Menzel, Gerhard

Aus Metapedia
(Weitergeleitet von Gerhard Menzel)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gerhard Menzel

Gerhard Menzel (Lebensrune.png 29. September 1894 in Waldenburg, Schlesien; Todesrune.png 4. Mai 1966 in Comano, Tessin, Schweiz) war ein deutscher Schriftsteller, Drehbuchautor und Filmregisseur.

Leben und Wirken

Menzel war der Sohn eines Kaufmanns und Kinobesitzers. Er studierte nach dem Abitur Musik, unterbrach sein Studium und diente als Soldat im Ersten Weltkrieg.

Nach 1918 war er u. a. als Juwelier und Kinobesitzer tätig gewesen, bevor er als freier Schriftsteller Erfolg hatte. 1927 erhielt er den Kleist-Preis.

Nach der „Befreiung“ war Menzel in der BRD erfolgreich. Sein Werk „Die Fahrt der Jangtiku“ wurde in der SBZ auf die Verbotsliste gesetzt.[1]

Auszeichnungen (Auswahl)

Thaterstücke

  • 1928: Fern-Ost (Schauspiel)
  • 1928: Tobbogan (Drama)
  • 1931: Bork (Schauspiel)
  • 1932: Wieviel Liebe braucht der Mensch?
  • 1933: Flüchtlinge. Erlebnis der Heimat in fernen Ländern (Roman)
  • 1933: Was werden wir dann tun? (Zwei Novellen)
  • 1933: Liebhabertheater (Komödie in drei Akten)
  • 1936: Appassionata (Schauspiel in drei Akten)
  • 1937: Scharnhorst (Schauspiel)
  • 1937: Die Fahrt der Jangtiku
  • 1940: Der Unsterbliche (Schauspiel in drei Akten)
  • 1940: Zwanzig Jahre (Schauspiel)
  • 1952: Kehr wieder, Morgenröte (Roman)
  • 1954: Karlchen (Drama)
  • 1956: Tauernaffäre (Bühnenstück)
  • 1959: Alexander Puschkin: Der Postmeister (Schauspiel in drei Akten, mit Hans Schweikart)

Drehbücher (Auswahl)

Hörspiele

  • Das Reich ist unser

Fußnoten

  1. Prominente ohne MaskeDrittes Reich, FZ-Verlag, 1998, ISBN 3924309396