Rote Orchideen

Aus Metapedia

Wechseln zu: Navigation, Suche
Rote Orchideen
Rote Orchideen.jpg
Filmdaten
Deutscher Titel: Rote Orchideen
Produktionsland: Deutsches Reich
Erscheinungsjahr: 1941
Stab
Regie: Theo Lingen
Drehbuch: Géza von Cziffra (deutsche Bearbeitung), Franz Gribitz (deutsche Bearbeitung), Johann von Vásáry, Nikolas Asztalos
Vorlage: Géza von Cziffra (Deutsche Bearbeitung), Franz Gribitz (Deutsche Bearbeitung)
Produktion: Majestic-Film GmbH im Auftrag von: Tobis-Filmkunst GmbH
Musik: Michael Jary
Kamera: Fritz Arno Wagner
Schnitt: Ella Ensink
Produzent:
Herstellungsleitung:
Produktionsleitung: Hans Wolf Freiherr von Wolzogen
Aufnahmeleitung: Karl Gillmore, Fritz Renner
Besetzung
Darsteller Rollen
Lili Muráti Julia
Irene Meyendorff Marion
Lucie Englisch Rosi
Karl Ludwig Diehl Johannes Petersen
Theo Lingen Anton
Hans Brausewetter Dr. Johannes Petersen
Hansi Wendler Mizzi
Ellen Bang Gerti
Otto Graf Herr von Barlay
Ernst Dernburg Generaldirektor
Erna Sellmer Therese
Hubert von Meyerinck Werner Gebhardt
Hans Hermann Schaufuß Dr. Knoll
Hans Waschatko
Angelo Ferrari
Theodor Thony
Aribert Grimmer
Alfred Karen

Rote Orchideen ist eine deutsche Literaturverfilmung von 1951. Der Film wurde vom 4. August bis September 1941 gedreht. Die Uraufführung fand am 31. Oktober 1941 in Dresden statt.

Handlung

Quelle
Folgender Text ist eine Quellenwiedergabe. Unter Umständen können Rechtschreibfehler korrigiert oder kleinere inhaltliche Fehler kommentiert worden sein. Der Ursprung des Textes ist als Quellennachweis angegeben.

Was geschah in der Nacht zum 17. Mai in den F. N. G..- Werken? Sind die beiden angeklagten Ingenieure schuldig? Über diese Fragen hat das unter Ausschluß der Öffentlichkeit tagende Sondergericht eines kleinen Staates, irgendwo im Norden Europas, zu entscheidet Die Aussagen des Nachtwächters Bruns erbringen die Beweise. Die Angeklagten, der Oberingenieur Nica und sein Assistent Laurenz sind schuldig. Das Gericht verkündet die Todestrafe! Nica hat sich durch Flucht der Verantwortung entzogen — gegen ihn wird das Urteil „in absentia“ verkündet -, sein Assistent Laurenz aber beteuert noch einmal seine Unschuld. Lügt er? Sagt er die Wahrheit? Liegt ein Justizirrtum vor? Einer könnte darüber noch mehr sagen — ,er Überwachungskommissar Moras — mit dem Nica vor seiner Flucht gesprochen hat, dem er die wahren Vorgänge der Nacht zum 17. Mai erzählt hat — aber Moras schweigt, denn Nicas Geschichte ist nur durch einen Brief, den eine Frau, die Bareronin Ogolenska, in seiner Wohnung vergessen hat zu beweisen, und dieser Brief ist nach einem geheimnisvollem Code chiffriert. Auf der Suche nach dem Code kommt Nica in das Haus des Professors Castro — findet hier die Zentrale einer weit verzweigten Organisation - und findet hier auch den Code. Es gelingt Nica, ihn zu stehlen und und damit zu fliehen. — Jetzt kann er seine Unschuld und die des Laurenz beweisen. Da tritt ein Ereignis ein, das seiner Flucht ein jähes Ende bereitet. Er findet die Opernsängerin Maria Dorando auf der Landstraße, muß ihr helfen, verliert kostbare Zeit, wird von den Leuten Castros eingeholt und sieht nur eine Rettung, unter dem Schutz der Polizei als vermeintlichen Autodieb in die Stadt zurück zukehren. Professor Castro triumphiert. Jetzt kann ihm Nica nicht mehr entkommen. Wieder auf freien Fuß, fährt Nica zur Oper, wo Maria Dorando singt. Noch einmal gelingt es ihm, Castro zu entkommen. Um dm Code, der er, in eher Orchidee versteckt, Maria auf die Bühne geworfen hat, wieder zu bekommen, bittet er sie, den Abend mit ihm zu verbringen. Aus dem Spiel wird Ernst. Maria und Nica fühlen, daß sie zueinander gehören. Da greift wieder Professor Castro ein. Er läßt das Haus umstellen — spricht mit Maria —, sagt ihr, daß Nica ein Agent sei, der Beweise gegen den Bruder Marias suche, der als Sekretär bei Castro arbeitet. Maria weist Nica aus dem Haus - da wird Nica verwundet —, wieder rettet ihn die Polizei. Als Nica am Morgen dem Kommissar Moras den Code übergeben will - muß er feststellen, daß die Orchidee leer und der Code verschwunden ist. Enttäuscht und verzweifelt über Marias Verrat kehrt Nica mit Moras in seine Heimat zurück, um daß Schicksal Laurenz, dessen Unschuld er nicht mehr beweisen kann, zu teilen. Maria hat wirklich den Code genommen, um ihren Bruder zu retten. Als Castro zu ihr kommt und den Code von ihr fordert, verbrennt sie ihn. Erst auf der Polizei erfährt sie, daß Castro sie belogen und daß Nica die Wahrheit gesprochen hat. Aber jetzt gibt es für sie keine Möglichkeit mehr ihn zu retten. Sie sucht ihren Bruder, der als Agent Castros sich in der Heimat Nicas verborgen hält. Sie findet ihn, bewegt ihn, die Wahrheit zu sagen und Castro zu verraten. Aber Castro überwacht jeden Schritt Marias und erfahrt so ihre Absicht Marias Bruder wird durch einen Anhängerhänger Castros ermordet. Jetzt ist die letzte Hoffnung für Nca und Laurenz erloschen. Da greift noch einmal der Überwachungskommissar Moras ein. Es gelingt ihm, den Nachtwächter Bruns als einzigen Belastungszeugen im Prozeß Nica als Anhänger Castros zu überfühen. Jetzt bricht die Organisation Castros zusammen. Er selbst wird verhaftet. Die angeklagten Ingenieure werden auf freien Fuß gesetzt. Maria und Nica finden nun doch noch den Weg zueinander.

Meine Werkzeuge