Höcke, Björn

Aus Metapedia
(Weitergeleitet von Björn Höcke)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Björn Höcke

Björn Uwe Höcke (Lebensrune.png 1. April 1972[1] in Lünen, Nordrhein-Westfalen)[2] ist ein deutscher Oberstudienrat und Gymnasiallehrer für Sport und Geschichte (ruhend) sowie Landessprecher der Thüringer AfD.[3] Seit 2014 ist der Hegelianer Abgeordneter im thüringischen BRD-Landesparlament sowie Fraktionsvorsitzender der AfD.

Leben und Werdegang

Höcke vor dem Reichstagsgebäude in Berlin
Höcke auf dem AfD-Bundesparteitag in Hannover, Dezember 2017

Höcke wurde im westfälischen Lünen geboren und wuchs in der Nähe von Koblenz auf. Er studierte Sport- und Geschichtswissenschaften für das Lehramt an Gymnasien an der Univerität Gießen und absolvierte außerdem ein Masterstudium im Bereich Schulverwaltung. Er war bis zum Einzug in den Thüringer Landtag als Lehrer tätig.[3][2] Seine Mitgliedschaft in der Jungen Union kommentierte er 2014 mit: „Dafür schäme ich mich heute“.[4]

Positionen

Selbstdarstellung

Höcke bezeichnet sich selbst als konservativ und antiideologisch.[2] Er vertritt weiter die Ansicht, daß auch über das Dritte Reich „unorthodoxe Meinungen“ geäußert werden können sollen, auch wenn er dies nicht für nötig hält, weil er diesbezüglich die heute üblichen Bewertungen teilt.[5] Deutschland und andere europäische Staaten betrachtet Höcke nicht als Einwanderungsländer. Von Einwanderern, die dennoch kommen, erwartet er Assimilation statt Integration.[5]

Offener Brief an Bernd Lucke

Im April 2015 veröffentlichte Höcke einen Offenen Brief an AfD-Bundessprecher Bernd Lucke über den Gegenstand der innerparteilichen Krise. Höcke warf seinem Opponenten vor, sich von linksextremen Pseudowissenschaftlern nötigen zu lassen, ohne deren Subventionshintergrund zu berücksichtigen (oder überhaupt zu kennen).[6]

NPD und rechte „Extremisten“

Anfang Mai 2015 geriet Höcke in die Kritik, weil er es gewagt hatte, in Frage zu stellen, ob alle Mitglieder der NPD tatsächlich rechtsextrem sind. Weiterhin hält er es für möglich, daß NPD-Mitglieder einen Lernprozeß durchmachen können und ihre – aus seiner, der AfD und des BRD-Systems Sicht – falschen Ansichten aufgeben könnten. Bernd Lucke legte Höcke daraufhin den Austritt aus der AfD nahe.[7]

Fernsehprovokation und hysterische Reaktionen darauf

In einer ARD-Gesprächsrunde Mitte Oktober 2015, die von Günther Jauch moderiert wurde, plazierte Höcke eine schwarz-rot-goldene Flagge an seinem Sitzplatz. Der BRD-Jusitizminister Heiko Maas (SPD) bezeichnete diese Aktion sowie eingespielte Höcke-Zitate als „widerlich!“[8] (→ Offener Brief an Günther Jauch).

Die Führung der AfD – Frauke Petry und Jörg Meuthen – distanzierten sich am Mittwoch nach der Sendung von Höcke und kritisierten, er habe mit seinem Auftreten nicht die ganze Partei vertreten und durch seine Äußerungen einen falschen Eindruck erweckt.[9]

In den folgenden Tagen versuchten die BRD-Systemmedien (→ Lügenpresse) weiter, Höckes Ansichten zu skandalisieren. Eigens dafür „kramte“ eine Regionalzeitung einen über neun Jahre alten Leserbrief Höckes heraus, um seine angeblich „steilen“ Thesen als Geschichtslehrer zu verdeutlichen. In dem Leserberief hatte er die Luftangriffe auf Dresden als einmalig in der Weltgeschichte und als terroristischen Massenmord bezeichnet, der noch möglichst viele Deutsche vor Kriegsende töten sollte. Ferner berichte das zionistische Springer-Blatt „Die Welt“ über Höckes Zeit als Lehrer und befragte dazu ehemalige Kollegen des AfD-Mannes. Daß Höcke in seinem Klassenzimmer eine Deutschlandflagge hängen hatte, wurde den „Welt“-Lesern als Sensation verkauft, die seine „Radikalität“ als Lehrer beweisen soll.[10][11]

Den Anlaß für Höckes Auftritt bot Angela Merkel in der Wahlnacht der Bundestagswahl 2013. Damals entriß sie dem CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe eine kleine schwarz-rot-goldene Flagge, die dieser freudig geschwenkt hatte. Danach warf Merkel die Flagge mit angewidertem Gesichtsausdruck zur Seite. Für Höcke ist der Umgang Merkels mit der Flagge der eigentliche Skandal. Diesen Zusammenhang erläuterte er auch in einer öffentlichen Rede:

„Fünf Grundsätze für Deutschland“

Im November 2015 stellte Höcke bei einer AfD-Großdemonstration in Thüringen die „Fünf Grundsätze für Deutschland“ vor, die er gemeinsam mit dem Brandenburger AfD-Vorsitzenden Alexander Gauland erarbeitet hatte und die von diesem in Magdeburg bei einer AfD-Demonstration verlesen wurden. Die fünf Grundsätze lauten:[12]

1. Grundsatz: Deutschland ist nicht verhandelbar!
Unser Staat – unsere Nation ist kein Zufallsprodukt. Es ist das Werk vieler Generationen. Mit Stolz blicken wir auf eine reiche Kultur, bürgerliche und politische Freiheiten und Wohlstand. Wir helfen vielen Ländern dieser Welt. Doch eines werden wir nicht tun: unser Land und unsere Nation aus der Hand geben. Deutschland ist unser Land!
2. Grundsatz: Deutschland ist kein Labor für Gesellschaftsexperimente!
Wir verweigern uns verantwortungslosen Experimenten mit und an unserem Volk. Nur Ideologen glauben, dass Gesellschaft ohne Familie funktionieren kann oder dass jeder zu einem Deutschen wird, sobald er die Landesgrenze überschritten hat.
Gefährlichen Ideologien, die die multikulturelle Gesellschaft erschaffen und die klassische Familie abschaffen wollen, erteilen wir eine klare Absage!
3. Grundsatz: Deutschland muß selbstbestimmt handeln!
Deutschland ist nach Einschätzung höchster Sicherheitsbeamter nicht mehr in der Lage, die innere wie die äußere Sicherheit zu garantieren. Und was macht die Bundeswehr?
Sie dient in der ganzen Welt fremden Interessen, während die hiergebliebenen Soldaten ihre Kasernen für Asylsuchende räumen und Toiletten in Erstaufnahmeeinrichtungen reparieren.
Wir brauchen endlich eine handlungswillige politische Führung, die eigenständige Entscheidungen im nationalen Interesse trifft!
4. Grundsatz: Deutschland muß seine innere Freiheit zurückgewinnen!
Die von vielen so genannte „Lügenpresse“ hat sich ihren Namen nicht selten redlich verdient. An Stelle objektiver Berichterstattung propagiert sie eine fatale Willkommenskultur. Das GEZ-gebührenfinanzierte Staatsfernsehen markiert uns als Gegner, weil wir sagen, was nicht gesagt werden soll. Die politische Korrektheit liegt wie Mehltau auf unserem Land. Die AfD ist der Garant für die freie Rede und die schonungslose, ehrliche Analyse der Lage.
Weil wir uns heute hier versammelt haben, ist die innere Freiheit in Deutschland noch lebendig.
5. Grundsatz: Die Deutschen müssen mündig werden!
Deutschland war die Heimat unserer Vorfahren. Deutschland muss als Heimat unserer Kinder erhalten bleiben. Deutschland ist unsere Heimat – unser Land – und unsere Nation!

Fortpflanzungsstragie von Negern

Ende November 2015 hielt Höcke beim Institut für Staatspolitik (IfS) eine Rede, in der er sich angesichts der sich 2015 nach Europa ergießenden Asylantenflut mit dem Themenkomplex Überfremdung und Zuwanderung beschäftigte. Höcke referierte in seiner Rede etablierte evolutionsbiologische Forschung, das Fortpflanzungsverhalten von Negern und Weißen sei aufgrund der evolutionären Entwicklung verschieden. Während in Afrika die „r-Strategie“ vorherrsche, die auf möglichst hohe Wachstumsraten abziele, stehe dem in Europa die „K-Strategie“ gegenüber. Höcke wurde für seine sachlich unangreifbaren Aussagen wüst und übel kritisiert, sowohl von Parteikollegen als auch BRD-Politikern sowie BRD-Systemjournalisten.[13] Der Bundesvorstand der AfD distanzierte sich von Höcke und legte ihm nahe, darüber nachzudenken, ob er noch in der richtigen Partei sei. Außerdem mißbilligte der Parteivorstand, daß Höcke dem Front National zu seinen Wahlerfolgen in der ersten Runde der Regionalwahlen gratuliert hatte.[14]

Forderung nach Ausschluß Höckes aus der AfD

Erster Antrag

Nach seiner Rede vom 17. Januar 2017, in der Höcke u. a. davon sprach, daß die Festansprache Richard von Weizsäckers anläßlich des 40. Jahrestages der Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 eine Rede gegen das eigene Volk war, wurde aus seiner eigenen Partei die Forderung erhoben, Höcke aus der AfD auszuschließen.[15] Auch der Nationaldemokrat und nationale Publizist Emil Maier-Dorn setzte sich bereits kritisch mit Weizsäckers Rede auseinander. Über Frauke Petry heißt es, sie habe sich „leidenschaftlich“ für den Ausschluß Höckes eingesetzt.[16] Ihr Parteikollege Jörg Meuthen und – als einer der namhaftesten Vertreter der AfD – Alexander Gauland sprachen sich dagegen aus, Höcke auszuschließen. Andre Poggenburg, der in Sachsen-Anhalt mit der AfD bei der Landtagswahl auf 24 % der Stimmen kam, sprach sich ebenfalls gegen einen Ausschluß Höckes aus. Die Mehrheit des Parteivorstandes stellte sich allerdings auf Petrys Seite. Schließlich wurde der Vorschlag Albrecht Glasers angenommen, ein „Ordnungsverfahren“ gegen Höcke einzuleiten.[17] Dieter Stein, Gründer und Chefredakteur der Jungen Freiheit, stellte sich erwartungsgemäß auf die Seite der innerparteilichen Gegner Höckes.[18] Jürgen Elsässer, früherer Kommunist und Chefredakteur des Compact-Magazins, nahm Höcke hingegen in Schutz und rief zur Einheit der Partei auf.[19] Zuletzt verteidigte Gauland Höcke erneut, weswegen ihm Kriegsrethorik vorgeworfen wurde.[20]

Zweiter Antrag

Ein weiterer Ausschlußantrag gegen Höcke, der mutmaßlich von Julian Flak gestellt wurde, fand erneut die Zustimmung einer Mehrheit des Bundesvorstandes der AfD.[21] Auch wenn der erneute Antrag nicht von Petry gestellt wurde, könnte diese sich mit ihrer Unterstützung dafür ihr „eigenes Grab geschaufelt haben“, da wahrscheinlich weder das thüringische Landesschiedsgericht noch das Bundesschiedsgericht der Partei gegen Höcke entscheiden wird.[22] Die Szenarien, die nach der Entscheidung zur Zukunft der Partei in den öffentlichen Raum gestellt wurden, reichen vom Ende der Partei, über ihre Spaltung, darüber, daß entweder Höcke geht oder Petry gestürzt wird, bis zu einer Hängepartie bis zur Bundestagswahl.[23] Jürgen Elsässer stellte sich erneut auf Höckes Seite.[24]

Dieter Stein nannte Petrys Verhalten ein Vabanquespiel, das Höcke auch zu einem erneuten „Marsch auf Berlin“ animieren könnte.[25] Höcke hingegen blieb bei seiner Entscheidung, nicht für den Bundestag zu kandidieren. Alexander Gauland bedauerte dies und äußerte, daß Höcke der Partei im Berliner „Politikdschungel“ fehlen werde. Gauland kritisierte das Ausschlußverfahren gegen Höcke als politische Dummheit. Auch André Poggenburg verteidigte Höcke erneut.[26]

Die Vorstandsmitglieder Albrecht Glaser und Dirk Driesang begründeten ihr Votum für den Ausschluß Höckes damit, daß der Partei sonst die Beobachtung durch den Verfassungsschutz drohen würde.[27] Angesichts sinkender Umfragewerte und bevorstehender Landtagswahlen verständigten sich die 16 Landesvorsitzenden der AfD auf einen Burgfrieden. Frauke Petry weist dennoch Björn Höcke die Schuld an den schlechten Werten der Partei zu.[28] Höcke wies diesen Vorwurf bereits zurück. Aus seiner Sicht ist der Vorgang wie folgt zu bewerten:

„Im Gegenteil. Gerade nach meiner Rede und deren Skandalisierung ist die AfD in den Umfragen zunächst gestiegen. Was die Wähler allerdings gar nicht honorieren, ist parteiinterner Zwist. Das nun angestrengte Ausschlussverfahren gegen mich fügt uns großen Schaden zu.“[29]

Verfolgung durch Linksextremisten

Mitte November 2017 wurde bekannt, daß die linksextreme Gruppierung namens „Zentrum für Politische Schönheit“ (ZPS) vor Björn Höckes Grundstück in Bornhagen ein „Holocaust-Mahnmal“ mit 24 massiven Betonstelen errichtete. Mitglieder des ZPS wohnten nach eigenen Angaben seit fast einem Jahr Zaun an Zaun mit dem thüringischen AfD-Fraktionschef. Philipp Ruch meinte, sie „wissen alles“. Als Beispiele nannte er, sie wüßten, wann er Holz hacke, welche Verlage ihm Broschüren schickten und wie er mit seinen Anzügen umgehe. Das Material für die Stelen sei heimlich angekarrt worden. „Wenn er vor dem Denkmal auf die Knie fällt [→ Kniefall von Warschau] und für die deutschen Verbrechen im Zweiten Weltkrieg um Vergebung bittet, wollen wir der Ernsthaftigkeit seiner Läuterung glauben.“ Dann werde der „zivilgesellschaftliche Verfassungsschutz“ vorerst wieder aufgelöst, und es würden keine pikanten Details aus seinem Leben veröffentlicht.[30]

Die BRD-Systempresse betitelte die Aktion der Linksextremisten durchgänig als „Kunstaktion“ und sie selber als „Aktivisten“.[31][32]

Vorwurf der Verharmlosung Hitlers

Björn Höcke wird vorgeworfen, Adolf Hitler verharmlost zu haben. Es wird auch darüber spekuliert, ob er über diesen Vorfall stürzen könnte.[33] Alexander Gauland verteidigte Höcke damit, daß dessen Worte aus dem Zusammenhang gerissen wurden.[34] Höcke vermutet, daß eine Kampagne in den Medien gegen ihn geführt wird und er in eine Falle gelockt wurde. Der Vorgang soll auch in das gegen ihn eröffnete Ausschlußverfahren einbezogen werden.[35]

Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2019 in Thüringen - Hinwendung zur politischen Korrektheit

Am 13. Oktober 2018 wurde Höcke zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2019 in Thüringen gekürt. Bei der Veranstaltung forderte er einen AfD-Funktionär aus Nordthüringen auf, auf eine Kandidatur für die Landesliste zu verzichten, weil er einen NPD-Eintrag in den sozialen Medien geteilt habe. Er propagierte PEGIDA als einen natürlichen Verbündeten und wies darauf hin, daß Thügida nichts mit der AfD zu tun habe. Weiterhin erklärte er, daß gegen „politisch abgeglittene“ in der AfD vorgegangen werde, „weil wir Extremismus aus tiefstem Herzen verachten“. Dies gelte für Links- und Rechtsextremismus, religiösen Extremismus, für DDR- und NS-Folklore, aber auch für Regierungsextremismus. Sein politisches Ziel sei es, die Bundesrepublik Deutschland vor der Asylantenflut 2015 wieder herzustellen. [36] Höcke zeigte hier erstmals den Gebrauch der Sprache der BRD, indem er Kritiker der Rechtslage der Bundesrepublik Deutschland als Rechtsextreme bezeichnete. Ebenso kommt für Höcke mittlerweile eine Koalition mit der CDU in Frage.[37] Noch Anfang 2017 hatte Höcke „51%“ der Stimmen als Ziel ausgegeben, um durchgreifende Veränderungen in der BRD umsetzen zu können. Koalitionen mit anderen Parteien sollten zudem höchstens als „Seniorpartner“ geführt werden.[38]

Familie

Höckes Großeltern wurden aus Ostpreußen vertrieben. Großmutter Hildegard (1921–2014) galt als das Familienoberhaupt, sein Großvater Kurt (Lebensrune.png 1909) war Gärtner. Im Juni 1945 wurde sein Onkel Uwe geboren. Seine Mutter arbeitete als Krankenschwester und Altenpflegerin. Sein Vater Wolfgang (1948–2010) kam in Westerstede im Ammerland zur Welt. Der Name des Vaters taucht in der Abonnentenliste der Zeitschrift „Die Bauernschaft“ von Thies Christophersen auf, welche sich unter anderem mit dem Thema Revisionismus beschäftigt hat. Er soll sich außerdem an einem Solidaritätsaufruf für den früheren CDU-Politiker Martin Hohmann beteiligt haben.[39] Höcke ist verheiratet und Vater von vier Kindern.[3]

Zitate

Klares Bekenntnis: Ein Bild von Otto von Bismarck hängt in Björn Höckes Landtagsbüro.

von Höcke

  • „Die Demokratie und die Rechtsstaatlichkeit in Deutschland und Europa sind gefährdet. Die demographische Katastrophe bedroht Deutschland und Europa existentiell. Unsere neue Partei steht für eine grundsätzliche Neuausrichtung der Politik in allen relevanten Bereichen. Der gesunde Menschenverstand muß über die Ideologie triumphieren! Dafür setze ich mich in der AfD in Thüringen ein.“[3]
  • Integration ist Angleichung beider Seiten. Es hat aber bis heute keiner die Deutschen je demokratisch befragt, ob sie das tatsächlich wollen – sich den Einwanderern anzugleichen. Assimilation dagegen bedeutet, daß sich die Einwanderer der Gesellschaft anpassen – was nicht heißt, im Privaten ihre Herkunftskultur aufzugeben, aber diese eben unseren äußeren Verhältnissen anzugleichen. Nur so kann Einwanderung gelingen.“[5]
  • „Ich habe vier [Kinder] und ich erlebe, daß ein Mensch mit Kind ganz anders mit Natur und Kultur umgeht: Er versucht zu bewahren, Tragendes zu tradieren, er denkt und verhält sich so, daß sein eigenes Sein und Wirken überflüssig werden – also nachhaltig. Im Grunde tut er das aus Eigeninteresse, weil er sich im Kind transzendiert, sprich wiederentdeckt und wiedergeboren sieht. So wird ihm das große Ganze wichtig, und ihn bewegt auch das, was über den Raum und die Zeit seiner eigenen Existenz hinausreicht.“[5]
  • „Die von Horst Seehofer geforderte jährliche Asylobergrenze von 200.000 Menschen ist nicht ansatzweise geeignet, die aktuelle Staatskrise zu lösen. Rechnet man den Familiennachzug hinzu, bedeutet der Vorschlag von Seehofer, dass in Summe langfristig trotzdem eine Million Einwanderer jährlich nach Deutschland kommen. Das kann nicht die Lösung sein! Es muss eine Komplettwende in der deutschen Asylpolitik geben. Was wir brauchen ist ein negativer Asylsaldo. Illegale Immigranten müssen zur Erfüllung ihrer Ausreisepflicht veranlasst werden. Minus 200.000 Asylbewerber pro Jahr muss das mittelfristige Ziel deutscher Politik sein.“[40]
  • Merkel hat den Verstand verloren, sie muss in den politischen Ruhestand geschickt werden oder in einer Zwangsjacke aus dem Bundeskanzleramt abgeführt werden.“[41]
  • „Entweder passt sich der Islam in Europa und in Deutschland unseren rechtsstaatlichen Normen, unseren Sitten, Werten und Normen an – oder er muss verabschiedet werden. [...] NEIN zu Moscheen mit Kuppel und Minarett. Entweder der Islam entschärft sich oder er wird aus Europa verabschiedet.“[42]
  • „Mit einem dekadenten Volk ist eine Zukunft nicht zu gewinnen.“[43]
  • „Wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.“ — Höcke in Dresden, Januar 2017 zum Holocaust-Mahnmal
  • „Ich möchte nicht, dass in Thüringen irgendwann Zustände herrschen wie in Berlin-Neukölln, Dortmund oder in Mannheim. Das ist kein Deutschland mehr, das ist kein Rechtsstaat mehr.“[45]
  • „Wir müssen auf den Spuren Donald Trumps wandeln und einen knallharten Anti-Establishment-Wahlkampf machen.“[46]
  • „Fast zeitgleich [zu einem Urteil der Kuscheljustiz gegenüber orientalischen Zivilinvasoren], liebe Freunde, ist in Deutschland eine 87jährige Seniorin zu elf Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt worden, weil sie öffentlich einen historischen Sachverhalt leugnet. Es kann keinen Zweifel geben: Für die sogenannten Meinungsdelikte, da wandert man manchmal jahrelang in diesem freien demokratischen Rechtsstaat hinter Gitter. Für zerschnittene Genitalien und zertrümmerte Hirnschalen bekommt man Bewährung, wenn man den richtigen Hintergrund hat.“[47]
  • „Ja, das Grundgesetz ist keine Verfassung, das wissen wir. Aber ich kann davor nur warnen, in der jetzigen Lage Hand an das Grundgesetz zu legen. [...] Weil die Kräfte des Establishments, die eine Auflösungspolitik betreiben, was unser Volk, unsere Kultur und unsere Nation angeht, diese neue Verfassung schreiben werden. Und dann steht nichts mehr vom Deutschen Volk als Souverän in dieser neuen Verfassung.“[48]

über Höcke

  • „Seine Äußerungen zur NPD offenbaren Uneinsichtigkeit und einen erschreckenden Mangel an politischem Urteilsvermögen.“Bernd Lucke[7]
  • „Ich glaube, daß es ihm an der für seine Tätigkeit notwendigen Klugheit fehlt. [...] Klugheit ist die Mutter aller Tugenden. Klugheit bedeutet, daß man sieht, was ist. Höcke sieht das offensichtlich nicht. Wenn es anders wäre, dann würde er nicht dauernd mit irgendwelchen Formulierungen vorpreschen, um sich dann, wenn der Protest losbricht, eilig zu entschuldigen, umzudeuten oder zurückzuziehen, nur um bei nächster unpassender Gelegenheit denselben Fehler zu wiederholen.“Karlheinz Weißmann[49]
  • „Das, was Höcke macht und was Einflüsterer wie Kubitschek offenbar noch verstärken, hat eine destruktive Tendenz, die Chancen zerstört. Wenn man ihren Vorstellungen folgt, endet die AfD als ‚Lega Ost‘, aber es wird ihr nicht gelingen, diejenigen zu gewinnen, die noch nicht gewonnen sind. Und darum geht es, um nichts anderes.“ — Karlheinz Weißmann[49]
  • „Man erlebt es ja überall: Patrioten werden wegen ihrer Gesinnung entlassen, auf der Straße angegriffen, ihre Konten werden gelöscht und sie werden von der staatlich finanzierten SAntifa bedroht. Vor kurzem wurde bekannt, dass das ebenfalls vom Staat finanzierte ‚Zentrum für politische Schönheit‘ den AfD-Politiker Björn Höcke ausspioniert. Die Lage wird immer ernster; die Luft immer dicker. Schuld daran sind allerdings nicht die stets dialogbereiten und friedlich protestierenden Patrioten, sondern die angeblichen ‚Demokraten‘, welche dreist für sich in Anspruch nehmen, für die Demokratie und gegen einen angeblich aufkommenden ‚Faschismus‘ zu kämpfen; wobei sie natürlich entscheiden, was Faschismus ist und was nicht! Das Verhalten dieser Leute ist an Verlogenheit nicht zu überbieten. Ich bin froh, dass ich überzeugter Monarchist bin und deshalb nicht in einem Topf sitze mit diesen selbsternannten Demokraten, die sich diktatorischer Methoden zur Bekämpfung ihrer politischen Gegner bedienen. Diese angeblichen Demokraten rufen beim Anblick eines jeden illegal in unser Land gekommenen Asylanten ‚Menschenrechte!‘, aber gleichzeitig sprechen sie ihren politischen Konkurrenten jedes Menschenrecht ab. Und warum? Aus zwei Gründen: 1. weil durch die patriotischen Kräfte ihre Lügen entlarvt werden und 2. weil patriotische Parteien wie die AfD und der Front National ihnen ihre gut bezahlten Posten wegnehmen. Jeder Sitz, der in Deutschland an die AfD geht, wird einem der etablierten Pseudodemokraten verwehrt.“Christian Schwochert [50]

Zueignung

Der patriotische Schriftsteller Christian Schwochert hat dem Politiker sein 2017 geschriebenes Buch „Brielen“ gewidmet. Die Widmung lautet wie folgt:

„Dieses Buch widme ich dem Politiker Björn Höcke, welcher mit seiner Partei heldenhaft für den Erhalt unseres Landes und Volkes kämpft. Danke für Ihren mutigen Einsatz, Herr Höcke. Lassen Sie sich von all den linken Vaterlandsverrätern nicht unterkriegen. Gott beschütze Sie und Ihre Lieben.“

Filmbeiträge

Rede im Thüringer Landtag am 12. Dezember 2014 in der Erwiderung zur sogenannten Regierungserklärung des neuen Ministerpräsidenten Thüringens, Bodo Ramelow (Die Linke), Teil 1
Höckes Rede während der AfD-Demonstration am 23. September 2015 auf dem Erfurter Anger
Rede bei der Jungen Alternative 2017 in Dresden
Björn Höcke: Deutschland 2017 ist ein Land, in dem Gesinnungsdruck ausgeübt wird, 22. Juni 2017
Björn Höcke: Der Kampf um die Begriffe, Kampf gegen die Sprache der BRD 20. Januar 2018
Björn Höcke: Die Landesregierung mit Antifa? Wahnsinn! Oktober 2018 (→ Messermord in Chemnitz am 26. August 2018)
Grundsätzliches zu Björn Höcke. Der AfD-Politiker im Originalton. Ein Podiumsgespräch des Manuscriptum-Verlags auf der Frankfurter Buchmesse.

Verweise

Literatur

  • Nie zweimal in denselben Fluß – Björn Höcke im Gespräch mit Sebastian Hennig. Manuscriptum, Juni 2018. ISBN 978-3944872728

Fußnoten

  1. Björn Höckes Netzseite
  2. 2,0 2,1 2,2 Junge Freiheit, 36/14, S. 3
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 AfD-Thüringen Landesvorstand
  4. Der Unbekannte, Junge Freiheit, 29. August 2014
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 Junge Freiheit, 43/14, S. 3
  6. Björn Höcke: Offener Brief von Björn Höcke an Lucke & Co, Journalistenwatch.com, 29. April 2015
  7. 7,0 7,1 Lucke fordert Höcke zum Parteiaustritt auf, Junge Freiheit, 8. Mai 2015
  8. 33-cabinet.png Abgerufen am 18. Oktober 2015. Bei WebCite® archivieren.Irrer AfDler provoziert mit Deutschland-Fahne!Bild, 18. Oktober 2015
  9. AfD-Spitze distanziert sich von Björn Höcke, Junge Freiheit, 22. Oktober 2015
  10. Alter Leserbrief enthüllt: So radikal war AfD-Politiker Björn Höcke als Lehrer, Focus, 2. November 2015
  11. AfD-Rechtsaußen Höcke ist von ganz alter Schule, Die Welt, 2. November 2015
  12. Höcke und Gauland verlesen 5 Grundsätze für Deutschland, Sezession, 18. November 2015
  13. Höckes Afrikaner-Äußerungen sorgen in AfD für Empörung , Junge Freiheit, 13. Dezember 2015
  14. Höcke scharf abgemahnt, Junge Freiheit, 18. Dezember 2015
  15. Was Höcke mit der „Denkmal der Schande“-Rede bezweckt, Die Welt, 18. Januar 2017
  16. AfD berät über Ausschluss Höckes, n-tv.de, 23. Januar 2017
  17. Höcke darf in der AfD bleiben, Deutschlandfunk, 23. Januar 2017
  18. 33-cabinet.png Abgerufen am 3. Februar 2017. Bei WebCite® archivieren.Das Höcke-ProblemJunge Freiheit, 26. Januar 2017
  19. Kesseltreiben gegen Höcke nach Dresdner Rede, Compact, 18. Januar 2017
  20. Mit martialischen Worten: Gauland verteidigt Höcke, az-online.de, 28. Januar 2017
  21. Hat Frauke Petry den Ausschluss von Höcke beantragt?, FAZ, 18. Februar 2017
  22. Experte zu Höcke-Ausschlussverfahren: „Petry schaufelt sich ihr eigenes Grab“, Focus, 13. Februar 2017
  23. Höcke-Aufstand oder Spaltung? Vier Szenarien, wie es mit der AfD weitergeht, Focus, 15. Februar 2017
  24. EILMELDUNG! UNGLAUBLICH! AFD-BUNDESVORSTAND BESCHLIEßT AUSSCHLUSS VON HÖCKE, Compact, 13. Februar 2017
  25. Klärungen sind unvermeidbar, Junge Freiheit, 16. Februar 2017
  26. Höcke will nicht in den Bundestag, Faz, 18. Februar 2017
  27. Warum die AfD den Verfassungsschutz fürchtet, FAZ, 20. Februar 2017
  28. Der brüchige Burgfrieden – Petry spricht schon wieder über Höcke und Gauland, Stern, 28. Februar 2017
  29. Wieso nicht in die NPD, Herr Höcke?, Der Spiegel, 17. Februar 2017
  30. Linke Künstlergruppe soll Höcke ausspioniert habenJunge Freiheit, 22. November 2017
  31. Peter Maxwill: Reaktion auf Kunstaktion in Bornhagen – „Dreckspack, lasst den Höcke in Ruhe!“, Der Spiegel, 22. November 2017
  32. AfD reagiert empört – Aktivisten bauen Holocaust-Mahnmal direkt vor Björn Höckes Haustüre, Focus, 22. November 2017
  33. Wall Street Journal legt nach: Stürzt AfD-Höcke über seine Hitler-Verharmlosung in der US-Zeitung?, meedia.de, 8. März 2017
  34. Hitler-Äußerung: Gauland verteidigt Höcke, Junge Freiheit, 8. März 2017
  35. Höcke wirft Journalisten vor, ihn absichtlich in die Falle zu locken, Die Welt, 9. März 2017
  36. Tumultartige Szenen bei Höcke-Wahl auf AfD-Landesparteitag, Die Welt, 13. Oktober 2018
  37. Höcke hält CDU für möglichen Koalitionspartner der AfD, Süddeutsche Zeitung, 5. Dezember 2018
  38. Gemütszustand eines total besiegten Volkes, Der Tagesspiegel, 19. Januar 2017
  39. Portrait Björn Höcke, Die Zeit, 18. Februar 2016 Vorsicht! Umerziehungsliteratur im antideutschen Sinne!
  40. Deutschland braucht minus 200.000 Asylbewerber pro Jahr, AfD Landesverband Thüringen, 10. Januar 2016
  41. Höcke fordert Zwangsjacke für Merkel, MDR, 14. Januar 2016
  42. „... oder der Islam muss verabschiedet werden“, Deutschlandradio Kultur, 20. Mai 2016
  43. Sommerinterview MDR, 14. Juli 2016
  44. 33-cabinet.png Abgerufen am 16. August 2016. Bei WebCite® archivieren.Wie die AfD zur stärksten Kraft in Schwerin werden willFAZ, 15. August 2016
  45. Berlin-Neukölln – das ist kein Deutschland mehr, Tagesspiegel, 10. März 2017
  46. Björn Höcke rechnet mit etablierten Parteien ab, Märkische Allgemeine, 10. März 2017 Vorsicht! Umerziehungsliteratur im antideutschen Sinne!
  47. AfD-Politiker Höcke unterstützt Haverbeck, Panorama, NDR, 24. November 2016
  48. Rede zum Wahlkampf 2018 in Bayern
  49. 49,0 49,1 „Sonst endet die AfD als ‚Lega Ost‘“, Junge Freiheit, 21. Dezember 2015
  50. Christian Schwochert: Wie Patrioten in angeblich demokratischen Ländern behandelt werden, Preußischer Anzeiger, 1. Dezember 2017