Rekowski, Siegfried von

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Siegfried von Rekowski

Siegfried Gustav Ernst von Rekowski (Lebensrune.png 9. Juli 1896 in Tirschtiegel, Kreis Meseritz, Posen; Todesrune.png 9. Mai 1990 in Alterschrofen bei Schwangau) war ein deutscher Offizier des Deutschen Heeres, der Vorläufigen Reichswehr, der Polizei und der Wehrmacht, zuletzt Generalleutnant des Heeres und Divisionskommandeur im Zweiten Weltkrieg.

Werdegang

Geburtsurkunde
Deutsche Generäle genießen am Ende der britischen Gefangenschaft vom Speziallager 11 (Special Camp XI) aus einen Ausflug nach Merthyr Mawr (Bridgend), April 1948; darunter: Rudolf Meltzer, Gotthard Heinrici, Siegfried von Rekowski, Kurt Weckmann, Kurt Kruse und Kurt Pflieger.
  • 10.8.1914 als Fähnrich von der Hauptkadettenanstalt Berlin-Lichterfelde ins Heer überwiesen
    • Eintritt in das Infanterie-Regiment „von Alvensleben“ (6. Brandenburgisches) Nr. 52, Cottbus
  • 26.7.1915 Führer der 9. Kompanie/Infanterie-Regiment „von Alvensleben“ (6. Brandenburgisches) Nr. 52
  • 9.1.1918 Adjutant des I. Bataillons
  • 11.1.1919 kommandiert als Ordonnanz-Offizier zum Stab des III. Armeekorps
  • 20.8.1919 Übertritt zur preußischen Landespolizei, Berlin
    • Polizei Berlin: Zug- und Bereitschaftsführer, Adjutant, Reviervorsteher, Sachbearbeiter
  • 31.3.1920 Offizieller Abschied als Soldat der Vorläufigen Reichswehr
  • 1.7.1933 Maschinengewehroffizier im Stab der Landespolizeiinspektion Brandenburg
  • 1933/1934 Regiments-Adjutant bei der Landespolizei-Inspektion Brandenburg
  • 15.10.1935 Übernahme in die Wehrmacht
    • Chef der 4. (MG) Kompanie des Infanterie-Regiments 67, Berlin-Spandau
  • 1.10.1937 im Aufstellungs-Stab des III. Bataillons des Infanterie-Regiments 93 (mot.), Truppenübungsplatz Altengrabow
  • 12./15.10.1937 Chef der 12. (MG) Kompanie des Infanterie-Regiments 93 (mot.), Truppenübungsplatz Altengrabow; ab Frühjahr 1938 in Stendal
  • 1.4.1939 Kommandeur des II. Bataillons des Infanterie-Regiments 71 (mot.), Erfurt
  • 26.8.1939 Kommandeur des III. Bataillons des Infanterie-Regiments 71 (mot.), Erfurt
  • 15./16.3.1940 Führerreserve OKH (OBdL)
  • 27.3.1940 Lehrer für Erdtaktik bei der Ergänzungsaufklärungsgruppe des Oberbefehlshabers des Heeres
  • 1.5.1940 bis 30.4.1941 zur Luftwaffe als Ausbildungsleiter für motorisierte infanteristische Verbände kommandiert
    • im Stab der Heeresfliegerstammabteilung Reichenberg
  • 15.5.1941 Kommandeur des (verstärkten) Infanterie-Regiments 354
  • 15.10.1942 Kommandeur des Grenadier-Regiments 354 (Umbenennung)
  • 31.10. bzw. 3.11.1943 Führerreserve OKH (IX)
  • 16.11.1943 bis 14.12.1943 kommandiert zum 8. Divisionsführer-Lehrgang nach Döberitz-Elsgrund
  • 14.2.1944 kommandiert zur Heeresgruppe Süd
  • 20.2.1944 mit der Führung der 106. Infanterie-Division beauftragt
  • 1.5.1944 zum Kommandeur der 106. Infanterie-Division ernannt
    • Die Division wurde im August 1944 bei der Heeresgruppe Südukraine im Raum Kishinev vernichtet und am 9.10.1944 aufgelöst.
    • Nachfolger wird Oberst Carl Ringenberg ab 13.8.1944 bis zu seiner Gefangennahme am 1.9.1944 durch die Sowjets.
  • 5.9.1944 Führerreserve OKH (IX)
  • 17.10.1944 Kommandeur der 15. Infanterie-Division (nicht wirksam)
  • 17.10.1944 Kommandeur der 76. Infanterie-Division
  • 27.11.1944 - 20.12.1944 zum 16. Divisionsführerlehrgang in Hirschberg/Schlesien kommandiert
  • 8.2.1945 Führerreserve OKH (IX)
  • 22.2. oder 12.3.1945 Kommandeur der 156. Feldausbildungs-Division
  • 20.3.1945 oder Mitte April Kommandeur der 156. Infanterie-Division (Umbenennung)
  • 21.5.1945 in Hagenow in Kriegsgefangenschaft geraten
  • 12.5.1948 vom Speziallager 11 in das Lager 186 verlegt
  • 19.5.1948 Entlassung

Familie

Siegfried wurde 1896 als Sohn des Polizei-Distrikt-Kommissars und Premierleutnants Oskar von Rekowski und der Amanda Clara, geb. Karow in Tirschtiegel (wohnhaft in Haus 41) geboren.

Ehe

Polizei-Oberleutnant von Rekowski heiratete am 8. Dezember 1925 seine Verlobte Luise Mutz, aus der Ehe sind drei Kinder, ein Sohn und zwei Töchter entsprossen.

Beförderungen

Auszeichnungen (Auszug)