Gauck, Joachim

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Joachim Gauck (Lebensrune.png 24. Januar 1940 in Rostock) ist ein evangelischer Theologe, Shoaist, Mitglied der Atlantik-Brücke und ehemaliger – nicht vom Volk gewählter – BRD-Bundespräsident (2012–2017).

Joachim Gauck (2011)
Unterschrift
Ex-BRD-Bundespräsident Joachim Gauck bei shoaistischem Schuldbekenntnis in Yad Vashem
Joachim Gauck übernahm die Ehrenpatenschaft für das siebte Kind der Bigamistenfamilie Tatari (→ Selbstabschaffung Deutschlands‎)

Leben

Joachim Gauck, evangelisch, wurde als Sohn eines Kapitäns in Rostock geboren. Sein Vater war ein Opfer sowjetischer Geheimpolizei, der in Sibirien Zwangsarbeit leisten mußte (1955 in der Folge des Besuchs von Bundeskanzler Adenauer in Moskau begnadigt und heimgekehrt).[1]

Ausbildung und Kirchenposten

Zunächst wollte Gauck mit dem Berufswunsch Journalist Germanistik studieren, erhielt aber keinen Studienplatz. Statt dessen wählte er nach dem Abitur evangelische Theologie (1958 bis 1965).

1965 erhielt Joachim Gauck eine Anstellung bei der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche von Mecklenburg. Dort wurde er 1967 ordiniert.

Es schloß sich eine Zeit als Pfarrer in Lüssow (Kreis Güstrow) an. 1970 zog er dann nach Rostock-Evershagen und gründete dort eine Gemeinde. Im Nebenamt war Gauck mehrere Jahre lang Stadtjugendpfarrer in Rostock. Ab 1982 hatte er eine kirchliche Anstellung in Mecklenburg und befaßte sich mit Kirchentagsfragen.

Erste politische Ämter

In Kreisen der früheren DDR-Opposition stieß man sich früh daran, daß Joachim Gauck seit dem Beitritt der DDR zur BRD als Revolutionär und Freiheitskämpfer hingestellt wird. Von dieser Seite wurden Vorwürfe laut, er sei ein williger Vollstrecker der SED-Herrschaft gewesen, ein Stasi-Begünstigter und wendiger Pastor mit einer ungeklärten Stasi-Vergangenheit.[2]

DDR-Wendezeit

Joachim Gauck, der schon vor 1989 durch kritische Predigten aufgefallen war, leitete wöchentlich stattfindende Gottesdienste in der Rostocker Marienkirche, bei denen sich auch Oppositionelle trafen. Von diesen Gottesdiensten gingen die Massendemonstrationen der Rostocker im Herbst 1989 aus. Gauck gehörte zu den Mitbegründern des Rostocker Neuen Forums und war in dessen Sprecherrat tätig. Bei der ersten Volkskammerwahl nach dem Mauerfall am 18. März 1990 kam er als einziger Abgeordneter der Bürgerbewegungen, die sich im Bündnis 90 zusammengeschlossen hatten, in Mecklenburg-Vorpommern in die Volkskammer und wurde zum Vorsitzenden des Parlamentarischen Sonderausschusses zur Überprüfung der MfS-Auflösung gewählt. Zu den Aufgaben des Sonderausschusses gehörte u. a. die Erarbeitung eines Gesetzes zum Umgang mit den personenbezogenen Informationen des ehemaligen Staatssicherheitsdienstes, der bis dahin nur durch den Ministerratsbeschluß vom 16. Mai 1990 geregelt war. Ein entsprechendes Gesetz wurde am 24. August 1990 von der Volkskammer verabschiedet. Es kam zeitweise zu heftigen Auseinandersetzungen über den Umgang mit den „Stasi-Akten“ und zu einer Kontroverse zwischen Gauck und dem damaligen DDR-Innenminister und späteren CDU-Abgeordneten Peter-Michael Diestel, dem Gauck ein „restriktives Verhalten“ bei der Überprüfung der MfS-Vergangenheit vorwarf. Gauck ist „Begünstigter im Sinne des Stasi-Unterlagengesetzes“.[3] Er macht sich zum „Stasi-Opfer“, obwohl er mit dem Ministerium für Staatssicherheit kooperierte (Gaucks Stasi-Akte – „Larve“).[4][5]

Anfang 1990 war Joachim Gauck als Anwärter für das Amt des Rostocker Oberbürgermeisters im Gespräch, er zog es aber vor, sein Kirchenamt zu behalten.

Bundesbeauftragter für die Unterlagen der Stasi

Entsprechend der Bestimmung in der revidierten Schlußfassung des Staatsvertrages, daß die MfS-Akten in der Obhut von Personen verbleiben sollten, die „die Leidens-, Entfremdungs- und Kampfprozesse“ persönlich erlebt hätten,[6] wurde der parteilose Gauck am 2. Oktober 1990 nahezu einstimmig von der Volkskammer zum „Sonderbeauftragten für die personenbezogenen Unterlagen des ehemaligen Staatssicherheitsdienstes der DDR“ gewählt und zum 3. Oktober von der Bundesregierung berufen (die Amtsbezeichnung wurde mit Inkrafttreten des Stasi-Unterlagen-Gesetzes am 29. Dezember 1991 geändert in: „Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik“). Sein Bundestagsmandat als Abgeordneter der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen legte Joachim Gauck kurz nach seiner Berufung nieder.

Joachim Gauck (1990)

„Gauck-Behörde“

Gauck leitete nun eine Bundesbehörde mit rund 2.700 Mitarbeitern, die bald im allgemeinen Sprachgebrauch als „Gauck-Behörde“ firmierte. Auf der einen Seite belegten die Anträge auf Akteneinsicht das breite Interesse an den Zugangsrechten zu den Unterlagen des MfS, das zuletzt über 90.000 hauptamtliche und 173.000 inoffizielle Mitarbeiter beschäftigt hatte. Auf der anderen Seite sorgten die Bestimmungen des Gesetzes immer wieder für Mißverständnisse und Konflikte. U. a. konnten an die „Gauck-Behörde“ keine Anträge auf „Überprüfung der Stasi-Akten“ gerichtet werden, sondern lediglich Anträge auf Akteneinsicht, Auskunft und Herausgabe von Unterlagen, wobei die Akteneinsicht auf „erschlossene Unterlagen“ beschränkt blieb. Anträge auf Akteneinsicht konnten nicht nur von „Opfern“, sondern auch von den ehemaligen inoffiziellen und hauptamtlichen Mitarbeitern des MfS gestellt werden. Darüber hinaus räumte das Stasi-Unterlagen-Gesetz auch Anträge auf Auskunft (z. B. bei Überprüfungsverfahren öffentlicher und nicht-öffentlicher Stellen) und Anträge von Journalisten und Forschern auf Herausgabe von Kopien ein. Schließlich wurden die „Stasi-Akten“ auch für Zwecke der Strafverfolgung und der Gefahrenabwehr sowie für Rentenberechnungen genutzt. Nicht zuletzt fanden die Stasi-Unterlagen auch Verwendung für die Forschung, mit der eine Abteilung der Behörde betraut wurde.

Zu heftigen öffentlichen Diskussionen über die Arbeit der „Gauck-Behörde“ kam es in den Auseinandersetzungen um die MfS-Kontakte des seinerzeitigen brandenburgischen Ministerpräsidenten Manfred Stolpe, der zunächst Einsicht in sämtliche „Stasi-Akten“ mit seinem Namen gefordert hatte. Ein von Stolpe angestrengtes verwaltungsrechtliches Verfahren endete im Juni 1993 mit einem Vergleich. Bis August 2000 gingen bei der „Gauck-Behörde“ 4,63 Millionen Anträge auf Akteneinsicht ein, darunter 1,74 Millionen von privater Seite (1,57 Millionen Anträge wurden bearbeitet). Von den rund 180.000 (Regal-)Meter umfassenden Unterlagen mit 40 Millionen Karteikarten und Hunderttausenden Bild- und Tondokumenten wurden unter Gaucks Leitung rund drei Viertel erschlossen. Neben der Berliner Zentralstelle verfügte die Behörde unter Gauck über 14 Außenstellen und einen Etat von 215 Millionen DM.

Erfolg und Kritik an der „Gauck-Behörde“

Öffentliche Kritik an Gaucks Aufklärungsarbeit blieb nicht aus. Unter Beschuß geriet er u. a. durch die fristlose Entlassung des Historikers Stefan Wolle im Frühjahr 1991 sowie durch die Tatsache, daß seine Behörde einige ehemalige MfS-Offiziere beschäftigte. Im Februar 1995 veranlaßte die Lübecker Staatsanwaltschaft eine Untersuchung von Amtsräumen der „Gauck-Behörde“, nachdem der Verdacht laut geworden war, dort würden „Stasi-Akten“ zum Tod des früheren schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Uwe Barschel zurückgehalten. Der nachfolgende Rechtsstreit konnte schon im März 1995 beigelegt werden. Die Staatsanwaltschaft erkannte an, daß das StUG Vorrang vor der Strafprozeßordnung habe. Zu einem weiteren Rechtsstreit kam es im Juni 1995 zwischen der „Gauck-Behörde“ und dem Vorsitzenden der PDS-Gruppe im Bundestag, Gregor Gysi, der nach einer (im Auftrag des Immunitätsausschusses des Deutschen Bundestags erarbeiteten) „gutachterlichen Stellungnahme“ der Behörde jahrelang für die Stasi „eine wichtige Person“ zur Bekämpfung der DDR-Opposition war. Das Berliner Gericht nannte die Wertungen der „gutachterlichen Stellungnahme“ u. a. „verhältnismäßig und willkürfrei“ und entschied damit gegen Gysi.

Am 20. September 1995 wurde Gauck vom Bundestag für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt. Im November 1996 beschloß der Bundestag, bei Personalprüfungen nur noch Tätigkeiten für den DDR-Staatssicherheitsdienst nach dem 1. Januar 1976 mitzuteilen. Als „ein falsches politisches Signal“ bezeichnete Gauck 1997 die vom Bundesrechnungshof geforderte Verkleinerung seiner Behörde. Im März 1998 wies er im Zusammenhang mit dem ersten wissenschaftlichen Bericht über die „West-Arbeit des MfS und ihre Wirkungen“ darauf hin, daß mindestens 20.000 MfS-Spitzel in Westdeutschland und West-Berlin bis 1989 versucht hätten, das System der Bundesrepublik zu beeinflussen, zu behindern oder sogar auszuhebeln.

Im Januar 1999 lehnte Joachim Gauck einen Vorstoß aus CSU-Kreisen ab, bei der Bundespräsidentenwahl 1999 als Gegenkandidat des SPD-Politikers Johannes Rau anzutreten.

Abschied vom Amt

Im Oktober 2000 lief die zweite Amtszeit des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen ab. Die letzten Wochen vor dem Wechsel in den Ruhestand nutzte Gauck, um noch einmal öffentlich deutlich zu machen, daß die DDR-Bürger kein Volk der Verräter gewesen seien und die Aufarbeitung der Akten noch 20 bis 30 Jahre dauern werde. Gaucks Nachfolge an der Spitze der „Gauck-Behörde“ wurde am 11. Oktober 2000 Marianne Birthler. Als „Organisator der Wahrheitsfindung“ würdigte die Frankfurter Allgemeine Zeitung (30. September 2000) den scheidenden Behördenchef, dem sie bescheinigte, „die Akten des DDR-Geheimdienstes zur schärfsten Waffe gegen nostalgische Gefühle vieler Ostdeutscher [Anm.: gemeint sind Mitteldeutsche] und gegen die Beschönigungskampagnen der SED-Nachfolgepartei geformt“ zu haben. „Er wurde nicht nur Herr der Akten, sondern auch Hüter der Regeln“, attestierte Die Woche (29. September 2000) dem „unangreifbarsten und umstrittensten ‚Ost‘deutschen der letzten zehn Jahre“, der zur historischen Gestalt geworden sei.

Moderator und Publizist

Obwohl dem Vernehmen nach nahezu alle Parteien um Gauck warben, übernahm er in der Folge kein politisches Amt. Zunächst betätigte er er sich ab Ende 2000 als Stiftungsbotschafter der Ev. Akademie Thüringen, dann kam er als Moderator einer halbstündigen ARD-„Talkshow“ ins Gespräch. Seine Sendung „Gauck trifft...“ startete im Januar 2001 spätabends beim WDR im wöchentlichen Wechsel mit der „Talkshow“ „Friedman“. Brachte die Auftaktsendung mit Joschka Fischer noch knapp 1,5 Millionen Zuschauer, so dümpelten die folgenden 20 Abende mit immer geringerer Einschaltquote dahin. „Es dient einem solchen Format in der Regel nicht, wenn der Gastgeber fast genauso lange redet wie sein Gast“, befand die Süddeutsche Zeitung (12. Januar 2001) angesichts der allgemein als dröge und wenig journalistisch empfundenen Herangehensweise des Moderators. Nachdem Gauck nach der ersten Staffel selbst seinen Abschied als „Talkmaster“ verkündet hatte, übernahm ab Dezember 2001 eine andere Person die Sendung. Als Publizist, Vortragsreisender und Interviewpartner blieb Joachim Gauck jedoch im Gespräch und im öffentlichen Bewußtsein. „Ich bin eine Ich-AG, allerdings ohne staatliche Förderung“, meinte er im Tagesspiegel-Interview (21. September 2003). Im November 2003 wurde er zum Vorsitzenden des 1993 gegründeten Vereins „Gegen Vergessen – für Demokratie“ gewählt. Der Verein richtet sich gegen die Meinungsfreiheit von Personen, die in der BRD politisch unerwünschte Ansichten hegen.

Kandidat als Bundespräsident

Im Juni 2010 wurde Gauck nach dem Rücktritt von Horst Köhler als Kandidat von SPD und Grünen für das Amt des Bundespräsidenten nominiert. Um auch für die Linkspartei wählbar zu sein, verharmloste Gauck die kommunistischen Verbrechen. Bei Gesprächen mit der Linksfraktion relativierte er seinen Vergleich von links und rechts: „Mein Interesse war es, daß ich vor ihnen stand, daß sie ihre Fragen direkt stellen konnten.“ Er habe auch einige Zeit darauf verwendet zu erklären, daß er die Diktaturen nicht gleichsetze.[7]

Noch 1998 hatte er sich im Schwarzbuch des Kommunismus geäußert, die Vertreibungsverbrechen an den Deutschen verurteilt und die Oder-Neiße-Grenze kritisiert:

„Einheimischen wie Vertriebenen galt der Verlust der Heimat als grobes Unrecht, das die Kommunisten noch zementierten, als sie 1950 die Oder-Neiße-Grenze als neue deutsch-polnische Staatsgrenze anerkannten ... Unbeliebt machten sich die Kommunisten auch, als sie Stalins Territorialforderungen nachgaben, die Westverschiebung Polens und damit den Verlust der deutschen Ostgebiete guthießen.“[8][9]

Bundespräsident

Gaucks Amtsführung und gesellige Leidenschaft (Foto aufgenommen in der BRD)

Am 18. März 2012 wurde Gauck als Nachfolger von Christian Wulff durch die Bundesversammlung mit 991 Stimmen zum elften Bundespräsidenten des Besatzungskonstruktes namens Bundesrepublik Deutschland gewählt. Sein Nachfolger wurde am 19. März 2017 Frank-Walter Steinmeier.

Sein Gegenkandidat von der NPD, der Historiker Olaf Rose, erhielt drei Stimmen. Die Kandidatin der Linkspartei, Beate Klarsfeld, erhielt 126 Stimmen.

Nach seiner Vereidigung im Bundestag am 23. März 2012 drohte Gauck den Deutschen und dankte den „Achtundsechzigern“ für die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit – denn zuvor hätten in Deutschland die Verdrängung eigener Schuld und die fehlende Empathie mit den Opfern des Nazi-Regimes den Zeitgeist geprägt. Dies habe die „Achtundsechziger“-Generation nachhaltig geändert.[10]

Gauck ist Anhänger der Paneuropa-Idee und forderte im Rahmen eines Staatsbesuches bei der EU-Kommission am 17. April 2012 die Abschaffung der Nationalstaaten und die Gründung der „Vereinigten Staaten von Europa“.

Nach seinem Amtsantritt machte Gauck einen Polenbesuch (Zitat: „Es ist mir eine Herzensangelegenheit.“)[11] und ermutigte junge Ausländer zur Einwanderung nach Deutschland (Zitat: „Wir glauben an Euch.“).[12] Zudem boykottierte er im April die Ukraine,[13] besuchte im Mai 2012 die Axel-Springer-Geburtstags-Revue zum 100.[14] und feierte in Holland die „Befreiung“.[15] Am 28. Mai 2012 traf Gauck zu seinem ersten Staatsbesuch in Israel ein, bei dem er auch die palästinensischen Gebiete besuchte. Gauck besuchte die weltweit bedeutendste shoaistische Wallfahrtsstätte Jad Vashem und sprach mit Überlebenden des Attentats auf die israelische Olympiamannschaft in München 1972. Außerdem besuchte er das Weizmann-Institut für Wissenschaften und absolvierte ein Mittagessen mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Gauck traf dann zudem „Überlebende des Holocaust“. „Wir Deutsche stehen auf eurer Seite“, hieß es im Bundespräsidialamt zur Philosophie der „besonderen Reise“. Gauck wolle ein Zeichen der Solidarität mit Israel in schweren Zeiten setzen und das nachhaltige Engagement Deutschlands für den Aufbau eines Palästinenserstaates betonen. Lebensgefährtin Daniela Schadt begleitete den Bundespräsidenten.[16]

Gauck ernannte die linke Migrations-Journalistin Ferdos Forudastan im Juli 2012 zu seiner Sprecherin im Bundespräsidialamt.

Am 13. September 2012 unterzeichnete Gauck Gesetze zum Euro-„Rettungsschirm“ ESM.[17]

Im Oktober 2012 besuchte Gauck die Regierung der Tschechei und sprach ausdrücklich von einer „Schuld der Deutschen“. Das offene Thema der völkerrechtswidrigen Vertreibung der Deutschen und einer Rückgabe des annektierten Sudetenlandes kam jedoch erneut nicht zur Sprache. Im Januar 2013 forderte er mehr Sympathie für alles Fremde – eine neue Willkommenskultur und einen Mentalitätswechsel im Umgang mit Einwanderern.[18]

Seinen Geisteszustand offenbarte Gauck einmal mehr in seiner EU-Rede vom 22. Februar 2013. Dort nannte er den englischen Jahrhundertverbrecher Churchill „einen großen Europäer“ und forderte die Deutschen auf, mehr Englisch zu sprechen.[19] Über die Groß-BRD sagte Gauck: „Mehr Europa heißt für uns europäisches Deutschland.“ und „Wir haben uns Europa geradezu versprochen.“[20]

Bei Barack Obamas Staatsbesuch in Berlin (Juni 2013) zeigte Gauck Verständnis für die Spionage der NSA, nur die „Gefahrenabwehr muß verhältnismäßig sein“, für den puren Verrat Edward Snowdens habe er jedoch kein Verständnis.[21]

Zum Tod des jüdischen Partisanen Marcel Reich-Ranicki erkannte Gauck, daß jüdische Partisanen nötig sind, damit das Deutsche Volk Zugang zu seiner eigenen Kultur findet:

‚Er, den die Deutschen einst aus ihrer Mitte vertrieben haben und vernichten wollten, besaß die Größe, ihnen nach der Barbarei neue Zugänge zu ihrer Kultur zu eröffnen‘, erklärte Gauck am Mittwoch. ‚Alle haben ihn geachtet, viele haben ihn geliebt, wir alle werden ihn vermissen.‘ Gauck betonte, Reich-Ranickis Leben spiegele eindrücklich deutsche und europäische Geschichte, und erinnerte daran, daß dieser ‚an der Seite seiner unvergessenen Frau Teofila‘ das Warschauer Ghetto überlebt habe. ‚Unser Land trauert um Marcel Reich-Ranicki‘.“[22]

Gauck reiste (Olympia-Boykott Februar 2014) nicht zu den Olympischen Winterspielen nach Sotschi.[23]

Weitgehenden Realitätsverlust und seinen Haß auf das eigene Volk demonstrierte Gauck einmal mehr in der Weihnachtsansprache 2013, indem er vorwiegend an das Flüchtlingsschicksal syrischer Personen erinnerte, welches nicht das Deutsche Volk, sondern ausschließlich die anglo-jüdische Kriegstreiberei im Nahen Osten zu verantworten hat.

Quelle
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Gauck mahnt mehr Unterstützung für Flüchtlinge an

Meine Damen und Herren, aus dem Schloss Bellevue in Berlin wünsche ich Ihnen allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. Millionenfach sagen in diesen Tagen Menschen einander gute Wünsche. Wir möchten, besonders in diesen weihnachtlichen Stunden des Friedens und des Glanzes, daß es allen gutgeht, daß möglichst alle begleitet, daß alle beschützt und behütet sein mögen. Unsere Verwandten, Eltern und erwachsenen Kinder, unsere Freunde und alle, die uns wichtig sind: Viele sehen wir im Laufe des Jahres nur mehr selten. Aber alle, so sagen wir es ihnen, persönlich oder am Telefon, elektronisch oder auf Papier: Allen soll es in diesen Tagen gutgehen.

Es gibt ein tiefes Wissen im Menschen: Gelungenes Leben ist Leben in Verbundenheit mit anderen Menschen. Wir wollen uns angenommen und eingebettet fühlen in Familien oder Wahlfamilien. Haß und Krieg zerstören das Miteinander – Weihnachten aber stärkt die Hoffnung und die Sehnsucht danach, in Frieden und Einklang mit unseren Mitmenschen leben zu können – auch bei Menschen anderer Religionen und auch bei Menschen, die ohne Glauben leben. Wenn dies gelingt, auch im Kleinen, dann sind wir dankbar. Wir wissen ja, wie selten und kostbar die wirklich guten Tage in manchem Leben sind.

Wir wissen: Ein friedliches, glanzvolles Weihnachten ist vielen Menschen nicht beschert. Das war so, seit es Weihnachten gibt. Die da einst nach Bethlehem zogen – sie waren ja arm, statt Haus und Bett mußten sie mit Stall und Futtertrog vorliebnehmen – wahrlich keine Idylle! Und nach der Geburt des besonderen Kindes waren sie alsbald auf der Flucht – nur so war das Leben des Kindes zu retten.

Sehnsucht nach dem besseren Leben

Es gibt viele Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. Krieg und Hunger, Verfolgung und Not. Unsere eigenen Vorfahren haben das alles gekannt. Im neunzehnten Jahrhundert sind sie zu Millionen in die Neue Welt ausgewandert, und nach dem Zweiten Weltkrieg mußten Flüchtlinge und Vertriebene sich eine neue Heimat suchen. Auch heute sind Menschen an vielen Orten der Welt auf der Flucht.

Wir denken an das schreckliche Schicksal der Familien aus Syrien, wir denken an die Verzweifelten, die den gefährlichen Weg nach Europa über das Wasser wagen. Wir denken auch an die Menschen, die kommen, weil sie bei uns die Freiheit, das Recht und die Sicherheit finden, die ihnen in ihren Ländern verwehrt werden.

Seit Menschengedenken sind alle Flüchtlinge erfüllt von der Sehnsucht nach dem besseren Leben. Die Flüchtlinge, die zu uns kommen, kommen nicht mit der Erwartung, hier in ein gemachtes Bett zu fallen. Sie wollen Verfolgung und Armut entfliehen und sie wollen Sinn in einem erfüllten Leben finden.

Machen wir unser Herz nicht eng mit der Feststellung, daß wir nicht jeden, der kommt, in unserem Land aufnehmen können. Ich weiß ja, daß dieser Satz sehr, sehr richtig ist. Aber zu einer Wahrheit wird er doch erst, wenn wir zuvor unser Herz gefragt haben, was es uns sagt, wenn wir die Bilder der Verletzten und Verjagten gesehen haben. Tun wir wirklich schon alles, was wir tun könnten?

Sie sind das große Geschenk für Deutschland

Ich bin im letzten Jahr an vielen Orten auf das größte Geschenk gestoßen, das unser Land sich selbst gemacht hat – die Ehrenamtlichen. Sie helfen in beeindruckender Weise bei Naturkatastrophen wie der großen Flut in diesem Sommer. Sie lindern Armut und verhindern Ausgrenzung.

Sie kümmern sich um kulturelle Werte, fördern den Breiten- und Behindertensport, verteidigen Menschen- und Bürgerrechte, helfen Menschen, besser zu leben oder begleitet zu sterben. Sie sind das große Geschenk für Deutschland.

Ich danke Ihnen dafür, daß Sie unser Land so lebenswert machen. An Weihnachten, so geht die Geschichte, verkündeten Engel einst „Friede auf Erden!“ Die Engel sind nach dieser Botschaft heimgekehrt. Hier auf Erden sind nun wir Menschen selber damit betraut, diese Verheißung immer wieder in die Tat umzusetzen. Das muß unsere Sache sein: Friede auf Erden – damit die Welt uns allen eine Heimat sein kann. In diesem Sinne lassen Sie uns miteinander Weihnachten feiern!

Quelle: Die Welt, 24. Dezember 2013


Dunkeldeutschland

Gauck provozierte im August 2015 mit den Worten, es gebe zur Zeit ein helles und ein dunkles Deutschland. Das eine Deutschland, in dem Flüchtlinge (1.000.000 Asylbewerber) willkommen sind, in dem sich unzählige Menschen engagieren und den oft traumatisierten Menschen den Start bei uns erleichtern. Und das andere Deutschland, in dem Unterkünfte für Asylbewerber attackiert werden, in dem die sozialen Medien mit Hetzparolen überzogen werden und die Bundeskanzlerin als „Volksverräterin“ beschimpft wird, wenn sie ein Flüchtlingsheim besucht. Die Bezeichnung „Dunkeldeutschland“ für Patrioten und hehre Kämpfer für Deutschtum, gegen Überfremdung und Umvolkung ist nicht nur eine Verdrehung des Begriffes, sondern auch eine tiefe Schmähung der Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung des deutschen Volkes.

Israel 2015

Bei seiner zweiten Israel-Reise im Dezember 2015 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Hebräischen Universität in Jerusalem.[24]

Zigeuner

Gauck setzte am 8. April 2016 ein „Zeichen gegen Antiziganismus“ beim internationalen „Romaday“ in Berlin.

Keine zweite Amtszeit

Im Juni 2016 kündigte Gauck an, nicht für eine zweite Atmszeit zur Verfügung zu stehen. Es sei ihm eine große Ehre, der Bundesrepublik Deutschland zu dienen, mit Blick auf sein fortgeschrittenes Alter könne er aber die notwenige Vitalität und Gesundheit, die das Amt benötige, nicht für weitere fünf Jahre garantieren. [25]

Kein Burkaverbot und keine Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft

Im August 2016 erklärte Gauck, daß ein Burkaverbot und die Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft mit ihm nicht zu machen seien. Er möchte sich eine Regierungschefin nicht vorstellen, die vor das Volk trete und erkläre: „Wir schaffen das nicht“.[26][27][28]

Mohammedaner als Bundespräsident

Gegen Ende seiner Amtszeit erklärte Gauck, daß er einen Mohammedaner als Bundespräsidenten für die Zukunft nicht ausschließen will.[29]


Anfang 2018 zeigte sich Gauck „erschreckt“ von den Folgen des Multikulturalismus.[30]

Gegen Meinungsfreiheit

Gauck „kämpft gegen ‚rechts‘ – und gegen das eigene Volk“.[31] Er kritisierte im August 2012 „Bösartigkeit“ und „Fremdenfeindlichkeit“ in Mitteldeutschland.[32][33]

Aufwiegelung zum Bürgerkrieg und Aufstachelung zum Haß gegen Andersdenkende

Ende August 2013 wurde der linksextreme Gauck in den Medien unter anderem mit den Worten zitiert:

„Wir brauchen Bürger, die auf die Straße gehen und den Spinnern ihre Grenzen aufweisen.“[34]

Die NPD reichte deshalb eine Organstreitklage beim Bundesgrundgesetzgericht ein, weil sie eine Verletzung der Neutralitätspflicht des Staatsoberhaupts sowie eine Verletzung des Rechts auf Chancengleichheit sah.[35] Der Prozeßbevollmächtigte der NPD, Rechtsanwalt Peter Richter, hält Gaucks Äußerungen für Schmähkritik, weil Gauck in seinen weiteren Ausführungen von Lagern sprach, in die man die „Spinner“ nicht stecken könne, selbst wenn man die Partei – die NPD – verbieten würde.[36] Am 10. Juni 2014 entschied das Bundesverfassungsgericht, daß Gauck nicht gegen das Gebot der Neutralitätspflicht verstoßen habe. Das Gericht hielt Gaucks Formulierung „Spinner“ in bezug auf Anhänger der NPD für angemessen, weil es Menschen seien, „die die Geschichte nicht verstanden haben und unbeeindruckt von den verheerenden Folgen des Nationalsozialismus rechtsradikale – nationalistische und antidemokratische – Überzeugungen vertreten”.[37][38]

Ausschluß und Isolierung von Andersdenkenden

Anfang November 2014 foderte Gauck, wie Berichten der Medien in der BRD zu entnehmen war, Personen, die aggressive, rechtsradikale oder nationalistische Stimmungen verbreiten, aus Familien, Vereinen und Verbänden auszuschließen.[39]

Einführer des präsidialen Beleidigungsmonopols

Der Bundespräsident Joachim Gauck führte für das Amt des Bundespräsidenten das Beleidigungsmonopol ein. Das heißt, der Bundespräsident darf das Volk straffrei beleidigen, während jeder Angehörige des Volkes bei Beleidigungen insbesondere des Bundespräsidenten mit erheblichen Strafen rechnen muß.[40] Die NPD klagte erfolglos dagegen, als 2013 Gauck ihre Mitglieder und Sympathisanten als „Spinner“ abwertete.[41]

Positionen

Gaucks Freiheitsgedanke ist die Selbstverwirklichung des Einzelnen.

Gauck sieht das Weltnetz als Bedrohung der Meinungs- und Pressefreiheit.[42][43]

Nachdem Gauck früher ein Befürworter von Volksabstimmungen auf Bundesebene war, spricht er sich heute gegen Volksentscheide aus. Den Brexit sieht er als Warnung.[44]

Förderer der EU-Diktatur

Weiteren Einblick in seine politische Gesinnung gewährte Gauck während seines Antrittsbesuches bei José Manuel Barroso, als er die „Vereinigten Staaten von Europa“ als seine Zukunftsvision bezeichnete.[45][46] Gauck ist gegen eine Volksabstimmung über die EU.[47]

Gauck hat am 22. Februar 2013 die „Ängste der EU-Partner vor einer Vormachtstellung Deutschlands in Europa“ zurückgewiesen. „Ich versichere allen Bürgerinnen und Bürgern in Europa: Ich sehe unter den politischen Gestaltern in Deutschland niemanden, der ein deutsches Diktat anstreben würde“. Aus tiefer innerer Überzeugung könne er sagen: „Mehr Europa heißt in Deutschland nicht: deutsches Europa. Wir wollen andere nicht einschüchtern, ihnen auch nicht unsere Konzepte aufdrücken.“[48] Nach Gaucks Forderung sollte in einem künftigen EU-Staat nur noch Englisch gesprochen werden.[49]

Historische Unkenntnis und Geschichtsfälschung

Bei seiner Antrittsrede lobte er die 68er und faselte von einer BRD-„Verfassung“, die es überhaupt nicht gibt. Während seines Erstbesuches in Polen, das derzeit Ostdeutschland annektiert hat und in einem singulären Vertreibungsverbrechen fremdes Eigentum geraubt und dessen Besitzer ermordet hat, sprach er eine angebliche „große Brutalität“ der Deutschen an und bezeichnete Polen allen Ernstes als „Land der Freiheit“. Polen ist für Gauck der „Motor der europäischen Idee“, zudem hält er die Polen für viel fleißiger als die Deutschen.[50]

Schuldkult

Gauck gedenkt unbelegter „Opfer“ eines unbelegten „Massakers
Gauck mit Kippa und Schuldkultgesicht
Gauck bei Flüchtlingen in Bad Belzig 12. Dezember 2012

Im Rahmen der Schuldkultzelebrierung hielt sich Gauck im März 2013 in Italien in Sant’Anna di Stazzema auf, wo er der angeblichen Opfer eines angeblichen Massakers bei Sant’Anna di Stazzema der Waffen-SS im Jahre 1944 gedachte, wobei er sich zu der Behauptung verstieg:

„Das Verbrechen, das hier stattgefunden hat, darf niemand, der davon weiß, vergessen.“

Allerdings „weiß“ tatsächlich niemand davon etwas. Es gibt keine Gräber, es gibt keine Leichen, es existiert keinerlei Beleg. In der Ortschaft rund 40 Kilometer nördlich von Pisa sollen am 12. August 1944 von deutschen Truppen angeblich mehr als 560 Menschen erschlagen, erschossen und verbrannt worden sein.[51] Wahlweise sollen schon mal auch einige tausend einfach so ermordet worden sein oder auch etwas weniger oder mehr. Auch hundert angeblich ermordete Kinder dürfen nicht fehlen. Allerdings gibt es für diese Behauptung, die erst 50 Jahre nach dem Krieg gegen Deutschland kolportiert wurde, keinerlei Beleg. Ein Verfahren gegen Angehörige der 16. SS-Panzergrenadier-Division „Reichsführer SS“, die sich in besagtem Zeitraum in der Gegend zur Bekämpfung kommunistischer Partisanen aufhielt, wurde 2012 in der BRD eingestellt, da auch nach aufwendigsten Ermittlungen keine strafbaren Handlungen festgestellt werden konnten.[52] Das angebliche Massaker wurde aber angeblich verschwiegen und von Italiens Justiz, aus welchen Gründen auch immer, nicht verfolgt. Die Akten sollen bis zum Jahr 1994 in einem versiegelten Schrank gelegen haben, wo sie dann erst plötzlich 50 Jahre nach Kriegsende aufgefunden worden sein sollen. Gauck sagte dazu in einem entlarvenden Satz, in dem er einen Rechtsstaat ablehnt und der Lynchjustiz das Wort redet:

„Es verletzt unser Empfinden für Gerechtigkeit tief, wenn Täter nicht überführt werden können, wenn Täter nicht bestraft werden können, weil die Instrumente des Rechtsstaats das nicht zulassen.“[53]

Mit dieser Aussage scheint Gauck offenbar sein persönliches „Gerechtigkeitsgefühl“ über das allgemein gültige Recht stellen zu wollen. Zugleich spielte er sich als oberster Hüter der Judikative auf, indem er bemerkte:

„Hier in Sant’Anna wurde Recht massiv verletzt ...“

Was Recht ist, möchte Herr Gauck somit offenbar ganz allein festlegen.

Judäophilie

Gauck würdigte am 24. November 2013 die jüdischen Gemeinden in der BRD und erinnerte an dem „Holocaust“.[54] Er eröffnete im Juli 2015 die zionistischenMaccabi Games“ in der Berliner Waldbühne.

Umvolkung und Volkstod

Gauck sagte am 9. Februar 2014 in Bangalore vor indischen Schülern:[55]

„Wir haben Platz in Deutschland.“ (gemeint ist die BRD)

Die deutsche Bevölkerung (gemeint ist das deutsche Volk) werde immer kleiner, weil viele Familien nur noch ein Kind oder gar keinen Nachwuchs hätten.

„Deshalb warten wir auch auf Menschen aus anderen Teilen der Welt, die bei uns leben und arbeiten wollen. Darauf freuen wir uns schon.“

Gegen Rechts

Ende 2014 agitierte er gegen PEGIDA. Zu seiner Weihnachtsansprache 2014 forderte er eine offene Gesellschaft.

Griechenland-Reparationsforderungen

Obwohl die BRD-Regierung alle Entschädigungsansprüche für vermeintliche Kriegsverbrechen sowie andere aus der deutschen Besatzung entstandene Schäden durch frühere Zahlungen als offiziell abgegolten ansieht, machte Joachim Gauck Anfang Mai 2015 den Vorschlag, Griechenland weitere Zahlungen zukommen zu lassen, von denen er sowie einige weitere BRD-Politiker meinen, sie seien für ein geschichtsbewußtes (→ Kriegsschuldlüge) Land wie die BRD erforderlich, um auszuloten, welche weiteren Möglichkeiten zur Wiedergutmachung bestünden.[56]

Kritik

Der Pfarrer, DDR-Oppositionelle und Mitbegründer des Neuen Forums, Hans-Jochen Tschiche warf Joachim Gauck 2012 vor, mit dem Ticket des Bürgerrechtlers durchs Land zu reisen, aber nie einer gewesen zu sein. Zitat: „Er ist kein Vater der friedlichen Revolution, sondern er hat sie beendet.“ Gauck reise „ohne Skrupel“ auf dem Ticket des Bürgerrechtlers durch die politische Landschaft.[57]

Netzwerke und Mitgliedschaften

Gauck ist Mitglied der CIA-nahen Atlantik-Brücke,[58][59] eines amerikanisch-deutschen Netzwerks, aus dem politisches und journalistisches Personal der BRD rekrutiert wird, welches die Vorgaben und Interessen der Eliten der Vereinigten Staaten von Amerika über den Atlantik hinweg in BRD-Politik umsetzt. Zudem gehört er dem Veldensteiner Kreis und der Deutschen Nationalstiftung an.[60] Joachim Gauck ist Schirmherr des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI)[61][62] und setzt sich als Vorsitzender des Vereins Gegen Vergessen – für Demokratie e.V. für die polizeistaatliche Unterdrückung Andersdenkender ein. Gauck ist Mitglied des Deutsche Welthungerhilfe e. V..

Persönliches und Amt

Familie

Gaucks Ehefrau ist seit 1959 Gerhild Gauck. Das Paar bekam vier Kinder: Christian, Martin, Gesine und Katharina. Christian und Martin übersiedelten 1987 in die BRD-West, Gesine folgte 1989. Gaucks Kinder konnten während des Bestehens der DDR nicht nur aus-, sondern auch wieder ein-, das heißt frei reisen. Diese Vergünstigung werten einzelne Sachkenner der DDR-Überwachung als Begünstigung der Gauck-Familie durch die Staatssicherheitsbehörden.[63] Seit 1991 lebt Gauck von seiner Frau getrennt.

Freundinnen

Liiert war Gauck zunächst von 1990 bis 1998 mit der ZEIT-Korrespondentin in Polen Helga Hirsch, einer nach Presseberichten früheren Kommunistin. Gauck läßt sie heute als „Kommunikationsberaterin“ im Bundespräsidialamt beschäftigen.[64] Seit dem Jahr 2000 ist die frühere Journalistin Daniela Schadt, die ihn auch zu offiziellen Anlässen begleitet, Gaucks Partnerin.

Öffentlicher Versorgungsanspruch für Frau aus gescheiterter Ehe

Gaucks Ehefrau hat aufgrund der seit 1991 bestehenden Trennung im Gegensatz zu allen bisherigen Präsidentengattinnen keinerlei mit diesem Status verbundene traditionelle Repräsentanz, Aufgabe oder Schirmherrschaft im öffentlichen Interesse übernommen.

Obwohl die Gauck-Ehe offensichtlich und auch rechtlich unwiderlegbar gescheitert ist,[65] wollen die noch Verheirateten keine Scheidung durchführen. Die Umstände sprechen für einen naheliegenden Grund, nämlich den, daß Gauck der von ihm getrennt lebenden Frau eine luxuriöse Witwenversorgung durch den Steuerzahler zukommen lassen will. Bei jährlichen Präsidentenbezügen von zur Zeit 199.000 Euro (ohne Aufwandsentschädigung) betrüge die Witwenversorgung – abgesehen von einer größeren Einmalzahlung - rund 110.000 Euro jährlich.[66]

Zitate

  • „Das Eintreten für die Sicherheit und das Existenzrecht Israels ist für die deutsche Politik bestimmend.“[67]
  • An die Deutschen: „Ihr werdet Vergangenheit sein, und unsere Demokratie wird leben.“
  • „Sorge bereitet uns auch die Gewalt in U-Bahn-Höfen oder auf Straßen, wo Menschen auch deshalb angegriffen werden, weil sie schwarze Haare und eine dunkle Haut haben.“ (→ Onur Urkal) „Zwar werden wir nie alle Menschen aufnehmen können, die kommen. Aber: Verfolgten wollen wir mit offenem Herzen Asyl gewähren und wohlwollend Zuwanderern begegnen, die unser Land braucht.“ — Weihnachtsbotschaft, am Heiligabend 2012[68]
  • „Liebe Engländer, Waliser, Schotten, Nordiren und neue Bürger Großbritanniens! [...] Ihr habt im Zweiten Weltkrieg mit Eurem Einsatz geholfen, unser Europa zu retten – es ist auch Euer Europa. Lasst uns weiter gemeinsam den Weg zur europäischen res publica bestreiten [...] Sehr geehrte Damen und Herren, es macht mir Sorge, wenn die Rolle Deutschlands im europäischen Prozess augenblicklich bei einigen Ländern Skepsis und Misstrauen auslöst. Ja, es stimmt, Deutschland hat auch vom Euro kräftig profitiert.“[69]
  • „Mehr Europa heißt nämlich nicht nur Mehrsprachigkeit für die Eliten, sondern Mehrsprachigkeit für immer größere Bevölkerungsgruppen, für immer mehr Menschen, schließlich für alle! Ich bin überzeugt, daß in Europa beides nebeneinander leben kann: Beheimatung in der eigenen Muttersprache und ihrer Poesie und ein praktikables Englisch für alle Lebenslagen und Lebensalter. [...] Mit einer gemeinsamen Sprache ließe sich auch mein Wunschbild für das künftige Europa leichter umsetzen: eine europäische Agora, ein gemeinsamer Diskussionsraum für das demokratische Miteinander.“[70]
  • „Wir wissen zum Beispiel, daß es nicht so ist wie bei der Stasi und dem KGB, daß es dicke Aktenbände gibt, wo unsere Gesprächsinhalte alle aufgeschrieben und schön abgeheftet sind.“[71] — nach Edward Snowdens Aufdeckung der Spionage in der BRD
  • „In einer Bürgergesellschaft sollten Desinteresse und Wahlenthaltung die Ausnahme bleiben. Wer nicht weiß, wer der Beste ist, wählt eben einfach das weniger Schlechte.“[72].
  • „Wir brauchen Bürger, die auf die Straße gehen und den Spinnern ihre Grenzen aufweisen.“ — Gauck zu Besorgnissen und Protesten der Anwohner (u. a. der NPD) in Berlin-Hellersdorf gegen ein Asylbewerberheim und Gegendemonstrationen[73]
  • Gauck während eines Besuches in Indien: „Wir haben Platz in Deutschland.“[74]
  • Gauck ist für weltweite Kriegseinsätze der Bundeswehr für die EU und die NATO. Die BRD müsse ihre früher angemessene Zurückhaltung aufgeben. Ihm schwebe dabei kein deutsches Dominanzgebaren vor, betonte Gauck. „Das Gegenteil ist der Fall.“ Ihm gehe es um ein Ja zu einer aktiven Teilnahme an Konfliktlösungen im größeren Rahmen mit den Partnern der Europäischen Union und der NATO. „Und in diesem Kampf für Menschenrechte oder für das Überleben unschuldiger Menschen ist es manchmal erforderlich, auch zu den Waffen zu greifen [...] So wie wir eine Polizei haben und nicht nur Richter und Lehrer, so brauchen wir international auch Kräfte, die Verbrechen oder Despoten, die gegen andere mörderisch vorgehen, stoppen. [...] Ich habe das Gefühl, daß unser Land eine Zurückhaltung, die in vergangenen Jahrzehnten geboten war, vielleicht ablegen sollte zugunsten einer größeren Wahrnehmung von Verantwortung.“ — 14. Juni 2014[75]
  • „Es gibt in unserem Land manches, das uns Sorgen macht. Die Feindbilder und Konflikte im Nahen Osten wirken bis auf unsere Straßen. Zu Fremdenfeindlichkeit, die wir seit langem kennen, sind fundamentalistische Strömungen getreten. Hunderte junger Männer aus Deutschland haben sich sogar dazu verleiten lassen, in einem fremden Land gegen unschuldige Menschen in den Krieg zu ziehen – angeblich im Namen des Islam. Was für ein Missbrauch! Was für eine Pervertierung von Religion! Was ich zu Beginn meiner Präsidentschaft den Rechtsextremen zugerufen habe, rufe ich auch diesen Fanatikern und Terroristen zu: Wir schenken Euch nicht unsere Angst. Euer Hass ist unser Ansporn.“[76]
  • „Wir wissen, wer den mörderischen Krieg begonnen hat. Und deshalb wollen und werden wir niemals die Opfer deutscher Kriegsführung vergessen, wenn wir hier und heute der deutschen Opfer gedenken. [...] Nirgends wurde Leid so stark politisch instrumentalisiert wie hier. Die Verfälschung der Geschichte begann schon unter nationalsozialistischer Herrschaft, setzte sich fort in Zeiten der DDR und wird selbst heute noch von einigen Unverbesserlichen weitergeführt. [...] Es sind bis zu 25.000. Dennoch werden von einigen weiter höhere Opferzahlen behauptet, um alliierte Angriffe gegen nationalsozialistische Menschheitsverbrechen aufzurechnen, deutsche Schuld also zu relativieren. Und von anderer Seite wird das Flächenbombardement trotz des ungeheuren menschlichen Leids als gerechte Bestrafung gebilligt, also eine Kollektivschuld unterstellt und deutsche Leiderfahrung gänzlich ausgeklammert.“[77]
  • „Ich mag mir eine Regierungschefin nicht vorstellen, die vor das Volk tritt und sagt, wir schaffen das nicht. Also, warum sollte man eine solche Person wählen. [...] Das Land ist nicht in einem Zustand wie ein sinkendes Schiff, es ist noch nicht mal in einem Zustand eines schweren Orkans, sondern es sind Böen, die uns schütteln, und es sind Böen, die die Gesellschaft auch durcheinanderbringen ein wenig.“[79]
  • „Ihr könnt hassen, so viel Ihr wollt. Dieses Deutschland werdet Ihr nicht in die Hand bekommen.“[80] — über Andersdenkende
  • „Wer sich vorstellt, quasi als imaginierter Vertreter eines Weltbürgertums alle Grenzen des Nationalstaates hinwegzunehmen, überfordert nicht nur die materiellen, territorialen und sozialen Möglichkeiten eines jeden Staates, sondern auch die psychischen Möglichkeiten seiner Bürger. Sogar der weltoffene Mensch gerät an seine Grenzen, wenn sich Entwicklungen vor allem kultureller Art zu schnell und zu umfassend vollziehen. [...] Ich verstehe, dass es auf den ersten Blick tolerant und weltoffen anmuten mag, wenn Vielfalt derart akzeptiert und honoriert wird. Wohin ein solcher Multikulturalismus aber tatsächlich geführt hat, das hat mich doch erschreckt. [...] So finde ich es beschämend, wenn einige die Augen verschließen vor der Unterdrückung von Frauen bei uns und in vielen islamischen Ländern, vor Zwangsheiraten, Frühheiraten, vor Schwimmverboten für Mädchen in den Schulen. Wenn Antisemitismus unter Menschen aus arabischen Staaten ignoriert oder mit Verweis auf israelische Politik für verständlich erklärt wird. Oder wenn Kritik am Islam sofort unter den Verdacht gerät, aus Rassismus und einem Hass auf Muslime zu erwachsen.“[81][82]

Zitat über Gauck

  • „Politiker fast aller Bundestagsparteien wollen Joachim Gauck für eine zweite Amtszeit als Bundespräsident gewinnen. Das Anerbieten wird Gaucks Eitelkeit schmeicheln, doch es stellt das Gegenteil eines Kompliments dar, wenn die etablierten Parteien, die sich den Staat zur Beute gemacht haben und ihn jetzt zielsicher dem Bankrott zuführen, ihn für am besten geeignet halten, ihnen bei der Verschleppung des Offenbarungseides beizustehen.“[83]Thorsten Hinz
  • „2015 lobte Joachim Gauck in einer Flüchtlingsunterkunft ein ‚helles Deutschland, das hier sich leuchtend darstellt gegenüber dem Dunkeldeutschland, das wir empfinden, wenn wir von fremdenfeindlichen Aktionen gegen Menschen hören‘. Als Bundespräsident a. D. hat der Erfinder von Hell- und Dunkeldeutschland seine Meinung zu Massenmigration, Willkommenskultur und Multikulti zur Überraschung aller um 180 Grad geändert: ‚Ein Nationalstaat darf sich nicht überfordern. Wer sich vorstellt, quasi als imaginierter Vertreter eines Weltbürgertums alle Grenzen des Nationalstaates hinwegzunehmen, überfordert nicht nur die materiellen, territorialen und sozialen Möglichkeiten eines jeden Staates, sondern auch die psychischen Möglichkeiten seiner Bürger. Sogar der weltoffene Mensch gerät an seine Grenzen, wenn sich Entwicklungen vor allem kultureller Art zu schnell und zu umfassend vollziehen. Einen großen Einfluss in der Integrationspolitik hat lange Zeit die Konzeption des Multikulturalismus gehabt: Was sich auch immer hinter den einzelnen Kulturen verborgen hat – Vielfalt galt als Wert an sich. Die Kulturen der Verschiedenen sollten gleichberechtigt nebeneinander existieren, für alle verbindliche westlich-liberale Wertvorstellungen wurden abgelehnt. Ich verstehe, dass es auf den ersten Blick tolerant und weltoffen anmuten mag, wenn Vielfalt derart akzeptiert und honoriert wird. Wohin ein solcher Multikulturalismus aber tatsächlich geführt hat, das hat mich doch erschreckt.‘“[84]

Auszeichnungen (Auszug)

  • 1991: Theodor-Heuss-Medaille
  • 1995: Bundesverdienstkreuz I. Klasse
  • 1997: Hannah-Arendt-Preis (mit 7.500 Euro dotiert)
  • 1999: Ehrendoktor der Universität Rostock
  • 1999: Imre-Nagy-Gedenkplakette
  • 2000: Bundesverdienstkreuz I. Klasse mit Stern
  • 2000: Dolf-Sternberger-Preis und Cicero-Rednerpreis
  • 2000: Wartburgpreis (mit 5.000 Euro dotiert)
  • 2001: Erich-Kästner-Preis
  • 2003: Bad Iburger Courage-Preis
  • 2005: Heinz-Herbert-Karry-Preis
  • 2005: Ehrendoktorwürde der Universität Augsburg
  • 2010: Geschwister-Scholl-Preis (mit 10.000 Euro dotiert)
  • 2011: Ludwig-Börne-Preis (mit 20.000 Euro dotiert)[85]
  • 2011: Hambacher Preis der SPD-Fraktion Rheinland-Pfalz
  • 2011: „Schärfste Klinge“, Ehrenpreis der Stadt Solingen
  • 2012: Ehrenbürgerwürde Rostock
  • 2014: Leo-Baeck-Medaille
  • 2015: Ehrendoktorwürde der Hebräischen Universität in Jerusalem
  • 2017: Ewald-von-Kleist-Preis
  • 2017: Dr.-Leopold-Lucas-Preis
  • 2017: Ukrainischer Orden der Freiheit
  • 2017: Bambi in der Kategorie Millennium
  • 2017: „Preis für Verständigung und Toleranz“ vom Jüdischen Museum Berlin[86]
  • 2018: Internationaler Preis der Friedrich-August-von-Hayek-Stiftung
  • 2018: Reinhard-Mohn-Preis
  • 2018: Gastprofessur der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
  • 2018: Carlo-Schmid-Preis

Siehe auch

Literatur

  • Klaus Blessing / Manfred Manteuffel: Joachim Gauck – Der richtige Mann?, Edition Berolina, 2013, ISBN 978-3867898034

Verweise

Filmbeiträge

„Geheimakte Gauck“ – COMPACT mit Klaus Blessing
Weihnachtsansprache 2012 des Bundespräsidenten — U. a. zur Europäischen Union, Armut in der BRD, Klimawandel, Demografischer Wandel, Ausländer, Asylpolitik, Juden, Moslems und Ausländerkriminalität. „Zwar habe Deutschland die Krise bisher gut gemeistert, den meisten gehe es wirtschaftlich gut und radikale Parteien hätten von der Verunsicherung nicht profitiert.“
In der EU stören die nationalen Identitäten. Die müssen mit der Zeit abgebaut werden.
Gauck verhöhnt die Opfer politischer Verfolgung in der BRD
Die Heuchelei des Gaucklers
Gauck und seine mangelhaften Geschichtskenntnisse!
COMPACT 4/2015 – Onkel Asyl: Wie Gauck Einwanderer lockt
Joachim Gauck – der richtige Mann oder der Bock zum Gärtner? –
Michael Vogt im Gespräch mit Klaus Blessing
Joachim Gauck – Eine politische Liturgie über NWO und „Vereinigte Staaten von Europa

Karikaturen

Fußnoten

  1. Internationales Biographisches Archiv 01/2010
  2. Gerüchte zu Stasi-Vergangenheit von Joachim Gauck sind haltlos, Der Westen, 23. Februar 2012
  3. Pack und Gesindel, Der Spiegel 36/2000
  4. Der Inquisitor kandidiert – Kein IM, aber auch kein „Stasi-Opfer“, Junge Welt, 11. Juni 2010
  5. Schwere Zweifel, ob der „Herr der Stasi-Akten“ unbelastet genug ist, äußerte im April 1991 auch Bodo Hauser in der ZDF-Sendung Studio 1. Hintergrund waren unter anderem Vorwürfe über Schlamperei und Aktenverkauf. Hauser kritisierte damals zwar, daß Gauck seine persönlichen Unterlagen im Rostocker MfS-Bezirksarchiv stundenlang allein eingesehen habe, schreckte aber vor einem offenen Vorwurf betreffend Manipulationen zurück. Allerdings fragte er sich öffentlich, warum zwei von Gaucks Kindern 1987 im besten arbeitsfähigen Alter in die BRD ausreisen durften, was DDR-Normalbürgern zu dieser Zeit allgemein verwehrt war.
  6. Die Zeit, 27. Juli 1990
  7. Kandidat Gauck bei der Linkspartei – „Die Widersprüche sind letztlich zu groß“, Tagesschau, 30. Juni 2010
  8. Sächsische Linke kritisieren Gaucks Position zur Oder-Neiße-Grenze, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 1. März 2012
  9. Gespalten statt versöhnt, Süddeutsche Zeitung, 10. Juni 2010
  10. „Damals war meine Generation konfrontiert mit dem tiefschwarzen Loch der deutschen Geschichte, als die Generation unserer Eltern sich mit Hybris, Mord und Krieg gegen unsere Nachbarn im Inneren und im Äußeren vergingen. [...] Es bleibt das Verdienst dieser Generation: Es war ein mühsam errungener Segen. Trotz aller Irrwege, die sich mit dem Aufbegehren der Achtundsechziger verbanden, hat sie die historische Schuld ins kollektive Bewußtsein gerückt“, lobte Gauck nach seiner Vereidigung.
  11. Bundespräsident in Polen Joachim Gauck: „Es ist mir eine Herzensangelegenheit.“, Bild, 26. April 2012
  12. „39 Tage nach Amtsantritt schlägt Joachim Gauck wichtige thematische Pflöcke seiner Präsidentschaft ein: Junge Migranten ruft er zum gesellschaftlichen Engagement auf. Gerade eine demokratische Gesellschaft sei auf jedes einzelne Mitglied angewiesen, sagte Gauck in der Frankfurter Paulskirche zum zehnjährigen Bestehen eines Stipendienprogramms für engagierte Schüler aus Zuwandererfamilien.“, Die Welt, 26. April 2012
  13. Gaucks Entscheidung, nicht zu einem politischen Treffen in die Ukraine zu reisen, stößt auf ein positives Echo bei Union, SPD und Grünen. Der außenpolitische Sprecher der SPD, Rolf Mützenich, sagte zur Entscheidung Gaucks: „Sie hat nicht nur eine symbolische Wirkung, sondern ist ein starkes politisches Signal.“ Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir zeigte sich überzeugt, daß Gaucks Signal in der Ukraine verstanden werde. Die Absage der Reise stehe stellvertretend für große Zweifel in ganz Europa am Vorgehen der Führung in Kiew. Der Bundespräsident setze damit ein sehr starkes Signal und mache eine klare Ansage.
  14. 100 Jahre Axel Springer – Revue statt Festakt zu Springers Geburtstag – Springer inszenierte zum 100. Geburtstag von Verleger Axel Springer eine Revue. Ein Geheimprojekt, in dem Konzernchef Mathias Döpfner die Hauptrolle spielte. Selbst Udo Lindenberg gab eine Gesangseinlage. Im Saal war die Belle Etage der Republik versammelt, neben Bundespräsident Joachim Gauck und Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) kam auch VW-Eigner Ferdinand Piëch, Siemens-Chef Peter Löscher, Bertelsmann-Matriarchin Liz Mohn, Verleger Hubert Burda und Entertainer Thomas Gottschalk.
  15. Als erster Bundesdeutscher feierte Gauck am 5. Mai 2012 in den Niederlanden den „Tag der Befreiung“ und erinnerte bei einem Festakt in der Stadt Breda an mehr als 100.000 Juden. Er verwies darauf, daß er im Jahr 1940 geboren wurde, „dem Jahr, in dem die Niederlande Opfer deutscher Großmachtpolitik und deutschen Rassenwahns geworden sind. [...] Gerade weil wir Deutsche uns der Last und der Schuld der Geschichte gestellt haben, gilt für uns, gilt auch für mich: Wir feiern gemeinsam mit allen die Befreiung vom nationalsozialistischen Joch“. Gauck würdigte in seiner Ansprache auch den Kampf für Freiheit und Rechtsstaatlichkeit in Nordafrika („Arabischer Frühling“) und im Nahen Osten. Am Rande seiner Besuchs ging Gauck auch auf die Straffreiheit des SS-Mannes Klaas Carel Faber ein. – Handelsblatt, 3. Mai 2012
  16. Dieter Graumann begleitete den Bundespräsidenten auf der Reise zeitweise. Besonders in der „Holocaust“-Gedenkstätte Yad Vashem habe Gauck Worte von großer emotionaler Kraft gefunden, sagte Graumann. Die Aussage des Präsidenten, daß man den Holocaust nicht vergessen dürfe und zu Israel stehen solle, habe ihn persönlich sehr bewegt. „Dahinter steht auch eine politische Botschaft, die in Israel gut angekommen ist, und die man hoffentlich auch in Deutschland hört“, sagte Graumann.
  17. Bundespräsident Joachim Gauck habe die Gesetze, darunter die Zustimmungsgesetze zum ESM-Vertrag, zum Fiskalvertrag und zur Änderung des Artikel 136 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union, ausgefertigt. Damit der ESM-Vertrag völkerrechtlich in Kraft treten kann, müssen aber auch die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts erfüllt sein. Hierfür werde die Bundesregierung – wie von ihr angekündigt – Sorge tragen. – ZDF, 13. September 2012
  18. Gauck forderte eine „neue Willkommenskultur und einen Mentalitätswechsel im Umgang mit Einwanderern“ (Junge Freiheit). Die Deutschen müßten sich stärker bewußt machen, daß Einwanderer eine Bereicherung seien, wenn wir es denn zulassen, sagte Gauck nach einem Bericht des Bayerischen Rundfunks am 15. Januar 2013 in Nürnberg. Bei einem Termin im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge rief Gauck dazu auf, Asylbewerbern mit mehr Offenheit und Sympathie zu begegnen. „Das wäre mal was, wenn die, die in unserem Land wirklich Schutz suchen, mit Freude und offenem Herzen empfangen werden.“ Die steigende Zahl von Asylbewerbern und Einwanderern sei auch eine Chance für Deutschland. „Wir brauchen offene Türen für Verfolgte. Und das nicht nur wegen unserer Verfassung und unserer Geschichte, sondern auch aus ökonomischen Gründen“, unterstrich der Bundespräsident und erinnerte dabei an das Schicksal der DDR-Flüchtlinge. Auch sie hätten Schutz und Menschen gesucht, „die ihnen das Gefühl geben, da kommt nicht nur eine Last, sondern ein Mensch mit eigenem Anspruch auf Rechtstaatlichkeit und Lebensglück“. Als Bundespräsident wolle er daher künftig verstärkt eine offene und freundliche Haltung gegenüber Ausländern einfordern.
  19. Die Welt Online, 22. Februar 2013
  20. Junge Freiheit, 22. Februar 2013
  21. Im ZDF-Sommerinterview (30. Juni 2013) äußert sich Gauck zur NSA-Spionage: „Ich bin besorgt – doch bevor ich mich empöre, schau ich das genau an.“ Die Leitfrage laute: „Was ist wichtiger? Die Bürgerrechte oder die nationale Sicherheit?“ Gauck habe mit VS-Präsident Obama während dessen Besuch in Berlin darüber gesprochen und Obama habe ihm versichert, daß das Streben nach Frieden und Freiheit noch immer Leitmotiv der VSA seien. Man dürfe die Freiheit nicht verlieren. „Das ist die Gefahr, vor der ich warne“, sagte Gauck. Der Bundespräsident stellte klar, daß er keine Gesellschaft wolle, in der die Bürgerrechte ausgehöhlt werden – doch die Gefahrenabwehr müsse verhältnismäßig sein. Auf die Frage, ob er für Edward Snowden, den Enthüller der NSA-Spionage, Sympathie hege, drückt er sich nur ungenau aus. Wenn eine Regierung dabei sei, Recht zu beugen, empfinde er schon Sympathie – für den puren Verrat jedoch habe er kein Verständnis. Tränen der Rührung: Der Bundespräsident zu seinen sichtlich feuchten Augen, gegen die er während des Obama-Besuchs gekämpft hatte, als die Bundeswehr-Kapelle die amerikanische Nationalhymne spielte: „Ich wollte keine Tränen kullern lassen, deshalb mußte ich mein Gesicht etwas verziehen.“
  22. DPA, 19. September 2013
  23. Das Magazin „Der Spiegel“ interpretierte den Schritt als Protest gegen „Menschenrechtsverletzungen“ (für die Putin-feindliche Opposition und Homosexuellen-Propaganda) in Rußland. Die Olympischen Sommerspiele und die Paralympics in London 2012 hatte Gauck besucht. Ein für Juni 2012 geplantes Treffen mit Gauck ließ Präsident Wladimir Putin platzen.
  24. „Ich wünschte, Juden und Palästinenser könnten die endlose Spirale der Gewalt endlich durchbrechen und friedlich und selbstbestimmt zu einem Miteinander finden“, sagte er bei der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Hebräischen Universität in Jerusalem. Nach den islamistischen Terrorattacken von Paris zeigte der Bundespräsident Verständnis für das Sicherheitsbedürfnis Israels: „Jetzt, wo der Terror näher an uns in Westeuropa heranrückt, kann ich besser jene Bedrohung erfassen, in der die Israelis seit Jahrzehnten leben.“ Es sei beklemmend, wie Gewalt und Terror auch in Israel „wieder Angst und Misstrauen wach werden lassen“. Gauck hatte ein Arbeitsfrühstück mit Benjamin Netanyahu.
  25. Gauck verzichtet auf zweite Amtszeit, Junge Freiheit, 6. Juni 2016
  26. Gauck im ZDF-Sommerinterview, 13. August 2016
  27. Gauck unterstützt Merkel – Deutschland ist kein sinkendes Schiff, FAZ, 13. August 2016
  28. Sommerinterview: Gauck pflichtet Merkel beim Thema Flüchtlinge bei, Spiegel Online, 13. August 2016
  29. Ein Muslim als Gaucknachfolger?, Huffington Post, 15. Oktober 2016
  30. Joachim Gauck „erschreckt“ von Folgen des Multikulturalismus – Ex-Bundespräsident warnt vor falscher Toleranz, Epoch Times, 3. Februar 2018
  31. Udo Ulfkotte: Der etwas andere Jahresrückblick: Freudenfest für Kriminelle, Kopp Online, 25. Dezember 2012
  32. Die Bürger der BRD sollten engagiert gegen den Rechtsextremismus eintreten. Das hat Bundespräsident Joachim Gauck in einem Interview mit der Ostsee-Zeitung (20. August 2012) gefordert. Anläßlich der Ausländer-Krawalle in Rostock-Lichtenhagen 1992 sagte er, man müsse den Rechtsextremen zeigen, daß man sie nicht gewähren lasse. Verführbare wie bösartige und fremdenfeindliche Menschen gebe es leider überall. Daß es im Osten prozentual mehr seien, lasse sich leider nicht leugnen.
  33. Bundespräsident Joachim Gauck hat den Menschen in Mitteldeutschland vorgeworfen, anfälliger für rechtsextremes Gedankengut zu sein als Westdeutsche. „Verführbare wie bösartige und fremdenfeindliche Menschen gibt es leider überall. Daß es im Osten prozentual mehr sind, läßt sich leider nicht leugnen“, sagte Gauck der Leipziger Volkszeitung (20. August 2012). Den Menschen in der ehemaligen DDR fehlten offenbar die „Erfahrungen des Zusammenlebens“. Der Bundespräsident forderte die BRD-Bürger auf, sich stärker gegen „Rechtsextremismus“ zu engagieren. Wer einen „Nazi“ als Nachbar hätte, solle auf Argumente vertrauen. Zudem müsse mit „verführten Jugendlichen“ anders umgegangen werden als mit „eingefleischten Ideologen“. In „abgehängten Regionen“ könnten einfachere Wahrheiten jedoch leichter verfangen. Zum NPD-Verbot: Überall wo „die Braunen“ seien, trete die „Bürgergesellschaft“ ihnen zehnmal stärker entgegen
  34. NPD verklagt Bundespräsident Gauck, Die Zeit, 15. September 2013
  35. DS-Gespräch mit Rechtsanwalt Peter Richter, Deutsche Stimme, April 2014, S. 3
  36. DS-Gespräch mit Rechtsanwalt Peter Richter, Deutsche Stimme, April 2014, S. 6
  37. Bundespräsident darf Bürger als Spinner bezeichnen, Deutsche Stimme, 11. Juni 2014
  38. Gauck darf NPD-Anhänger „Spinner“ nennen, Bild
  39. National-Zeitung, 7. November 2014, S. 1
  40. Grundgesetz der BRD, Artikel 90
  41. Bundespräsident darf Bürger als Spinner bezeichnen, Deutsche Stimme, 11. Juni 2014
  42. Jetzt kommt schon der „Kuckuck“ aus der Deckung ..., Der Honigmann sagt..., 29. Februar 2012
  43. Joachim Gauck sieht Internet als Bedrohung der Meinungs- und Pressefreiheit, Telepolis, 29. Februar 2012
  44. Gauck spricht sich gegen Volksentscheide aus, Die Welt, 20. Juli 2016
  45. Focus, 17. April 2012
  46. Gauck laut Bildzeitung am 17. April 2012 nach einem Treffen mit EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso in Brüssel: „Als Europa sind wir stark, als Nationalstaaten nicht mehr stark genug“, sagte Gauck. Zwar seien die „Vereinigten Staaten von Europa“ eine Zukunftsvision, die er noch nicht zu teilen wage, es sei aber richtig, weitere Kompetenzen an Brüssel abzutreten, auch in der Außenpolitik. Es brauche „mehr Kooperation, mehr Abstimmung, mehr Instanzenklarheit“. Gauck betonte, er vertrete ein Land, dessen „Regierungschefin ganz deutlich gesagt hat: Wir wollen in der Krise nicht weniger, sondern mehr Europa wagen. Das ist auch meine persönliche Überzeugung“, zitiert die Rheinische Post den Bundespräsidenten.
  47. „Das wäre zu früh“ – Gauck gegen baldige Volksabstimmung über Europa, FAZ, 30. September 2012
  48. Sagte er in seiner EU-Rede. Gauck warnte angesichts der Euro-Krise vor Rückschritten im europäischen Einigungsprozeß und sprach sich gegen einen Austritt Großbritanniens aus der Union aus. „Liebe Engländer, Waliser, Schotten, Nordiren und neue Bürger Großbritanniens! Wir möchten Euch weiter dabeihaben! Wir brauchen Eure Erfahrungen als Land der ältesten parlamentarischen Demokratie, wir schätzen Eure Traditionen, aber wir brauchen auch Eure Nüchternheit und Euren Mut! Ihr habt im Zweiten Weltkrieg mit Eurem Einsatz geholfen, unser Europa zu retten – es ist auch Euer Europa. Laßt uns weiter gemeinsam den Weg zur europäischen res publica bestreiten, dabei auch unter Umständen streiten, aber nur gemeinsam sind wir den künftigen Herausforderungen gewachsen. Mehr Europa soll nicht heißen: ohne Euch!“ Das Englische, so Gauck, eigne sich als lingua franca für den Kontinent. Bislang sei die Kommunikation innerhalb der europäischen Bevölkerung unzureichend.
  49. Werner Olles: Sprachpolizeiliche Vorschriften, Junge Freiheit Nr. 29/13, 12. Juli 2013, S. 14
  50. Focus, 20. November 2012
  51. Gedenken an Opfer von SS-Massaker, Der Tagesspiegel, 25. März 2013
  52. Schuldstolz und Vorurteil, Junge Freiheit, 34/13, S. 19
  53. Gauck und Napolitano gedenken der Opfer von SS-Massaker, Yahoo, 24. März 2013
  54. rbb: Bundespräsident Gauck hat die Entwicklung neuer jüdischer Gemeinden in Deutschland nach dem „Holocaust“ gewürdigt. Es gebe inzwischen viel unbeschwertes jüdisches Leben, sagte er am 24. November 2013 in Berlin beim jüdischen Gemeindetag. Jüdische Gemeinden, ihr Glaube und die Lebenspraxis seien selbstverständlich Teil der deutschen Kultur. Zugleich dürften die NS-Verbrechen und die Ermordung der europäischen Juden nicht in Vergessenheit geraten, betonte Gauck.
  55. „Wir haben Platz in Deutschland“: Gauck macht Indern Einwanderung schmackhaftZuerst!, 8. Februar 2014
  56. Grüne unterstützen Gauck-Vorstoß, FAZ, 3. Mai 2015
  57. Der künftige Bundespräsident – War Joachim Gauck ein Bürgerrechtler?, Tagesspiegel, 25. Februar 2012
  58. Netzpräsenz Atlantik-Brücke
  59. Zu Hintergründen der Stiftung Atlantik-Brücke siehe Claus Nordbruch: Vernetzungen, die die Welt bedeuten – Macht hinter den Kulissen
  60. Anm: Joachim Gauck Mitglied der Deutschen Nationalstiftung. Die Stiftung veröffentlichte unter anderem zehn Thesen, wie Deutschland umgebaut werden soll. Eine Auswahl:
    • Umbau der Sozialversicherungen
    • Längeres Anhalten der Realeinkommen
    • Deregulierung, Privatisierung allen Ortes
    • Export fördern
    • Förderung des Wettbewerbs und Privatisierung der Universitäten
    • Mehr Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger
    • Sozialabbau vorantreiben
    • Soziale Marktwirtschaft schrittweise in eine freie Marktwirtschaft umwandeln
    Hier sind klare Überschneidungen und ideologische Gemeinsamkeiten mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft zu erkennen. Die Ziele beider Organisationen sind offensichtlich: Der Sozialstaat soll noch weiter abgebaut werden, der Wettbewerb, die Wirtschaft soll eine übergeordnete Rolle bekommen, ein Hire-and-Fire-System installiert werden.
  61. „Warum wir ACTA unbedingt haben müssen…“ – wegen der Sicherheit, Der Honigmann sagt..., 2. März 2012
  62. 5 Thesen, Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet
  63. Karel Meissner: Geheimakte Gauck: Neues zur Stasi, Compact 8/2013
  64. Antje Sirleschtov: „Wir waren beide anti- kommunistisch“, Tagesspiegel, 27. August 2013
  65. § 1566 Abs. 2 BGB: „Es wird unwiderlegbar vermutet, daß die Ehe gescheitert ist, wenn die Ehegatten seit drei Jahren getrennt leben.“
  66. Da die Blockparteien im Wege der Gesetzgebung einem Bundespräsidenten lebenslänglich die Bezüge wie in der Amtszeit zubilligen (§ 1 des Gesetzes über die Ruhebezüge des Bundespräsidenten), folgt die Höhe der Witwenversorgung aus §§ 2 und 4 dieses Gesetzes i.V.m. § 20 Bundesversorgungsgesetz (Witwenversorgung in Höhe von mindestens „55 vom Hundert des Ruhegehalts, das der Verstorbene erhalten hat oder hätte erhalten können, wenn er am Todestage in den Ruhestand getreten wäre“).
  67. Gauck zu Gast bei FreundenFinancial Times Deutschland, 29. Mai 2012
  68. Gauck fordert mehr Solidarität, Die Zeit, 24. Dezember 2012
  69. Rede zu Perspektiven der europäischen Idee, 22. Februar 2013
  70. Torsten Krauel: Gauck möchte, daß Europa Englisch spricht, Die Welt, 22. Februar 2013
  71. Merkel irrt: NSA ist sogar viel besser als die Stasi, Deutsche Wirtschafts Nachrichten, 12. Juli 2013 (→ National Security Agency)
  72. Über die Wahlalternativen in der BRD, Süddeutsche Zeitung, 31. Augsut 2013
  73. Nach einem Auftritt („Gegen Rechts“) vor Oberstufenschülern Ende August 2013 wurde Gauck in der Presse unter anderem mit diesen Worten zitiert.
  74. Gauck wirbt um Inder, Junge Freiheit, 10. Februar 2014
  75. „Manchmal ist es erforderlich, zu den Waffen zu greifen“, Deutschlandradio Kultur, 14. Juni 2014
  76. Berlin, am Brandenburger Tor zum multikulturellen Terror in Frankreich, 13. Januar 2015 (→ Anschlag auf die Satire-Zeitschrift „Charlie Hebdo“)
  77. Rede Joachim Gaucks in der Frauenkirche in Dresden, Bombardierung Dresdens vor 70 Jahren, 13. Januar 2015
  78. ARD, Bericht aus Berlin, 19. Juni 2016 um 16:58 Uhr: Ab Minute 11:03 sagt er tatsächlich „Die Eliten sind gar nicht das Problem, die Bevölkerungen sind im Moment das Problem.“, YouTube
  79. Gauck im ZDF-Sommerinterview, 13. August 2016
  80. Ihr könnt hassen, soviel ihr wollt, Die Welt, 14. Oktober 2016
  81. Gaucks Rede an der Heinrich-Heine-Universität Ende Januar 2018.
  82. Gauck-Rede in Düsseldorf: „Mich erschreckt der Multikulturalismus“, Rheinische Post, 31. Januar 2018
  83. Bloß keine zweite Amtszeit für Joachim Gauck, Junge Freiheit, 15. Februar 2016
  84. Gauck Dunkeldeutschland – hell, Freiburg-Schwarzwald.de, 5. Februar 2018
  85. Mit seinen Reden und Schriften repräsentiere Gauck „den freiheitlichen Geist all jener in der ehemaligen DDR, die dem repressiven Staat durch ihr politisches Engagement ein Ende bereiteten“, begründete Preisrichter Michael Naumann die Auszeichnung.
  86. 2017: Das Jüdische Museum Berlin spricht Joachim Gauck und Joe Kaeser den Preis für Verständigung und Toleranz zu.