Katar

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Flag of Qatar.svg.png
Amtssprache Arabisch
Hauptstadt Doha
Verfassung Absolute Monarchie
Staatsoberhaupt Emir Tamim bin Hamad al Thani
Regierungschef Abdullah bin Nasser bin Khalifa Al-Thani
Fläche 11.586 km²
Einwohnerzahl 2.042.444
Bevölkerungsentwicklung 4,19% pro Jahr
Weltnetz-TLD .qa
Telefonvorwahl +974

Katar ist ein Staat in Asien, der auf der arabischen Halbinsel am Persischen Golf liegt. Das Land ist reich an Erdgasvorkommen. Das arabische Emirat ist eine absolute Monarchie. Staatsreligion ist der Mohammedanismus in seiner ultra-traditionalistischen, wahhabistischen Ausprägung. Hauptquelle der Gesetzgebung ist die Scharia.[1] Katar gehört mit dem benachbarten Saudi-Arabien zu den größten internationalen Geldgebern für militante dschihadistische Organisationen im Nahen Osten und darüber hinaus.

Innenpolitik

Das christliche Hilfswerk Open Doors, das Christenfeindlichkeit weltweit dokumentiert, führt Katar 2014 auf Platz 19 seines Verfolgungsindexes.[1]

Außenpolitik

Naher Osten

Außenpolitisch ist Katar in der Arabellion vordergründig als Verfechter von demokratischen Rechten gegen autokratische arabische Regime in Erscheinung getreten. Gleichzeitig schürt eine islamistisch motivierte Interessenpolitik des kleinen, aber devisenstarken Scheichtums aktiv die völkischen und religiösen Konflikte der Region. Es unterstützt verdeckt militante sunnitische Gruppen wie die palästinensische Hamas, die Moslembruderschaft in Ägypten und auch die afghanische Taliban mit teilweise erheblichen Hilfsgelder. Im Syrischen Bürgerkrieg liefert es neben finanziellen Mitteln auch Waffen an dschihadistische Gruppen, die mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbündet sind.[2][3][4][5][6]

BRD

In der BRD gilt Katar als möglicher Hauptfinanzier der vom mohammedanischenen Prediger Bajrambejamin Idriz geplanten, mit 40 Millionen Euro veranschlagten GroßmoscheeMünchner Forum für Islam“ (MFI ehemals ZIE-M),[7] gegen die ein Bürgerbegehren der liberalen Partei Die Freiheit lief.[8]

Wirtschaftspolitik

Katar wird die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 ausrichten. Die dafür im Bau befindlichen Sportstätten werden von ausländischen Arbeitern unter Arbeitsbedingungen errichtet, die in Medien westlicher Länder immer wieder für Aufsehen sorgen. Kritiker halten die Arbeits- und Lebensbedingungen der Gastarbeiter für Sklaverei-ähnlich. Aufgrund der miserablen Arbeitsbedingungen sollen auf den WM-Baustellen bereits über 700 Arbeiter ums Leben gekommen sein.[9]

Die Regierung von Katar ist u. a. Großaktionär des VW-Konzerns.

Verweise

Offizielles
Aktuelles

Fußnoten