Strauss-Kahn, Dominique

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Dominique Strauss-Kahn (2007)

Dominique Gaston André Strauss-Kahn (Lebensrune.png 25. April 1949 in Neuilly-sur-Seine) ist ein im französischen Staat wirkender jüdischer Politiker (Parti socialiste). In Frankreich wird von ihm oft nur in der Abkürzung DSK gesprochen. Von 1997 bis 1999 war er Wirtschafts- und Finanzminister unter Premierminister Lionel Jospin; am 1. November 2007 trat er das Amt des geschäftsführenden Direktors des IWF an.

Werdegang

Herkunft

Dominique Strauss-Kahn wurde am 25. April 1949 im Pariser Vorort Neuilly-sur-Seine als Sohn eines Vermögensberaters[1] aus jüdischer, im Elsaß verwurzelter Familie geboren. Seine Mutter arbeitete als Journalistin für eine sozialistische Zeitung. Die ersten zehn Jahre seiner Kindheit wuchs Strauss-Kahn in Agadir (Marokko) auf. Als ein Erdbeben 1960 ihren damaligen Wohnsitz zerstörte, zog die Familie nach Monaco.

Ausbildung

Strauss-Kahn besuchte das Lycée de Monaco und das Lycée Carnot in Paris, studierte an der Université de Paris X-Nanterre und schloß mit der Licence in Jura ab. Diplome erwarb er 1971 an der Wirtschaftshochschule HEC, 1972 am Institut d’études politiques (IEP)[2] und 1973 am Institut de statistiques. 1975 wurde er in Ökonomie promoviert. Strauss-Kahn erwarb auch die Zulassung zum Wirtschaftsanwalt.

Wirken

Dominique Strauss-Kahn erhielt 1977 einen Lehrauftrag für Ökonomie an der Universität Nancy II. Zusätzlich war er Berater, 1978–1980 etwa für das Institut national de la statistique et des études économiques. 1980 verantwortete er die Forschung am Centre national de la recherche scientifique. Ab 1981 lehrte er als Professor an der Université de Paris X-Nanterre.[3] Tätigkeitsschwerpunkt bildete aber das Commissariat général au Plan. Bei dieser staatlichen Koordinierungsinstanz für die Wirtschaftsentwicklung wurde er erst Finanzchef und 1984 als Commissaire adjoint stellvertretender Leiter. Er publizierte zudem über Sparverhalten und die Vermögensbildung privater Haushalte sowie Sozialpolitik und Umverteilung.

Politisch schloß sich Strauss-Kahn wie schon seine Eltern den Sozialisten an und wurde Mitglied der 1969 aus mehreren Vorläufern gebildeten Parti Socialiste (PS), die François Mitterrand ab 1971 zur schließlich stärksten Kraft auf seiten der Linken ausbaute. Strauss-Kahn orientierte sich in der PS zunächst beim linksorientierten Zirkel CERES von Jean-Pierre Chevènement, schloß sich dann aber den Zentristen um Lionel Jospin an, der nach dem Sieg der Linken 1981 Parteichef wurde. Strauss-Kahn gehörte von 1984 bis 1989 als secrétaire nationale erstmals dem PS-Präsidium an. Bei der von den Rechten gewonnenen Kammerwahl 1986 zog er in die Nationalversammlung ein. Eine für französische Politiker übliche lokale Verankerung fand er 1988 im Departement Val d’Oise bei Paris, für das er bei der vorgezogenen Kammerwahl 1988 nach Präsident François Mitterrands Wiederwahl ein Mandat gewann. Einen Eintritt in die Minderheitsregierung – die PS hatte die absolute Mehrheit verfehlt – unter Michel Rocard (PS) schlug Strauss-Kahn aus und wahrte lieber bis 1991 im Vorsitz des Finanzausschusses eine Schlüsselposition im Parlament.

1991 trat Strauss-Kahn in die neue Minderheitsregierung unter Édith Cresson ein und wurde Beigeordneter Minister für Industrie und Außenhandel. Dieses Ressort war damals dem Wirtschafts- und Finanzministerium unter Pierre Bérégovoy untergeordnet. Strauss-Kahn blieb im Amt, als Bérégovoy im April 1992 zusätzlich Regierungschef wurde. Strauss-Kahn legte als Minister Grundlagen für die mehrheitliche Privatisierung des Erdölkonzerns Elf Aquitaine und förderte die von den Schweden zuletzt zurückgewiesene Idee einer Fusion von Renault und Volvo. Ganz allgemein stützte er den pragmatischen, auf Währungsstabilität orientierten Kurs der Regierung, der freilich die Erwartungen vieler PS-Anhänger enttäuschte.[4]

Bei den Wahlen zur Nationalversammlung im März 1993 verlor er sein Mandat, und die Linke stürzte auf ganze 54 Mandate ab. Daher widmete sich Strauss-Kahn wieder vermehrt seiner Lehrtätigkeit und eröffnete eine Anwaltskanzlei (DSK Consultants), die sich auf Lobbyarbeit in Brüssel konzentriert. In der Trabantenstadt Sarcelles (Val d’Oise), deren Stadtrat er schon seit 1990 angehörte, amtierte er zudem von 1995 bis 1997 als Bürgermeister.[5] Und 1995 unterstützte er den PS-Präsidentschaftskandidaten Lionel Jospin als dessen Sprecher. Jospin, der im ersten Wahlgang mehr Stimmen als die Bürgerlichen Jacques Chirac und Édouard Balladur erhielt, verlor die Stichwahl gegen Chirac mit 47,4 % der Stimmen. Ab 1996 entwarf Strauss-Kahn den ökonomischen Teil des künftigen PS-Wahlprogramms, das die Schaffung von 700.000 Arbeitsplätzen und die Senkung der Wochenarbeitszeit von 39 auf 35 Stunden bei vollem Lohnausgleich versprach. Zudem fungierte er über den von ihm ins Leben gerufenen „Cercle de l’industrie“ als Mittler des PS zur Wirtschaft. Beim zweiten Wahlgang der von Jacques Chirac vorgezogenen Parlamentswahlen vom 1. Juni 1997 sicherte sich die Linke 319 der 577 Sitze. Auch Strauss-Kahn kehrte in die Kammer zurück.

Strauss-Kahn übernahm 1997 das Amt eines für Finanzen, Wirtschaft und Außenhandel zuständigen „Superministers“ in der französischen Regierung, der als zweitwichtigster Mann im Pariser Kabinett nach dem sozialistischen Ministerpräsidenten Lionel Jospin eingeschätzt wurde und 1999 über Korruptionsskandale stürzte.[1]

Ségolène Royal mit D. Strauss-Kahn

Bereits als französischer Wirtschaftsminister (1997 bis 1999) wurde Strauss-Kahn für seine Verdienste geachtet. Er bereitete Frankreich auf die Einführung des Euro vor, privatisierte Staatsunternehmen und reduzierte das Haushaltsdefizit. Strauss-Kahn half auch beim Aufbau des Europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS.

Er übernahm u. a. einen Lehrauftrag an seiner früheren Universität (IEP) in Paris und war auch als OECD-Berter tätig.

Dominique Strauss-Kahn unterlag Ségolène Royal als Kandidat der französischen Sozialisten für die Präsidentschaftswahl 2007. Im November 2006 wurde Ségolène Royal mit über 60 % der Stimmen der Parteimitglieder zur Präsidentschaftskandidatin gewählt.

So wie der 2007 neu gewählte jüdische Präsident Nicolas Sarkozy führende Mitglieder der PS mit Ämtern in sein Lager zog (u. a. Bernard Kouchner als Außenminister), so schlug er auch Strauss-Kahn für den Posten des Direktors des Internationalen Währungsfonds (IWF) vor. Mit der Unterstützung der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten wurde Dominique Strauss-Kahn am 28. September 2007 zum Nachfolger des scheidenden IWF-Direktors Rodrigo de Rato gewählt. Er trat sein Amt am 1. November 2007 an.[6] International erhielt er Anerkennung für seine führende Rolle während der Finanzkrise 2008 und der anschließenden globalen Rezession. Nach seiner Ernennung zum Chef leitete der IWF Ermittlungen gegen seinen neuen Direktor ein. Es wurde geprüft, ob Strauss-Kahn seine Position mißbraucht und der Volkswirtin Piroska Nagy Vorteile verschafft hatte. Nach einer Entschuldigung des IWF-Direktors sprach sich der Verwaltungsrat für den Verbleib auf seinem Posten aus.

Dominique Strauss-Kahn gilt als „Parade-Europäer“ und war ein Kandidat für die französische Präsidentschaft. Er erklärte in einem Rundfunkinterview am 4. Februar 2010, daß er unter bestimmten Umständen bereit sei, bei der nächsten französischen Präsidentenwahl im Frühjahr 2012 gegen Amtsinhaber Nicolas Sarkozy (UMP) anzutreten und dafür den IWF vorzeitig zu verlassen.

Nach einer Vergewaltigung gab Strauss-Kahn am 19. Mai 2011 seinen Rücktritt als Chef des IWF bekannt.[7] Obgleich der Rücktritt im Zusammenhang mit der gerichtlichen Untersuchung gegen ihn stand, beteuerte er seine Unschuld. Das Verfahren wurde nach Zweifeln an der Glaubwürdigkeit der Zeugin eingestellt.

Sein Hang zum Gruppensex und die eher niedrigen ästhetischen Anforderungen bei der Auswahl seiner Sexualpartner sind weltbekannt. Wäre Strauss-Kahn Präsident geworden, mutmaßt die Autorin eines Buches, Ex-Mätresse, Juristin und Publizistin Marcela Iacub, „hätte er den Elysée-Palast in einen gigantischen Swingerclub verwandelt“.

Vergewaltigungen und Machtmißbrauch

2002

Strauss-Kahns sexuelle Avancen sind berüchtigt. Sein Hang zu Affairen wurde in Frankreich regelmäßig in humoristischen Radio- und Fernsehsendungen behandelt. Bereits 2002 griff er die französische Journalistin Tristane Banon (geb. 13. Juni 1979) an und bedrängte sie.[8][9]

2008

2008 wurde gegen Strauss-Kahn wegen einer sexuellen Beziehung mit einer ihm untergebenen Angestellten beim IWF ermittelt. Die VS-amerikanische Presse berichtete, der IWF-Chef habe sich bei ihr eventuell durch eine überhöhte Abfindung erkenntlich gezeigt. Der IWF-Vorstand bezeichnete das Verhalten des Chefs damals als bedauerlich und Ausdruck einer schweren Fehleinschätzung. Der Vorstand befand aber, die Beziehung zwischen Strauss-Kahn und seiner Mitarbeiterin habe auf gegenseitigem Einverständnis beruht.[10]

Manche Beobachter erinnerten daran, daß der frühere französische Finanzminister wegen undurchsichter Affären schon einmal zurücktreten mußte – andere spekulierten über ein politisches Manöver – da er als Kandidat für die französischen Präsidentschaftswahlen gehandelt wurde. Für den Währungsfonds war der Zwischenfall eine Belastung für seinen Ruf, zumal auch Paul Wolfowitz, der frühere Chef der Weltbank (der Zwillingsinstitution des IWF) vor etwa ein Jahr zuvor den Hut hatte nehmen müssen – wegen einer Affäre mit einer Kollegin.[11]

2011

Strauss-Kahn wurde 2011 in Neu York der sexuellen Belästigung, der versuchten Vergewaltigung und der Freiheitsberaubung angeklagt. Der IWF-Chef war am 15. Mai kurz vor seinem Abflug nach Frankreich am Flughafen verhaftet worden. Das Zimmermädchen Nafissatou Diallo hatte ihn angezeigt.[12] Das Mädchen (geb. 1979, aus Guinea) sagte aus, Strauss-Kahn sei nackt aus dem Badezimmer gekommen[13] und habe versucht, sie zum Oralsex zu zwingen und im Zimmer einzusperren.[14] Sie konnte sich jedoch befreien und alarmierte die Polizei, die den IWF-Chef am Flughafen festnahm. Der Politiker muß sein Zimmer fluchtartig verlassen haben. Die Polizei fand dort sein Mobiltelefon und persönliche Dinge. Eigentlich hätte Strauss-Kahn an diesen Tag zu einem Gespräch mit der bundesdeutschen Kanzlerin Angela Merkel nach Berlin fliegen sollen.[15] Laut seinem Anwalt plädierte Strauss-Kahn auf nicht schuldig.[16]

Strauss-Kahns Verteidigung gab ein Alibi an, wonach der IWF-Chef sich zur Tatzeit mit seiner Tochter zum Mittagessen getroffen habe. Ein Antrag auf Freilassung gegen eine Kaution von einer Million VS-Dollar wurde von der Haftrichterin Melissa Jackson wegen Fluchtgefahr abgelehnt. Der VSA-Fernsehsender ABC berichtete unter Berufung auf Polizeibeamte vor Ort, daß „Körperflüssigkeiten“ in seinem Zimmer sichergestellt wurden. Erst danach lancierten die Anwälte, es habe doch Sex mit dem Zimmermädchen gegeben – aber einvernehmlich.

Vermutlich aus diesem Grund zog er letztendlich die Konsequenz und trat während der Haftzeit in Neu Yorks Gefängnisinsel Rikers Island von seinem Amt als IWF-Chef zurück und versicherte: „Ich möchte die Institution schützen ... und meine Unschuld beweisen.“ Strauss-Kahn sah sich jedoch anscheinend zu diesem Schritt gezwungen, nachdem die VSA als Geberland des IWF eine Übergangsregelung gefordert hatten und VSA-Finanzminister Timothy Geithner gesagt hatte, Strauss-Kahn sei nicht in der Lage, den Fond zu leiten.

Wegen Zweifeln der Staatsanwaltschaft an der Glaubwürdigkeit des mutmaßlichen Vergewaltigungsopfers entließ ein Neu Yorker Gericht Strauss-Kahn am 1. Juli 2011 aus dem Hausarrest.[17] Die Kaution von insgesamt sechs Millionen Dollar wurde rückerstattet, seinen Reisepaß erhielt er vorerst aber nicht zurück.

2012

Im Februar 2012 wurde Strauss-Kahn in Frankreich in Polizeigewahrsam zu seiner Beteiligung an illegalen Sexpartys befragt. Die französische Justiz eröffnete im März 2012 ein Anklageverfahren gegen ihn wegen organisierter Zuhälterei.[18]

Familie

Dominique Strauss-Kahn war seit 1991 in dritter Ehe mit der jüdischen Fernsehjournalistin Anne Sinclair (geb. 1948 in Neu York als Anne-Élise Schwartz) verheiratet. Anne Sinclair hat reich geerbt. Sie brachte als Enkelin und Erbin des Galeristen von Pablo Picasso Millionen in die Ehe, mit dem die beiden sich ihr teures Jet-Set-Leben leisteten. Ihr Großvater war der Kunsthändler Paul Rosenberg (1881–1959), der einst Picasso vertrat. Trauzeuge war Lionel Jospin. Sinclair, die in den 1980er Jahren eine beliebte wöchentliche Nachrichtensendung in Frankreich moderierte, war Reporterin beim Fernsehsender TF1. Aus seinen ersten beiden Ehen hat Strauss-Kahn vier Kinder (Vanessa, Marine, Laurin, Camille). Er spricht neben Englisch und Deutsch auch etwas Arabisch und kann sich auf Spanisch verständigen.[19]

Nach den Vergewaltigungsaffären trennte sich auch seine dritte Frau von ihm.

Strauss-Kahns Bruder ist der ehemalige französische Zentralbanker Marc-Olivier Strauss-Kahn, er ist bei der amerikanischen „Federal Reserve Bank“ beschäftigt.

Positionen

Abwicklungsbanken

Als Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) forderte Strauss-Kahn 2009 die Politik auf, der angeschlagenen Finanzbranche wieder auf die Beine zu helfen. Die Errichtung von „Bad Banks“ (Abwicklungsbanken), die den Finanzhäusern faule Wertpapiere abkaufen, sei dafür die „einfachste Lösung“, sagte Strauss-Kahn nach dem Treffen der Finanzminister der Gruppe der sieben führenden Industrienationen (G-7) in Rom. Ohne daß die Banken ihre Bilanzen von den Ramschpapieren entlasten könnten, werde der Kreditfluß nicht wieder in Gang kommen. Die moderne Wirtschaftsordnung benötige einen funktionierenden Finanzsektor, sagte Strauss-Kahn.[20]

Zitate

  • „Ich bin der Sohn eines elsässischen Juden und einer tunesischen Jüdin. Ohne religiös zu sein, bin ich Traditionalist. Ich gehöre zu den Gründern der Gruppe ‚Sozialismus und Judaismus‘, in der ich mit Festigkeit meine Unterstützung für Israel zum Ausdruck bringe.“[1]

Wahlmandate

  • 1986–1988: Abgeordneter
  • 1988–1991: Abgeordneter
  • 1989–1990: Mitglied des Gemeinderates von Sarcelles (Val-d’Oise)
  • 1990–1995: Mitglied des Gemeinderates von Sarcelles (Val-d’Oise)
  • 1991–1992: Delegierter Minister für Industrie und Außenhandel (im Finanzministerium)
  • 1992–1993: Minister für Industrie und Außenhandel
  • 1995–2001: Mitglied des Gemeinderates von Sarcelles (Val-d’Oise)
  • 1995–1997: Bürgermeister von Sarcelles (Val-d’Oise)
  • 1997: Abgeordneter
  • 1997–2001: Stellvertretender Bürgermeister von Sarcelles (Val-d’Oise)
  • 1997–1999: Minister für Wirtschaft, Finanzen und Industrie
  • 2001–2002: Abgeordneter

Aktuelle Mandate:

  • Abgeordneter für das Département Val-d’Oise
  • Stellvertretender Bürgermeister von Sarcelles, Val-d’Oise
  • Vorsitzender der Gemeinde-Agglomeration Val de France (Sarcelles und drei weitere Kommunen)

Mitgliedschaften

Dominique Strauss-Kahn ist Gründungsmitglied und Vorstand des European Council on Foreign Relations, der von dem jüdischen Milliardär George Soros finanziert wird; Bilderberger.

Ehrungen

Im November 2005 erhielt Dominique Strauss-Kahn den Ehrendoktortitel der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg (Schweiz).

Publikationen

  • La flamme et la cendre („Die Flamme und die Asche“), 2002
  • Lettre ouverte aux enfants d’Europe („Offener Brief an die Kinder Europas“), 2004

Verweise

Karikatur

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 1,2 David Korn: Wer ist wer im Judentum?, FZ-Verlag, ISBN 3-924309-63-9
  2. Um von 1977 bis 1980 eine Professur für Wirtschaft an der Hochschule II von Nancy übertragen zu bekommen.
  3. Ab 1981 wechselt er an die Universität von Nanterre und die Verwaltungshochschule ENA. Bis 2007 gab er Kurse in Mikroökonomie und Makroökonomie an der Sciences Po.
  4. Strauss-Kahn übernahm die Leitung einer Expertenkommission innerhalb der Sozialistischen Partei.
  5. Nach seiner Wahl zum Bürgermeister von Sarcelles 1995 heiratete er Anne Sinclair, zum gegebenen Zeitpunkt Reporterin beim Fernsehsender TF1 und Moderatorin eines Politspiegels.
  6. Strauss-Kahn wird neuer Chef des Währungsfonds, Neue Zürcher Zeitung, 29. September 2007
  7. Strauss-Kahn soll vom IWF eine einmalige Abfindung von 250.000 VS-Dollar (176.000 Euro) erhalten. Er war im September 2007 mit einem Gehalt von 420.930 VS-Dollar eingestellt worden. Laut Vertrag hat er Anspruch auf eine Abfindung und eine Pensionszahlung.
  8. Tristane Banon ist das Patenkind von Strauss-Kahns zweiter Ehefrau Anne Mansouret. 2007 beschrieb sie den Banker als „brünftigen Schimpansen“ und erklärte, sie habe um sich treten müssen, bis er von ihr ließ.Bild, 16. Mai 2011
  9. Tristane Banons Mutter ist Abgeordnete der sozialistischen Partei, für die Strauss-Kahn bereits 2007 im Präsidentschaftswahlkampf antreten wollte. Die Frau ist nach französischen Medienberichten zudem Patenkind von Strauss-Kahns zweiter Ehefrau und war damals gut mit Strauss-Kahns Tochter Camille befreundet. Banon verzichtete 2002 und 2011 auf eine Vergewaltigungsklage gegen Strauss-Kahn.
  10. Im Oktober 2008 leitete der Internationale Währungsfonds eine Untersuchung gegen seinen Chef ein. Der Vorwurf: Strauss-Kahn soll eine Affäre mit der ungarischen Ökonomin Piroska Nagy, einer ranghohen Mitarbeiterin der Afrika-Abteilung des IWF, gehabt und sie begünstigt haben. Später drehte sich die Geschichte, und Nagy klagte an: „Herr Strauss-Kahn hat seine Stellung mißbraucht, um an mich heranzukommen.“
  11. IWF-Chef soll Macht missbraucht haben, euronews.net, 18. Oktober 2008
  12. Dem IWF-Chef wurden sechs Straftaten zur Last gelegt, darunter versuchte Vergewaltigung, sexueller Mißbrauch und Nötigung eines Zimmermädchens.
  13. Als die 32jährige Frau sein Zimmer aufräumen wollte, habe Strauss-Kahn sie zu Boden geworfen.
  14. Das Polizeiprotokoll der angeblichen Sex-Attacke, Berliner Kurier, 24. Mai 2011
  15. Dominique Strauss-Kahn wegen sexueller Belästigung angeklagt, Euronews, 15. Mai 2011
  16. Sein Anwalt William Taylor (und Benjamin Brafman) in Washington: „Er plädiert auf nicht schuldig.“
  17. Staatsanwalt Cyrus Vance Jr. erklärte, es seien Zweifel an der Glaubwürdigkeit des 32jährigen Zimmermädchens aufgekommen.
  18. DSK wurde am 26. März 2012 in Lille erneut wegen seiner Beteiligung an illegalen Sexpartys vernommen und gegen eine Kaution von 100.000 Euro unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt. Zwei oder dreimal pro Jahr habe es in den vergangenen fünf Jahren solche Treffen gegeben, sagte Strauss-Kahns Anwalt Henri Leclerc. Der Aufwand des Staatsapparates, der drei Richter auf den Fall angesetzt habe, sei aber völlig unangemessen. – Euronews, 27. März 2012
  19. Dominique Strauss-Kahn gilt als einer der wenigen französischen Spitzenpolitiker, die polyglott geprägt sind.Financial Times Deutschland, 11. Juli 2007
  20. IWF-Chef Strauss-Kahn spricht sich für „Bad Banks“ aus, koeln.de, 14. Februar 2009