Mühlenkamp, Johannes

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SS-Standartenführer Johannes-Rudolf „Hannes“ Mühlenkamp II.jpg

Johannes-Rudolf „Hannes“ Mühlenkamp (Lebensrune.png 9. Oktober 1910 in Metz, Reichsland Elsaß-Lothringen; Todesrune.png 23. September 1986 in Goslar, Niedersachsen) war ein deutscher SS-Standartenführer der Waffen-SS und im Zweiten Weltkrieg Kommandeur des Panzerregiments 5 in der 5. SS-Panzer-Division „Wiking“ sowie gegen Kriegsende Inspekteur der Panzertruppen im SS-Führungshauptamt.

Werdegang

SS-Standartenführer Johannes-Rudolf „Hannes“ Mühlenkamp.jpg

NSDAP

Der spätere Offizieranwärter der SS-Junkerschule Braunschweig war einer der frühen Mitglieder der NSDAP (Mitgliedsnummer: 2.800.042) und er SS (1933; Dienstnummer: 86.065).

Chronologischer Militärwerdegang

  • Freiwilliger in die SS-Standarte „Germania“
  • Weiterbildung Kradschützen-Bataillon 2 des Heeres

Zweiter Weltkrieg

  • Chef der 15. Kompanie der SS-Standarte „Germania“ (→ Polenfeldzug)
  • SS-Verfügungsdivision (→ Westfeldzug)
  • Kommandeur der Aufklärungs-Abteilung in der ab 1941 genannte SS-Division „Reich“ (→ Balkanfeldzug, → Rußlandfeldzug)
  • Kommandeur der Panzer-Abteilung 5/SS-Panzer-Grenadier-Division „Wiking“ (11. Februar 1942 – 1. März 1943)
  • Kommandeur des SS-Panzer-Regiments 5/5. SS-Panzer-Division „Wiking“ (1. März 1943 – 12. August 1944)
  • Kommandeur der 5. SS-Panzer-Division „Wiking“ (12. August 1944 – 9. Oktober 1944), abgelöst durch Fritz Darges
  • Inspekteur der Waffen-SS-Panzertruppen im SS-Führungshauptamt (9. Oktober 1944 – 8. Mai 1945)
  • Kommandeur der 32. SS-Freiwilligen-Grenadier-Division „30. Januar“ (Januar 1945 – 5. Februar 1945)

Wehrmachtbericht

„Die rheinisch-moselländische 342. Infanteriedivision unter Führung von Generalmajor Nickel, die rheinisch-westfälische 26. Infanteriedivision unter Führung von Oberst Fromberger und eine Kampfgruppe der 5. SS-Panzerdivision „Wiking“ unter Führung von Obersturmbannführer Mühlenkamp haben sich durch beispielhafte Standfestigkeit ausgezeichnet.“Wehrmachtbericht vom 11. Juli 1944 zum Abschuß von über 100 Feindpanzer des SS-Panzer-Regiments 5 ohne eigene verluste während des Unternehmens „Zitadelle“.

Beförderungen

Auszeichnungen (Auszug)

SS-Standartenführer „Hannes“ Mühlenkamp als Eichenlaubträger

Literatur

  • Paul Oosterling / Hans Fischer / Ron Erlings: SS-Standartenfuhrer Johannes Mühlenkamp – Kommandeur des SS-Panzerregiment 5 „Wiking“ und seine Männer,[2] Band I und II, De Krijger (2005), ISBN 978-9058681461

Verweise

Fußnoten

  1. Der Orden der Krone König Zvonimirs wurde am 17. Mai 1941 zur Erinnerung an Dmitar Zvonimir durch das kroatische Staatsoberhaupt Ante Pavelić als Zivil- und Militärverdienstorden des Landes gestiftet. Eine Verleihung an Ausländer war möglich, solange die Verleihungskriterien erfüllt wurden.
  2. Dieses Buch schildert die Geschichte eines bedeutenden Panzerführers und den Soldaten, die unter ihm dienten. Johannes Mühlenkamp war zuletzt SS-Standartenführer (Oberst) und Träger des Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und anderer hoher Auszeichnungen, die nicht nur seine Einsätze würdigten, sondern auch den Männern, die unter ihm kämpften, ein Denkmal setzten. Für seine Soldaten war er der „Hannes“, der oft mit staubbedecktem Gesicht, im Turm seines Befehlspanzers stehend, seine Abteilung ins Gefecht führte und immer die Sorge um das Leben seiner Besatzung in den Vordergrund stellte.