Körner, Paul

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Paul Körner (1893-1957)
Staatssekretär Körner

Paul Körner (Lebensrune.png 2. Oktober 1893 in Pirna; Todesrune.png 29. November 1957 in Tegernsee) war ein deutscher Staatssekretär und SS-Obergruppenführer.

Leben

Paul Körner wurde am 2. Oktober 1893 in Pirna an der Elbe oberhalb Dresden geboren. Paul Körner besuchte in Zittau das Realgymnasium und trat 1914 als Einjährig- Freiwilliger in das Sächsische Feldartillerie-Regiment 28 ein. Mit diesem Regiment kam er auch ins Feld, wurde Leutnant, Oberleutnant und schließlich Hauptmann. Er war Frontoffizier im besten Sinne gewesen, hatte an vielen wichtigen Schlachten teilgenommen und sich auf das beste bewährt, so daß er schließlich in den Generalstab versetzt wurde. Er war auch Inhaber des Eisernen Kreuzes II. und I. Klasse und anderer Auszeichnungen.

Nach dem Ersten Weltkrieg und den Entscheidungskämpfen im Deutschen Reich sattelte Paul Körner um und studierte Rechtswissenschaft. Er ging dann in die Industrie und nahm dort bald eine leitende Stellung ein. Er lernte schon sehr früh Hermann Göring kennen, wurde sein Mitarbeiter, sein Freund und sehr bald seine rechte Hand. 1928 schloß er sich 1931 der NSDAP an.
Am 31. Januar 1933, einen Tag nach der Machternennung, wurde er zum stellvertretenden Preußischen Bevollmächtigten im Reichsrat ernannt. Als der Reichskommissar für das Preußische Innenministerium und Reichsluftfahrtminister Hermann Göring Preußischer Ministerpräsident wurde, war es ganz selbstverständlich, daß er zu seinem Staatssekretär seinen engsten Mitarbeiter Hauptmann a.D. Paul Körner machte, der in dieser Stellung ihm wiederum am nächsten stand und in seiner Vertretung die Dienstgeschäfte am treuesten leitete. Paul Körner gehörte auch der SS an und wurde SS-Gruppenführer.
Die Umgestaltung und Neuformung Preußens im Jahre 1933, die Eingliederung zahlreicher Aufgaben des preußischen Staates in die entsprechenden Reichsbehörden, die allmähliche Reichsreform trug auch Paul Körners Gesicht.

Ab Oktober 1936 amtierte er als Stellvertreter Görings im Amt des Beauftragten des Vierjahresplans. Von 1937 bis 1942 war er im Aufsichtsrat der Reichswerke Hermann Göring für den Erzbau und die Eisenhütten zuständig. Von 1941 bis 1945 wirkte Körner als stellvertretender Leiter des Wirtschaftsführungsstabes Ost. Nach der „Befreiung“ wurde er beim Nürnberger Tribunal zu 15 Jahren Haft verurteilt, wurde jeodch schon im Dezember 1951 entlassen.[1]

Auszeichnungen

Fußnoten