Jesus Christus
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Jesus von Nazareth gilt als der Religionsstifter des Christentums und soll um das Jahr 7 v.u.Z. in Bethlehem oder Nazareth geboren und um das Jahr 30 in Jerusalem gestorben sein. Der Hoheitstitel Christus bedeutet der Gesalbte.
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[bearbeiten] Leben
Die meisten Historiker gehen davon aus, dass Jesus in Nazareth geboren wurde. Die Evangelisten berichten jedoch, dass Jesu Geburt in Bethlehem stattgefunden habe. Dies war jedoch wahrscheinlich eine bewusste Verdrehung der Tatsachen, da der Prophet Micha die Geburt des Messias in Bethlehem prophezeite. Die Evangelisten Matthäus und Lukas legten also bewusst die Geburt Jesu nach Bethlehem um damit seine Verehrung als Messias zu legitimieren.
Es ist nicht anzunehmen, dass Jesus zu dem Zeitpunkt geboren wurde, der ihm heute als Geburtstag zugesprochen wird. Er wurde mit Sicherheit nicht am 24.12. des Jahres 0 geboren. Die christliche Zeitrechnung, welche das Jahr 1 auf Jesu Geburt folgen lassen will, beruht auf einem Rechenfehler, was sich heute natürlich nicht mehr ändern lässt. Ebenso wurde er nicht am 24.12. geboren, auch wenn die Christen traditionell an diesem Datum seinen Geburtstag feiern. Der Ursprung des Weihnachtsfestes liegt im heidnisches Sonnenwendfest, welches man christianisieren wollte indem man ihm eine christliche Bedeutung gab. Man geht davon aus, dass er 4 bis 7 Jahre vor Beginn der christlichen Zeitrechnung geboren wurde.
Jesus gilt als der Sohn von Maria und Josef, beide aus Nazareth. Matthäus stellt ihn des weiteren als einen Nachkomme Davids dar. Nach Markus hatte er 4 jüngere Brüder.
Da Jesus als galiläischer Jude gilt, wird seine Sprache wohl Aramäisch gewesen sein. Wahrscheinlich beherrschte er darüber hinaus auch Hebräisch. Sein Vater Josef war nach Markus und Matthäus Zimmermann von Beruf. Diesen Beruf wird auch Jesus erlernt haben, da dies damals in Galiläa so üblich war.
Nach allen 4 Evangelien ließ sich Jesus von Johannes im Jordan taufen. Dies gescha nach Lukas im 15. Jahr der Herrschaft des Kaisers Tiberius", also im Jahr 28. Danach begann er seine Tätigkeit als Wanderprediger. Er vertrieb die Händler aus dem Tempel von Jerusalem, forderte Nächstenliebe als das höchste Gebot, verkündete das "Reich Gottes" und bezeichnete sich als "König der Juden".
Speziell letzteres war für die Römer eine Anmaßung und Verrat am römischen Kaiser. Daraus folgte Jesu Gefangennahme und seine Verurteilung zum Tod durch Kreuzigung. Den Evangelien zufolge bot Pontius Pilatus den Juden vor der Vollstreckung des Urteils an, Jesus freizulassen. Diese verzichteten jedoch darauf und forderten seine Kreuzigung.
Auf Golgatha nahe Jerusalem soll er dann gekreuzigt worden sein. Über seinem Kopf soll auf dem Kreuz gestanden haben: Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum. Das heißt soviel wie: Jesus von Nazareth, König der Juden. Nach allen 4 Evangelien soll der Tag der Kreuzigung der Vortag des Sabbat, also einem Freitag. Nach Johannes war es der 14. Nisan. Dieser fiel in den Jahren 30 und 33 auf einen Freitag. Da der Missionar Paulus zwischen 32 und 35 bekehrt wurde, nimmt man 30 als das Jahr der Kreuzigung an.
[bearbeiten] Religiöse Bedeutung
Für die Christen ist Jesus der Sohn Gottes, welcher mit dem jüdischen Jahwe identisch ist. Die Mutter Jesu empfing ihren Sohn durch das Wirken des Heiligen Geistes. Sie soll jungfräulich gewesen sein, als sie Jesus gebar. Gott soll seinen Sohn zur Erde geschickt haben, damit dieser die Sünden, die den Menschen seit dem Sündenfall im Paradies anhaften, auf sich nehme. Für diese Sünden tat er Buße, indem er sich kreuzigen ließ. Nach Jesu Kreuzigung besteht nun für jeden Menschen die Chance, Vergebung zu finden, wenn er Jesus Christus als seinen Erlöser annimmt. Die Evangelien berichten des weiteren, Jesus sei am 3. Tag nach seiner Kreuzigung auferstanden.
Abgesehen von wenigen Splittergruppen, wie den Zeugen Jehovas glauben Christen daran, dass Jesus mit Gott wesensgleich ist. Man spricht von der Dreieinigkeit, welche besagt, dass Gott aus den drei Personen Vater (Jahwe), Sohn bzw. Wort (Jesus) und Heiliger Geist besteht, welche wesensgleich aber nicht vollkommen identisch sind. Die Dreieinigkeit bzw. Trinität wird in der Bibel nicht erwähnt. Das ist der Grund, warum beispielsweise die Zeugen Jehovas nicht an die Dreieinigkeit glauben. Sie identifizieren Jesus stattdessen mit dem Erzengel Michael, da beide in der Offenbarung als himmlische Heerführer beschrieben werden, aber keine Rede davon ist, es gäbe mehrere himmlische Heere.
[bearbeiten] Hinweise auf eine germanische Abstammung Jesu
Trotz der Tatsache, dass Jesus in der christlichen Tradition stets als Jude, als Nachkomme des Judenkönigs David und als Sohn des Judengottes Jahwe dargestellt wurde, gibt es seit Beginn des 20. Jahrhunderts eine Vielzahl von Historikern, Theologen und Esoterikern, welche bestreiten, Jesus sei Jude gewesen.
Der Neutestamentler Walter Grundmann, der von 1939 bis 1945 der Leiter des Instituts zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben war, sagte: "Jesus aus Nazareth in Galiläa erweist in seiner Botschaft und Haltung einen Geist, der dem Judentum in allen Stücken entgegengesetzt ist. Der Kampf zwischen ihm und den Juden wurde so unerbittlich, dass er zu seinem Kreuzestod führt. So kann Jesus nicht Jude gewesen sein."
Grundmann war die Ansicht, dass Galiläa in der damaligen Zeit zwar jüdisches Herrschaftsgebiet war, jedoch von germanischen Siedlern bevölkert wurde. Diese Position vertrat auch Theodor Fritsch und begründete dies mit Joh 1,46: Da sagte Natanaël zu ihm: Aus Nazareth? Kann von dort etwas Gutes kommen? Dieser Ausspruch weist darauf hin, dass Nazareth von Heiden bevölkert wurde. Die Lehre Jesu sei nach Fritsch der heidnischen Religion der Germanen nicht unähnlich gewesen.
Andere gehen davon aus, daß sich die neutestamentliche Geschichte generell in Germanien abgespielt hat. Ernst Betha beispielsweise geht davon aus, daß sich das gelobte Land im Harz befindet.
Eine ganz andere Theorie kommt dagegen von Hermann Wieland, Rudolf John Gorsleben und Frenzolf Schmid. Diese Autoren waren der Ansicht, Jesus sei ein atlantischer Königssohn gewesen. Dieser wurde gewaltsam gestürzt, blieb aber in der Erinnerung des Volkes, was soweit ging, dass er irgendwann als Gott verehrt wurde. Diese Verehrung blieb uns im Mythos vom Lichtgott Baldur erhalten. Von germanischen und keltischen Siedlern sei dieser Mythos nach Galiläa exportiert worden. Aus der Vermischung mit dem dortigen Judentum, sei dann das Christentum entstanden. Dafür spricht beispielsweise der Umstand, dass Baldur dem Mythos nach genau wie Jesus verraten und ermordet wurde. Auch prophezeit der Mythos die Auferstehung Baldurs. Baldur soll das mythische Vorbild für Jesus sein, welcher eine Etymologie zum keltischen Esus darstelle.
Karl Maria Wiligut sagt dagegen, Baldur Kristus sei ein germanischer Prediger gewesen, welcher das Irminentum verkündete. Er sei 9.600 v.Chr. von Wotanisten in Goslar gekreuzigt worden. Tatsächlich finden sich in Germanien viele Kreuzigungsmythen, zu welchen man auch die Sage von der Marterung Odins am Weltenbaum Yggdrasil zählen kann.
[bearbeiten] Jesus Christus in anderen Religionen
[bearbeiten] Jesus im Talmud
Die familiäre Herkunft Jesu wird in der talmudischen Überlieferung mit einem Fehltritt Mariens in Verbindung gebracht, die sich mit einem römischen Legionär eingelassen habe und das dabei entstandene Kind dem „Heiligen Geist“ zuschrieb. Für die talmudischen Rabbiner ist sie nichts anderes als eine „Hure“. Jesus war durch seinen römischen Vater, „nicht nur ein Bastard, sondern der Sohn eines Nichtjuden“. Auf eine Abstammung aus dem Hause Davids, wie ihn das Neue Testament annimmt, kann er deswegen keinen Anspruch erheben. „Die ganze Idee der davidischen Abstammung Jesu, sein Anspruch, der Messias und schließlich sogar der Sohn Gottes zu sein“, ist für die Rabbiner nichts anderes als „Betrug“.[1] Der junge Jesus wird als promisk dargestellt, er gerät seiner Mutter nach. Verkehr mit einer Prostituierten beweist den Rabbinern damit, dass er kein Prophet ist.[2]
Seine besonderen Kräfte werden nicht bestritten. Sie werden auf eine Ausbildung in Magie in Ägypten zurückgeführt. Vorgeworfen wird ihm aber der Missbrauch dieser Kräfte, um sich als „Gott“ ausgeben zu können. Jesus erweise sich so als Schwindler. Dies ist der Grund, dass Jesus durch den Sanhedrin zum Tode verurteilt wurde.[3]
In der Gegenerzählung des Talmud wurde Jesus nicht gekreuzigt, sondern gesteinigt. Nach der Erzählung des Talmud stieg Jesus nicht in den Himmel auf, sondern wurde bestraft, in der Hölle auf ewig in kochenden Exkrementen zu sitzen.[4]
[bearbeiten] Namen, welche die Juden Christus geben
Jeschua ist der korrekte hebräische Name, was "Heiland und Seligmacher" bedeutet. In jüdischen Schriften werden ihm jedoch folgende Namen gegeben: [5]
- Jíschu, weil er sich selbst nicht aus den Händen und der Gewalt seiner Feinde befreien konnte.
- Jéschu, welches die drei ersten Buchstaben sind der drei Wörter jímmach schemó vesichronó, das ist: "Sein Name und Gedächtnis werde vertilgt".
- Elohé haarélim, das ist: "der Unbeschnittenen Gott".
- Elohé Edom, das ist: "der Gott Edoms" oder der "Edomitische Gott". Durch Edom wird die Christenheit verstanden.
- Elohé néchar, das ist: "einen fremden Gott".
- Taüth, das ist: "einen Abgott". Dieses Wort kommt her von taáh, welches in der hebräischen Sprache "irren" und daneben in der chaldäischen Sprache "Hurerei treiben" und "vergessen" heißt.
- Jiráh, welches Wort eigentlich eine Furcht heißt, uneigentlich aber einen Abgott bedeutet.
- Avodá sará, welches eigentlich einen fremden Dienst, damit einem falschen Gott gedient wird, und uneigentlich auch einen Abgott bedeutet.
- Mólech, welches der Name des ammonitischen Abgottes war.
- Báal, Bel und Báal Peor, welches abgöttische Namen sind.
- Héfel varík, das ist: "eine Eitelkeit und Nichtigkeit", und geschieht solches alle Tage zwei mal in ihren Synagogen in einem Gebet, welches anfängt Alénu leschabbéach.
- Talúi und hattalúi, das ist: "den Gehenkten", weil er ist an das Kreuz genagelt, und daran gehenkt worden.
- Hammekúllal, das ist: "den Verfluchten".
- Schóth oder náfal, das ist: "einen Narren".
- Min veepicúrus, das ist: einen Ketzer und Epicurer.
- Jeschu haraschá, das ist: "der gottlose Jesus".
- Adám beliáal und haísch habbeliáal, das ist: "ein nichts werter und liederlicher Mensch" oder "Bösewicht".
- Esav, das ist "Esau".
- Mámser, das ist: "Hurenkind", oder Mámser ben hannidda, das ist: "ein Hurenkind, und Sohn einer Unreinen, der von seiner Mutter zur Zeit ihrer weiblichen Unreinigkeit ist empfangen worden."
- Ben Stada oder Ben Pandira, das ist: "der Sohn der Stada" oder "der Sohn des Pandira".
- Ul hassímma, das ist: "ein Kind des Lasters" oder "der Schande", welches durch ein begangenes Laster, nämlich einen Ehebruch, ist gezeugt worden.
- Nézer Náafuf, das ist: "ein Zweig des Ehebruchs" oder "ehebrecherischer Zweig".
- Nézer Nitaf, das ist: "ein greulicher" oder "abscheulicher Zweig".
- Tíuf schíkkuz jelúd hassimma, das ist: "ein greulicher und abscheulicher Sohn des Lasters".
- Elóhe toëfóth, das ist: "ein Gott der Greuel" oder "ein greulicher und abscheulicher Gott".
- Ben Chárja, das ist "ein Sohn des Kots".
- Chélah, das ist: "ein Schaum" oder "Unsauberkeit".
- Tamé uméth, das ist: "ein Unreiner und Toter".
- Hakkélef hamméth, das ist: "der tote Hund".
- Othó haïsch oder Haïsch hahú oder Hahó gáfra, das ist: "denselbigen" oder "jenigen Mann" oder aber auch Plóni, welches bei den Hebräern so viel bedeutet als N.N., und geschieht dieses, wenn sie seinen Namen nicht vermelden, und von demselben etwas verdeckt schreiben wollen, damit die Christen nicht wissen sollen, wen sie dadurch meinen.
[bearbeiten] Zitate
Hermann Wieland, Atlantis, Edda und Bibel:
- F. Döllinger gelang es als Erstem, in jener Schrift den Nachweis zu führen, daß Jesus kein Jude, sondern ein Arier war, daß somit das Christentum aus arisch-germanischer Quelle stammt und daß die vorjüdische und angebliche jüdische Kultur Palästinas eine germanische war und somit der uns Deutschen 2000 Jahre lang eingeflößte Gedanke von dem Auserwählten Heiligen Volke der Juden, von seiner Weltmission und seinem hohen Kulturwert als eine grobe Fälschung und als wohlberechnete Täuschung sich erweist.
Johann Eisenmenger, Entdecktes Judenthum - Erster Theil:
- Gespräch zwischen dem Christen Phlilippus und dem Juden Theodosius. Theodosius: »An dem Tage N.N. ist der Priester N.N., der Sohn des N.N. und der N.N., gestorben, und Jesus, der Sohn des lebendigen Gottes und der Jungfrau Maria, durch eine gemeine Verwilligung unser aller, an desselben Stelle zum Priester geworden. Dieses Buch ist mit Fleiß von denjenigen, welche die Vornehmsten bei den Juden waren, zur Zeit der Eroberung (und Zerstörung) des Tempels, und der Stadt Jerusalem, aus dem Tempel errettet worden, und liegt in der Stadt Tiberias. Und ist dieses Geheimnis sehr wenigen und Getreuen unseres Volkes bewußt, deswegen ist es auch mir als einem Obersten und Lehrer des jüdischen Volkes entdeckt worden, denn wir sind nicht allein aus dem Gesetz und den Propheten völlig versichert, daß derjenige Christus, welcher von euch Christen angebetet wird, der Sohn des lebendigen Gottes sei, welcher zum Heil der Welt auf die Erde gekommen ist, sondern auch aus der Abschrift (des gedachten Buches), welche bis auf den heutigen Tag ist erhalten worden, und zu Tiberias liegt.« Als der Christ solche von dem Juden zu ihm gesagte Dinge gehört hatte, wurde er durch einen göttlichen Eifer bewogen, und sprach zu dem Juden: »Ich will alsobald, und von Stund an, dem gläubigen und frommem König dasjenige anbringen, was du gesagt hast, auf daß er nach Tiberias schicke, und das Buch, von welchem du meldest, zum Beweis des jüdischen Unglaubens an den Tag bringe.« Der Jude aber sprach zu dem Christen: »Warum willst du deiner Seele eine Verdammnis zuwege bringen, und auch dem König solche aufladen, und doch dasjenige, welches mit allem Fleiß verlangt wird, nicht erhalten? Denn wenn solches geschieht, so wird ein großer Krieg entstehen, und werden Mordtaten darauf folgen. Und alsdann, wenn sie (nämlich die Juden zu Tiberias) sehen werden, daß sie abgemattet sind, so werden sie den Ort verbrennen, in welchem das Buch liegt.«
Johannes Greber, Der Verkehr mit der Geisterwelt - Seine Gesetze und sein Zweck:
- Also sprach der mich belehrende Geist: Du willst Klarheit haben über die Person Christi, über seine Menschwerdung, sein menschliches Leben, Leiden und Sterben und über die Zusammenhänge der Erlösung. Einen kleinen Teil dieser Fragen habe ich dir bereits beantwortet, als ich dich über die Schöpfung Gottes und ihr Schicksal sowie über den Erlösungsplan Gottes belehrte. Damals ist dir gesagt worden, dass Christus der erste und höchste von Gott geschaffene Geist ist, die einzige direkte Schöpfung Gottes; daß durch Christus die übrige Geisterwelt ins Dasein trat, die mit ihm zusammen eine große geistige Gemeinschaft bildete - ein geistiges Königreich, an dessen Spitze nach dem Willen Gottes Christus als König stand. [...] Gegen das Königtum Christi richtete sich die Geisterrevolution unter Luzifer. Nach dem Abfall eines Teiles der Geisterwelt und dessen Sturz in die Sphären der Tiefe erbot sich Christus, die Abgefallenen nach dem von Gott festgelegten Erlösungsplan wieder zum Reiche Gottes zurückzuführen.
- Gott offenbarte ihm [Satan], dass Christus, falls er in dem nun beginnenden Todesleiden [Kreuzigung] standhaft bliebe, nachher als Geist im Verein mit den himmlischen Legionen gegen die Hölle zum Angriff schreiten, ihn - den Fürsten der Hölle - besiegen und ihm einen wesentlichen Teil seiner Herrscherrechte entziehen werde.
- Christus war tot. Sein Geist hatte sich im irdischen Sterben von der materiellen Hülle getrennt. Als Mensch war er allen Angriffen der Hölle gegenüber standhaft geblieben. Somit hatte er den ersten und wichtigsten Teil seiner Messias-Aufgabe gelöst. [...] Jetzt aber, wo er frei war vom irdischen Körper, konnte er als Geist auch zum Angriff gegen seinen Feind, den Fürsten der Finsternis, vorgehen. Er stieg hinab zur Hölle im Vertrauen auf die alles überwindende Kraft Gottes, die er sich durch seine Standhaftigkeit in der Gottestreue als Mensch verdient hatte. [...] Als Luzifer sah, dass alles verloren war, flehte er um Schonung. [...] Christus eröffnete ihm jedoch, dass ihm seine Herrscherrechte nicht ganz entzogen, sondern bloß auf die beschränkt würden, die ihm der Gesinnung nach angehörten. Aber die, welche aus seinem Reiche zu Gott zurückwollten, müsse er freigeben. Er dürfe sie nicht mehr als seine Untertanen betrachten. Wohl stehe es ihm frei, sie durch Betörung und Verführung an sich zu fesseln, aber nicht mehr mit Gewalt wie bisher.
Rudolf John Gorsleben, Hoch-Zeit der Menschheit:
- Die Bibel ist eine ganz gewöhnliche Fälschung, das muß jeder wissen, bevor er sie zur Unterlage eines fanatischen Glaubens macht. Jeder muß, wenn er das noch nicht weiß, sich mit der Geschichte dieses Buches beschäftigen.
- Auch die Evangelien sind gefälscht, und es ist nicht Wahrhaftigkeit, zu behaupten, sie enthielten die reine Lehre eines Heilandes „Jesus Christus“. Wir besitzen insgesamt mehr als achthundert Evangelienhandschriften etwa aus dem 4. Jahrhundert nach Christus. Wenn man noch die Bruchstücke und Einzelüberlieferungen hinzurechnet, so kommen wir auf die hohe Zahl von mehr als 2000. Auch nicht zwei dieser Handschriften stimmen miteinander überein.
- Die Geschichtlichkeit eines „Jesus von Nazareth“ läßt sich nicht erweisen und selbst die theologische Forschung gesteht dies mehr oder weniger unumwunden zu. Sie zieht sich auf den schwankenden Standpunkt einer „Kulterzählung“ zurück, ohne indes irgendwie und irgend etwas an der Offenbarungseigenschaft der Evangelien aufgeben zu wollen. Die Geschichtlichkeit aber des palästinischen Christus verliert alle Wahrscheinlichkeit schon durch den Umstand, daß das Volk der Juden, in das er hineingeboren worden sein soll, ebensowenig als Volk bestand, jedenfalls niemals in dem Sinne der fragwürdigen Überlieferung des alten Testamentes.
[bearbeiten] Quellen
- ^ Peter Schäfer: Jesus im Talmud; Tübingen 2007 S. 45f
- ^ Peter Schäfer: Jesus im Talmud; Tübingen 2007
- ^ Peter Schäfer: Jesus im Talmud; Tübingen 2007
- ^ Peter Schäfer: Jesus im Talmud; Tübingen 2007
- ^ Johann Eisenmenger, Entdecktes Judenthum - Erster Theil, 2. Kapitel
[bearbeiten] Literatur
- Hermann Wieland, Atlantis, Edda und Bibel, Großdeutscher Verlag, Weißenburg 1925 (PDF-Datei als Nachdruck)
- Johann Eisenmenger, Entdecktes Judenthum - 2 Bände, Königsberg 1711
- Johannes Greber, Der Verkehr mit der Geisterwelt - Seine Gesetze und sein Zweck, Johannes Greber Memorial Foundation, Teaneck 1937
- Rudolf John Gorsleben: Hoch-Zeit der Menschheit, Koehler & Amelang, Leipzig 1930 (PDF-Datei 36MB!), (PDF-Datei 500MB!!!)
- Friedrich Döllinger: Baldur und Bibel. Weltbewegende neue Enthüllungen über Jesus, Bibel und germanische Kultur im biblischen Kanaan. Lorenz Spindler Verlag Nürnberg 1920
[bearbeiten] Verweise
- PDF-Bücher zum Herunterladen von: Hermann Wieland, Johann Eisenmenger, Johannes Greber, Rudolf Gorsleben, Theodor Fritsch
