Kleine-Hartlage, Manfred

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Manfred Kleine-Hartlage

Manfred Kleine-Hartlage (Lebensrune.png 1966 in München) ist ein deutscher Politikwissenschaftler. Er betreibt das Weltnetztagebuch Korrektheiten und schreibt u. a. für Politically Incorrect, Sezession und das Zuerst!-Magazin. Seine Analyse des „Dschihadsystems“ war 2010, parallel zu den Arbeiten des früh verstorbenen Udo Ulfkotte, eine der frühesten und zugleich besten Untersuchungen der von Hintergrundmächten gezielt betriebenen Islamisierung unseres Kulturkreises. Bis heute ist ferner seine hellsichtige Arbeit „Neue Weltordnung – Zukunftsplan oder Verschwörungstheorie?“ von 2011 ein Klassiker im deutschsprachigen Raum zum Thema NWO. Kleine-Hartlage gelingt es darin, die sprachlichen, propagandistischen und ideologischen Vorgaben der Globalismus-Ideologie ohne jede Bezugnahme auf gängige Verschwörungstheorien mit beispielhafter Klarheit zu schildern.

„Warum ich kein Linker mehr bin“ (2012)

Im September 2012 erschien sein Buch „Warum ich kein Linker mehr bin“. Darin greift er eine viele Jahre zurückliegende biographische Entwicklung auf, die er jedoch in analytischem Geist und mit Anspruch auf allgemeingültige Verhältnisse und exemplarische Mechanismen darlegt. Das heißt, in dem Buch führt Kleine-Hartlage seine – auch anderwärts veröffentlichten – ideologiegeschichtlichen und psychologischen Deutungen des Phänomenkomplexes „Linkssein“ systematisch aus. Ohne eine Anknüpfung an die in diesem Kontext üblich gewordenen Schlagworte sucht er die geistige Durchdringung einer Erscheinung, die „Fortschritt“, „Vernunft“ und „Gleichberechtigung“ zu befördern vorgibt, die aber – in ihren realpolitischen Inkarnationen – als Lüge, als Anmaßung, als Sprachdiktat, als neurotische Abdankungsbereitschaft und als Treiber purer Zersetzung in die Gesellschaft hineinwirkt. Der Titel des Buches spricht geschickt zweifelnde und ehemalige Linke an.[1]

AfD, Bernd Lucke, Dieter Stein und die Kultur des Verrats

Kleine-Hartlage benannte die Irrtümer, die seiner Auffassung nach von Bernd Lucke und Dieter Stein begangen worden sind.[2] Folgt man Kleine-Hartlage, dann scheitern die Rechten daran, daß sie eine Kultur des Verrats pflegen.[3]

Zitate

  • „Als ich 2007 zu bloggen begann, vermutete ich noch, die Politiker des Westens, einschließlich Deutschlands, seien vor allem kurzsichtig und verblendet. Daraus schloß ich, sie würden unter dem Druck einer Wirklichkeit, die ihre Illusionen demaskiert, Schritt für Schritt ihre Politik, insbesondere ihre Einwanderungspolitik anpassen. Seit etwa 2010 gehe ich dagegen in meinen Analysen grundsätzlich von der Vermutung aus, daß die herrschende politische Klasse ein Kartell bildet, das eine Politik vorsätzlicher Zerstörung verfolgt. Seit ich diese Prämisse zugrundelege, erlebe ich keine Überraschungen mehr. Allenfalls die Offenheit und Chuzpe, mit der unser Land in den Untergang gesteuert wird, übertrifft sogar meine ohnehin schon negativen Erwartungen.“[4]
  • „Was den Völkern Europas fehlt – und zwar so offensichtlich fehlt, daß es auf der Gegenseite buchstäblich jedes Kind weiß – ist der Wille zur Selbstbehauptung.“[5]
  • „ ‚Gerechtigkeit‘ im traditionellen Sinne bedeutet, dass Jeder für sein eigenes Handeln verantwortlich ist und gebenenfalls dessen Konsequenzen trägt. ‚Gerechtigkeit‘ im linken Sinne bedeutet, dass der Stärkere für alles verantwortlich ist, der Schwächere aber für nichts; dass der Stärkere sich dem Schwächeren zu unterwerfen hat; und im Extremfall, dass dem Stärkeren das Existenzrecht abgesprochen wird – was früher Kapitalisten und Kulaken waren, ist heute der Staat Israel.“[6]
  • „Linke Politik folgt einer Agenda der Zerstörung. Zerstört wird der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält: Völker im Namen des Multikulturalismus, Familien und Religionen im Namen der ‚Emanzipation‘, Volkswirtschaften im Namen der Gleichheit, Wissenschaften im Namen der Political Correctness. Sie folgt einer Agenda der Gewalt: Man streitet für die ‚Menschenrechte‘ und nimmt dafür auch ein bißchen Imperialismus in Kauf, für ‚Frieden‘, und müßte er durch Krieg erzwungen werden, für ‚Antidiskriminierung‘ im Wege der Diskriminierung der Mehrheit, ‚gegen Rechts‘, und wäre es mit SA-Methoden. Linke Politik ist Umerziehungspolitik: Da der Mensch von sich aus nicht so beschaffen ist, daß er zu linker Utopie paßt, muß er geändert, muß ein ‚Neuer Mensch‘ geschaffen werden. Und da diese Utopie, also das Nirgendwo, und nicht die Wirklichkeit, den Maßstab für ‚wahr‘ und ‚unwahr‘ abgibt, Wahrheiten, die der Utopie entgegenstehen also zu Unwahrheiten erklärt werden müssen, folgt linke Politik einer Agenda der Lüge.“[7]
  • „Was leisten bestimmte Mentalitäten – als die subjektive Seite des Normen- und Wertesystems – für die Aufrechterhaltung des sozialen Gefüges einer bestimmten Gesellschaft, und: Gehören sie zum indisponiblen Kern, zur impliziten Logik, zu den kulturellen Selbstverständlichkeiten, deren Infragestellung gleichbedeutend wäre mit der Infragestellung der Gesellschaft überhaupt.“[8]
  • „Ich habe kein Interesse daran, dass in diesem Kommentarstrang über die Historizität oder Nichthistorizität des Holocausts diskutiert wird, und schließe ihn deshalb jetzt.“[9]

Kritik

Kleine-Hartlage zählt zu den wichtigsten Gegnern des transatlantischen Ungeists im deutschen Sprachraum. Er schildert präzise, welche Schranken der freien Geschichtsforschung durch den BRD-Gesetzgeber gesetzt sind. Selber lehnt er den revisionistischen Diskurs jedoch ab. Als Konservativer behandelt er die Thematik so, daß ihn gewisse Auswüchse des Shoaismus stören, nicht aber die verächtliche Kriegspropaganda der Alliierten, die heute als BRD-Geschichtsschreibung weitergeführt wird. Möglich ist, daß er das volle Ausmaß der sachlichen Verzerrung und Pervertierung freier Geschichtsforschung in der BRD tatsächlich nicht sieht.[10]

  • „An der Überzeugungskraft der Argumente von Holocaustleugnern wird es ja nicht liegen […]“[11]
  • „Der Holocaust […] als das monströse Verbrechen gebrandmarkt, das er tatsächlich war […]“[12]

Siehe auch

Werke (Auswahl)

  • Das Dschihadsystem – Wie der Islam funktioniert, Resch-Verlag, Gräfelfing 2010, ISBN 978-3-935197-96-0
  • Neue Weltordnung – Zukunftsplan oder Verschwörungstheorie? Reihe Kaplaken, Bd. 30; Edition Antaios, Schnellroda 2011, ISBN 9783935063647
  • Warum ich kein Linker mehr bin, Reihe Kaplaken, Bd. 33; Edition Antaios, Schnellroda 2012, ISBN 978-3-935063-69-2
  • Die liberale Gesellschaft und ihr Ende. Über den Selbstmord eines Systems, Edition Antaios, Schnellroda 2013, ISBN 978-3-944422-30-5
  • Die Sprache der BRD. 131 Unwörter und ihre politische Bedeutung, Edition Antaios, Schnellroda 2015, ISBN 978-3-944422-27-5
  • Die Besichtigung des Schlachtfelds, Edition Antaios, Schnellroda 2015, ISBN 978-3944422282

als Herausgeber

  • Fjordman: Europa verteidigen. Zehn Texte. Herausgegeben von Martin Lichtmesz und Manfred Kleine-Hartlage, Antaios, Schnellroda 2011, ISBN 978-3-935063-66-1

Verweise

Fußnoten

  1. Vgl. den Aussteigerbestseller „A Guy Who Was Gay“ (frz. „Ma vie dans le milieu gay“, schwed. „Inte längre gay“) von Oostrum und Frinsel.
  2. Der Befreiungsschlag der AfD offenbart die Irrtümer der Herren Lucke und Stein, Zuerst!, 24. Juli 2015
  3. Die Kultur des Verrats – oder: warum Abgrenzung nach rechts nicht funktioniert, Zuerst! 20. März 2015
  4. »Keine Kompromisse!« – Gespräch mit Manfred Kleine-Hartlage, Sezession im Netz, 25. Januar 2016
  5. Islamkritik und Liberalismuskritik (Sezession, 16. Oktober 2012)
  6. Manfred Kleine-Hartlage: Das Dschihadsystem – Wie der Islam funktioniert. Resch-Verlag, Gräfelfing 2010, ISBN 978-3-935197-96-0, S. 40
  7. Manfred Kleine Hartlage: Linke Ideologie. Überzeugt, gut zu sein; in: Junge Freiheit, Nr. 43/12 (19. Oktober 2012), S.18
  8. Manfred Kleine-Hartlage: Das Dschihadsystem – Wie der Islam funktioniert. Resch-Verlag, Gräfelfing 2010, ISBN 978-3-935197-96-0, S. 56
  9. „Holocaustleugner“ – ein Unwort
  10. Korrektheiten, 27. Januar 2013: „Holocaustleugner“ – ein Unwort (Manfred Kleine-Hartlage über die Kritik bei Metapedia)
  11. Kleine-Hartlage: „Neue Weltordnung“ (2011), S. 47
  12. Sein Bekenntnis in „Neue Weltordnung“ (2011), S. 49