Carstens, Karl

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Prof. Dr. Karl Carstens

Karl Carstens (Lebensrune.png 14. Dezember 1914 in Bremen; Todesrune.png 30. Mai 1992 in Meckenheim) war ein deutscher BRD-Politiker und von 1979 bis 1984 Bundespräsident der BRD. Carstens war Teilnehmer der Bilderbergerkonferenz 1971.[1]

Inhaltsverzeichnis

Familie und Ausbildung

Carstens war der Sohn des Studienrates Dr. Karl Carstens und dessen Frau Gertrud, geb. Clausen. Sein Vater fiel noch vor seiner Geburt als Soldat des Deutschen Kaiserreiches an der Westfront des Ersten Weltkrieges. Seine Mutter mußte mit einer Witwenpension für ihr Überleben sorgen. Die Inflation 1923 vernichtete ihre ohnehin bescheidenen Geldmittel. Die Unterstützung durch die mütterliche Seite der Familie ermöglichte Karl 1933 das Abitur am „Humanistischen Alten Gymnasium“ in seiner Heimatstadt Bremen und das Studium der Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main, München, Königsberg, Hamburg und Dijon in Frankreich. 1936 absolvierte er das Erste, 1939 das Zweite Staatsexamen. Das Thema seiner Promotion zum Dr. jur. lautete „Der gutgläubige Erwerb von Pfandrechten an Grundstücksrechten“. Am 23. Dezember 1944 heiratete Carstens Veronica Prior, eine Medizinstudentin, die ihr Studium unterbrochen hatte, um als Lazarettschwester zu arbeiten. Die Ehe erfuhr trotz des beiderseitigen Kinderwunsches keinen Nachwuchs. Seine Frau eröffnete 1968 eine Naturheilpraxis in Meckenheim.

Leben und Wirken

Seine Mitgliedschaften in der SA und der NSDAP sind nach moderner, politisch-korrekter Geschichtsschreibung dem Zwang der Gesellschaftsverhältnisse geschuldet. Von 1939 bis 1945 diente Carstens bei der Luftwaffe und war zuletzt als Leutnant Ausbilder an der Flakartillerieschule in Berlin-Heiligensee. Carstens erschien als geeigneter Kandidat für die Umerziehung; seine NSDAP-Mitgliedschaft wurde von den VS-amerikanischen „Befreiern“ lediglich als „Anwartschaft“ eingestuft. Nach der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht arbeitete er ab Sommer 1945 beim Militärgericht der VS-amerikanischen Besatzungsmacht als Verteidiger und erhielt 1948/1949, nach einer Bewährungszeit in einer Bremer Anwaltssozietät, ein Jahresstipendium in Yale, wo er 1949 den Master of Law erwarb. Schon 1950 wurde er Hochschullehrer in Köln, wo er 1952 seine Habilitation erhielt und frühzeitig mit Fragen eines Vereinigten Europas beschäftigt war. Erst 1955 wurde er CDU-Mitglied und diente in der Folge als konservativer Verräter Deutschlands im Sinne der Festigung fehlender deutscher Staatssouveränität und europäischen Integration. Der Ausverkauf deutscher Interessen, die Integration in den anglo-amerikanischen Machtblock, die sogenannte Westintegration, war für Carstens ein Grundprinzip seiner Politik. Die Wiederherstellung deutscher Staatssouveränität strebte Carstens nie an.[2]

Als Rechtsanwalt trat er nach eigener Aussage bei Kriegsgerichten nur als Verteidiger von Regimekritikern auf; er selber leistete Widerstand, indem er „Guten Tag“ anstatt „Heil Hitler“ sagte. Mit dem von ihm ins Leben gerufenen Schülerwettbewerb „Alltag im Nationalsozialismus“ rief Carstens Schüler zur familiären Vergangenheitsbewältigung auf.

Antideutschen Schuldkult-Reden trat er, soweit möglich, im BRD-Bundestag energisch entgegen. Seine Zeit als Bundespräsident war durch überparteiliche Führung geprägt.[3] Unter großer Beteiligung der Deutschen und der öffentlich-rechtlichen Medien, wanderte Karl Carstens in Etappen durch landschaftlich reizvolle Gegenden der ganzen Bundesrepublik.

Zitate

  • „Ich gehöre einer Generation an, die die Leiden und Schrecken zweier Kriege erlebt hat. Ich und viele meiner Altersgenossen haben daraus nach 1945 die Folgerung gezogen, daß Kriege zwischen den europäischen Völkern in Zukunft ausgeschlossen sein müssen, und daß der sicherste Weg, um in Europa den Frieden zu wahren, die Europäische Einigung ist.“[4]

Verweise

Fußnoten

  1. Bilderberger: Alle Namen der deutschen Teilnehmer von 1954 an, dieunbestechlichen.com
  2. Biographie Karl Carstens Vorsicht! Enthält politisch korrekte Verengungen und Versimpelungen im Sinne der Umerziehung!
  3. Prominente ohne Maske, FZ-Verlag 1986, ISBN 3924309019
  4. Lebenslauf Karl Carstens, Konrad-Adenauer-Stiftung Vorsicht! Enthält politisch korrekte Verengungen und Versimpelungen im Sinne der Umerziehung!
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