Schlesische Kriege

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Die Schlesischen Kriege sind die Kriege, die Friedrich II. von Preußen unter Bruch des Reichsrechts mit dem Erzherzogtum Österreich um Schlesien führte. Die Kriege zwischen den beiden deutschen Staaten wurden zum Fundament des Deutschen Dualismus.

Erläuterung

Der Erste Schlesische Krieg (1740–1742) und der Zweite Schlesische Krieg (1744/45) bezeichnen das Eingreifen Preußens im Österreichischen Erbfolgekrieg (1740–1748). Der Dritte Schlesische Krieg ist besser bekannt unter der Bezeichnung Siebenjähriger Krieg (1756–1763).

Geschichte

Am 19. Oktober 1537 hatten Joachim II. von Brandenburg und Herzog Friedrich II. von Liegnitz in der Liegnitzer Erbverbrüderung vereinbart, daß sich die Häuser gegenseitig für den Fall des Aussterbens des Hauses im Mannesstamme als Erben einsetzen. Weil er wachsenden Einfluß der Hohenzollern in Schlesien befürchtete, erklärte der Habsburger König Ferdinand I. den Erbvertrag jedoch einseitig für nichtig.

Nach dem Tod Kaiser Karls VI. machte Friedrich II. von Preußen, dennoch auf dem Vertrag bestehend, gegenüber der zugleich von Frankreich und Bayern im Österreichischen Erbfolgekrieg angegriffenen österreichischen Thronerbin Maria Theresia Ansprüche auf schlesisches Gebiet geltend, das deutschösterreichisch war. Im Frieden von Berlin (1742) fielen Niederschlesien, Teile Oberschlesiens und die Grafschaft Glatz von Österreich an Preußen.

Siehe auch

Literatur

  • C. Göhring: Die Kriege Preussens gegen Oesterreich von 1740 bis 1866, und zwar der erste und zweite schlesische, der siebenjährige und siebentägige Krieg. In ihrem natürlichen Zusammenhange volksthümlich geschildert ([1867]) (PDF-Datei)

Verweise