Die tageszeitung

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Eine verbissen dreinschauende, frauenrechtlerische Gutmenschin, die Werbung für „politisch korrektes Lesen“ macht – gemeint ist die taz.

die tageszeitung (taz) ist eine überregionale neomarxistische Tageszeitung in der Bundesrepublik Deutschland. Sie wurde 1978 in West-Berlin als linkes, kollektives Zeitungsprojekt gegründet. Herausgeber ist die taz, die tageszeitung. Verlagsgenossenschaft eG.

Überblick

Geschichte

Die taz wurde 1978 in West-Berlin als selbstverwaltetes Zeitungsprojekt als Reaktion auf die Selbst-Zensur der Berichterstattung zur RAF in anderen Medien gegründet. Arno Widmann war 1979 Mitbegründer der taz, er arbeitete als Literatur- und zeitweilig auch als Chefredakteur.

Herausgeber

Herausgeber ist die taz-Verlagsgenossenschaft e. G.

Auflage
  • Die verkaufte Auflage im 2. Quartal 2007 betrug nach IVW 57.787 Stück.
  • Die verkaufte Auflage im 3. Quartal 2015 sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,2 %[1]
Chefredaktion

Von 1999 bis 2009 war Bascha Mika Chefredakteurin der taz. Am 25. Juni 2009 wurde bekanntgegeben, daß Ines Pohl von der Ippen Mediengruppe neue Chefredakteurin der taz wird. Pohl war von Mitte Juli 2009 Chefredakteurin – seit dem 1. April 2014 gemeinsam mit Andreas Rüttenauer gleichberechtigte Chefredakteurin (Doppelspitze). Pohl wechselte Ende 2015 zur Deutschen Welle.[2] Andreas Rüttenauer blieb bei der taz, übernahm allerdings eine andere Aufgabe. Alleiniger Chefredakteur ist seit dem 15. September 2015 Georg Löwisch.[3]

Staatskritische Genossen?

Die von einer Genossenschaft getragene taz gibt sich gerne staatskritisch und stolz auf ihre Unabhängigkeit von staatlicher Unterstützung. Gleichzeitig gilt der auf Presserecht spezialisierte Rechtsanwalt Johannes Eisenberg, der ansonsten auch den BND vertritt, als eine der wichtigsten Personen der taz.

Pädosexualität

Bei der „taz“ wurden pädofreundliche Positionen gedruckt – dem Blatt, zu dessen Gründern Dietrich Willier gehörte, der als Kunstlehrer an der Odenwaldschule 12 bis 14jährige Jungen mißbraucht hatte. In der Zeitung arbeitete zudem der bekennende Pädosexuelle Olaf Stüben, der im November 1979 den Beitrag „Ich liebe Jungs“ veröffentlichte, das „Manifest eines Pädophilen“, wie die „taz“ zwei Jahrzehnte später einräumt. Auf Leserbriefseiten und in redaktionellen Texten wurde bekennenden Pädophilen eine Plattform geboten. Innerhalb der Redaktion war das umstritten. 1995 schrieb „taz“-Kolumnist Elmar Kraushaar über die „Pädos“: „Noch keine 20 Jahre her, da gehörten sie wie selbstverständlich zur großen Gemeinschaft der Perversen, und voll Stolz verwies man auf die prominenten Ahnen aus der Minderheit in der Minderheit.“ Die „taz“ müht sich seit geraumer Zeit, ihre eigene Vergangenheit aufzuarbeiten. Als sich das Blatt 2011 von Willier distanzierte, geschah dies teils immer noch in einem verharmlosenden Ton: „Didi, wie ihn seine Schüler nannten, mochte die Jungen. Und die Jungen ihn.“[4]

Bekannte Autoren und Journalisten

Rund 250 Angestellte in Redaktion und Verlag arbeiten für die taz, die es sich bislang nicht leisten kann, ihre Mitarbeiter branchenüblich zu bezahlen. Bis 1991 gab es einen Einheitslohn für alle Angestellten, vom Schriftsetzer bis zum verantwortlichen Redakteur. Seither gibt es „Verantwortungszuschläge“ von wenigen hundert Euro, etwa für die Leiter der einzelnen Ressorts. Der Bruttolohn für die meisten Angestellten liegt laut Haustarif bei rund 2.000 Euro im Monat; es gibt kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld.

Ausländische Mitarbeiter

  • Doris Akrap (deutschfeindlich)
Ehemalige Mitarbeiter

Juristische Auseinandersetzungen

Die taz bezeichnete das libertär-konservative Medium Blu-News im Juni 2013 als neonazistisch.[5] Das Münchner Landgericht verbot der taz im August 2014 diese Zuschreibung, verhängte eine Strafe von 1.060 Euro sowie im Falle einer Zuwiderhandlung ein Ordnungsgeld in Höhe von bis zu 250.000 Euro.[6]

Über den Chefredakteur der Blauen Narzisse verbreitete die taz, er sei Mitglied einer vom „Verfassungsschutz“ beobachteten Burschenschaft.[7]

Die in der BRD lebende Kurdin und Schreiberin für die taz Mely Kiyak bezeichnete Thilo Sarrazin, der durch einem Schlaganfall eine halbseitige Gesichtslähmung hat, in einem Artikel der Zeitung als „eine lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“.[8] Die taz wurde dafür zu einer Zahlung von 20.000 Euro verurteilt.[9]

Zwar setzt sich die taz vehement gegen sogenannte Diskriminierung ein, wurde im Juni 2014 allerdings selbst wegen der Diskriminierung eines männlichen Migranten, der sich auf eine Volontärsstelle beworben hatte und wegen seines Geschlechts abgelehnt wurde, zur Zahlung von drei Monatsgehältern verurteilt.[10]

Schrankenloser Haß auf alles, was deutsch ist (oder von Linken dafür gehalten wird)

Ein publizistischer Tiefpunkt in der Geschichte der taz war unzweifelhaft der Artikel „Weg mit dem Kretin! Niemand unter den Völkern der Welt braucht dieses Land. Ein notwendiges Manifest zur endgültigen Abschaffung Deutschlands“ in der dortigen Kolumne „Die Wahrheit“ von Philip Meinhold am 27. Februar 2016.[11] Textproben:

„[...] die ethische und moralische Verkommenheit dieses Landes samt seiner Behörden und Bewohner. Eines Landes, das seit jeher von Spießern und Spitzeln bevölkert wird, dessen Insassen von Neid und Niedertracht getriebene Charaktere sind, die ihre eigenen Minderwertigkeitskomplexe durch ein nationales Größenselbst zu kompensieren suchen. Ein Land, das auf der Karte so aussieht, als hätte jemand in die Mitte Europas gekotzt, eine stinkende und stückige Lache Erbrochenes. Es ist im Grunde einerlei, welchen Teilbereich des Lebens in diesem Land man betrachtet, um die Widerwärtigkeit dieser Staat gewordenen Kloake zu erkennen: Humor wird mittels Schunkeln simuliert, Rhythmusgefühl durch Marschieren; die Fernsehshows sind so grenzdebil, dass man sie nur mit dem Intelligenzquotienten eines Tellers Erbsensuppe erträgt, weshalb die Deutschen viel und ausgiebig fernsehen. [...] Um überhaupt etwas Tugendhaftes zu haben, auf das er stolz sein kann, hat der Deutsche die Gefängnisaufseher- und Generalmajor-Eigenschaften Fleiß und Treue, Disziplin und Sauberkeit, Pünktlichkeit, Kadavergehorsam und Ordnungsliebe kurzerhand zu Sekundärtugenden erhoben – Eigenschaften, mit denen man auch hervorragend ein Konzentrationslager betreiben kann, was bekanntlich die einzig je bekannt gewordene Tätigkeit ist, bei der der Deutsche mit so etwas wie aufrichtiger Freude und Leidenschaft bei der Sache war. [...] Man fragt sich unweigerlich, warum die Alliierten ihr im Februar 1945 in Dresden so vielversprechend begonnenes Projekt der Entnazifizierung nicht einfach auf ganz Deutschland ausgeweitet haben? [...] was die Überlebensfähigkeit angeht, hat der Deutsche die Widerstandskraft von Unkraut.“

An den hier ausgiebig zitierten Artikel schließt sich eine Kommentarspalte an mit der Aufforderung: „So können Sie kommentieren: Bitte registrieren Sie sich und halten Sie sich an unsere Netiquette.“ In diesem Netiquette-Katalog steht dann ganz ernsthaft: „Wir wünschen uns: Beiträge, die eine Bereicherung der Diskussion darstellen; Neue Informationen und Perspektiven auf ein Thema; Angenehmes Diskussionsklima, in dem Meinungsvielfalt respektiert wird; Sachliche Diskussionen.“ Unzulässig sind natürlich: „Diskriminierung; Rassismus, Populismus, Sexismus, Häme und Hetze; [...] Verschwörungstheorien.“ Die taz ist keine abseitige Anarcho-Postille, sondern sie repräsentiert das „politische“ Denken eines erheblichen Teils der gymnasialen Schülerschaft und der privilegierten Hochschüler. Genauer: Sie führt den aberwitzigen Moralstolz von fanatisch selbsthassenden Deutschen als „Denken“ vor, der nicht erst heute klinisch-psychiatrische Qualität erreicht hat.

Meinungsmanipulation

Während einer Parteiveranstaltung der sich in ihrer Anfangsphase liberal, zuwanderungs- und überfremdungsbefürwortend gebenden AfD versuchte ein für die taz schreibender Reporter vorzutäuschen, er sei von Veranstaltungsteilnehmern niedergeschlagen worden, indem er sich auf den Boden fallen ließ und nach Hilfe durch die Polizei rief.[12]

Trivia

Die National-Zeitung attestierte der taz anläßlich eines geschmacklosen Artikels über die Zerstörung Dresdens am 14. Februar 1945, das Gemüt eines Metzgerhundes zu haben.[13]

Siehe auch

Verweise

Offizielle Verweise
Allgemeine Verweise

Fußnoten