Lichterfelde (Wische)

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Lichterfelde

Staat: Deutsches Reich
Gau: Magdeburg-Anhalt
Landkreis: Stendal
Provinz: Sachsen
Einwohner (2014): 217
Bevölkerungsdichte: 11 Ew. p. km²
Fläche: 18,84 km²
Höhe: 21 m ü. NN
Postleitzahl: 39615
Telefon-Vorwahl: 039396
Kfz-Kennzeichen: SDL
Koordinaten: 52° 51′ 25″ N, 11° 52′ 20″ O
Lichterfelde befindet sich entweder unter Fremdherrschaft oder wird durch die BRD oder BRÖ staatsähnlich verwaltet.
Bundesland: Sachsen-Anhalt

Lichterfelde ist ein deutsches Reihendorf, welches im nördlichsten Teil der Altmark liegt. Die Ortschaft befindet sich in der Gemeinde Altmärkische Wische und ist damit Bestandteil der Verbandsgemeinde Seehausen.

Lage

Lichterfelde befindet sich an der Landstraße zwischen Seehausen und Werben (Elbe), mitten in der altmärkischen Wische. Lichterfelde wird ein weiterer Ortsteil zugeordnet: Ferchlipp.

Geschichte

Der Ursprung des heutigen Dorfes geht auf drei Ortschaften zurück, wovon heute nur noch Ferchlipp und Lichterfelde existieren. Urkundlich wurde Lichterfelde erstmals 1310 erwähnt.

Wie viele Dörfer in der Wische, so ist auch Lichterfelde in der Zeit Albrechts des Bären (1157–1170) entstanden. Es fanden damals die Eindeichungen der Elbe und des Alands statt, so daß es erst möglich war, die Wische mit größeren Ortschaften zu besiedeln. Einzelne Hofstellen waren nachweislich vorher auch schon vorhanden.

Es befinden sich im Ort zwei Kirchen, die als die ältesten noch vorhandenen Bauwerke genannt werden können. Die Ferchlipper Kirche entstand um 1100 und ist zum Teil aus Feldsteinen und zum Teil aus Backsteinen gebaut. Die Lichterfelder Kirche ist eine Backsteinkirche, sie entstand etwa um 1250. Bis auf ein paar wenige Häuser und Hofstellen, die älter als 100 Jahre sind, wurden die meisten Gebäude im späten 20. Jahrhundert errichtet.

Durch einen Gebietsänderungsvertrag beschlossen die Gemeinderäte der Gemeinden Falkenberg (am 19. Januar 2009), Lichterfelde (am 19. Januar 2009), Neukirchen (Altmark) (am 9. Januar 2009) und Wendemark (am 16. Januar 2009), daß ihre Gemeinden aufgelöst und zu einer neuen Gemeinde mit dem Namen Altmärkische Wische vereinigt werden.

Verweis