Schlacht um Wien (1945)

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13. April 1945 in Wien – Gasse um Gasse kämpfen die verwegenen deutschen Landser gegen den überlegenen Feind. Jede Minute mutigen Widerstandes gab den Zivilisten eine weitere Möglichkeit zur Flucht.

Die Schlacht um Wien 1945 war der heldenhafte Abwehr- und Endkampf der deutschen Streitkräfte und zahlreicher Freiwilliger gegen die Horden der Roten Armee im Rahmen der Wiener Operation 1945. Sie fand in Wien, der Hauptstadt der deutschen Ostmark, und dem Wienerwald vom 3. bis 23. April 1945 statt, nachdem die sowjetischen Invasoren zuvor am 29. März die Grenze des Deutschen Reichs im Burgenland überschritten hatten. Der Kampf im Stadtgebiet dauerte vom 6. bis 13. April 1945.

Inhaltsverzeichnis

Verlauf

Frauen und Kinder fliehen vor der Roten Armee während der Schlacht um Wien. Unzählige deutsche sowie ausländische freiwillige Soldaten und Jungen starben, um dies zu ermöglichen.

Die Abwehrschlacht

Als die Bolschewisten in Europa wüteten, war niemand sicher. Rotarmisten vor den Leichen einer nationalsozialistischen Familie im Wiener Volksgarten. Statt die angekündigten Massenvergewaltigungen abzuwarten, hat ein Familienoberhaupt seine Familie erschossen und sich dann selbst getötet.
Selbstmord eines Nationalsozialisten und seiner Familie im Wr. Volksgarten im April 1945.jpg

Die feindliche 4. Gardearmee zog über Eisenstadt und die 9. und 6. Gardepanzerarmee über Wiener Neustadt und Baden nach Wien. Allein diese Armeen verfügten über etwa 400.000 Mann, 400 Panzer und 7.000 Sturmgeschütze, Granatwerfer und Raketenwerfer.

Die Reste des I. SS-Panzer-Korps „Leibstandarte-SS Adolf Hitler“, darunter die Reste der 1. SS-Panzerdivision „Leibstandarte-SS Adolf Hitler“ unter Schwerterträger Otto Kumm, die offiziell der 6. Armee des Generals der Panzertruppe Hermann Balck unterstand, warf sich dem Feind bei Wiener Neustadt (die sie in der Nacht vom 31. März auf den 1. April 1945 erreichten) heldenmütig entgegen. Erst in den frühen Morgenstunden, gegen 5.00 Uhr, gelang den Sowjets die Einnahme von Steinabrückl.

Die Leibstandarte wurde durch die schieren Massen überrollt und am 4. April in den Raum nordwestlich Wiener Neustadt (bekannt als Wienerwald) zurückgedrängt. Danach folgen erbitterte Kämpfe um Weißenbach, Gutenstein und Berndorf.

Die Männer der Leibstandarte konnten die Invasion der Bolschewisten nicht aufhalten, die vor den Toren Wiens noch verstärkt worden waren und knapp 750.000 Mann zählten. Aber auch dieser Widerstand war nicht umsonst, denn jede Stunde des Verzögerns erlaubte mehr und mehr Frauen und Kindern in Wien, dem bevorstehenden Grauen, dem Schlachten und den Massenvergewaltigungen durch Flucht Richtung Westen zu entkommen. Am 13. April fiel Wien, das unvorstellbare Wüten der Roten Armee begann.

Was noch schlimmer anmutet, ist die Rückkehr verräterischer Kommunisten aus Titos verbrecherischer Partisanenarmee nach Wien, die sich nun als „Helden und Sieger“, aber vor allem Kriegsgewinnler aufführten und u. a. die 1933 verbotene „Kommunistische Partei Österreichs“ neu aufstellten.

9. April bis 7. Mai 1945

Vom 9. bis 21. April kämpfte die Leibstandarte ums Überleben im Raum zwischen Wiener Neustadt und St. Pölten. In der letzten Aprilwoche wurden die zerschlagenen deutschen Truppen an den Ostrand der Alpen abgedrängt. Die Leibstandarte hielt ab dem 26. April einen Raum in den österreichischen Alpen zwischen Lilienfeld und Pernitz. Wenige Männer mußten wegen Feigheit vor dem Feinde gehängt oder erschossen werden, der Rest kämpfte treu, wenn auch auf verlorenem Posten.

SS-Obersturmführer Hans-Martin Leidreiter, Kommandeur der SS-Panzer-Aufklärungs-Abteilung 1 „LSSAH“, unterschrieb sogar die Soldbücher einiger Männer und entließ sie frühzeitig – es waren Soldaten aus der Gegend, die nach Hause wollten, um ihre Frauen zu beschützen. Leidreiter selbst entließ am 7. Mai 1945 seine restlichen Männer, sie sollen sich zu den Amerikanern durchschlagen. Er selbst und sein Fahrer August Rauber wollen sich nicht ergeben und sich in den Bergen durchschlagen oder bis zum Tode kämpfen.

Verluste

Die Schlacht am Ende des Zweiten Weltkrieges soll 19.000 deutsche Soldaten (darunter Volkssturm) und Zivilisten das Leben gekostete haben, wobei der sowjetische Feind mindestens 18.000 Tote zu beklagen hatte.

Trotz der verspäteten Verstärkung durch die 6. SS-Panzerarmee der Heeresgruppe Süd unter SS-Oberstgruppenführer Sepp Dietrich konnte die Stadt gegen die zahlenmäßig weit überlegenen Truppen Stalins nicht gehalten werden. Die Verbrechen und Massenvergewaltigungen der Roten Armee waren schrecklich, auch hier wüteten die „Befreier“ wie überall, wo sie eingefallen waren.

47.000 Offiziere und Soldaten gerieten in bolschewistische Kriegsgefangenschaft, 636 Panzer und 1.093 Geschütze wurden vom Feind erobert.

Vergleich

Im Vergleich zu der Schlacht um Ofen-Pest während der Plattenseeoffensive, wo ca. 100.000 deutsche und ungarische Soldaten sowie Zivilisten im Kampf gegen den mörderischen Bolschewismus gefallen waren, erschienen die Verluste in und um Wien für manchen Militärhistoriker als „erträglich“.

Truppenstärke

Deutsches Reich

Sowjetunion

  • 644.700 sowjetische und 100.900 bulgarische Soldaten; 85 Divisionen, 3 Brigaden, mindestens 400 Panzer und 7.000 Sturmgeschütze, Granatwerfer und Raketenwerfer[1]
    • In der Nacht vom 11. auf den 12. April gelang es der Roten Armee, den Donaukanal zu überqueren. Die Einnahme der Leopoldstadt und Brigittenaus war in kurzer Zeit abgeschlossen. Die Schlacht ging nördlich der Donau noch bis zum 18. April, bis die Sowjets auch den Raum bis Sankt Pölten erobert hatten. Der Kampf um Alland im Wienerwald tobte weit länger, bis sich am 23. April die Front ins Triestingtal nach Altenmarkt und Hainfeld verlagert hatte.

Literatur

Fußnoten

  1. Jukes, Geoffrey: The Second World War – The Eastern Front 1941–1945, Osprey Publishing (2002), ISBN 1-84176-391-8
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