Halm, Hans

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General der Flieger Hans Halm I.jpg

Hans Halm (Lebensrune.png 24. Februar 1879 in Rappoltsweiler, Reichsland Elsaß-Lothringen); Todesrune.png 9. Oktober 1957 in Kronberg im Taunus) war ein deutscher Offizier der Preußischen Armee, des Deutschen Heeres, der Reichswehr und der Wehrmacht, zuletzt General der Infanterie im Zweiten Weltkrieg.

Werdegang

General der Flieger Hans Halm II.jpg
1938 in Münster; vorne weg (grüßend) General der Flieger Hans Halm, General der Artillerie Günther von Kluge (2. v. l.), Oberst Ulrich Kessler (mit Stahlhelm), Generalmajor August Schmidt (dritter von rechts), Kommandeur des Luftgau-Kommandos VI, Generalleutnant des Heeres Gerhard Glokke und dann Generalmajor Johannes Lentzsch, Höherer Kommandeur der Flakartillerie im Luftkreis IV.
„Er kam dabei zum Hannoversches Jäger-Bataillon Nr. 10. In diesem wurde er am 27. Januar 1898 zum Leutnant befördert. Am 1. Oktober 1906 wurde er dann für fast drei Jahre zur Kriegsakademie kommandiert. Dort wurde er am 18. Mai 1907 zum Oberleutnant befördert. 1910 wurde er dann zum Großen Generalstab kommandiert. Mit seiner Beförderung zum Hauptmann im Generalstab am 22. März 1912 wurde er auch offiziell dorthin versetzt. Dort war er auch noch bei Beginn des 1. Weltkrieges. Im Ersten Weltkrieg wurde er dann in verschiedenen Generalstäben eingesetzt. Am 28. Dezember 1916 wurde er zum Major befördert. Im 1. Weltkrieg wurden ihm neben dem Ritterkreuz des Königlich Preußischen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern und beiden Eisernen Kreuzen noch viele weitere Auszeichnungen verliehen. Nach dem 1. Weltkrieg wurde er in das Reichsheer übernommen. Er wurde dabei im Reichswehrministerium in Berlin eingesetzt. Auch bei der Bildung des 100.000 Mann-Heeres blieb er weiter dort eingesetzt. Im Sommer 1921 wurde er dann zum Kommandeur des I. Bataillons vom 18. (Preuß.) Infanterie-Regiment in Paderborn ernannt. Als solcher wurde er am 1. Februar 1922 zum Oberstleutnant befördert. Das Patent wurde dabei auf den 1. Juni 1921 datiert. Am 1. Januar 1924 wurde er dann wieder in das Reichswehrministerium nach Berlin versetzt. Dabei wurde er zum Leiter der Heeres-Transportabteilung (T 7) ernannt. Ab 1926 wurde er dann direkt beim Truppenamt (TA) eingesetzt. Dort wurde er am 1. Februar 1926 zum Oberst befördert. Am 1. November 1927 wurde er zum Kommandeur vom 11. (Sächs.) Infanterie-Regiment in Leipzig ernannt. Am 31. August 1929 gab er sein Kommando wieder ab. Er wurde jetzt in den Stab vom Gruppenkommando 1 nach Berlin versetzt. Von dort wurde er für einige Zeit zur Botschaft nach Moskau kommandiert. Dort wurde er am 1. Oktober 1929 zum Generalmajor befördert. Am 1. November 1930 wurde er dann zum Infanterieführer V ernannt. Als solcher wurde er am 1. Februar 1931 zum Generalleutnant befördert. Am 30. September 1931 wurde er aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Am 1. April 1934 trat er dann in den Dienst der Luftwaffe ein. Dort wurde er dann zum Kommandeur vom gehobenen Luftamt IV in Münster ernannt. Am 1. Oktober 1935 wurde er zum General der Flieger befördert. Am 31. März 1938 wurde er dann aus der Luftwaffe verabschiedet. Bei der Mobilmachung am 26. August 1939 trat er dann wieder zur Verfügung des Heeres. Dabei wurde er zum Kommandierenden General des Stellvertretenden Generalkommando VIII. Armeekorps in Breslau ernannt. Damit wurde er dann auch zum Befehlshaber vom Wehrkreis VIII. Am 1. April 1940 wurde er dann zum General der Infanterie befördert. Am 31. April 1942 gab er sein Kommando ab. Er wurde dann in die Führerreserve versetzt. Am 30. Juni 1942 wurde er endgültig aus der Wehrmacht verabschiedet. Nachträglich wurde ihm am 12. Juni 1943 das Deutsches Kreuz in Silber verliehen.“[1]

Beförderungen

Auszeichnungen (Auszug)

Fußnoten

  1. Halm, Hans, Lexikon der Wehrmacht
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 Rangliste des Deutschen Reichsheeres, Hrsg.: Reichswehrministerium, Mittler & Sohn Verlag, Berlin 1931, S. 107
  3. Rangliste der Königlich Preußischen Armee und des XIII. (Königlich Württembergischen) Armeekorps für 1914, Hrsg.: Kriegsministerium, Ernst Siegfried Mittler & Sohn, Berlin 1914, S. 23