Nazi

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Nazis – „uncool“ in einem linksmotivierten Graffito

Nazi ist ein inzwischen vorwiegend tendenziös reflektiertes, politisches Schlagwort, dessen Geschichte jedoch bis zur Epoche um die antike Zeitwende zurückgeht. Vornehmlich im Gespräch mit politisch korrekt veranlagten Gutmenschen führt die Verwendung dieses Begriffs insbesondere in der BRD regelmäßig zum raschen, allerdings zweifelhaften Ende von Unterhaltungen mit politischen oder geschichtlichen Inhalten.

Bedeutungen des Wortes

Überall „Nazis, Nazis, Nazis“ im „New England Holocaust Memorial“, einer shoaistischen Wallfahrtsstätte in der VS-amerikanischen Stadt Boston

„Nazi“ kann folgende Bedeutungen haben:

  • ursprünglich die Koseform des männlichen Vornamens Ignaz/Ignatius
  • im Zuge der Umerziehung insbesondere von Gutmenschen in der BRD angewandte diffamierende Titulierung von Menschen, welche den Nationalsozialismus und nationalsozialistische Persönlichkeiten im politisch-korrekten Sinne nicht hinreichend negativ oder gar neutral bis positiv thematisieren
  • im Zuge der Umerziehung regelmäßig verwendeter, verunglimpfender Begriff für Deutsche allgemein
  • Nasiräer

Herkunft

Ein Beispiel für Realsatire, denn kahlgeschoren zu sein, galt seit je als Kennzeichen von Sträflingen

Griechische Juden prägten vor zweitausend Jahren den Begriff „Nazi“, der für Personen aus dem „heiligen Herkunftsort“ (Nazareth) sowie für „von Gott auserwählte, heilige Personen“ steht und Eingang in die Bibel fand.

Sozi

Ironischerweise fand der Begriff dann seit den 1920er Jahren parallel zu „Sozi“ als abwertende Abkürzung für Anhänger des Nationalsozialismus Verwendung und wurde schließlich von diesen selber übernommen, so zum Beispiel vom Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Joseph Goebbels.[2] Der ehemalige Adjudant Goebbels', Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg-Lippe schrieb in seinem Buch „War Hitler ein Diktator?“:[3]

„Somit führte der 30. Juni 1934 langsam aber sicher zur Ausschaltung der Revolution. Sie fand fortan nur noch sozusagen, ‚im Saale‘ statt. Und damit war der Weg frei für all jene, welche nun so bald wie möglich der Partei beitreten wollten, um auf irgendeine Weise am äußeren Erfolg dieses Staates und Volkes mitzuverdienen. Diese Menschen wurden von den eigentlichen Nationalsozialisten verächtlich die ‚Nazis‘ genannt. Mit ihnen und durch sie wurde die Partei immer bürokratischer. Die ‚Alten Kämpfer‘ fühlten sich in ihr nicht mehr wohl und verkrochen sich in der SA oder der ‚Alten Garde‘.“

Heutige Verwendung

Satirisch gemeint, jedoch zutreffend
Terminuswandel
Der 50jährige (Stand: 2015) britische „Nazi“ Paul Dutton sorgt mit seiner stets öffentlich getragenen Faszination für Adolf Hitler für Aufruhr und mußte schon im Beisein seiner Tochter und Enkeltochter Angriffe von Juden und Linksextremisten abwehren.[4]

Der Begriff wird heute von Antifa-Aktivisten und Demokraten in unzulässig verallgemeinernder Form auch auf Personen und Gruppen angewandt, die nicht mit dem Nationalsozialismus und seinen Zielen übereinstimmen. Beispielsweise wurden und werden Republikaner, DVU-Mitglieder, NPD-Angehörige, Anders Behring Breivik oder der Schlagersänger Heino mit dem Begriff belegt, obwohl ihre politischen Programme oder Überzeugungen bei weitem nicht deckungsgleich, sondern faktisch unvereinbar mit denen der revolutionären Nationalsozialisten sind.

Ferner trifft es auch gegenwärtige Gruppierungen wie Pro Köln oder Personen wie Michael Stürzenberger, die sich gegen die „Islamisierung“ einsetzen und zudem betont israelfreundlich agieren. Den Begriff „Nazi“ auf die Sozialistische Reichspartei anzuwenden war dagegen zumindest von der Logik her gerechtfertigt, da sie sich durchaus als Nachfolgepartei der NSDAP verstand.

Da man – infolge der erfolgreichen Umerziehung – heute mittels plumper Diffamierung einer Gruppe als „Nazis“ sehr viele Leute mobilisieren kann, erfreut sich der Begriff als politisches Kampfwort großer Beliebtheit. Synonym zu Nazi wird auch „Faschist“ gebraucht.

Der Begriff ist jedoch nicht nur ein abwertender Kampfbegriff und unterliegt ggf. auch einer anglizistischen Fehlrezeption; im angelsächsischen Sprachraum ist der Begriff bzw. das Präfix Nazi keineswegs zwingend negativ konnotiert.[5]

Hinzu kommt, daß die Begriffe „Nazi“ und „Neonazi“ mitunter als Synonyme verwendet werden, obwohl viele Leute, die sich selbst als Neonazis bezeichnen, tatsächlich nicht das damalige Weltbild des Nationalsozialismus teilen, sondern davon abweichende Ideen vertreten. So wurde etwa das Bild über die Völker der slawischen Sprachgruppe differenziert, da es keine Slawen gibt und diese als gleichwertige Rassengruppe angesehen werden können.

Soldaten

Ebenso häufig wie abwegig ist der Sprachgebrauch, anstatt von Wehrmachts- oder SS-Angehörigen pauschal von „Nazis“ zu sprechen (im englischen Sprachraum typischerweise anzutreffen als „Nazi soldiers“), womit unterstellt wird, jeder Deutsche, der Mitglied solch einer Organisation war, sei ein ideologischer Anhänger des Nationalsozialismus gewesen.

In der kostenlosen Mitnehmzeitschrift „Treffpunkt Kino“ wird z. B. gemäß dieser Verallgemeinerung der Protagonist im Film „Der Junge im gestreiften Pyjama“ als Sohn „ein[es] Nazioffizier[s]“ bezeichnet;[6] ähnliche Beispiele finden sich in Druckmedien zuhauf.

Zitate

  • „Ich erinnere an Dresden, Februar 2009. Da marschierten 6000 gewaltbereite Nazis durch eine deutsche Stadt und die Gegendemonstranten wurden beiseite geschoben und angegriffen.“ — Hetzvortrag von Konstantin Wecker im Januar 2014 zum ehrwürdigen Dresden-Gedenken deutscher Patrioten und europäischer Gäste. Der verurteilte Straftäter (1996 und 2000) hatte vor Gericht geltend gemacht, er habe während seines exzessiven Kokainkonsums ständig unter Wahnvorstellungen gelitten und sei unzurechnungsfähig gewesen.
  • „Es geht mir am Arsch vorbei, wenn man mich einen Nazi nennt, das ist mit scheißegal.“Akif Pirinçci
  • „Eure Praktiken machen keinen Unterschied zu den Nazi-Praktiken in der Vergangenheit.“ — erpresserische Lamentierstunde des türkischen Diktators Recep Tayyip Erdogan nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur „Anadolu“ über die verhinderten Wahlkampfauftritte türkischer Regierungsmitglieder in Deutschland im März 2017

Siehe auch

Literatur

Verweise

Fußnoten

  1. Der Name ist im „internationalen Handbuch der Vornamen“ verzeichnet.
  2. Siehe z. B. Joseph Goebbels, „Der Nazi-Sozi“. Fragen und Antworten für den Nationalsozialisten, 1932.
  3. Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg-Lippe, „War Hitler ein Diktator?“, Nordwind Verlag, Kollund 1994, ISBN 3-88037-066-4 (PDF), Seite 22.
  4. British Nazi Paul Dutton Goes Grocery Shopping in His SS Uniform
  5. Vgl. etwa Robert N. Proctor, „The Nazi War on Cancer“
  6. Treffpunkt Kino, Mai 2009, S. 31
  7. Gutmenschen geschockt: SDS und Antifa durch LKA-Spitzel „traumatisiert“, DeutschlandEcho, 27. Dezember 2010