Kulturvernichtung

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Cancel Culture als Waffe.jpg

Kulturvernichtung, auch aus dem Englischen bekannt als Cancel Culture, beschreibt insbesondere im 21. Jahrhundert die Vernichtung, Aufhebung bzw. Abschaffung der Kultur und der Traditionen sowie die Aushebelung der westlichen Kulturerrungenschaften (nicht zu verwechseln mit der SchlagwortfalleWestliche Wertegemeinschaft“) einschließlich Sprachzersetzung und Sinnentzug, was für Organisationen wie „Black Lives Matter“ – mit Hilfe ständiger haltloser „Rassismusvorwürfe“ – auch eine Entmachtung, wenn nicht gar Auslöschung der weißen Rasse beinhaltet. Nachdem nationale und völkische Identität weitgehend aus dem Mehrheitsgedächtnis getilgt wurden, so die Annahme der Gutmenschendiktatur, gilt es nun dasselbe mit der immer noch vereinenden Gemeinschaftskultur zu veranstalten.

Erläuterung

Cancel Culture statt Diskurs.jpg
Giftschrankliteratur im Rahmen von Cancel Culture (David Dees)
Kulturgenozid: Ein Beitrag zu heutiger Kulturvernichtung ist das Massenphänomen, daß seelisch-geistig heruntergebrachte BRD-Bewohner jeden erreichbaren Quadratmeter freier Wandfläche im Land mit langlebigen Schmierereien besudeln – die Strafverfolgungsbehörden schauen dem kriminellen Treiben zu, die Regimemedien loben und ermuntern die Barbaren täglich zu deren sog. Streetart
Ein neues Wort macht die Runde in den Medien: „Cancel Culture“. Wie so manche dumme und zum Teil die Tatsachen verfälschende Begriffe stammt es aus dem Norden Amerikas. Leider haben wir in Deutschland keine Institution wie die Academie Francaise in Frankreich, die auf die Sauberkeit der Muttersprache achtet. Bei uns gilt es eher als weltgewandt oder sogar intellektuell, fremdsprachige oder kaum verständliche Worte zu benutzen, selbst wenn es gebräuchliche deutsche Worte dafür gibt. Den Wortteil „cancel“ kennen wir umgangssprachlich, wenn z. B. jemand abgekanzelt, also verbal niedergemacht wird. Oder wir „canceln“ eine Reisebuchung, stornieren sie, sagen sie ab. In dem obengenannten Zusammenhang aber bedeutet es eher „abschaffen“ oder nicht stattfinden lassen. Culture bedeutet Kultur, zusammen also etwa: „Absage- oder Abschaffungskultur“. Diese „Kultur“ bezieht sich meist auf kulturelle Ereignisse oder in der Kultur Tätige, auf Wissenschaften und Wissenschaftler, aber auch auf Denkmäler, ja sogar auch auf einzelne Worte und Begriffe wie den „Mohren“. […] Ein ähnlicher Grund musste herhalten, als die Organisatoren des 30. Geburtstags des Bundes bildender Künstler Leipzigs ihr Mitglied, den Maler Axel Krause, von der großen Jubiläums-Schau Mitte August im Mädler Art Forum wieder ausluden. Zur Begründung hieß es, die Teilnahme Krauses wäre einhergegangen mit einer „erhöhten Risikobewertung“ von Seiten der Versicherung, die eine Reihe von Schadensereignissen nicht abgesichert sah. Der Vorstand habe deswegen kurzfristig handeln müssen. Welches Risiko befürchtete man da wohl? Ein Schelm, dem da Connewitz einfällt. Was für eine Zeit, wo man die Gefährdeten auslädt und nicht die Gefährder! Doch es besteht der nicht unbegründete Verdacht, dass das ein vorgeschobener Grund war, denn schon 2019 gab es eine ähnliche Situation. Da wurde Krause von der 26. Leipziger Jahresausstellung ausgeladen mit der Begründung: es gäbe „öffentlichen Druck“. Allerdings ließ man offen, wer diese sogenannte Öffentlichkeit eigentlich ist. Liegt das an der Malerei Krauses? Malt er Nazibilder oder verwendet er faschistische Motive? Überhaupt nicht, er ist ein typischer Vertreter der Neuen Leipziger Schule. Die Gestaltung seiner Bilder erinnert eher an den Amerikaner Edward Hopper, entfernt auch an Neo Rauch. Sie erinnern an den fantastischen Realismus, offenkundige rechte Inhalte sind in ihnen nicht zu erkennen, man kann sie auch nicht hinein deuten.
Da könnte man die Bilder von Norbert Bisky, dem Sohn des verstorbenen PDS-Politikers Lothar Bisky, eine gehörige Portion Böswilligkeit vorausgesetzt, viel eher missdeuten. Seine um 2000 entstandenen Bilder, auf denen viele blonde, sportlich gestählte Jünglinge zu sehen sind, wären sicher nach 1933 sehr gut aufgenommen worden. Die „Sünde“ des Axel Krause liegt nicht in seiner Malerei, die ist durchaus anerkannt. Sie besteht darin, dass er Mitglied der AfD-nahen Erasmus-Desiderius-Stiftung ist. Und damit wird er für die Cancel-Kulturisten zur Angriffsfläche, wenn nicht sogar zur Unperson. Diese Herrschaften (oder müsste man in der Zeit das Genderismus Herr- und Damenschaften schreiben?) bekommen es offensichtlich nicht auf die Reihe, dass man zwischen dem Werk eines Künstlers und seiner Person einschließlich seiner politischen Anschauungen unterscheiden sollte, da das eine mit dem anderen in vielen Fällen überhaupt nichts miteinander zu tun haben muss. Wenn man beides gleichsetzt, dann haben wir eine ähnliche Beurteilung der Künste, wie sie es im Stalinismus schon gab, wo es hieß, dass nur eine gefestigte sozialistische Persönlichkeit in der Lage wäre große Kunstwerke zu schaffen. Aber die, die diese Unterscheidung zwischen Werk und Schöpfer nicht hinkriegen, müssen sich deshalb nicht schämen, denn das Bundeskanzlerinnenamt ging im April 2019 mit (gutem??) Beispiel voran: Zwei Bilder von Emil Nolde wurden abgehängt und gegen andere ausgetauscht. Warum? Man erinnerte sich, dass Emil Nolde auch Mitglied der NSDAP gewesen war. Das ist die eine Seite des Menschen Nolde. Die andere Seite aber ist, dass er zu den Künstlern gehörte, die von den Nazis als „entartet“ gebrandmarkt wurden und dass er Berufsverbot hatte, also auch Opfer des Regimes war. Die Wahrheit ist eben immer etwas komplizierter, als es uns die Schwarz-Weiß-Ideologen weismachen wollen. […] Die sogenannte „Cancel-Culture“ ist keine Kultur, sondern das ganze Gegenteil davon. Sie ist Kulturfeindschaft und Unkultur. Wir sollten darauf achten, dass die Freiheit des Wortes, die Freiheit der Wissenschaft und der Künste uns erhalten bleibt. In der Vergangenheit gab es genügend Beispiele dafür, was es bedeutet, wenn diese Freiheiten verloren gehen. Faschismus und Stalinismus sollten es uns gelehrt haben. Auch die chinesische Kulturrevolution war keine Revolution der Kultur, sondern eine Zeit der Kulturvernichtung. Doch es scheint sich Widerstand gegen diese „Gesinnungspolizei“ zu regen. Verschiedene deutsche Schriftsteller und Journalisten haben sich öffentlich in einem Appell gegen den Ungeist geäußert, der das freie Denken und Sprechen in den Würgegriff nimmt. Auch international gibt es eine entsprechende Petition. Es besteht also noch Hoffnung.[1]

Entweihung von Standbildern, Flaggen und Kunst (USA)

In den Vereinigten Staaten wurden alleine vom 31. Mai bis 18. Juni 2020 weit über 100 „rassistische“ Standbilder, Reiterstandbilder, Flaggen, Gemälde, Kunstwerke und weitere Denkmäler der Geschichte beschmiert und/oder zerstört, aber auch freiwillig unter dem Druck des Terrors und der selbst auferlegten „Weißen Schuld“ entfernt. Nicht nur viele der 771 Stätten und Abbildungen der Konföderierten Armee sowie Marine, sondern auch 24 Standbilder von Christopher Columbus, auch Statuen von Thomas Jefferson, Philip Schuyler, George Washington (in Portland vom Mob zerstört), Ulysses S. Grant (in San Francisco vom Mob zerstört), Francis Scott Key (in San Francisco vom Mob zerstört), Theodore Roosevelt, anti-Sklaverei Unionsgeneral Hans Christian Heg (in Madison vom Mob zerstört), Leopold II. (ein Standbild und drei Büsten), ein Fresko in Memorial Hall (Lexington), die Flagge des Bundesstaates Mississippi und viele mehr.

Täglich gehen über 100 neue Anträge ein, „anstößige“ Wahrzeichen der „Weißen Herrschaft“ zu entfernen und aus den Geschichtsbüchern zu tilgen. In Boston erwägt man die Entfernung eine Standbildes von Abraham Lincoln.[2][3] Auch Spielfilme werden verboten, so wird es in den USA nicht mehr möglich sein, im Fernsehen „Vom Winde verweht“ zu schauen. Dieses Schicksal mußte schon der „rassistische“, wenngleich beliebte Kinderfilm „Onkel Remus’ Wunderland“ 1986 erleiden, als entschieden wurde, ihn nicht mehr zu zeigen. Er wurde bislang nicht auf VHS und DVD veröffentlicht.

Zitate

  • „We must continue to de-emphasize purely German cultural achievements, must make the Germans understand that they are merely contributors to the world cultural tradition. Foreign literature, foreign plays, foreign music must be brought in to take its proper rank with German. […] The media must be used to support the other reforms.“ — Versuche der Besatzer nach dem Zweiten Weltkrieg im Rahmen der „Re-education“ die Errungenschaften deutscher Kultur zu nivellieren.[4]
  • „Was gibt es heute zu verteidigen, gegen den permanente Infiltration und den Einfall-Schock (2015) neuer muslimischer Horden? Ein Problem, mit dem der liberale Westen kämpft. Bemerkenswerterweise nicht militärisch, was zu machen wäre, sondern geistig. Die geistige Besetzung durch die Cancel Culture Sektierer hat Europas Existenzwillen ausgehöhlt. Als könnte man alles, was abendländische Kultur ist, 3000 Jahre Geistesgeschichte aufgeben, weil ein paar psychisch Kranke Schuld und Sühne sehen und fordern. […] Politisch ausgehöhlt, beliebig verwendbar. Nach Menschenrechten schreien heute vor allem die, denen eigentlich nichts Menschliches mehr zuzuordnen ist. Heimtückische Killer, Vergewaltiger, Diebe, Verbrecher. Die westlichen Demokratien sind zu parlamentarischen Parteiendiktaturen entartet. Die Menschenrechte werden von den Cancel Culture Sekten missbraucht und unsere Freiheiten, Meinungsfreiheit, Redefreiheit sowohl von den Staaten wie den moralisierenden Sekten aufgehoben werden. Was also ist es Wert, verteidigt zu werden?“[5]
  • „Unter dem Schlagwort ‚›Cancel Culture‹ bekämpfen‘ spricht sich die AfD gegen jede Art der Zensur von Meinungsäußerungen aus. Das betrifft auch das Internet und die sozialen Medien. ‚›Faktenprüfer‹ und Meinungswächter dürfen keine staatliche Finanzierung erhalten.‘ Ebenso lehnt die Partei die ‚übersteigerte Politische Korrektheit‘ ab, da sie die Wahrheit verschleiere und zu Tabuisierungen führe.“[6]
  • „Als Jürgen Habermas den herrschaftsfreien Diskurs beschwor, also einen freien Austausch von Argumenten auf gleicher Augenhöhe, gab es Twitter noch nicht. Mit der digitalen Revolution und den sogenannten sozialen Medien schien dieses Ideal des großen Philosophen der Frankfurter Schule erreicht. Jeder darf sich zu allem äußern, Grenzen setzen nur das Höchstmaß von 280 Zeichen pro Tweet und das Strafrecht. […] Eine liberale Gesellschaft gefährdet ihren Kern, wenn sie den freien Diskurs, ob er von ‚Bild‘ mitunter ärgerlich provokant gewagt wird oder ein Musikkritiker innerhalb einer Redaktion eine abweichende Meinung vertritt, in den Schraubstock des ständigen Konsenses zwingen will. In Sonntagsreden wird die Kritikfähigkeit gelobt und der Widerspruch gefeiert. Aber im Netz wird dann der Konformismus verordnet. Der Schriftsteller Uwe Tellkamp, der den grandiosen Wenderoman ‚Der Turm‘ verfasst hat, wird gemieden, seit er Kritik an der Migrationspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel geäußert hat. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG stellte vorübergehend ein von ihr erbetenes Statement des Satirikers Dieter Nuhr zum Thema Wissenschaft ins zensierende offline, weil sie darin nachträglich (und richtigerweise) eine Kritik am totalen Wahrheitsanspruch von Greta Thunberg und ihrer Fridays-for-Future-Anhängerschaft vermutete. Eine Lesung der österreichischen Kabarettistin Lisa Eckhart auf dem Harbour Front Literaturfestival in Hamburg wird abgesagt, weil die linksradikale Szene mit Gewalt gedroht hatte. Niemand muss Eckharts beißende Auftritte, in denen sie Antisemitismus persifliert und ‚Neger‘ sagt, gut finden. Aber jeder müsste empört sein, dass man ihr den Mund verbietet.“[7]

Siehe auch

Fußnoten