Epstein, Jeffrey
| Dieser Artikel berichtet über ein aktuelles Ereignis. Angegebene Informationen und Aussagen können sich daher rasch ändern. |
Jeffrey Edward Epstein (
20. Januar 1953 in New York City; angeblich
10. August 2019 ebenda)[1][2] ist/war ein wohlhabender Jude in den USA. Am 10. August 2019 verlautbarten die Medien seine angebliche Selbsttötung im Untersuchungsgefängnis, woran jedoch begründete Zweifel bestehen.
Mächtige Personen in den USA gestatteten ihm, jahrzehntelang ungesetzliche Finanzmanipulationen zu betreiben und an politischer Korruption teilzunehmen. Er unterhielt Beziehungen zu Geheimdiensten, wenn auch neben seiner vermeintlichen Leiche kein Mossad-Ausweis gefunden wurde. Zu seinem persönlichen Netzwerk gehörten amtierende und ehemalige Regierungsmitglieder sowie Hochadelige verschiedener Länder.
Auf seiner Karibikinsel führte er Personen vor allem der anglo-amerikanischen „Elite“ Prostituierte zu und gewann dort sexuelles Erpressungsmaterial. Er selbst wurde 2008 wegen Anstiftung zur Prostitution und Anstiftung einer Minderjährigen zur Prostitution zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. In die Öffentlichkeit gelangte Informationen deuten darauf hin, dass zu den Prostituierten auch Frauen unter 18 Jahren gehörten. Für Pädokriminalität seitens Epstein oder seiner Bekannten und Freunde gibt es keine Beweise.
Inhaltsverzeichnis
Werdegang
Epstein war der Sohn der jüdischen Eltern Seymour Epstein und Pauline, geb. Stolofsky, und hatte einen Bruder namens Mark.
Er brach ein Studium ab und hatte ab 1974 eine Anstellung als Lehrer für Mathematik und Naturwissenschaften in New York, bevor er zu Geld kam. An der Schule hatte ihn trotz fehlenden Studienabschlusses ein jüdischer Schuldirektor (Donald Barr) eingestellt, dessen Sohn (William Barr) später Karriere in der Politik machte und Justizminister unter den US-Präsidenten George H. W. Bush und Donald Trump wurde.
Als Lehrer lernte Epstein den jüdischen Bankier Alan Greenberg kennen, dessen Kinder die Schule besuchten. Epstein trat anschließend ab 1976 eine Stelle in der von Greenberg geleiteten Investmentbank Bear Stearns an. Es schloss sich ein Aufstieg in der Finanzindustrie an. Epstein beriet etwa den jüdischen Milliardär und seinerzeitigen Präsidenten des Jüdischen Weltkongresses, Edgar Bronfman. 1981 verließ Epstein Bear Stearns.
Epstein erhielt eine teure Immobilie in New York über den jüdischen Milliardär Leslie Wexner, viel spricht dafür, dass Wexner die Hauptquelle für Epsteins Vermögen war. Gegen den Victoria-Secrets-Inhaber Leslie Wexner liegen keine konkreten Beschuldigungen vor. Eine offene Frage ist, warum er 1987 den unbekannten Mathematiklehrer Epstein zu seinem Finanzberater gemacht hat.
Es bestehen Anhaltspunkte, dass der Betrieb eines Angebots an minderjährigen Prostituierten dazu diente, andere erpressen und kontrollieren zu können und somit politische Macht aufzubauen.[3] Eine Verbindung Epsteins zum israelischen Geheimdienst Mossad, der das Erpressungsmaterial dazu genutzt haben könnte, jüdische Interessen durchzusetzen, wird ebenfalls vermutet.
Eines der mutmaßlichen Opfer von Jeffrey Epstein im Alter von 14 Jahren meldete ihn 2005 bei der Polizei von Palm Beach. 2006 wurde Epstein wegen rechtswidriger sexueller Handlungen mit Minderjährigen angeklagt. 2006 bekannte sich Epstein zweier Kapitalverbrechen schuldig – darunter die Aufforderung einer Minderjährigen zur Prostitution. Der US-Milliardär ging eine Vereinbarung mit den Behörden ein und wurde zu lediglich 18 Monaten Gefängnis verurteilt. Seitdem war Epstein als Sexualstraftäter registriert. Ein Plädoyer wurde 2007 geschlossen; anstatt sich der Anklage wegen föderalen Sexhandels zu stellen, bekennt sich Epstein zu zwei Anklagen wegen Prostitution, darunter eine minderjährige Person. Zwischen 2007 und 2008 lief eine Strafverfolgung wegen Epsteins pädokrimineller Taten. 2008 erhielt er eine 18-monatige Haftstrafe unter milden Bedingungen: So hatte er täglich bis zu zwölf Stunden Freigang, bereits nach 13 Monaten entließ man ihn wegen guter Führung aus der Haft.
Auf seiten der Staatsanwaltschaft war seinerzeit Alexander Acosta involviert, der 2017 Arbeitsminister unter US-Päsident Donald Trump wurde. Er stimmte einer sehr milden Strafe für Epstein zu. Acosta sagte später (2017), ihm sei gesagt worden, Epstein gehöre „zum Geheimdienst“[4] und dass Epstein „eine Nummer zu groß“[5] für Acosta sei, so dass er ihm nichts anhaben dürfe. Ab 2017 waren mindestens drei Männer in der Regierung, zu denen Epstein in Verbindung stand: Präsident Donald Trump, Arbeitsminister Acosta und Justizminister William Barr (Jude) (dessen Vater Epstein seine erste Stelle verschafft hatte). Acosta trat am 19. Juli 2019 im Lichte seiner Involvierung in die Epstein-Affäre als Arbeitsminister zurück.
Der ehemalige israelische Ministerpräsident Ehud Barak besuchte Epstein dutzende Male. Eine enge profitable geschäftliche Beziehung ist erwiesen. Zusammen mit Barak beteiligte sich Epstein 2015 als Investor an einem israelischen Technologieunternehmen (Carbyne).
Am 14. April 2018 fand eine Zerstörung der Strukturen auf Epsteins Karibikinsel mittels Explosionen und Feuer statt.
Am 6. Juli 2019 wurde Epstein in New York verhaftet.[6] Er sollte des Kinderhandels und des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger angeklagt werden[7][8] und befand sich in einer New Yorker Haftanstalt. Im August 2019 wurde Epstein tot in seiner Gefängniszelle aufgefunden, während er auf den Prozess wartete. Die Medien verlautbarten, er sei mit Verletzungen wegen eines Suizidversuchs aufgefunden worden. Am 10. August 2019 hieß es, dass Epstein Suizid begangen habe. Diese offizielle Meldung, die auch Justizminister Barr teilte, wurde vielfach angezweifelt. In seinem Testament hatte Epstein kurz zuvor eine Vertrauensperson von Bill Gates als Testamentsvollstrecker eingesetzt.[9]
Nach Epsteins angeblichem Suizid ließ sich das FBI zwei Tage Zeit, um sich die Insel Epsteins anzusehen und eventuell Funde zu machen. In vielen Räumen der Inselvilla fanden sich geheime Kameras. Das gleiche fand sich in Epsteins New Yorker Villa, auch hier waren verborgene Kameras eingerichtet.
Verbindung zu Prinz Andrew
Der britische Prinz Andrew (
1960) war mehrfach Übernachtungsgast bei Epstein in dessen Anwesen in den USA und in der Karibik. Eine Frau, Virginia Giuffre, beschuldigte und verklagte den Prinzen, sie als Minderjährige (17-Jährige) sexuell missbraucht zu haben. Prinz Andrew bestritt dies stets, einigte sich aber mit ihr außergerichtlich, sodass kein Beweis erhoben wurde und demzufolge nichts erwiesen ist. Von wesentlich größerer Bedeutung ist die langjährige geschäftliche Zusammenarbeit des Prinzen mit Epstein. 2025 verlor der Prinz wegen der Epstein-Verbindung seinen Adelsstatus und heißt seitdem nur noch Andrew Windsor-Mountbatten.
Verbindung zu Donald Trump
Epstein stand auch in enger Verbindung zu Donald Trump. Dies führte insbesondere in den linken Mainstreammedien zu wilden öffentlichen Anschuldigungen gegen Trump. Beweise oder belastbare Indizien bezüglich konkreter Vergehen Trumps liegen nicht vor. Trumps Justizministerin sorgte Ende 2025 für die Freigabe umfangreicher Fallakten, jedoch vielfach mit geschwärzten Fotos, Namen und Textpassagen.
Es gibt viele Fotos, die Trump und Epstein zusammen zeigen. Trump wurde 2002 mit folgenden Worten über Epstein zitiert:[10]
- „I’ve known Jeff for 15 years. Terrific guy. He’s a lot of fun to be with. It is even said that he likes beautiful women as much as I do, and many of them are on the younger side. No doubt about it — Jeffrey enjoys his social life.“
- (dt.: „Ich kenne Jeff seit 15 Jahren.[11] Toller Kerl. Es macht Spaß, mit ihm etwas zu machen. Es wird sogar gesagt, dass er schöne Frauen so sehr mag, wie ich es tue, und viele von ihnen sind auf der jüngeren Seite. Kein Zweifel — Jeffrey genießt sein soziales Leben.“)
Ghislaine Maxwell
Epsteins Geliebte war Ghislaine Maxwell, die Tochter des jüdischen Verlegers und Mossad-Agenten Robert Maxwell. Im Dezember 2021 verurteilte man sie in den USA wegen sexuellen Menschenhandels rechtskräftig zu einer 20-jährigen Freiheitsstrafe,[12] die sie seit 2022 verbüßt.
Netzwerke
Literatur
- Der Mann, der alles durfte, Der Spiegel, 29/2019, S. 84–85
- Englischsprachig
- Whitney Alyse Webb: One Nation Under Blackmail: The Sordid Union Between Intelligence and Crime that Gave Rise to Jeffrey Epstein, VOL.1, Trine Day, 2022, ISBN 978-1634243018; VOL.2, 2022 – zusammen rd. 900 S.
Verweise
- Englischsprachig
- Dossiers zu den Zusammenhängen im Fall Epstein, Investigativ-Plattform Unlimited Hangout, 18. Juli 2019 und später
- Whitney Alyse Webb:
- Government by Blackmail: Jeffrey Epstein, Trump’s Mentor and the Dark Secrets of the Reagan Era, Netzpräsenz Unlimited Hangout, 25. Juli 2019, (archiviert)
- Former Israeli Intel Official Claims Jeffrey Epstein, Ghislaine Maxwell Worked for Israeli Intel, renegadetribune.com, 4. Oktober 2019
- Epstein III – The Intelligence Channel, Netzpräsenz ESC, 11. Februar 2026
- Johnny Gat (Vigilante Intelligence): Trump’s Pedophiles, BitChute, 18. Juli 2019 – zu den Verbindungen zu Donald Trump, Chabad Lubawitsch, Israel und der Organisierten (jüdischen) Kriminalität
- Jennifer Smith: Ghislaine Maxwell - Jeffrey Epstein's 'madam' and friend of Prince Andrew - is arrested on child sex trafficking charges at a luxury New Hampshire estate she'd 'slithered off' to for 'a life of privilege' - unaware the FBI was watching her, Daily Mail, 2. Juli 2020
- Lawrence Erickson: The Smoke of the Synagogue, unz.com, 20. März 2024 – tiefgehend zum Handeln der katholischen Kirche in neuerer Zeit, archiviert – behandelt auch Epstein
- Epstein-Vertraute Ghislaine Maxwell in den USA festgenommen, Epoch Times, 2. Juli 2020
Filmbeiträge
- How Elites Will Create a New Class of Slaves | Whitney Webb | The Glenn Beck Podcast | Ep 162, Youtube-Veröffentlichung, November 2022, Dauer: 1:23:48 Std.

