Meierdrees, Erwin

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Erwin Meierdrees II.jpg

Hubert Erwin Meierdrees (fälschlicherweise auch Hubert-Erwin Meierdress; Lebensrune.png 11. Dezember 1916 in Wesel; Todesrune.png gefallen 2. Januar 1945 bei Dunalmaas im Königreich Ungarn)[1] war ein deutscher Offizier der SS, zuletzt SS-Sturmbannführer der Waffen-SS und Eichenlaubträger im Zweiten Weltkrieg.

Leben

Eichenlaubträger Erwin Meierdrees (rechts) gibt in vorderster Linie seine Befehle an die Kompaniechefs. Im Hintergrund einer der die Straße säumenden Sowjetpanzer (T-34/85), die das Opfer unserer Panther und Panzerfäuste wurden, August 1944.
Von links: SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS Herbert Otto Gille (Kommandierender General IV. SS-Panzerkorps), SS-Oberführer Hellmuth Becker (Kommandeur 3. SS-Panzer-Division „Totenkopf“), SS-Standartenführer Josef Swientek (Kommandeur SS-Panzer-Artillerie-Regiment 3/ 3. SS-Panzer-Division „Totenkopf“), SS-Obersturmbannführer Erich Eberhardt (Ia 3. SS-Panzer-Division „Totenkopf“) und SS-Sturmbannführer Erwin Meierdrees (Kommandeur I./SS-Panzer-Regiment 3/3. SS-Panzer-Division „Totenkopf“)

Erwin Meierdrees wurde im Dezember 1916 als Sohn des Zollsekretärs Hermann Meierdrees geboren. Am 1. April 1931, nach acht Klassen Volksschule, begann er seine dreijährige Lehre zum Bautechniker in Oberhausen, die er erfolgreich abschloß. Am 15. Februar 1933 trat er der Hitler Jugend bei. Er trat am 1. April 1934 der NSDAP (NSDAP-Nr.: 3.601.911) und am 1. August 1934 (SS-Nr.: 265.243) der Leibstandarte bei. Ab dem 1. April 1938 besuchte er die SS-Junkerschule Braunschweig, vom 1. Februar bis 31. März 1939 besuchte er dann den Zugführerlehrgang Dachau, im April 1939 wurde er zum SS-Untersturmführer befördert und am 1. Juni 1939 wurde er Zugführer im 13. Sturm/SS-Standarte „Der Führer“. Am 12. Juni 1939 wurde er in die 4. Batterie des Artillerie-Regiments der SS-Verfügungstruppe versetzt.

Zweiter Weltkrieg

Nach dem Polenfeldzug wurde er am 20. Oktober 1939 Adjutant der I. Abteilung/SS-Totenkopf-Artillerie-Regiment, mit der er im Westfeldzug 1940 und ab Juni 1941 beim Ostfeldzug kämpfte.

Ab Januar 1942 in der Sturmgeschütz-Batterie „Totenkopf“ zeichnete er sich während der Kämpfe im Kessel von Demjansk besonders aus, wofür ihm am 13. März 1942 als SS-Obersturmführer das Ritterkreuz verliehen wurde. Bei den Kämpfen schwer verwundet, wurde er aus dem Kessel ausgeflogen, ab dem 1. April 1942 während der Genesung beim SS-Artillerie-Ersatz-Regiment geführt und am 20. November 1942 zum Kommandeur der I. Abteilung des SS-Panzer-Regiments „Totenkopf“ ernannt. Als Vorbereitung darauf wurde er zuvor vom 26. Oktober bis 14. November 1942 zum Panzer-Kommandeur-Lehrgang an der Panzertruppenschule Wünsdorf kommandiert.

Im September 1943 wurde er zum fünften mal schwer verwundet und nach den schweren Kämpfen bei Oka und am Mius am 5. Oktober 1943 als SS-Hauptsturmführer mit dem Eichenlaub ausgezeichnet. Im Herbst 1943 wurde seine Abteilung mit den neuen „Panthern“ ausgerüstet.

Tod

Erwin Meierdrees fiel am 2. Januar 1945 bei Dunalmaas (Dunaalmás) 60 km nordwestlich der Hauptstadt Budapest beim Unternehmen „Konrad I“, dem gescheiterten Entsatzversuch des IX. Waffen-Gebirgskorps der SS (Kroatisches) in der Festung Budapest durch das IV. SS-Panzerkorps (an der Seite der SS-Division „Wiking“), als sein Panzerkampfwagen V „Panther“ einen Volltreffer erhielt. Auch sein Richtschütze fiel, der Ladeschütze und der Fahrer konnten verwundet aus dem brennenden Panzer entkommen.

Ruhestätte

Er ruht auf der Kriegsgräberstätte in Wien-Zentralfriedhof Gruppe 97; Endgrablage: Block 1, Reihe 6, Grab 9. Auch auf dem Grabstein wird sein Name ebenfalls fälschlicherweise als „Meierdress“ geführt.

Familie

Der SS-Führer hinterließ Ehefrau Anneliese. Aus der Ehe waren fünf Kinder entsprossen.

Beförderungen

Auszeichnungen (Auszug)

Bildergalerie

Fußnoten