Jungclaus, Richard

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SS-Brigadeführer Richard Jungclaus, Führer des SS-Abschnitts Flandern und Berater der Niederländischen SS

Richard August Jungclaus (Lebensrune.png 17. März 1905 in Freiburg/Elbe; Todesrune.png gefallen 14. April 1945[1] bei Savidovice) war ein deutscher Offizier der SA und der SS, zuletzt SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Polizei sowie SS-Hauptsturmführer der Reserve der Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Richard Jungclaus begrüßt Frontkämpfer der Freiwilligen Legion Flandern, die 1942 nach einer Verwundung an der Ostfront in der Heimat Genesungsurlaub genießen.
SS-Sturmbannführer Léon Degrelle und SS-Gruppenführer Richard Jungclaus (HSSPF)

Dienststellen

  • 1. September 1930 Eintritt in die SA und die NSDAP; NSDAP-Nr.: 305.661
  • 28. März 1931 Eintritt in die Allgemeine SS; SS-Nr.: 7.368
  • 29. April 1931 SS-Führer im Sturm 1/I. Sturmbann/17. SS-Standarte
  • ab 1934 hauptamtlich für die SS in verschiedenen Funktionen tätig
  • 15. Juni 1934 Führer des Sturms 3/88. SS-Standarte
  • 22. November 1934 Führer des II. Sturmbanns/24. SS-Standarte
  • 1. Juni 1935 Adjutant im SS-Hauptamt
  • 1. November 1937 Führer der 12. SS-Standarte
  • 14. November 1938 Führer des SS-Abschnitts IV
  • 29. November 1939 zur SS-Totenkopfdivision kommandiert
  • 1. Mai bis 20. Mai 1940 Besuch der SS-Junkerschule Braunschweig
  • 20. Mai 1940 im Stab der 11. SS-Totenkopfstandarte
  • 4. Januar bis 6. April 1941 im Stab des 4. SS-Infanterie-Regiments „Ostmark“ (motorisiert)
    • das Regiment entstand aus der SS-Totenkopf-Standarte 4 „Ostmark“
  • 6. April bis 17. Juni 1941 Berater der Niederländischen SS im Stab des HSSPF Norwest
  • 17. Juni bis 1. August 1941 Dienst beim SS-Regiment „Westland“ der SS-Division (mot.) „Wiking“
  • 1. August bis 4. September 1941 Dienst beim SS-Infanterie-Regiment 11
    • Das Regiment entstand am 25. Februar 1941 aus der Totenkopf-Standarte 11. Es ersetzte das Regiment „Germania“ bei der SS-Division „Das Reich“. Während dem Rußlandfeldzug wurde es durch hohe Verluste stark dezimiert und am 14. Oktober 1941 aufgelöst. Die Reste kamen zu den Regimentern „Der Führer“ und „Deutschland“.
  • 4. September 1941 bis 15. Juli 1942 im Stab des Höheren SS und Polizeiführers Nordwest
  • 1. April 1942 Führer des SS-Abschnitts Flandern (SS Hauptamt) und Bevollmächtigter des RF-SS in Belgien und Nordfrankreich
  • 1. August bis 16. September 1944 Höherer SS und Polizeiführer Belgien und Nordfrankreich
    • seit 14. August 1944 auch Wehrmachtbefehlshaber für Belgien und Nordfrankreich
      • als solcher vereinte er die Reste der „Germaansche-SS in Vlaanderen“ und die paramilitärischen Einheiten der VNV in das „Sicherheitskorps“ mit rund 2.500 Angehörigen. Ein Bataillon des Korps kämpfte erbittert Seite an Seite mit den deutschen Verteidigern von Antwerpen, die Heimat der flämischen SS,, das sie von September bis November 1944 halten konnten.
    • als Ende August 1944 die Invasoren aus der Normandie sich Brüssel schnell näherten, bereitete Jungclaus den Abzug der Dienststelle vor. Am 3. September ließ er einen Abtransport von 5000 Kriegsgefangenen, darunter auch verbrecherische Partisanen, aufhalten und befahl, die Gefangenen dem Roten Kreuz zu übergeben. Zuvor war unter anderem der Chirurg und Sanitätsoffizier Werner Wachsmuth für die Freilassung der Gefangenen eingetreten, da er um die Sicherheit deutscher Verwundeter fürchtete, die nicht mehr aus Brüssel evakuiert werden konnten. Himmler soll die humane Geste mißbilligt haben, weswegen Jungclaus für den Endkampf um Deutschland im September 1944 an die Ostfront und schließlich zur Fronttruppe kommandiert wurde. Ob diese Schilderung so zutrifft, läßt sich mit Gewißheit nicht ermitteln. Eine Einberufung zur Waffen-SS, wie zuweilen geschildert wird, trifft nicht zu, da Jungclaus schon seit 1940 nicht nur Offizier der Allgemeinen SS war, sondern auch Reserveoffizier der Waffen-SS.
  • 16. September 1944 im Stab des Höheren SS und Polizeiführer Ostland und Rußland-Nord (unter SS-Obergruppenführer Friedrich Jeckeln)
  • Herbst/Ende 1944 SS-Hauptsturmführer der Reserve im SS-Freiwilligen-Gebirgs-Jäger-Regiment 13 „Artur Phleps“ der 7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division „Prinz Eugen“ auf dem Balkan

Tod

Richard Jungclaus fiel im Kampf mit der bandenkampfgeübte 7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division „Prinz Eugen“ beim Unternehmen „Feuerwehr“ in Savidovice (Zavidovići) in Jugoslawien, im heutigen Bosnien und Herzegowina.

Beförderungen

Waffen-SS

Auszeichnungen (Auszug)

Bildergalerie

Fußnoten

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