Besatzungszonen

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Die alliierten Besatzungszonen Deutschlands im Jahre 1945 mit dem polnisch besetzten Ostdeutschland und dem sowjetisch besetzten mittleren Ostpreußen. Mitteldeutschland und Westdeutschland wurden unter den Siegermächten aufgeteilt.

Nach der Kapitulation der Streitkräfte des Deutschen Reiches wurde 1945 von den Siegermächten VSA, Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich das Gebiet des Reiches in militärische Besatzungszonen eingeteilt.[1] Grundlage hierfür waren die (willkürlich festgelegten) Grenzen vom 31. Dezember 1937, was bedeutete, daß etwa das Sudetenland als auch Österreich nicht mehr als Teil Deutschlands betrachtet wurden. Die Reichsgaue wurden aufgelöst und die Reichsländer wiederhergestellt, wobei man jedoch zum Teil auch neue Grenzen zog. Die populäre Darstellung, daß Deutschland nach dem Krieg in vier Besatzungszonen aufgeteilt wurde, entspricht nicht der Wahrheit:

  • Ostdeutschland wurde – bis zu einem bis heute noch ausstehenden Friedensvertrag – unter sowjetische, litauische und polnische Verwaltung gestellt.
  • Westdeutschland wurde zwischen VS-Amerikanern, Briten und Franzosen aufgeteilt. Baden und Teil-Württemberg sowie die Pfalz wurden von französischem Militär besetzt, ebenso das Saarland, das jedoch einen Sonderstatus erhielt und erst in den 1950er Jahren auf Wunsch der Bevölkerung Teil der neugegründeten BRD wurde. Bayern und Teile Württembergs und Hessen wurden vom amerikanischem Militär besetzt, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Westfalen sowie die norddeutschen Inseln von den Briten.
  • Für Berlin, mit Sonderstatus, welches nicht zur BRD und nicht zur DDR gehörte und auch nicht von ihr regiert werden durfte, gab es eine Sonderregelung. Die DDR-Regierung richtete ungeachtet dessen ihren Sitz in Ost-Berlin ein. Ein sogenanntes kleines Besatzungsstatut regelte in Berlin die Beziehung der alliierten Stadtkommandanten mit der Regierung Berlins. Zwischen den Westzonen und Berlin gab es die „Interzonenstrecken“.
  • Österreich wurde mit gesonderten Verträgen militärisch besetzt, die Hauptstadt Wien hatte ebenso wie Berlin einen Sonderstatus.

Die drei westlichen Sieger erstellten 1949 dazu ein Besatzungsstatut, welches die gesetzgebenden, exekutiven und richterlichen Vollmachten zwischen diesen drei Besatzungsmächten und der Regierung der neuen BRD in Bonn regelte.

Kartenmaterial

Literatur

Fußnoten

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