Levy, Moses Mordechai

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Pfeil 1 start metapedia.png Dieser Artikel behandelt den Begründer des Marxismus; zu weiteren Bedeutungen siehe Marx (Auswahlseite), zu weiteren Personen mit diesem Namen siehe Karl Marx (Auswahlseite).
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Moses Mordechai Levy (Lebensrune.png 5. Mai 1818 in Trier; Todesrune.png 14. März 1883 in London) war ein jüdischer Unternehmer, politischer Theoretiker und Journalist sowie Gegner der bürgerlichen Gesellschaft und der Nationalökonomie, der unter seinem Decknamen Karl Marx bekannt wurde. Er strebte eine Analyse des – seiner Bezeichnung nach – „Kapitalismus“ an und gilt als einflußreichster Theoretiker des Sozialismus und Kommunismus (→ Marxismus). Seine Theorien waren die Grundlage für die am Anfang des 20. Jahrhunderts entstandenen blutigen Revolutionen und kommunistischen Systeme. Er war ein aschkenasischer[1] Krypto-Jude, der sich im Sinne der jüdischen Mimikry mit einem weniger auffälligen Namen tarnte.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Herkunft

Er entstammte väterlicher- und mütterlicherseits alten jüdischen Talmud-Rabbinerfamilien und wurde 1818 als drittes Kind des Anwaltes (Hirschel) Heinrich Marx (1777–1838) und Henriette Marx (1788–1863; geborene Presborck), in Trier geboren.

Heinrich Marx stammte aus einer bedeutenden Rabbinerfamilie (ursprünglich Marx Levi). 1816 (oder 1817) „konvertierte“ der Vater zum Protestantismus, da er andernfalls als Jude unter der preußischen Obrigkeit sein unter napoleonischer Regierung angetretenes Amt als Justizrat nicht hätte weiterführen dürfen. Der Großvater war Oberrabbiner der Juden in Köln gewesen. Als Moses Mordecai Levy noch nicht sechs Jahre alt war, trat sein Vater zum Schein zum Protestantismus über und ließ das Kind auf Karl taufen. Wie in ähnlichen Fällen, übte die Familie weiterhin insgeheim jüdische Rituale aus, und der Vater schickte deshalb den in Karl umbenannten Sohn zu den Rabbinern, um in Bibel und Talmud unterrichtet zu werden. Einer seiner wichtigsten Lehrer war der Rabbiner Baruch Levy.

Ausbildung

Sein früher Lehrer, der Rabbiner Baruch Levy, soll an Karl Marx einen Brief geschrieben haben, der eine Zusammenfassung der revolutionären Lehre des jüdischen Neomessianismus enthielt.[4] Dies war die geistige Saat des späteren Kommunismus.

In den Jahren 1835 bis 1841 studierte Karl Marx Staatswissenschaften, Philosophie und Geschichte in Bonn und Berlin. Dabei erlangte er mittels einer käuflichen In-Absentia-Promotion einen Doktortitel, der aufgrund dessen aber keine Bedeutung hat. Dort schloß sich Marx der junghegelianischen Bewegung an. Karl Marx arbeitete 1842/43 in Köln als Redakteur für die liberale „Rheinische Zeitung“. Im Jahr 1843 heirateten Karl Marx und Jenny von Westphalen und siedelten nach Paris über, da die Redaktion wegen seines Radikalismus niederlegt werden mußte. Zusammen mit Arnold Ruge wollte Karl Marx dort die „Deutsch-Französischen Jahrbücher“ herausgeben, d. h. die Fortsetzung der verbotenen „Deutschen Jahrbücher“. Er studierte in Paris den Sozialismus und Kommunismus, und es begann eine engere Zusammenarbeit mit Friedrich Engels.

Wirken

Diese Karikatur von Robert Minor erschien 1911 im St. Louis Post-Dispateh. Sie zeigt Karl Marx, der enthusiastisch von Wall-Street-Finanzleuten umringt wird: Morgans Partner George Perkins, J. P. Morgan, John Ryan von der National City Bank, John D. Rockefeller und Andrew Carnegie. Direkt hinter Marx steht Teddy Roosevelt, Führer der Progressive Party. [5]

Marx wurde Anfang 1845 aus Preußen ausgewiesen und siedelte nach Brüssel über. Mit Friedrich Engels gründete Karl Marx 1847 in Brüssel den „Deutschen Arbeiter-Bildungsverein“ und die „Association démocratique“, die ihrerseits mit dem von Weitling gegründeten kommunistischen Londoner „Bund der Gerechten“ in Verbindung trat. Von diesem Bund erhielt er 1847 den Auftrag, zwecks Umgründung in den „Bund der Kommunisten“ eine Programmschrift zu schreiben, die er gemeinsam mit Engels ausarbeitete. Diese wurde das „Kommunistische Manifest“ (1848), das eine radikale Kritik der bürgerlichen Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung und einen „Aufruf zum Klassenkampf an das internationale Proletariat“ enthält.

Im Revolutionsjahr 1848 aus Brüssel ausgewiesen, begab sich Marx nach Köln und redigierte die „Neue Rheinische Zeitung“ im linksdemokratischem Sinne. Nach Verbot der Zeitung ging er nach London. Dort lebte er, meist dürftig und durch Engels unterstützt, von wissenschaftlicher Arbeit. In der 1864 in London gegründeten „Ersten Internationale“ war er führend tätig. In London entstanden seine Hauptwerke „Der 18. Brumaire des Louis Bonaparte“ (1852), „Zur Kritik der politischen Ökonomie“ (1859) und vor allem „Das Kapital“ (1867, Bände 2 und 3, herausgegeben von Friedrich Engels, 1885–94).

Marx war Mitarbeiter an Horace Greeleys „New York Tribune“ und an der „New American Cyclopedia“. Er verfaßte „Die Kritik des Gothaer Programms“ der umgegründeten Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (geschrieben am 5. Mai 1875, gedruckt 1890/91) und für die Partei Guesdes „Le programme du parti ouvrier“ (1883). Den Kommuneaufstand beschrieb er in „Der Bürgerkrieg in Frankreich“ (1871).

Karl Marx und die Juden

Karl Marx über die Juden

Levy griff so ziemlich alle jüdischen Persönlichkeiten an, die er kannte oder die sich jemals in seinem Dunstkreis aufhielten und sparte dabei nicht mit Häme und Spott gegenüber seinesgleichen. So schrieb er z. B. über den jüdischen Bankier Ludwig Bamberger:

„[...] ein gewisser L. Bamberger, 1848 Redacteur eines Winkelblatts in Mainz, gegenwärtig ‚auf ganzen Sold‘ angeheiratheter loup-garou zu Paris und decembristischer Democrat ‚im einfachsten Sinne des Worts‘. Um diesen ‚einfachen‘ Sinn zu verstehn, muß man die Zigeunersprache der Pariser Börsensynagoge kennen.“[6]

Sehr wenig schmeichelhaft sind zudem Marx’ öffentlich geäußerte Ansichten über das Judentum und die Juden, die er in den Deutschfranzösischen Jahrbüchern von Arnold Ruge und Marx veröffentlichte (16. und 21. Lieferung, Paris 1844, S. 209–147, veröffentlicht auch in Neues Europa, Heft 3, Mai 1967, S. 12 ff. und an mehreren anderen Orten). Einige markante Stellen lauten:

„Welches ist der weltliche Grund des Judentums? Das praktische Bedürfnis, der Eigennutz. Welches ist der weltliche Kultus der Juden? Der Schacher. Welches ist sein weltlicher Gott? Das Geld ... Eine Organisation der Gesellschaft, welche die Voraussetzungen des Schachers, also die Möglichkeit des Schachers aufhöbe, hätte den Juden unmöglich gemacht ... Der Jude hat sich auf jüdische Weise emanzipiert, nicht nur indem er sich die Geldmacht angeeignet, sondern indem durch ihn und ohne ihn das Geld zur Weltmacht und der praktische Judengeist zum praktischen Geist der christlichen Völker geworden ist. Die Juden haben sich insoweit emanzipiert, als die Christen zu Juden geworden sind ...“[7]

Karl Marx’ Schrift „Zur Judenfrage“ ist eine Antwort auf entsprechende Abhandlungen von Bruno Bauer.[8]

Juden über Karl Marx

Bernard Lazare, ebenfalls Jude, schrieb über Marx:

„Dieser Abkömmling aus einer Geschlechterfolge von Rabbinern und Doktoren (für Judaismus) erbte die ganze logische Kraft seiner Vorfahren; er war ein prächtiger und klarer Talmudist, den die harmlosen Kleinigkeiten der Praxis nicht in Verlegenheit brachten; ein Talmudist, der sich mit Soziologie befaßte und seine Fähigkeiten als Talmudausleger auf die Kritik der Volkswirtschaft anwandte, wobei ihn der hebräische Materialismus anregte [...] Man könnte noch aufzeigen, was Börne, Lassalle, Moses Hess und Robert Blum von ihrer hebräischen Abstammung mitbekommen hatten, ebenso wie Disraeli, und so wird der Beweis für das ständige Wirken jüdischen Geistes erbracht [...].“[9]

Zitate

Von Karl Marx

  • „Kapital ist tote Arbeit, die wie ein Vampir nur davon lebt, lebende Arbeit auszusaugen, und umso besser lebt, je mehr Arbeit sie aussaugt.“[10]
  • „So hab’ ich den Himmel verscherzt, ich weiß es genau, Meine Seele, die einst Gott gehörte, ist nun für die Hölle bestimmt.“[11]

Über Karl Marx

  • „Karl Marx war wirklich nur der eine unter den Millionen, der in dem Sumpfe einer langsam verkommenden Welt mit dem sicheren Blick des Propheten die wesentlichsten Giftstoffe erkannte, sie herausgriff, um sie, einem Schwarzkünstler gleich, in eine konzentrierte Lösung zur schnelleren Vernichtung des unabhängigen Daseins freier Nationen auf dieser Erde zu bringen. Dieses alles aber im Dienste seiner Rasse.“Adolf Hitler[12]

Siehe auch

Werke

Literatur

Verweise

Fußnoten

  1. Andrew Carrington Hitchcock: Satans Banker: Die Finanzgeschichte der globalen Vereinnahmung durch Rothschild und Co., J.K.Fischer-Verlag, 2009, ISBN 978-3941956667
  2. [1]
  3. 96-book.png Google-BücherKarl Marx: The Communist Manifesto, eBookEden.com 1950
  4. Quellenangabe
  5. G. Edward Griffin: Die Kreatur von Jekyll Island: Die US-Notenbank Federal Reserve – Das schrecklichste Ungeheuer, das die internationale Hochfinanz je schuf, Kopp-Verlag, Rottenburg 2006, ISBN 978-3938516287
  6. Karl Marx: Herr Vogt, 1860, S. 146 (PDF-Datei)
  7. Die unverrückbare und unverwischbare Wahrheit über den Antijudaismus
  8. Karl Marx: Zur Judenfrage (1919) (Netzbuch)
  9. Bernard Lazare: L’antisémitisme, son histoire et ses causes (1894) (PDF-Datei); Übersetzung in: Jean Boyer: Die Schlimmsten Feinde unserer Völker, 1979, S. 21 (PDF-Datei)
  10. Auf Marx und Lenin zurückgekommen, Antikrieg.com, 7. Oktober 2009
  11. Richard Wurmbrand: Das andere Gesicht des Karl Marx, S. 22
  12. In: „Mein Kampf“, 22. Auflage 1944, S. 420
  13. In: Jahre der Entscheidung, 45.–60. Tsd., C.H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München, Seite 99
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