Reed, Douglas

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Douglas Reed

Douglas Lancelot Reed (Lebensrune.png 11. März 1895 in London; Todesrune.png 26. August 1976 in Durban) war ein englischer Journalist.

Leben

Reed hat jahrzehntelang in den VSA als Journalist gearbeitet und verbrachte seinen Lebensabend in Südafrika, weil er als ein gegenüber den Zionisten im besonderen und den Juden allgemein kritisch eingestellter Journalist angeeckt und in Ungnade gefallen war. Von den jüdisch kontrollierten Medien wurde er als antisemitisch bezeichnet. Sein Hauptwerk „Der Streit um Zion“ ist erst posthum veröffentlicht worden, weil er sich zu seinen Lebzeiten weitere Unannehmlichkeiten ersparen wollte.

Schriftstellerisches Wirken

„Der Streit um Zion“

Im Wesentlichen behandelt Reed in seinem Buch „Der Streit um Zion“ die Frage, ob die Juden einen berechtigten Anspruch auf das von ihnen besetztePalästina erheben können oder ob das nicht der Fall ist. Nach Reed haben die Juden sich bereits den Namen und die Geschichte des möglicherweise arischen Nordreiches Israel einverleibt, demnach müßte ihr Staat in Palästina eigentlich Juda heißen und nicht Israel, diese Stämme verschwanden aber und nur der Stamm Juda blieb übrig. Wobei er allerdings davon ausgeht, daß es einen Streit innerhalb des Judentums gibt, zwischen jenen die den „Tanz um das goldene Kalb“ betreiben und den, im Alten Testament erwähnten, Propheten die denselben anprangerten. Eine andere Sicht darauf ist die, daß es einen solchen Konflikt innerhalb des Judentums nie gegeben hat, sondern daß die, mit den Juden in Palästina zusammenlebenden Angehörigen, arischer Völker das Verhalten der Juden anprangerten und die Juden später diese für sich selbst vereinnahmten. Darauf beruht z. B. auch die These, daß Jesus Christus kein Jude sondern Arier war, die Theodor Fritsch in den 1880er Jahren aufstellte. In seinem Buch bezichtigt Reed die englische Führung außerdem des Verrats, er behauptet, daß die englische Regierung 1917 die Westfront vernachlässigt hat, um stattdessen Palästina für die Juden zu sichern. In der Balfour-Deklaration hat die englische Führung den Juden 1917 zugesagt, daß sie eine Heimstätte in Palästina erhalten sollten, dies sollte allerdings im Einvernehmen mit den einheimischen Arabern geschehen. Darin steht allerdings nicht, wie genau dieses Einvernehmen hergestellt und ein friedliches Zusammenleben beider Völker ermöglicht werden sollte. Vor dem von Reed beschriebenen historischen Hintergrund verneint er auch, daß die Juden einen berechtigten Anspruch auf dieses Land erheben können und empfiehlt zur Lösung der Judenfrage, daß „die Juden in der Welt aufgehen sollen“, wie er es nennt.

Er empfiehlt dementsprechend die Emanzipation der Juden. Seiner Auffassung nach wäre es das Beste, nicht zuletzt auch für die Juden selbst, wenn die Juden sich von ihren Oberen, aber insbesondere von den Rabbinern lösen würden. Reed führt weiter aus, daß Zar Alexander II. deshalb ermordet worden sein soll, weil er die Judenemanzipation in Rußland durchsetzen wollte. Er legt außerdem noch dar, wie Theodor Herzl von den Ostjuden zu Fall gebracht worden ist, auf dem Zionistenkongreß 1907 in Basel, weil er auf Vorschläge eingehen wollte, nach denen die Juden eine Heimstätte außerhalb Palästinas bekommen sollten. Den Mord an der Zarenfamilie in Rußland 1917 beschreibt er als jüdischen Ritualmord. Außerdem beschreibt er darin noch wie die Anti-Defamation-League in den VSA kritische Journalisten aus ihrer Sicht auf Kurs gebracht hat. Sein Buch enthält außerdem eine Aufstellung darüber, welche militärischen und zivilen Güter die Regierung von Franklin D. Roosevelt der Sowjetunion Josef Stalins ohne dafür die geringste Gegenleistung zu verlangen einfach überlassen hat. Reed beschreibt auch wie sehr die Durchsetzung von Regierungsstellen in den VSA mit kommunistischen Agenten bereits vorangeschritten gewesen ist, namentlich erwähnt er in diesem Zusammenhang die kommunistischen Agenten Harry Dexter White und Alger Hiss. Demnach lag Senator Joseph McCarthy auch keinesfalls falsch, mit seinen Warnungen vor dem Bolschewismus. Reed zufolge hätte Dwight D. Eisenhower der Roten Armee auch keinesfalls die mitteleuropäischen Hauptstädte Berlin, Prag und Wien zur Besetzung überlassen müssen.[1] In diesem Zusammenhang spricht Reed sogar von einem Verrat Eisenhowers. Wenn er das Treffen Roosevelts mit Stalin auf der Konferenz von Jalta beschreibt, dann kommt er zu dem Schluß, daß sich Stalin dort seinerzeit wie ein Staatsmann benommen hat und Roosevelt das glatte Gegenteil davon gewesen ist. Laut Reed antwortete Roosevelt, als Stalin ihn fragte ob er Ibn Saud Zugeständnisse machen wolle, wenn er mit ihm verhandelt, daß er ihm höchstens die sechs Millionen Juden Amerikas schenken wolle.

Desweiteren weist Reed darauf hin, daß durch die Nürnberger Rassegesetze im Dritten Reich Mischehen zwischen Juden und Deutschen die bereits bestanden hatten, nicht wieder aufgelöst werden mußten. Er führt aber an, daß es im Gegensatz dazu im Alten Testament eine Textstelle gibt die besagt, daß alle Juden die nichtjüdische Frauen geheiratet hatten, dazu aufgefordert worden sind, diese Ehen wieder aufzulösen, weil eine Vermischung mit anderen Rassen aus jüdischer Sicht abzulehnen ist, da sie als schädlich für die Juden angesehen wird.[2] Auf dieser Grundlage trifft Reed die Feststellung, daß die Rassengesetze im Dritten Reich weniger regide gewesen sind, als es die Vorstellungen des Jüdischen Rassegedankens sind. Allerdings distanziert sich Reed in seinem Buch auch ganz eindeutig vom Nationalsozialismus.

Wenn Reed aber schreibt, daß die Tschechen seinerzeit nicht um den Schutz des Deutschen Reiches gebeten hätten, als 1939 das Protektorat Böhmen und Mähren über die Resttschechei errichtet worden ist und er anführt, daß ein Eingeborenstamm in Afrika, um den Schutz des Englischen Weltreiches nachgesucht und diesen auch gewährt bekommen hatte, dann muß darauf hingewiesen werden, daß England ein Raubstaat gewesen ist und daß das keinesfalls der Normalfall war, auf dessen Grundlage England zu seinem Empire gekommen ist. Reed hielt demnach Eingriffe der Großmächte für angebracht, sofern die Einheimischen um dieselben nachgesucht hatten. Allerdings ist fragwürdig wenn die Einheimischen z. B. in verschiedene Parteien aufgespalten sind, zugunsten welcher Partei eine Großmacht dann eingreifen sollte. Sie könnte sich einfach eine aussuchen und diese dann unterstützen, weil sie glaubt, damit eigene Interessen in dem jeweiligen Land durchsetzen zu können, so wie das der Westen zur Zeit im Fall des Stellvertreterkriegs in Syrien betreibt. Reeds Ansichten in dieser Frage wirken naiv.

In seinem Werk deutet Reed auch an, daß Präsident Abraham Lincoln wahrscheinlich einer Verschwörung zum Opfer gefallen ist. Er fordert darin auch eine erneute Untersuchung des Falles.

Zum Nürnberger Tribunal führt Reed folgendes aus:

Rosch Hoschanni, das jüdische Neujahr und der Tag der Buße, fiel auf den 26. September 1946; Yom Kippur, der Tag der Sühne, auf den 5. Oktober; Hoschanna Rabba (da der jüdische Gott nach einer Pause, während der er seinen Urteilsspruch über jedes einzelne menschliche Wesen erwogen hat und Sünder immer noch begnädigen konnte, sein endgültiges Urteil bekannt gibt) auf den 16. Oktober.
Die Urteile in Nürnberg wurden am 30. September und 1. Oktober verkündet (zwischen dem jüdischen Neujahr und dem Tag der Sühne. Die Hinrichtungen wurden gleich nach Mitternacht in den Morgenstunden des 16. Oktobers, am Tage Hoschanna Rabba, vollzogen. Für das Judentum in der ganzen Welt lag eine unmissverständliche Bedeutung in der Wahl dieser Tage. Den Nicht-Juden in der ganzen Welt bedeuteten sie nicht mehr als andere Tage.[3][4][5]

Ivor Benson hat eine Einleitung zu Reeds Buch geschrieben. Der bekannte Revisionist Jürgen Graf hat ebenfalls ein Vorwort zu Reeds Buch geschrieben und es auch ins Deutsche übersetzt, wobei er allerdings einige Textstellen weggelassen hat. So schreibt Graf z. B. daß das Buch „Als Gefangene bei Stalin und Hitler. Eine Welt im Dunkel“ (2002, Erstveröffentlichung 1949) von Margarete Buber-Neumann aus dem Reed zitiert und dessen Autorin sowohl unter dem Dritten Reich, als auch in Stalins Sowjetunion gelitten haben will, wobei sie die Lebensbedingungen im Dritten Reich vorzog, unglaubwürdig sei. Außerdem merkt Graf an, daß Reed ein bekanntes Zitat von Bernard Lazare über die Gründe für den Antisemitismus, seiner Meinung nach, nicht richtig verstanden hat. Das Zitat besagt, daß die Juden selbst Schuld daran gewesen sein müssen, wenn sie abgelehnt worden sind, weil sie von allen Völkern, zu allen Zeiten abgelehnt worden sind, gleichgültig wie unterschiedlich diese Völker auch untereinander gewesen sein mögen. Allerdings könnte man auch anmerken, daß Graf hier eine Entscheidung getroffen hat, die er eigentlich dem Leser selbst hätte überlassen müssen. Nämlich die, ob der Leser Reeds Interpretation des Zitats für überzeugend hält oder nicht. Da dieselbe von ihm nicht mit übersetzt worden ist, kann der Leser sich dazu aber erst gar keine eigene Meinung bilden. Graf wiederum kritisiert in seinem Vorwort zu Reeds Buch u. a., daß dieser die Textstellen aus dem Alten Testament, die er angeführt hat, nicht genau belegt hat und daß er die genauen Zitate erst mühsam finden mußte, um die Belege nachliefern zu können.

Ansichten über Hitler

Reed hielt Adolf Hitler für einen Agenten der geheimen Hintergrundmächte, die seiner Auffassung nach sowohl den Bolschewismus als auch den Zionismus lenkten.[6] Arthur Kenneth Chesterton bezeichnete Reeds Ansichten über Hitler als kurios, empfahl aber dennoch einige seiner Werke.[7]

Schriften

Verweise

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Fußnoten