Amar, Shlomo

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Shlomo Moshe Amar (Lebensrune.png 1948 in Casablanca, Marokko) war einer von zwei Großrabbinern in Israel. Shlomo Amar war von 2003 bis 2013 der sephardische Oberrabbiner von Israel.

Wirken

2005 wurde von Shlomo Amar, einem der beiden Oberrabbiner Israels, die in Indien lebende Gruppe Bnei Menashe als jüdisch anerkannt. Die Gruppe (5.000–7.000 Personen) behauptet, Nachkommen eines israelitschen Stammes zu sein, die nach Indien ausgewandert seien, bekennt sich dazu allerdings erst seit den 1970er Jahren zum Judentum. Mit der Anerkennung durch den Oberrabbiner steht ihnen die Auswanderung nach Israel frei.

Es ist nicht auszuschließen, daß die Anerkennung dieser Personengruppe durch Amar denselben Grund hat wie die Anerkennung und Aufnahme der in Äthiopien ansässigen Juden, der als jüdischer Täuschungsversuch zu betrachten ist, Israel als multikulturelle, rein religiös geprägte und „transnationale“ Gesellschaft erscheinen zu lassen. Der Fall der Zwangssterilisationen äthiopischer Juden in Israel läßt die israelische Staatsräson wiederum in ganz anderem Licht erscheinen.

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