Westliche Wertegemeinschaft

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Funktionsweise einer westlichen Demokratie

Die westliche Wertegemeinschaft ist eine Phrase von Liberalisten der US-Ostküste und ihren Nachbetern in Europa. Mit den vertretenen Werten ist ein Anspruch der Allgemeinverbindlichkeit und Unumkehrbarkeit verbunden. Abweichende Ansichten werden nicht geduldet oder angehört, sondern in einer Art Hexenjagd als „Faschismus“ oder „Rassismus“ attackiert und mit allen Mitteln bekämpft.

Kern der westlichen Wertegemeinschaft sind Individualismus, Egalitarismus, Globalismus, „Menschenrechte“ sowie die Vorherrschaft des Geldes, die durch Wegfall von Grenzen und nationalen Unterschieden zu einem globalen System von Markt, Gewinnvorrang und Gleichmacherei führen.

Kritik

Kritiker halten eine Macht wie die USA, die sich u. a. durch Völkermord am deutschen Volk (u. a. Luftangriffe auf Dresden) und am japanischen Volk und verkommene Zustände im eigenen Land auszeichnet, für unglaubwürdig, eine verbindliche Weltordnung zu verkünden. So leben 2015 annähernd 50 Millionen US-Amerikaner von Lebensmittelmarken (die heute in Form von Plastikkarten ausgeteilt werden), und es gibt dort erheblich mehr Obdachlose als in ganz Europa.

Nach dem Ende des von England 1939 entfesselten europäischen Krieges, der durch den Eintritt der USA zum Weltkrieg wurde, gliederten die Westalliierten die OMF-BRD in diese „Wertegemeinschaft“ zwangsweise ein. Deutschland jedoch ist kein Teil dieser sogenannten Gemeinschaft, sondern vertrat von jeher eine eigenständige und unabhängige Grundhaltung als Reich in der Mitte Europas.

Die „westliche Wertegemeinschaft“ definiert sich selber als dynamisches System. Sie behauptet, technische Innovationen schneller hervorbringen zu können und Menschen deshalb eher zu „dienen“ als jede andere Ordnung. In der Wirklichkeit entpuppt sich Liberalismus jedoch oftmals als die Unfähigkeit, Kinder zu erziehen, und Individualismus als die Unfähigkeit, überhaupt Kinder zu bekommen. Kaum etwas – so will es scheinen – erhält die „westliche Wertegemeinschaft“ so verläßlich am Leben wie die Relikte derjenigen archaischen Werte, Formen, Bindungen und Verbindlichkeiten, die abzuschaffen sie angetreten ist.

Siehe auch

Literatur

  • ExpressZeitung:
  • Manfred Kleine-Hartlage: Die Sprache der BRD. 145 Unwörter und ihre politische Bedeutung, Edition Antaios, Schnellroda, 3. Aufl. 2019, Stichwort: Wertegemeinschaft, westliche, S. 248–251
  • Norbert Müller (Lebensrune.png 1965): Geld und Konsum – Der neoliberale Konsumkapitalismus muss die Frauen vermännlichen und die Männer verweiblichen, Tumult, Winter 2021/22, S. 49–53
  • Caspar von Schrenck-Notzing: Charakterwäsche. Die Re-education der Deutschen und ihre bleibenden Auswirkungen. Ares-Verlag, Graz 2004 (3. Aufl. 2010), ISBN 978-3-902475-01-5
  • Zbigniew Brzezinski: Die einzige Weltmacht. Amerikas Strategie der Vorherrschaft, aus dem Amerikanischen von Angelika Beck; mit einem Vorwort von Hans Dietrich Genscher (amerikanische Originalausgabe: ›The Grand Chessboard. American Primary and Its Geostrategic Imperatives‹, 1997); Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-596-14358-6
  • Wolfgang R. Grunwald: Die erfolgreichsten Gehirnwäsche-Techniken. Der Globalisierungs-Fanatiker. Ein Psychogramm der Westlichen-Werte-Demokratie. 2013, ISBN 9783000434556

Verweise

  • Die religiösen Ursprünge des Globalismus, Gespräch der Zeitschrift „Mecanopolis“ mit Hervé Ryssen anläßlich der Buchvorstellung zu dessen Werk „Les Espérances planétariennes“ [„Planetare Hoffnungen“]. Das Gespräch erschien original unter dem Titel „Les origines religieuses du mondalisme“ (2009), diese deutsche Übersetzung des Gesprächs bietet das Portal „Helmut Muellers Klartext“ (19. August 2011)
  • Das Judentum & Die Globalisierung (Interview), YouTube-Kanal: LangeR, 12. Juni 2016 (Gespräch der Zeitschrift „Mecanopolis“ mit Hervé Ryssen anläßlich der Buchvorstellung zu dessen Werk „Les Espérances planétariennes“ [„Planetare Hoffnungen“], auf Deutsch vorgetragen).