Otte, Max

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Pfeil 1 start metapedia.png Für den deutschen Luftwaffenoffizier siehe Maximilian Otte

Max Otte, eigentlich Matthias Otte (Lebensrune.png 7. Oktober 1964 in Plettenberg), ist ein deutscher Ökonom und Fondsmanager. Er gehört der Atlantik-Brücke an, einer 1952 in Berlin gegründeten amerikanisch-deutschen Netzwerk- und Lobbyorganisation. Der CIA-nahe Verein dient der Findung, Förderung und Heranziehung von deutschem politischen Führungspersonal, welches die Vorgaben und Interessen der bestimmenden Kreise der Vereinigten Staaten von Amerika über den Atlantik hinweg in BRD-Politik umsetzt. Otte ist Mitglied der BRD-Blockpartei CDU und wirkte auch eine Zeitlang zugunsten einer der AfD zugeordneten steuerfinanzierten Stiftung.[1] Im Jahr 2005 nahm er auch die US-Staatsbürgerschaft an.

Werdegang

Herkunft

Max Otte ist der Sohn des Berufsschullehrers Max Otte (1928–1983) und seiner Frau Lore, geborene Hauter. Er hat einen jüngeren Bruder, den Discjockey Jojo Otte. Den Namen Max nahm er anstelle des Taufnamens Matthias 1989 nach dem frühen Tod des Vaters an.

Der Vater stammte aus Schlesien, und hat sich als Kommunalpolitiker (CDU-Ratsmitglied), evangelischer Kirchmeister und Pädagoge für den Dienst am Menschen sowie eine gelebte Demokratie eingesetzt. Die Mutter stammt aus einer Familie pfälzischer pazifistisch-basisdemokratisch-mennoitischer Bauern und Müller, die 1752 aus der Schweiz ausgewiesen wurde. Die Großmutter stammt aus der Mennonitengemeinde Weierhof, der Großvater von der Kirschbachermühle bei Zweibrücken.

Ausbildung

Von 1974 bis 1983 besuchte Otte das städtische Gymnasium Plettenberg (heute Albert-Schweitzer-Gymnasium) und schloß zusammen mit einer Mitschülerin als Jahrgangsstufenbester ab. Zunächst interessierte sich Otte nicht für Sprachen. Mehrere Sprachreisen nach England weckten aber sein Interesse für diese Land und die Englische Sprache. Ottes Interesse galt Geschichte und Philosophie, sowie Mathematik und Physik und Weltraumtechnik. Im Jahr 1978 besuchte er den Raketenpionier Hermann Oberth.

Otte gab in der Oberstufe vielen Schülern in fast allen Fächern Nachhilfeunterricht. Seine Freizeitbeschäftigung war die von der Neuen Deutschen Welle beeinflußte Schülermusikgruppe „Täuschung“, mit der er zwei Singles veröffentlichte.

Schon früh war Otte von den Vereinigten Staaten von Amerika fasziniert und beschloß, bei passender Gelegenheit auszuwandern. Im Jahr 1982 organisierte er eine längere Sommerreise zu Verwandten in den Mittleren Westen und nach Washington, D.C. Die finanzielle Situation der Familie erlaubte es aber nicht, ein Bachelor-Studium an einer Spitzenuniversität in den USA zu beginnen.

Von 1983 bis 1984 leistete Otte seinen Grundwehrdienst bei der 3. FArt. Btl. 31 in der Scharnhorst-Kaserne in Lüneburg ab. In dieser Zeit wurde er für ein politisches Essay über die Revolution im Iran vom Generalinspekteur der Bundeswehr ausgezeichnet.

Von 1983 bis 1986 und dann wieder von 1987 bis 1989 studierte Otte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und politische Wissenschaften an der Universität zu Köln. Von 1986 bis 1987 studierte Otte politische Wissenschaften und Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Finance und Marketing, an der American University in Washington, D.C. Im Laufe seines Studiums erhielt Otte zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien. Unter anderem war er Stipendiat der

  • Konrad-Adenauer-Stiftung (1984 – 1989)
  • Dr. Jost-Henkel-Stiftung (1986 – 1987)
  • Ein Hall of Nations Scholarship der American University in Washington, D.D. trat er nicht an, weil er 1987 nach Deutschland zurückkehrte.
  • Preis der neoliberalen Mont-Pelerin Society für ein Essay „Toward an Open World Order“ (1988). Otte hat sich deutlich vom neoliberalen Gedankengut distanziert und vertritt einen Ordoliberalismus im Sinne von Alexander Rüstow oder Wilhelm Röpke sowie eine Renaissance der sozialen Marktwirtschaft.
  • Sprachstipendium Spanisch des Deutschen Akademischen Austauschdienstes 1988.

1989 schloß Otte als Diplom-Volkswirt mit der Note 1,6 ab.

Während seines Grundstudiums war Otte bei den Unabhängigen an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln aktiv und hatte zeitweilig einen Sitz im Studentenparlament. Die Unabhängigen verstehen sich als eine liberale, sachorientierte Vertretung der Studierenden im Studentenparlament.

Seine Diplomarbeit wurde von Prof. Dr. Karl Kaiser, dem langjährigen Direktor des Forschungsinstituts der deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e. V. betreut. Ebenso wurde Otte von Prof. Dr. Gerhard Fels, dem damaligen Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft und Prof. Dr. Christian Watrin gefördert.

Im Jahr 1989 ging Max Otte durch ein Woodrow-Wilson-Fellowship (auf drei Jahre angelegtes Promotionsstipendium) an die Princeton University. Direktor des Doktorandenprogramms war zu dieser Zeit der spätere US-Notenbankpräsident Ben Bernanke. Auch bei Paul Volcker, den Max Otte später für die ZEIT interviewte, hatte Otte Vorlesungen und schrieb eine Seminararbeit über Kapitalflüsse im ersten Zeitalter der Globalisierung ca. 1870 – 1914.

1991 erwarb Otte den Titel M.A. in Public Affairs, 1997 schließlich den Doktorgrad (Ph.D.).

Im Jahr 1992 war Otte Teaching Assistant für den Kurs „European Politics“ von Professor Ezra Suleiman.

1997 erwarb Max Otte seinen Doktorgrad mit einer politökonomischen Arbeit über die Außenpolitik der vereinigten BRD, die im Jahr 2000 aktualisiert unter Mitarbeit von Jürgen Greve von St. Martins Press veröffentlicht wurde.

Otte ist Wirtschaftsprofessor an der Universität Graz und gehört dem German-American-Business Club Frankfurt e.V. an.

Wirken

Von 1994 bis 1995 war Otte am Aufbau der Beratungsdienst des Centrums für Hochschulentwicklung an der Bertelsmann-Stiftung beteiligt. In dieser Zeit veröffentlichte er einen Artikel über modernes Hochschulmanagement.

Im Jahr 1997 stieg Max Otte nach seiner Promotion als Senior Project Manager für den öffentlichen Sektor bei Arthur D. Little International, Inc. ein. Er verantwortete als Projektmanager unter anderem als Berater eines internen Projektausschusses eine umfassende Studie zur Reorganisation des Bundesministeriums für Wirtschaft für den damaligen Minister Günter Rexrodt.

Seitdem nimmt Otte keine bezahlten Beratungsaufträge für Ministerien und öffentliche Organisationen mehr an. Privat und ehrenamtlich engagiert sich Otte in dieser Richtung weiter.

Im Jahr 1998 war Max Otte als M&A (Mergers & Acquisitions)-Berater bei Institut für Wirtschaftsberatung für mittelständische Unternehmen, vorzugsweise im Heizungs- und Sanitärgroßhandel, tätig. Die Branche stand nach dem Teilvereinigungsboom vor einer Konsolidierung, so daß Otte bei der Sanierung und Fusion mehrerer Unternehmen der Branche beteiligt war.

Politik

Max Otte bekannte 2017 öffentlich, die AfD wählen zu wollen. Otte leitet sogar das Kuratorium der AfD-nahen Parteistiftung.

Er organisiert 2018 und 2019 das „Neue Hambacher Fest“.[2]

Seit Mai 2021 ist Otte Bundesvorsitzender der Werte-Union. Die Werte-Union versteht sich als konservative Basisbewegung in der CDU/CSU.

Mitgliedschaften

Verweise

Fußnoten

  1. Lebenslauf auf der Netzpräsenz Ottes; Juli 2021
  2. „Neues Hambacher Fest“