Panzerjäger

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Panzerjäger im Osten – Fritz Christen

Panzerjäger sind eine Truppengattung der Infanterie, die der Abwehr feindlicher Panzer dienen. Eingesetzt werden hierbei spezielle Panzerabwehrkanonen oder Jagdpanzer. Panzerjäger waren hauptsächlich Truppen des Heeres der Wehrmacht, aber auch der Waffen-SS und der Brandenburger. Auch Sturzkampf- und Schlachtflieger der Luftwaffe dienten im Rahmen der Panzerabwehr.

Die Ursprünge der Panzerjäger

Mit dem Aufkommen von Panzerfahrzeugen für eine bewegliche Gefechtsführung nach den Erfahrungen des Ersten Weltkrieges wurden bei der deutschen Reichswehr und später der Wehrmacht erstmals Panzerabwehrtruppen gebildet, auch wenn dies durch den Versailler Vertrag verboten war. Auf Grund innermilitärischer Kompetenzen in der Wehrmacht gehörte die Panzerjägertruppe nicht zur Panzertruppe, sondern entwickelte sich aus der „Sturmartillerie“, die truppendienstlich der Artillerietruppe zugeordnet war. Anfangs wurde an Holzattrappen ausgebildet. Nach der Aufrüstung der Wehrmacht ab 1935 wurden die Panzerabwehrabteilungen mit Panzerabwehrkanonen der Baumuster PaK 36, PaK 38, PaK 40, PaK 43 ausgerüstet.

Während des Zweiten Weltkrieges kamen Jagdpanzer wie der Jagdpanzer IV, Jagdpanzer Hetzer, „Elefant“ und „Jagdtiger“ zum Einsatz. Diese waren günstiger herzustellen als Kampfpanzer, da auf einen drehbaren Turm verzichtet wurde, um in der Kriegswirtschaft Ressourcen zu sparen und es wurden sowohl Beutefahrgestelle als auch überschüssige oder veraltete Fahrgestelle ausgemusterter Panzer verbaut. Die niedrigere Silhouette und abgerundete Kubatur der Panzerfahrzeuge brachte einen Vorteil auf dem Gefechtsfeld – das Fahrzeug war leichter zu tarnen und schwerer zu treffen. Als bester Jagdpanzer des Zweiten Weltkrieges wird gemeinhin der deutsche Jagdpanther gesehen. Der Hetzer befand sich bis in die 1970er-Jahre im Bestand der Schweizer Armee.

Ritterkreuzträger der Panzerjäger (kleine Auswahl)

Filmbeitrag

Panzerjäger im Fronteinsatz (POLAR Film-Vorschau):

Siehe auch

Literatur

Verweise