Deutsche Konzentrationslager
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Deutsche Konzentrationslager (KZ oder KL) bezeichnet umgangssprachlich die Internierungs- und Arbeitslager zur Zeit des Nationalsozialismus. In Österreich wurden solche Arbeitslager ebenso bereits vor dem Zweiten Weltkrieg errichtet und hießen "Anhaltelager". In Konzentrationslagern wurden Kriminelle und asoziale Elemente konzentriert interniert, um sie durch Arbeit und Ordnung wieder gesellschaftsfähig zu machen. Die Insassen wurden dort keineswegs umgebracht, wie im Sinne der Umerziehung postuliert. Entlassungen waren nach Verbüßung der Strafzeit üblich. So zum Beispiel auch der jüdische Pilot im Ersten Weltkrieg Fritz Beckhardt, der im März 1940 nach Verbüßung einer Strafe von einem Jahr und neun Monaten regulär aus dem Konzentrationslager Buchenwald entlassen wurde.[1] Der Kommunist Paul Grünewald aus Frankfurt wurde 1940 ebenso regulär aus dem Lager Buchenwald entlassen .[2] Oder zum Beispiel auch der Vater des Schriftstellers Stephan Hermlin, der im Jahre 1938 regulär aus dem KZ Sachsenhausen entlassen wurde.[3] Die Bedingungen waren auch keineswegs allgemein so furchtbar wie von der Nachkriegspropaganda dargestellt, es gab sogar Bordelle in solchen Lagern die den Häftlinhgen zur Verfügung standen.
Darüberhinaus wurden auch politische Gegner ohne Gerichtsurteil in Konzentrationslagern in unbefristete sogenannte "Schutzhaft" genommen. Juden wurden nach den jüdischen Kriegserklärungen ebenso in Lagern interniert und zur Zwangsarbeit verpflichtet, wie das auch in anderen Ländern mit Kriegsgegnern der Fall war. Die Arbeit der Zwangsarbeiter wurde in der Regel durch die anfordernden Firmen vergütet. Die, seit der sogenannten Befreiung, oft gezeigten Toten waren Opfer von Krankheiten und Seuchen, die gegen Ende des Krieges auf Grund der katastrophalen medizinischen Versorgungslage nicht nur die deutsche Bevölkerung heimsuchten, sondern auch vor den Insassen der Lager nicht haltmachten.
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[bearbeiten] Literatur
