Stein, Dieter

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Dieter Stein

Dieter Stein (Lebensrune.png 15. Juni 1967 in Ingolstadt) ist ein deutscher Publizist. Er fungiert als Chefredakteur der Wochenzeitung Junge Freiheit, als Geschäftsführer des Verlages Kommanditgesellschaft JUNGE FREIHEIT Verlag GmbH & Co. und seit 2007 als Vorsitzender des Stiftungsrates der in Berlin ansässigen steuerbegünstigten Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF).

Ausbildung

Von 1989 bis 1994 war Dieter Stein als Student der Politik- und Geschichtswissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg eingeschrieben. Hinsichtlich seiner journalistischen Fertigkeiten ist er Autodidakt.

Positionen

Hitler-Gegner

Dieter Stein bemüht sich, die verräterischen und völlig sinnlosen Handlungen – die Alliierten hatten keinerlei Interesse an Friedensverhandlungen oder auch nur einer Teilkapitulation, sondern wollten die totale Zerstörung und Unterwerfung des Deutschen Reichs – eines Stauffenbergs oder eines Bonhoeffers positiv zu deuten und versucht häufig, diese eher linke Sichtweise mit publizistischen Mitteln im rechten Spektrum salonfähig zu machen.[1][2]

Abstammungsprinzip

Anläßlich einer Debatte innerhalb der Deutschen Burschenschaft um die Aufnahme von Nichtdeutschen (→ Abstammungsprinzip) sagte Stein: „Die Burschenschaft könnte die Avantgarde für einen erneuerten Volkstumsbegriff sein, der eine neue deutsche Identität vorlebt und definiert, wie eine nationale Integration in Sprache, Kultur und Volk auch mit Einwanderern wirklich gelingen kann.“[3] Er gibt somit der Überfremdung und der damit einhergehenden Verrassung statt und tritt für multikulturelle Vermischung („Integration“) und eine neue Mischidentität (→ NWO) ein. Währenddessen äußerte sich Stein in der Vergangenheit positiv über die strenge Einhaltung des Abstammungsprinzips der Juden in Israel.

7-Punkte-Plan zur Lösung der Asylkrise

Im November 2015 veröffentlichte die Junge Freiheit eine einmütige Erklärung zur illegalen Massenzuwanderung. Dieter Stein signierte die Forderungen und Vorschläge zu Maßnahmen als „Chefredakteur“ (Hauptschriftleiter) der Jungen Freiheit:

„1. Rede an die Nation mit offizieller Erklärung durch die Bundeskanzlerin, daß Deutschland keine weiteren Asylbewerber mehr aufnehmen kann.
2. Ausrufung des Katastrophenfalls und Einsatz von Bundeswehr und Zivilschutz zur Wiederherstellung der Kontrolle über die Staatsgrenzen.
3. Schließung der deutschen Staatsgrenze für Ausländer ohne Einreiseerlaubnis nach geltendem Recht – notfalls mit Grenzzäunen. Sicherung der europäischen Außengrenzen und Wiederherstellung des Dublin-Systems.
4. Nothilfe – Unterstützung der Grenz- und Anrainerstaaten bei der Sperrung der Schleuserrouten und bei der Rückführung noch auf dem Weg befindlicher illegaler Einwanderer. Sofortiger Ausbau der humanitären Hilfe für Kriegsflüchtlinge in den Krisenstaaten.
5. Ausnahmslose Abschiebung abgelehnter Asylbewerber ohne Vorankündigung. Entscheidungen über Asylanträge im Eilverfahren in Transitzonen an der deutschen Staatsgrenze.
6. Abbau von Anreizen zum Mißbrauch unseres Sozialsystems durch Beschränkung von Familiennachzug und Geldleistungen für Asylbewerber, Aufhebung des Arbeitsverbotes und Pflicht zu gemeinnütziger Arbeit.
7. Grundgesetzänderung zur Verschärfung des Asylrechts: Einfachgesetzliche Regelung wie in den meisten europäischen Staaten statt individuellen Grundrechtsanspruchs auf Asyl.“

Aus der Erklärung spricht eine erstaunliche Naivität, was die Absichten des Merkel/Gabriel-Kabinetts betrifft. Vielleicht möchte Dieter Stein die – mit dem Aufstieg der AfD seit 2013 rapide angewachsene – Leserschaft der Jungen Freiheit geistig nicht überfordern. Denn die Einforderung einer Durchsetzung geltenden Rechts setzt ja voraus, daß die großkoalitionären Machthaber sich an Recht und Gesetz gebunden fühlen. Offensichtlich aber (und dies war im November 2015 längst unübersehbar) folgt die Große Koalition fortwährend auswärtigen Befehlen, die der zerstörerischen NWO-Agenda entsprechen, und sie ignoriert deutsches Recht permanent.

Nationales Interesse und nationale Gesetzgebung gelten den NWO-Verbrechern pauschal als sündhaft-schlechte Bezugnahme, als etwas, worauf eben niemand sich berufen dürfe, ohne der globalistischen Ächtung zu unterfallen, der globalen Medienächtung und der diplomatischen Ächtung. Vom CO₂-Klimamärchen über die kriminelle Frühsexualisierung von Kindern an öffentlichen Schulen bis hin zu öffentlichen Gender-Toiletten in Berlin (für deren Umwidmung jederzeit Steuergelder vorhanden sind) hat das Merkel/Gabriel-Kabinett jeden NWO-Unsinn stets mitgemacht und selber forciert. Diese NWO-Agenda wäre folglich das eigentliche, vorrangige Thema.

Indem Dieter Stein in jener Erklärung statt dessen jedoch Formalitäten zusammenfaßt, aber zugleich das wesentliche Thema der Überflutungskatastrophe (die Agenda der globalistischen Hintergundmächte, zu der das Bargeldverbot und die Vernichtung nationaler Souveränität zählt) ausspart, lenkt er vom eigentlichen Gegenstand ab: BRD-Politiker in höchsten Ämtern, die Eigentum von auswärtigen Mächten sind, lachen über derartige Erklärungen. Und zig Millionen ZDF-Zuschauer, die nur das glauben, was sie im Fernsehen gesehen haben, kennen das, was ihnen bevorsteht und weiter zugemutet wird (die NWO-Agenda) noch nicht einmal vom Hörensagen. Diese Blindheit und Ahnungslosigkeit eben nicht zu konterkarieren, sondern sie vielmehr zu affirmieren – mittels sachfremder Forderungen –, spielt das Spiel atlantischer Eliten und schädigt das deutsche Volk nachhaltig.

Sonstige politische Positionierungen

Asylrecht

Die größzügige Auslegung des Asylrechts – und die damit verbundene langfristige Aufnahme von Fremdländern sowie deren mögliches Recht zur Arbeitsaufnahme – wurde von Steins Zeitung jahrelang bekämpft. Mit dem Aufkommen der liberalen zuwanderungs- und überfremdungsbefürwortenden Partei Alternative für Deutschland, die Asylanten das Arbeitsrecht einräumen möchte, änderte Stein seinen Standpunkt und beschrieb die Forderung als „sinnvoll“.[4]

Schuldkult

Dieter Stein, der jeden Artikel in der Jungen Freiheit persönlich liest und freigibt, bevor er veröffentlicht wird, ließ im November 2014 einen Artikel von Roland Wehl veröffentlichen, der die Methoden linker BRD-Journalisten und Personen der Gesinnungsindustrie nutzt. Wehl kritisierte darin den Freibund, einen Bund der Jugendbewegung, wegen eines von 500 Liedern in dessen Liederbuch, das seiner Meinung nach eine zu große Nähe zum Nationalsozialismus aufweist bzw. welches er im historischen Kontext betrachtet nicht für geeignet hält, um weiter gesungen zu werden.[5] Nach der Kritik von Götz Kubitschek verteidigte Stein die Veröffentlichung des Artikels und beschrieb das von Wehl kritisierte Lied als das „Identifikationssymbol für zahlreiche rechtsextreme Organisationen der Nachkriegszeit“, welches gewählt worden sei, „um einen besonderen Traditionsstrang zu betonen“. Weiter wirft Stein die Frage auf: „Wie gehen wir insgesamt mit unserer Vergangenheit um, welchen Traditionen fühlen wir uns verpflichtet?“, womit er wohl eine Annäherung an die BRD-„Gedenkkultur“ (→ Schuldkult) anstrebt.[6]

NPD

Stein betrachtet sich als Gegner der NPD.[6]

Unangepaßter Sprachgebrauch von Teilen der Leserschaft stört Anbiederungskurs

Im Dezember 2015 monierte Stein die Kommentare von JF-Lesern und stellte eine Schließung der Kommentarfunktion für Weltnetz-Artikel in Aussicht. Viele Leser würden eine Sprache aus Parallelwelten benutzen, so z. B. VSA für USA oder „BRD-System“. Ein derartiger Sprachgebrauch würde den Ruf der Zeitung schädigen.[7] Steins Artikel, der Kritiker des BRD-Systems als Angehörige einer Parallelwelt verächtlich macht – die sich einfach nur weigern, die Sprache der BRD zu gebrauchen –, stellt einen weiteren Höhepunkt dar, wie sich die selbsternannte konservative Wochenzeitung für Debatte der Sprach-Gleichschaltung der BRD-Systemmedien sowie den BRD-regimeeigenen Medien anpaßt.

Weiterer Kniefall vor dem Zeitgeist

Im Juni 2016 entschuldigte sich Stein für die positive Rezension des Buches „Der grüne Kommunismus und die Diktatur der Minderheiten“ von Wolfgang Gedeon und entfernte sie aus dem Zeitungsarchiv.[8]

Bekämpfung Björn Höckes

Bereits nach dem Auftritt Björn Höckes in der Sendung von Anne Will 2015 wurde Stein bescheinigt, daß er ein „ernstes Höcke-Problem“ habe. Nachdem er durchaus auch Steins Arbeit gewürdigt hatte und auf die Angriffe, denen dieser durch radikale Linke ausgesetzt war, hingewiesen hatte, kritisierte Andreas Fichte den böswilligen Ton, in dem Stein zu Höckes Fernsehauftritt Stellung nahm.[9]Stein nannte den Auftritt Höckes ein „Desaster für die AfD“. Weder Steins eigene Leserschaft noch die von Politically Incorrect teilten jedoch seine Auffassung.[10]Stein kritisierte sogar die Sitzhaltung Höckes, weil dieser breitbeinig saß. Stein blieb bei seiner ablehnenden Haltung gegenüber Höcke, auch wenn er damit immer wieder den Unmut von Teilen seiner Leserschaft auf sich zieht.[11] So verfasste er im Februar 2019 einen langen polemischen Artikel, in welchem er Höcke u.a. als „bescheidenen Weltenlenker“, „Schutzpatron und Guru aller, die die AfD in eine rechte Sackgasse manövrieren“, „ideologisches Irrlicht“ und „Möchtegern-Vordenker“ titulierte.[12]

Zitate

von Dieter Stein:

  • „Fünfzig Jahre nach dem Beginn der modernen Einwanderung im Zuge der Gastarbeiterwerbung hat sich das Bild Deutschlands und des deutschen Volkes gewandelt. An einem engherzigen volkstumsbezogenen Vaterlandsbegriff festzuhalten, der integrationswillige Einwanderer und Kinder von solchen ausschließt, ist realitätsfremd.“[3] — Dieter Steins Sicht zur Situation des deutschen Volkes im Jahre 2013
  • „Eine politische Lage, in der ihr dann als parlamentarischer Anknüpfungspunkt nur mehr die rechtsradikale NPD bleibt.“ — Dieter Steins Sicht zu „rechtsradikalen“ Standpunkten deutscher Burschenschafter[3]
  • „Daß Asylbewerber arbeiten können, ist sinnvoll.“[4]

über Dieter Stein:

  • „Wer für Deutschland ist, muß siegen wollen! Die Politiker, die Meinungsmacher, die Köpfe der antideutschen Ideologie müssen selbst ausgetauscht und aus ihren Ämtern gebracht werden. Das ist die Bedeutung der Reconquista und der Revolte gegen den Großen Austausch. Die wichtigen Kräfte des Widerstandsmilieus vertrauen einander, lehnen die Pflichtübung der Distanzierung ab und sind sich dennoch einig in der Nichtbeachtung der altrechten Restbestände. Nur Dieter Stein scheint hier mit seiner Jungen Freiheit die Lage nicht erkannt zu haben. Wie in der ›Causa Lucke‹ verkennt er die Stimmung, in der sich das deutsche Volk und die Lage, in der sich die Multikulti-Ideologie befindet, fordert Distanzierungen, schulmeistert Spitzenpolitiker, pöbelt auf twitter und whatsApp in der Gegend herum, drängt auf jeden Parteitag, um Strippen zu ziehen und fordert die Beschneidung ganzer Flügel – während Höcke, Gauland, Meuthen, Poggenburg friedlich am Fuße des Kyffhäusers die Bandbreite der Partei ausloteten. Wir brauchen keine Räsonneure und Taktiker, die mit ihrem ewig defensiven Abwägen, Anpassen und Abschwächen am Ende in dem aufgehen, zu dessen Bekämpfung sie einmal angetreten sind. Denn im entscheidenden Moment wäre ihre bloß taktisch und durch kein einziges handfestes, weltanschauliches Argument begründete Abgrenzung und Nichtbeachtung der grundsätzlichen Kräfte innerhalb des Widerstandsmilieus fast schon ein Verrat. Es wäre der Verrat der intellektuellen Herolde an jener metapolitischen Wende, die sie selbst herbeigeschrieben haben.“Götz Kubitschek[14]
  • „Wovor hat Stein Angst, das will ich mal wissen! Vor dem Populismus? Vor einer Alternative, die diesen Namen verdient? Oder ist es eher so, daß er sich schämt, wenn er an Bier und Mett und diejenigen Wähler denkt, die so etwas verzehren? Will er Applaus von denen, die noch immer meinen, daß zwischen sein Blatt und (beispielsweise) unseres kein Blatt Papier passe? Ich bin überfragt, aber so einen Text schreibt Stein nicht aus Langeweile. Vielleicht sollte es ihm wurscht sein, was die zivilgesellschaftlich angekränkelte Filterblase in Berlin denkt. Vielleicht sollte er mal Urlaub in Sachsen machen, oder dort, wo Thüringen und Sachsen-Anhalt einander berühren. Vor allem sollte er bei seinen Leisten bleiben und es halten wie ich (und dies umso mehr, als er kein glückliches Händchen hat, wenn er auf Pferdchen setzt): keine Parteitage besuchen, diesen Laden machen lassen und allenfalls antworten, wenn man gefragt wird. ‚Interventionsverbot parteifremder Mächte‘ (Vorsicht Schmitt!).“ — Götz Kubitschek[15]
  • „Herr Stein – wir kennen uns übrigens kaum – hatte anscheinend von Anfang an ein Problem mit mir, meinem Stil, meinen Standpunkten, meiner Struktur. Das hat er in seinem Artikel noch einmal sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, und zwar im schlechten Stile eines Antifa-Pamphlets oder VS-Gutachtens. Das war wirklich niveaulos und substanziell dürftig. Ich glaube auch nicht, daß das von der Mehrheit der JF-Redakteure goutiert worden ist. Steins Urteil ist nicht nur starr und fest: er hat es veröffentlicht, ohne vorher einmal das Gespräch mit mir zu suchen. Er hat sich entladen und nun will er nachträglich reden. Welchen Sinn soll vor diesem Hintergrund ein Gespräch haben?“Björn Höcke[16]
  • „Hat man schon nicht genug mit dem politischen Gegner zu kämpfen, macht es einem der Eigenbeschuß seitens des Verlagshauses am Hohenzollerndamm und seiner altehrwürdigen Wochenzeitung für Debatte nicht einfacher. Zum wiederholten Male holt der Chefredakteur zum untergriffigen Rundumschlag gegen den ‚Flügel‘ der AfD aus – speziell in Björn Höcke hat er seine persona non grata gefunden. Auffällig, seine Einlassungen kommen zu politischer Unzeit – ein Schelm, wer dabei Böses denkt. Leider hat die Partei sein ‚realpolitisches‘ Genie noch nie zu würdigen gewußt und sich noch immer seiner Günstlinge entledigt. Die Junge Freiheit täte gut daran, sich drei Thesen aus unserem Hause über die Eingangstür zu hängen und als Credo über jeder Redaktionssitzung schweben zu lassen und vor allem: mit Höcke zu reden und ihn nicht erst nach dem Urteil zur Verteidigung einzuladen. In diesem Sinne: ‚Auge um Auge, Stein um Stein‘!“ — Jonas Schick[17]
  • „Der große Mund, aus dem unser Held nicht müde wird zu mahnen, zieht sich säuerlich zusammen, die starken Schultern, mit denen er sich stets schützend vor das von allen Seiten verächtlich gemachte Bürgertum stellte, spannen sich an: Die Papiere verzeichnen hervorragende Verkaufszahlen zu einem kleinen Bändchen namens ‚Marx von rechts‘ – Der Chef einer Wochenzeitung für Debatte greift zum Telefon, der freie Markt wird sich dieses Problems annehmen. Nach einem kurzen Gespräch ist das Ärgernis entfernt – kryptokommunistische Literatur, die zur produktiven Auseinandersetzung mit dem Massenmörder Karl Marx aufruft, wird es in seinem Buchdienst nicht geben. Zu jung die Freiheit, um sie den raffgierigen Händen der Enteigner zum Fraß vorzuwerfen. Dieses Buch, da ist er sicher, es ist ein Schlag ins Gesicht all derer, die von der entgrenzten Marktwirtschaft profitieren.“— Till-Lucas Wessels [18]
  • „Die Attacke der JF auf Höcke ist umso unverständlicher, als mit dem Gerichtsurteil dieser Woche, das dem Verfassungsschutz die Stigmatisierung der AfD als ‚Prüffall‘ verboten hat, Druck von der Partei genommen wurde – nun wäre eigentlich wieder ein wenig mehr Gelassenheit möglich. Aber offensichtlich hat Stein etwas Anderes auf die Palme gebracht: Am vergangenen Wochenende war der geplante Durchmarsch der sogenannten Gemäßigten in der AfD beim Landesparteitag der AfD Baden-Württemberg gescheitert. Zwar konnten sie bei der Vorstandswahl die meisten Plätze besetzen – aber ausgerechnet in die Doppelspitze wurde neben Bernd Gögel, einem Vertreter weiterer Ausschlüsse, mit dem Bundestagsabgeordneten Dirk Spaniel ein Vertreter einer Integration aller Parteiströmungen gewählt. Spaniel gehört nicht dem Flügel an und ist ein Mann leiser Worte, aber hat sich dezidiert dafür ausgesprochen, die Einheit der Partei zu wahren und auch den Flügel einzubinden. Offensichtlich geht schon diese Vermittlungsposition Stein über die Hutschnur.“Jürgen Elsässer[19]
  • „Stein-Luckes zweiter Irrtum war mithin die Illusion, eine Opposition, die nur mit der Wahrheit punkten kann, könne es sich leisten, die demagogischen Methoden der sprichwörtlichen Lügenpresse zu übernehmen. Es bedarf schon eines tief verwurzelten Gutsherrendünkels, sich einzubilden, man könne Menschen, die bereits durch die Lektüre der verfemten JF bzw. die Mitgliedschaft in der AfD eine gewisse Widerborstigkeit bewiesen haben, mit derselben Leichtigkeit manipulieren, die den Chefredakteuren von Bild und Zeit oder den Vorsitzenden von CDU und CSU zu Gebote steht.“Manfred Kleine-Hartlage[20]
  • „Deutlich überraschender war der Verriss von Björn Höckes Buch ‚Nie zwei Mal in denselben Fluss‘ in der Wochenzeitung ‚Junge Freiheit‘, die der AfD nahesteht. In fast beleidigendem Ton bezeichnete der Chefredakteur Dieter Stein in der Titelgeschichte mit der Überschrift ‚Spaltet er die AfD?‘ Höcke als ‚Schutzpatron und Guru aller, die die AfD in eine rechte Sackgasse manövrieren‘. ‚Ideologisches Irrlicht‘, ‚Möchtegern-Vordenker‘, einer, der ‚unfähig‘ sei, den Ton zu treffen – die Kritik ist überdeutlich. ‚Den Kräften der Vernunft bleibt nicht mehr viel Zeit‘, orakelte der Chefredakteur. Dass die ‚Junge Freiheit‘ einen prominenten AfD-Politiker derart attackiert, ist ein Novum.“ — Benjamin Konietzny[21]

Filmbeiträge

Verweise

Fußnoten

  1. „Eine abfällige Äußerung zu Dietrich Bonhoeffer brachte das Faß zum Überlaufen, weil es der Deutschen Burschenschaft schon zuvor nicht gelungen war, eine klare Haltung zum NS-Widerstand einzunehmen.“Für eine neue Nation, Junge Freiheit, 3. Otober 2013
  2. Über gebetsmühlenartig vorgetragenene Artikel in dieser Sache schreibt ein Leser: „Offenbar hat Herr Stein es bis heute nicht verwunden, daß die Deutsche Burschenschaft sich vor inzwischen neun Jahren nicht dafür erwärmen konnte, sein Verlagsmaskottchen Stauffenberg zur Ikone zu erheben.“Kommentar Joachim C. Becker, Junge Freiheit, 3. Otober 2013)
  3. 3,0 3,1 3,2 Für eine neue Nation, Junge Freiheit, 3. Otober 2013
  4. 4,0 4,1 Ein fataler Irrweg, Junge Freiheit, 25. September 2014; JF 40/14, S. 1
  5. Kein Platz auf der Burg, Junge Freiheit, 7. November 2014
  6. 6,0 6,1 Eine schmerzhafte Debatte, Junge Freiheit, 13. November 2014
  7. Online-Kommentare nerven, Junge Freiheit, 9. Dezember 2015
  8. Junge Freiheit bedauert Rezension des Gedeon-Buches, Junge Freiheit, 23. Juni 2016
  9. Dieter Stein hat ein ernstes Höcke-Problem, Politically Incorrect, 20. Oktober 2015
  10. Desaster für die AfD, Junge Freiheit, 19. Oktober 2015
  11. Das Höcke-Problem, Junge Freiheit, 26. Januar 2017
  12. Dieter Stein: AfD-Politiker Björn Höcke – Bescheidener Weltenlenker, Junge Freiheit, 28. Februar 2019
  13. Eine schwache Führung, Junge Freiheit, 21. Juni 2016
  14. Götz Kubitschek: Schlingen im Widerstandsmilieu, Sezession im Netz, 10. Juni 2016
  15. Götz Kubitschek: Dieter Stein las Björn Höcke, Sezession, 28. Februar 2019
  16. Björn Höcke im Gespräch mit Götz Kubitschek: „Unruhe ist Pflicht“ – Höcke im Gespräch, Sezession, 8. März 2019
  17. Jonas Schick: Netzfundstücke (1) – „Feliks“, Dieter, Roulette und Six, Sezession, 11. März 2019
  18. Till-Lucas Wessels:Sonntagsheld (77) – A day in the life, Sezession, 23. September 2018
  19. Jürgen Elsässer: Frontalangriff der „Jungen Freiheit“ gegen Björn Höcke – COMPACT fordert die AfD zur Einheit auf, Compact, 28. Februar 2019
  20. Manfred Kleine-Hartlage: Der Befreiungsschlag der AfD offenbart die Irrtümer der Herren Lucke und Stein, Zuerst!, 24. Juli 2015
  21. Benjamin Konietzny: Höcke kann sich entspannt zurücklehnen, n-tv, 18. März 2019