Konflikt beendet und Eden trat, nachdem John Foster Dulles England mit Sanktionen drohte, zurück. Die Suez-Krise markiert zugleich das Ende des ehemaligen Großbritannien, das sich damit nur knapp über den Zweiten Weltkrieg gegen Deutschland hinweggerettet hatte. Das Resultat war eine Blamage für England und eine Zunahme des sowjetischen Einflusses auf die Nahost-Region.

Diese Szene spielt in der geschichtlichen Wirklichkeit. Ort der Handlung: im Haus Nummer 10 Downing Street in der City of Westminster, London. Zeit: der 15. Oktober 1956, vierzehn Tage vor dem israelischen Angriff auf Ägypten, von dem Sir Anthony Eden im Unterhaus behauptete, er habe ihn und die britische Regierung „völlig überrascht“.
General Challe, der Emissär der französischen Regierung, stand vor einer Landkarte Ägyptens und des Nahen Ostens. Er legte seine linke Hand auf die Sinai-Halbinsel, seine rechte auf das Nildelta:
„Die Israelis hier“, sagte er, „die Ägypter da! Wo ist unsere Position? Dort - am Suez-Kanal, den wir verteidigen müssen!“
„Eine gute Idee!“ meinte Sir Anthony Eden.[6]

Literatur

Englischsprachig

  • Tony Shaw: Eden, Suez, and the mass media. Propaganda and persuasion during the Suez crisis, 1996
  • Jonathan Pearson: Sir Anthony Eden and the Suez Crisis, 2002
  • William Roger Louis: Ends of British imperialism. The scramble for empire, Suez and decolonization, 2006 (eingeschränkte Voransicht auf google-Bücher)
  • Lewis Brond: Sir Anthony Eden The Chronicles Of A Career (1955) (PDF-Datei)

Fußnoten

  1. Er kämpfte mit Auszeichnung in Frankreich und Flandern.
  2. 1923 wurde Anthony Eden Mitglied des Unterhauses für die Konservative Partei Englands.
  3. Werner Jochmann: Monologe im Führerhauptquartier, Hamburg 1980, S. 93
  4. 4,0 4,1 Joachim Nolywaika: Die Sieger im Schatten ihrer Schuld – Recht auf Wahrheit und Gerechtigkeit für Deutschland (1994) (PDF-Datei)
  5. „The British prohibited the landing of the S.S. Struma in Palestine in March 1942, with its 769 passengers from Europe, and shortly afterward the ship sank with only one life saved. Even worse was the earlier case of the French liner, Patria, which was burned and sunk by British warships before Haifa on November 25, 1940, with a loss of 2,875 Jewish lives. Anthony Eden summarized British objections to the evacuation of European Jews during wartime at a conference in Washington, D.C. on March 27, 1943 (Adler and Margalith, Ibid., p. 396; Sherwood, Ibid., p. 717).“ zitiert auf: The Myth of the Six Million by David Hoggan
  6. DER SPIEGEL 19/1957
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