Europäische Aktion

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Werbung der Europäischen Aktion für ein freies Europa

Europäische Aktion – Die Aktion für ein freies Europa (kurz: EA) war eine politische Organisation, sie verstand sich als eine politische Partisanenbewegung, die es sich zum Ziel gesetzt hatte, eine europäische Sammlungsbewegung zu werden. Ihr Gründer und Vordenker war der Deutschschweizer Bernhard Schaub. Die Europäische Aktion setzte der kulturell sowie machtpolitisch vorherrschenden jüdisch-anglo-amerikanischen Doktrin der EU und der Paneuropa-Ideologie das Konzept einer Europäischen Eidgenossenschaft in Form eines Europas der Vaterländer entgegen. Am 10. Juni 2017 gab die EA ihre Selbstauflösung bekannt.[1]

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In den Herzen der Europäer gilt es das zu entfachen, was in uns allen schon brennt: Der Geist einer neuen Zeit, der den drohenden Untergang der gewachsenen Völker Europas abzuwenden vermag.

Bernhard Schaub


Ausrichtung

In der Einleitung ihrer Selbstdarstellung hieß es unter anderem:

Europa muß wieder gesund und stark werden. Heute ist es krank und schwach, denn es erlebte im 20. Jahrhundert eine wahre Götterdämmerung: Nachdem sich die weißen Völker in zwei Weltkriegen zerfleischt hatten, triumphierte im Westen der zügellose Rothschild-Kapitalismus und im Osten der marxistische Terror. Zwischen den USA und der UdSSR, den beiden Mühlsteinen derselben Firma, wurde das selbständige Europa zermalmt.

Die große Perspektive wurde wie folgt beschrieben:

„Die EUROPÄISCHE AKTION ist die Bewegung für die Freiheit und Selbständigkeit Europas und seiner Völker. Ihr Ziel ist eine Europäische Eidgenossenschaft. Darunter verstehen wir einen Staatenbund mit gemeinsamer Außen- und Verteidigungspolitik, aber möglichst uneingeschränkter Selbständigkeit in der Innen-, Kultur-, Wirtschafts- und Finanzpolitik der einzelnen Mitgliedsländer. Die Europäische Eidgenossenschaft soll also die heutigen fremdbestimmten Gebilde EU und NATO ablösen und Europa als Großmacht in die Weltpolitik zurückführen.“

Eine europäische Zusammenarbeit strebte die Europäische Aktion an, weil sie die Idee des ganz auf sich gestellten Nationalstaates als veraltet ansah. Unter geopolitischen, Wirtschafts- und Sicherheitsgesichtspunkten wurde eine „natürliche Bündnispartnerschaft“ mit Rußland angestrebt, das aber nicht Bestandteil eines politisch geeinten und unabhängigen Europas werden sollte.

Die Europäische Aktion lehnte die herrschende Demokratie ab: „Was wir bräuchten, ist ein autoritärer Staat mit einer einheimischen, kulturtragenden Elite, die für ihr Volk sorgt.“ (Bernhard Schaub). Sie gab sieben Hauptziele an, die auch nach der Selbstauflösung 2017 gelten sollen:

  1. Wiederherstellung der freien Rede, d. h. Streichung der Maulkorb-Paragraphen in den verschiedenen Volksverhetzungs-, Antirassismus- und Antidiskriminierungsgesetzen der heutigen Demokratien.
  2. Abzug aller fremden Truppen („Ami go home!“)
  3. Schnelle und vollständige Rückschaffung der außereuropäischen Einwanderer, die sich im Lauf der letzten Jahrzehnte auf unserem Kontinent in bereits zweistelliger Millionenzahl eingenistet haben.
  4. Staatliche Selbstbestimmung für die Deutschen. Der widerrechtlich eingesetzte amerikanische Kolonialstaat BRD ist durch das völkerrechtlich nie untergegangene Deutsche Reich zu ersetzen, das 1871 begründet wurde.
  5. Schaffung einer Europäischen Eidgenossenschaft mit gemeinsamer Außen-und Verteidigungspolitik, aber souveräner Innenpolitik für alle angeschlossenen Nationalstaaten.
  6. Überführung des Geld-und Medienwesens ins Eigentum von Volk und Staat. Der Staat entzieht dem internationalen Großkapital alle Banken und Medien auf europäischem Boden.
  7. Wiederaufbau der europäischen Tradition. Kampf der Dekadenz und Entartung. Um diese Ziele zu erreichen, bedarf es eines Zangenangriffs auf das herrschende System: von unten durch eine Volksbewegung – die EUROPÄISCHE AKTION (EA) –, von oben durch den Staatsstreich einer volks-und europatreuen Elite.

Grundlegend war das Buch „Die Europäische Aktion – Aufbau und Ziele der Europäischen Freiheitsbewegung“. In ihm sind Statuten und Zielsetzungen unter dem Titel „Die sieben Ziele der Europäischen Aktion; Wesen, Aufbau und Vorgehen der Europäischen Aktion; Die geopolitischen Positionen der Europäischen Aktion“ niedergelegt.

Organisation

Die Europäische Aktion betonte zeit ihres Bestehens, daß sie keine Partei, kein Verein, keine rechtlich strukturierte Organisation, sondern eine organisierte Bewegung sein wollte. Insofern hatte sie keine Satzung, keine Mitglieder und erhob keine Mitgliedsbeiträge.

Die Bewegung wirkte in den deutschsprachigen Ländern (Bundesrepublik Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein) und unterhielt dort Informationsstellen. Die „Kaderleute“ wurden von einem Organisationsleiter geführt. Bekanntere Aktivisten waren Rigolf Hennig und Arnold Höfs. Zudem bestand ein Generalsekretariat.

2012 wurde eine Zusammenarbeit mit dem Thule-Seminar vereinbart.

Zeichen

Auf ihre Fahne hatte die Europäische Aktion ein Rechtkreuz gesetzt, das aus vier Taukreuzen zusammengesetzt ist. Da die Taukreuze als Thorshämmer gedeutet werden können, wird das Rechtkreuz auch Hammer- oder Kruckenkreuz genannt. Das Symbol soll schon in vorgeschichtlicher Zeit verwendet worden sein und die Urform all jener Rechtkreuze darstellen, deren Enden in irgendeiner Weise ausgestaltet sind. Abgesehen von dieser offiziellen Erklärung des Symbols wirkt es auf den nicht symbolkundigen Betrachter als christliches Kreuz (ähnlich Formen des Deutschordenskreuzes). Die Europäische Aktion lehnte indes christliche Auffassungen ab.[2]

Zitate

  • „Die oft zitierten ‚jüdisch-christlichen Wurzeln des Abendlandes‘ sind nicht zu verteidigen, sondern auszureißen. Es handelt sich dabei nämlich gar nicht um unsere Wurzeln, sondern um ein orientalisches Kraut, das in unserem Garten nichts verloren hat. [...] Dieses Unkraut kann ohne Schaden für uns kompostiert werden.“Bernhard Schaub, Vordenker der Europäischen Aktion, 1. Januar 2016

Siehe auch

Publikationen

  • Bernhard Schaub: Die Europäische Aktion. Aufbau und Ziele der Europäischen Freiheitsbewegung, Ghibellinum-Verlag, Dornach

Filmbeiträge

Bernhard Schaub: Die 7 Ziele der Europäischen Aktion
Bernhard Schaub: Erstes Ziel: Wiederherstellung der freien Rede

Verweise

Fußnoten