Schroer, Werner

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Werner Schroer

Werner Schroer (zuweilen auch Schröer geschrieben; Lebensrune.png 12. Februar 1918 in Mülheim an der Ruhr; Todesrune.png 10. Februar 1985 in Ottobrunn[1]) war ein deutscher Offizier der Wehrmacht, zuletzt Major und Jagdflieger der Luftwaffe sowie Schwerterträger des Zweiten Weltkrieges.

Werdegang

Werner Schroer in seiner Bf 109 E-7/trop. beim Afrikafeldzug
Schroer, Werner.png

Luftsiege

Das Flieger-As errang bei lediglich 197 Feindflügen im JG 27, JG 54 und JG 3 114 bestätigte Luftsiege, 102 an der Westfront, 61 über Nordafrika und 26 gegen viermotorige Bomber. Seinen ersten Luftsieg errang er am 19. April 1941, seinen letzten im Rahmen der Reichsluftverteidigung am 26. April 1945.

Eichenlaubverleihung

Die Eichenlaubverleihung fand durch Adolf Hitler im August 1943 im Führerhauptquartier Wolfsschanze statt, die Beliehenen waren Hauptmann Egmont Prinz zur Lippe-Weißenfeld (263. EL), Hauptmann Manfred Meurer (264. EL), Oberleutnant Joachim Kirschner (267. EL), Hauptmann Heinrich Ehrler (265. EL), Hauptmann Werner Schroer (268. EL) und Oberleutnant Theodor Weissenberger (266. EL) sowie Major Helmut Lent, der die 32. Schwerter zum Eichenlaub erhielt.

Lexikon der Wehrmacht

„Werner Schroer trat 1937 in die Luftwaffe ein und kam im August 1940 zur I. Gruppe des Jagdgeschwaders 27 am Kanal. Am 1. Oktober 1941 wurde er zum Leutnant befördert und im April 1941 mit seiner Gruppe nach Afrika verlegt. Am 1. März 1942 wurde er Adjutant der I. Gruppe des Jagdgeschwaders 27, am 1. Juli 1942 übernahm er die 8. Staffel des Geschwaders. Am 21. September 1942 wurde ihm das Deutsche Kreuz in Gold verliehen, am 20. Oktober 1942 wurde er nach 49 Luftsiegen mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Kurz darauf wurde er zum Oberleutnant befördert und am 20. April 1943 als Hauptmann Kommandeur der II. Gruppe des Jagdgeschwaders 27. Nach 84 Luftsiegen wurde er am 2. August 1943 mit dem Eichenlaub ausgezeichnet. Am 1. Dezember 1943 wurde er zum Major befördert und am 14. März 1944 Kommandeur der III. Gruppe des Jagdgeschwaders 54. Nachdem er seinen 100. Luftsieg erzielt hatte, wurde er am 20. Juli 1944 über der Invasionsfront bei einem Luftkampf abgeschossen. Nach seiner Genesung wurde er am 5. November 1944 Ausbilder an der Verbandsführerschule des Generals der Jagdflieger. Am 14. Februar 1945 folgte seine Ernennung zum Kommodore des Jagdgeschwaders 3 im Osten. Nach seinem 110. Luftsieg wurde er am 19. April 1945 mit den Schwertern ausgezeichnet. Auf nur 197 Feindflügen hatte er 114 Luftsiege errungen, davon nur 12 im Osten.“[2]

Beförderungen und Dienststellen

Hauptmann Werner Schröer.jpg
  • Sommer 1937 Eintritt in die Luftwaffe
  • 3. November 1937 Versetzung zum Bodenpersonal der 4. Kompanie/Flieger-Ersatzabteilung 24 (Quakenbrück)
  • 24. Juli 1938 Versetzung zur 7. Kompanie/JG 234 in Düsseldorf
  • 13. August 1938 Versetzung zur Fliegerhorst-Kompanie Düsseldorf
  • 1. Juli 1939 Versetzung zur II. Gruppe/JG 26 (Schulstaffel Düsseldorf)
  • 1. Oktober 1938 Gefreiter
  • 1. April 1939 Unteroffizier
  • 1. Dezember 1939 Feldwebel
  • 1. März 1941 Leutnant (Kriegsoffizier)
  • 1. Juli 1942 Staffelführer, später Staffelkapitän (8./JG 27)
  • 1. November 1942 Oberleutnant (Kr. o.)
  • 1. Februar 1943 Hauptmann (Kr. O.)
  • 24. April 1943 Gruppenkommandeur (II./JG 27)
  • 1. November 1943 Major (Kr. O.)
  • 20. Juli 1944 kommandiert zum Verbandsführerlehrgang beim General der Jagdflieger als Lehrgangsleiter
  • 14. Februar 1945 Geschwaderkommodore (Stab JG 3)
  • Britische Kriegsgefangenschaft von Mai 1945 bis Februar 1946

Auszeichnungen (Auszug)

Ritterkreuzträger Profile 15, Werner Schröer.gif

Verweise

Fußnoten

  1. Nach anderen Quellen war der Sterbeort ein Krankenhaus in München.
  2. Schroer, WernerLexikon der Wehrmacht