SS-Totenkopfverbände

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Erkennungszeichen der Totenkopfverbände

Die SS-Totenkopfverbände waren eine Unterabteilung der SS unter Theodor Eicke. Angehörige der Waffen-SS mit der Zusatzbezeichnung „Totenkopf“ sind nicht mit den als „Totenkopf-SS“ genannten KL-Wachmannschaften zu verwechseln oder gleichzustellen.

Geschichte

Angehöriger der SS.jpg

Symbolik

Das Symbol des Totenkopfes wurde von den deutschen Husaren-Regimentern 17 in Braunschweig und vom Leib-Husaren-Regiment 1 in Danzig-Langfuhr bis 1918 als Symbol der Todesverachtung und des bedingungslosen Gehorsams unter Einsatz des eigenen Lebens getragen. Danach fand es bei diversen Freikorps Verwendung und wurde ab 1923 vom Stoßtrupp „Adolf Hitler“, der späteren SS-Stabswache übernommen.

Totenkopfverbände

Die Totenkopfverbände übernahmen die militärische Vorausbildung aktiver Mitglieder der SS und die Bewachung von ins Konzentrationlager eingewiesener (potenzieller) Staatsfeinde. Sie gehörten weder zur Polizei noch zur Wehrmacht oder zur Verfügungstruppe. Sie verstanden sich vielmehr als bewaffnete Angehörige der Allgemeinen SS. Im Zuge des Zweiten Weltkrieges wurden die Verbände aufgelöst und deren Angehörige überwiegend in die 3. SS-Panzerdivision der Waffen-SS eingegliedert.

Die SS-Verfügungsdivision (VT-Division) wurde am 10. Oktober 1939 aus der Zusammenlegung der SS-Verfügungstruppe mit Teilen der SS-Totenkopfverbände gebildet.

Waffen-SS

Bereits am 22. April 1940 erging der Tagesbefehl Nr. 1481 vom SS-Führungshauptamt an alle Dienststellen der SS-Verfügungstruppe:

„Auf Befehl des RfSS sind alle unter den Waffen stehenden Einheiten der SS in der Waffen-SS zusammengeschlossen. (…) Die Bezeichnungen ‚SS-Verfügungstruppe‘ und ‚SS-Totenkopfverbände‘ sind nicht mehr anzuwenden.“

Divisionen

Inspekteure

Bekannte Angehörige der Totenkopfverbände

Siehe auch

Literatur

  • 96-book.png PDF Damals: Erinnerungen an grosse Tage der SS rune.png Totenkopf Division im Französischen Feldzug, 1940

Verweise