Die religiöse Wurzel des Antigermanismus

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Dietrich Schuler (1927–2011)

Die religiöse Wurzel des Antigermanismus
[Erläuterungen in Fußnoten: Metapedia]

Wenn wir das Sonderschicksal der Deutschen und darin eingebettet die europäische Tragödie zu ergründen versuchen, genügt es nicht, die oberflächlichen Parolen der Tagespolitik, die Propagandathesen der Weltkriege, die gegenseitigen Vorurteile der europäischen Völker oder die moralisierenden Schuldzuweisungen der Umerziehung zu betrachten. Auch das eher psychologische Argument, die Abneigung gegen den Deutschen wurzle in dessen allgemeiner Tüchtigkeit, lotet nicht tief genug, obwohl sehr viel Richtiges darin stecken mag.

Es wurde bisher so gut wie ganz übersehen, daß die Geburtsstunde des Antigermanismus bereits bei Beginn der Christianisierung schlug. Die christlichen Apostel sammelten zunächst überall die proletarischen Massen, die Armen, Schlechtweggekommenen und sozial Schwachen der antiken Welt um sich. Das Christentum war nichts anderes als ein Vormarxismus im magischen Lebensgefühl jener Zeit. „Böse“ war dann für diese Frühgetauften alles, was im römischen Imperium strahlte, die Herrschenden, die Führer in Politik, Ökonomie, Kunst und Wissenschaft, die Militärs und Verwaltungsbeamten. Das Christentum beinhaltete also – Nietzsche hatte das glasklar erkannt – einen antiken Sklavenaufstand gegen alles Hohe und Wohlgeratene, und die mesquine Rachsucht jener Unterschicht schwelgte in der Wollust, die Gehaßten, Beneideten und insgeheim Bewunderten in der heißesten Hölle schmachten zu sehen. Daher mußte diese Religion schon an und für sich antigermanisch sein. Denn die heidnischen Rassen und Völker Mittel- und Nordeuropas mit ihrer elementaren Daseinsfreude und Sinneslust bildeten den direkten Gegenpol zur christlichen Befindlichkeit. Insbesondere waren es die soldatischen „Barbarenstämme“ der Germanen, die den Haß der orientalischen Wüstenreligion auf sich zogen. Denn orientalisch war und ist der ursprüngliche Christengeist.

Der europäische Adel aber ist auch heute noch, nach 2.000 bzw. 1.500 Jahren, vorwiegend nordisch geprägt, und die Germanen verkörperten in besonderer Weise die Waldseele Nordeuropas, die nun im Laufe vieler Jahrhunderte durch den ihr wesensfremden Wüstengeist unterjocht wurde. Dies ist durchaus wörtlich zu verstehen. So sagte der gefeierte Urwalddoktor Albert Schweitzer: „Ich bin unterjocht durch Jesus.“[1] Doch wollte er solches nicht etwa negativ verstanden wissen, sondern triumphierend. Deutlicher kann die knechtselige,[2] entmännlichende Wirkung dieser Religion nicht mehr demonstriert werden.[3]

Hinzu kommt ein Zweites: Es wurde bisher immer übersehen, bzw., es wurde zumindest nie deutlich darauf hingewiesen, daß die christliche Religion bei ihrer Ausbreitung ausschließlich in Deutschland auf harten militärischen Widerstand gestoßen ist, nirgends sonst in Europa. Die Christianisierung Südost- und Südeuropas, aber auch diejenige Rußlands und Polens vollzog sich völlig reibungslos. Ebenso fand sie in ganz Westeuropa keinerlei Gegenwehr. Dies ist von fundamentaler Bedeutung und symbolhaft für das, was sich in Europa durch viele Jahrhunderte anbahnte und seit etwa 850 zum tragischen Inferno des weißen Kontinents führte. Was uns von „Christenverfolgungen“ in der Antike erzählt wird, ist meist frei erfunden, es sind das Heiligenlegenden, von denen kaum eine der gründlichen Nachprüfung standhalten würde. Diese Antike war religiös äußerst duldsam, allzu duldsam zu ihrem Schaden.

Das Entscheidende liegt nun aber im folgenden: Die Christianisierung Deutschlands erfolgte vom Westen her, ausgehend von jenen beiden Staaten, deren moderne Gestalt durch drei wichtige germanische Stämme geformt wurde: England und Frankreich. Und diese Stämme heißen bekanntlich Franken, Sachsen und Angeln. Es war ein Doppelangriff, der einerseits mit brutalster militärischer Gewalt vom Frankenkaiser Karl in einem 30jährigen Vernichtungskrieg geführt wurde, andererseits aber auch durch Predigt, schmeichlerische Überredung und tückische Aktionen, wie beispielsweise das Fällen der Donar-Eiche durch Bonifatius. Und dieser heimtückische Angriff, gestützt von germanischem Mut, ging von jenen Angelsachsen aus, die auf der britischen Insel christianisiert worden waren und nun auf dem Festland das Überfremdungswerk fortsetzten, davon besonders bekannt Winfried, der sogenannte „Deutschenapostel“, nebst seiner Verwandten Lioba.

Der Hüter zentraleuropäischen Heidentums war in erster Linie der festländisch gebliebene Sachsenstamm, unterstützt durch Friesen. Von hier aus vollzog sich später ja auch die Regermanisierung Nordostdeutschlands. Ohne diese Niedersachsen gäbe es kein deutsches Volk. Gerade sie aber wurden durch den Teil der nahverwandten Franken unterworfen, den die galloromanische Fremde verwelscht hatte, wobei auch die germanisch gebliebenen Franken mithalfen.

Der hämische und oft überhebliche Ton, der seit Jahrhunderten in Westeuropa stets laut wird, sobald von deutschen Dingen die Rede ist, geht auf das 8. und 9. christliche Säkulum zurück. Und es ist daher kein Zufall, daß der Heerbann der Welt, der im 20. Jahrhundert zweimal gegen Deutschland ins Feld geführt wurde,[4] seine geistig-politische Leitung im wesentlichen bei Frankreich und England hatte, welche Träger von Weltsprachen und eines hohen moralischen Ansehens waren. Daher kann es eigentlich nicht verwundern, obwohl es merkwürdigerweise nie wirklich konstatiert wurde, daß die gesamte deutschfeindliche Greuelpropaganda, wie sie ihren dramatischen Höhepunkt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts fand, nichts war als der gesteigerte Nachhall von Heidenpredigten und antigermanischen Beschwörungen christlicher Missionare, Apostel und Wanderlehrer – mehr als 1.000 Jahre zuvor. Denn der Kern des Antigermanismus war immer politische Theologie. Die Redner, „Geistlichen“, Artikelschreiber und Rundfunkpropagandisten unserer alliierten Kriegsgegner setzten lediglich in moderne Sprache um, was jene Apostel einst vorgeformt hatten: Der Germane als ungeschlachter Barbar, dumm, brutal, ungebildet und – als zusätzliche Variante – absolut humorlos!

Aber noch mehr der Tragik: Nachdem die Deutschen schließlich in den Pferch der christlichen Herde Europas eingegliedert waren, setzten sie selbst die Unterwerfung Mittel- und Ostdeutschlands gegenüber Wenden und Altpreußen fort. Besonders die Prußen, die baltischen Altpreußen, wurden nun vom Orden der Deutschritter im 13. und 14. Jahrhundert unterworfen, so wie dies 400 bis 500 Jahre früher den Sachsen seitens der Franken geschehen war. Die längst christianisierten Polen waren nicht in der Lage, diese freiheitsliebenden heidnischen Altpreußen zu bezwingen. Die Prußen waren keine Slawen, sie bildeten zusammen mit den Letten und Litauern einen besonderen Zweig der indogermanischen Sprachfamilie. Sprachlich nahmen sie eine Mittelstellung zwischen Germanisch und Slawisch ein, wie man es etwa an dem Wort „garbas“, das Berg bedeutet, ablesen kann. „Garbas“ ist lediglich eine Metathese von „Berg“ mit angehängter baltischer Endung. Slawisch wurde es zu „gora“. Blutsmäßig aber waren diese später eingedeutschten Altpreußen, die dem nachmaligen Staat Preußen den Namen gaben, den Germanen nächstverwandt. Noch bis zum Zweiten Weltkrieg gehörte das echte Lettland ebenso wie Ostpreußen zu den Gebieten mit dem stärksten Vorwiegen der nordischen Rasse. Halten wir also zwei Dinge fest: Der Nordwesten Deutschlands wurde in gleicher Weise gewaltsam christianisiert wie später sein äußerster Nordosten. Das Gebiet um Königsberg wurde erst ein volles Jahrtausend nach Südfrankreich mit Marseille und Bordeaux unter das Christenjoch gezwungen. Erst hierdurch erkennen wir die volle historische Wurzel des Geredes von den „deutschen Barbaren“, das lange besonders in unserem westlichen Nachbarland im Schwange war.

Vom rein staatspolitischen Standpunkt her ist natürlich zu sagen, daß, so wie die Dinge nun einmal lagen, die Unterwerfung der Sachsen durch den Frankenkaiser trotz der furchtbaren germanischen Brudermorde positiv gewesen sein mochte, weil sonst die Errichtung eines deutschen Staates und Staatsvolkes, wie wir sie geschichtlich kennen, nicht zu verwirklichen gewesen wäre. Dies ist auch immer wieder geltend gemacht worden. Ähnliches gilt für die Christianisierung und gleichzeitige Eindeutschung Ostdeutschlands, die aber eigentlich eine Regermanisierung war. Es ist möglich, daß ohne die Einwirkung fremder Religionselemente ein großes germanisches Nordreich von Skandinavien bis zu den Mittelgebirgen entstanden wäre. Ohne die römische Kirche wären die Germanen Nordfrankreichs höchstwahrscheinlich nicht romanisiert worden, so daß noch ganz andere Möglichkeiten germanischer Staatsbildungen im europäischen Rahmen denkbar erscheinen. Doch sind das Spekulationen. Hier soll vor allem der Nachweis geführt werden, daß durch dieses Christentum in Europa alles bis in den Grund hinein verlogen und verbogen wurde.

Versuchte die gegnerische Propaganda im Zweiten Weltkrieg, die Deutschen durch die Gegenüberstellung von „Nazis“ und „Antinazis“ zu spalten, so verfuhr sie desgleichen im Ersten Weltkrieg durch die Verwendung der Begriffe „Preußen“ und „Nichtpreußen“.

Wenn wir dies alles verinnerlicht haben, dann ist uns der „deutsche Sonderweg“ kein Rätsel mehr. Die Deutschen sind, oftmals und weitgehend ganz unbewußt, das Gewissen des echten, bodenständigen, des heidnischen Europas. Es gibt kein anderes. Das christliche Europa war eine Verfälschung, eine Pseudomorphose.[5] Denn Mitteleuropa ist die Urheimat des indogermanischen Wurzelvolkes, nicht irgendwelche asiatischen Steppen, wie man es uns hat weismachen wollen. Was dieses urwüchsige heidnische Europa hätte werden können, davon geben uns die großartigen Herrschertugenden und die politische Begabung der alten Römer, aber vor allem auch die unerreichte philosophische Höhe der Hellenen eine leise Ahnung.

Mit Deutschland müßte auch Europa, müßte die gesamte weiße Rasse sterben. Indem aber die Deutschen nun selbst dem Antigermanismus huldigen, versperren sie den übrigen Europäern den Weg zur richtigen Erkenntnis. Denn wer den Kern eines Dinges zerstört, vernichtet damit auch das Ganze. Und es ist daher auch kein Wunder, daß die tiefe Seelenspaltung, die mit dem Christentum nach Europa kam, gerade in den Deutschen besonders schmerzhaft wütete. Die Übernahme dieser fremden Religion und der Versuch ihrer Anpassung an unsere Wesensart war der eigentliche Sündenfall Europas. Religion ist das Höchste und Heiligste: Man läßt sie sich vom Fremden weder wegnehmen noch, was ebenso schlimm ist, unterschieben. Eine Rasse vom Range der weißeuropäischen ohne eigene Religion, das ist ein Stilbruch, ein historischer Skandal, eine Todsünde. Europa war sich für eine levantinische Tschandalenlehre[6] nicht zu schade: Die Quittung hat es jetzt bekommen. Denn das Christentum ist Verrat, es ist Rassenverrat an Europa.[7] Grausig diese Versatzstücke à la Sigrid Hunke, diese „gutgemeinten“ und also schlechten Verlegenheitslösungen, wo es dann doch an allen Ecken und Enden wieder christelt, sobald nur das Wort Religion fällt, krampfhafte Versuche zu „Europas eigener Religion“,[8] die aber in Halbheiten stecken bleiben und die dann schließlich damit enden, daß unsere Vorfahren schon vor Jahrtausenden eigentlich bereits die allerbesten, vorzüglichsten, ganz und gar unübertrefflichen, bloß verkannten „Christen“ gewesen seien – wenn das dabei natürlich auch nicht so genannt wird! Dahinter verbergen sich Entzugserscheinungen und die Unfähigkeit, sich von einer falschen Tradition zu lösen. Hier gibt es nur eine einzige Lösung, die auf der Höhe der Zeit liegt: die kreatistische Idee.

Wer je mit wachem Herzen durch das deutsche Volk ging, erkannte die tiefe innere Not seiner Menschen, heute notdürftig überdeckt von der rissigen Fassade einer „Spaßgesellschaft“. Besonders seit dem 20. Jahrhundert wurde die Seelenspaltung überdeutlich sichtbar, welche durch unsere Stämme, unsere Sippen, Familien, ja die einzelnen Persönlichkeiten geht. Das Gefühl wird immer drängender, daß wir in einer unheiligen, heillosen, bösen und unbehausten Welt leben. Aber auch die anderen europäischen Völker kennen dieses Gefühl. Scheinsiege über Deutschland haben weder ihnen noch Europa insgesamt genützt. Ganz im Gegenteil! Sie alle stehen heute um keinen Deut besser da als die Deutschen selbst. Das Christentum hat kein einziges der Weltübel beseitigt, noch auch nur gelindert, nein, es lebt vom Übel. Nur in ihm, in einer häßlichen, elenden, verköterten Welt blühen und gedeihen seine faulen Früchte.[9]

Doch der Kampf gegen Deutschland mit unkriegerischen, aber um so wirksameren Mitteln geht unentwegt weiter. Zum Glück erkennen immer Menschen auch in nichtdeutschen Ländern, daß es sich hier allenthalben um einen antiweißen Rassismus handelt.[10]

Quelle: Dietrich Schuler: Untergang der Weltmacht USA – Rettung für die weißen Völker?, Arndt-Verlag, Kiel 2003, ISBN 3-88741-052-1, S. 87–91


Fußnoten

  1. Siehe zu Albert Schweitzer auch den Artikel Humanitarismus
  2. Vgl. Sklavenmoral
  3. Siehe dazu auch: Axe of Perun: All Christians Are Cucks, 2017
  4. Gemeint sind die beiden Weltkriege gegen Deutschland
  5. Pseudomorphose ist ein Begriff aus der Mineralogie und bezeichnet ein Mineral, das nicht seine typische Eigengestalt (Kristallsystem) zeigt, sondern die äußere Form einer anderen Mineralart angenommen hat. Pseudomorphosen entstehen beispielsweise dadurch, daß zuerst Mineral A in einem Gestein kristallisiert, später weggelöst wird und der Hohlraum durch Mineral B verfüllt wird. Als Metapher für seelische Verfälschung verwendet bereits Oswald Spengler in seinem Hauptwerk „Der Untergang des Abendlandes. Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte“ (2 Bde., 1918 und 1922) den Ausdruck „historische Pseudomorphose“, um verfälschende Überformungen der ursprünglichen Seelenqualität eines Volkes zu bezeichnen. Beispielhaft beschreibt Spengler folgende Konstellationen:
    • Die europäische Spätantike habe sich hinderlich über die arabische Kultur gelegt und jahrhundertelang deren äußere Gestalt gefälscht. Erst der Islam habe sie von der antiken Erblast befreit;
    • im Jahre 732 habe Karl Martells Sieg über die vordringenden moslemischen Heere das gesamte Abendland davor bewahrt, einer orientalischen Pseudomorphose zu verfallen;
    • im 17. Jahrhundert habe die gereifte abendländische Kultur seit Peter dem Großen dem Russentum eine Form aufgezwungen, welche ihm nicht gemäß gewesen sei. Die Pseudomorphose dauere noch an, da der Bolschewismus nur ein weiterer kulturfremder Westimport sei.
    Spengler versteht diese Charakterisierungen nicht metaphorisch, sondern ontologisch (also das Wesen der Sache selber benennend). Obwohl das metaphorische Sprechen ausnahmslos allen Wissenschaften eigen ist – heutige Physiker beispielsweise von einer „dunklen Materie“ sprechen, wenn sie mit ihren fundamental widersprechenden Meßdaten nicht aus noch ein wissen –, wird Oswald Spengler bis heute im schein-intellektuellen Milieu der BRD vom hohen Roß des Kulturmarxismus herab der Vorwurf gemacht, biologische Fakten in unzulässiger Weise (eben metaphorisch) auf Kulturen übertragen zu haben. Dieser Vorhalt verfehlt jedoch die tatsächlichen Anschauungen Spenglers und seinen Versuch, den tragischen Weg in die „Fellachen-Unkultur“, am Schluß eines Niedergangszyklus, realistisch zu schildern und vorauszudeuten.
  6. Tschandal, in Indien die Bezeichnung für die unreinen Gewerbe (Totengräber usw.), früher Name einer niederen Hindukaste; im übertragenen Sinn (Tschandala) so viel wie unehrenhafter, geistig-seelisch unreiner, niederträchtiger Mensch – in diesem Sinn öfters gebraucht von Friedrich Nietzsche, u. a. in seinem Werk „Der Antichrist
  7. Vgl. dazu Christentum und biologische Gruppenzugehörigkeiten
  8. Anspielung auf ein Werk Sigrid Hunkes mit diesem Titel
  9. Siehe zum materiellen Aspekt die Artikel zu den kirchlichen Sozialkonzernen Caritas und Diakonie
  10. Siehe die Artikel Rassenmarxismus und „Weiße Schuld