Gohdes, Otto

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Otto Gohdes (1896-1945)

Otto Gohdes (Lebensrune.png 17. Dezember 1896 in Falkenburg, Pommern; Todesrune.png 5. März 1945) war ein deutscher Politiker (NSDAP).

Leben

Jugend

Otto Gohdes wurde am 17. September 1896 in Falkenburg in Pommern als Sohn eines Gutsarbeiters geboren. Von 1903 bis 1911 besuchte Gohdes die Bürgerschule in Falkenburg und hatte als kleiner Junge eine tiefe Neigung zum Soldatenberuf. Um diesen Herzenswunsch in die Tat umzusetzen, arbeitete er nach der Schulentlassung ein Jahr als Ziegelarbeiter, um mit dem verdienten Gelde die Unteroffizierschule zu besuchen. Von 1911 bis 1914 wurde er an der Unteroffizier-Vorschule in Greifenberg in Pommern ausgebildet.

Erster Weltkrieg

Bei Kriegsausbruch zog der Achtzehnjährige als Unteroffizier ins Feld und erwarb schon 1914 das Eiserne Kreuz II. Klasse. Für seine außerordentliche Tapferkeit erhielt er das Eiserne Kreuz I. Klasse und das Silberne Militärverdienstabzeichen II. Klasse und wurde zum Vizefeldwebel befördert. Bei der vierten Verwundung lag er 24 Stunden zwischen den Linien und geriet dann im Juli 1918 in französische Gefangenschaft. Ausbruchsversuche scheiterten, er wurde in das Zuchthaus Avignon gebracht und kehrte erst 1920 in die Heimat zurück.

Weimarer Republik

Es bedarf nicht der Betonung, daß Otto Gohdes sofort den Kampf gegen das in Deutschland zur Macht gekommene System aufnahm. Ab 1922 arbeitete Gohdes als Forstangestellter der Preußischen Staatsoberförsterei Neuhof bei Virchow Kreis Dramburg. Er wurde Mitglied des Jungsturms, des Wikingbundes, des Deutsch-Völkischen Schutz- und Trutzbundes, des Stahlhelm, des Schlageterbundes, des Grenzschutzes und im September 1923 Mitglied der NSDAP. Daneben war er auch Mitglied der Sturmabteilung (SA), in der er den Rang eines Brigadeführers erreichte, und der Schutzstaffel (SS). Nach der Wiedergründung der NSDAP wurde er Ortsgruppenleiter in Falkenburg und später Kreisleiter. Seine unermüdliche Arbeit hatte zur Folge, daß Gohdes, der Forstangestellter der preußischjen Staatsförsterei Neuhof bei Virchow, Kreis Dramburg, war, als staatsfeindlich entlassen wurde. Der Gauleiter von Pommern berief ihn dann als Leiter des Personalamtes und Gauorganisationsleiter nach Stettin.

Drittes Reich

Im März 1933 wurde er Landtags- und Reichstagsabgeordneter sowie Mitglied des Kleinen Arbeitskonvents. Nachdem sein Mandat bei den Wahlen vom November 1933, von 1936 und von 1938 bestätigt wurde, gehörte er dem nationalsozialistischen Reichstag ohne Unterbrechung bis zur Unterwerfung des Reiches im Mai 1945 an. Das wichtigste parlamentarische Ereignis, an dem Gohdes während seiner Abgeordnetenzeit beteiligt war, war die Verabschiedung des – unter anderem auch mit seiner Stimme beschlossenen – Ermächtigungsgesetzes am 23. März 1933.

Am 7. Mai 1933 wurde Gohdes Reichsschulungsleiter der [Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und der Deutschen Arbeitsfront (DAF). Später wurde er Reichshauptamtsleiter und Kommandant der Reichsführerschule Ordensburg Krössinsee. Ferner war er Beisitzer der Filmoberprüfstelle der Reichsfilmkammer und Herausgeber der „Schulungsbriefe“ der NSDAP. 1936 heiratete er. 1940 war Gohdes Mitglied einer Delegation der NSDAP nach Japan. 1943 wurde er Hauptdienstleiter der NSDAP.

1945 floh Gohdes vor der anrückenden Roten Armee aus der Ordensburg.

Schriften

  • Ausbildungsvorschrift für die Politischen Leiter der NSDAP, s.l.e.a.
  • Marschausbildung A. V. M., 1935.
  • Deutschland und Kaukasien, Berlin 1944
  • Kaukasien. Kurze Einführung mit Kareten, Berlin 1944

Auszeichnungen

Verweise

Audio